Freitag, 26. September 2014

Casinospiele, die Sie zu Hause spielen können (Fremdbeitrag)


Traditionell werden herkömmliche Casinos weiterhin als Glücksspielhäfen geschätzt, mit Millionen von Leuten in der ganzen Welt, die zu ihren nahegelegenen Casinos reisen, um ihre favorisierten Spielautomaten, Tisch- und Kartenspiele zu genießen. Es ist ein wunderbares Gefühl in die luxuriösen Gebäude zu spazieren, die für viele endlose Stunden voller Unterhaltung mit Glücksspielen ausgestattet sind. Mit ihrem Potenzial, bedeutende Geldbeträge gewinnen zu lassen und gleichermaßen verlockend, für diejenigen, die den großen Jackpot jagen, werden sie die größten Anziehungspunkte bleiben. Obwohl verschiedene herkömmliche Casinos ihre Kleidervorschriften gelockert haben, behalten einige der berühmtesten Casinos in Las Vegas und Macau die Tradition bei, es Kunden zu ermöglichen, sich schick anzuziehen und Smoking und Abendkleider zu tragen.

In herkömmliche Casinos zu gehen bleibt ein wunderbares Erlebnis, aber Glücksspielenthusiasten sind jetzt in der Lage, das Casino in ihre eigenen vier Wände zu holen. Spieler können jetzt die Variante des 21. Jahrhunderts genießen, indem sie in online Casinos spielen, die Ihnen eine reiche Auswahl an Spielen zur Verfügung stellen, damit sie sich in ihrer Freizeit amüsieren. Betsson ist eine der zahlreichen Seiten, die ihren Kunden nicht nur das beste Pokerspiel, Blackjack und Glücksspielautomaten anbietet, sondern ihnen auch zu spielen ermöglicht, wenn sie mit ihren Handys oder Tablets unterwegs sind. Alternativ können Casinoenthusiasten Boxset-Spiele kaufen, die so ausgestattet sind, dass sie dasselbe Ambiente und Spielerlebnis bieten, das in herkömmlichen luxuriösen Casinos geboten wird. Sie können sie dazu verwenden, um als Gastgeber in ihrem Haus Casino-Themenabende für Freunde auszurichten, die zusammenkommen um zu spielen.


Roulette

Roulette bleibt eines der beliebtesten Spiele in traditionellen und herkömmlichen Casinos. Es ist spannend und dient der Unterhaltung und bietet den Reiz zu beobachten, welche Zahl wohl als nächstes kommt. Die Schönheit des Roulette ist es, die eine beachtliche Anzahl von unterschiedlichen Einsätzen erlaubt, ob man den Chip auf einfache Zahl, Chance, gerade, ungerade oder auf schwarz oder rot setzt. Es bietet Spielern unzählige Möglichkeiten, um zu gewinnen, obwohl das Ergebnis von einer sich drehenden Kugel im Roulettekessel entschieden wird. Das macht es unberechenbar jedoch gleichzeitig spannend dabei zuzuschauen. Ein Satz Mini-Roulette ist perfekt für Unterhaltungsabende mit Freunden und Familienmitgliedern. Es kommt in einer schmucken Schachtel, die es den Spielern erlaubt, ihre Einsätze auf einer Filzoberfläche zu platzieren, die alle Wettoptionen eines echten Casinos bietet. Der miniaturisierte Roulettekessel ermöglicht es, eine Person als Croupier zu bestimmen, der das Rad kontrolliert und mit einer Rouletteharke die Chips einsammelt und in die Richtung des Gewinners schiebt.

Poker

Wie unzählige andere Casinospiele hat Poker den Vorteil, sehr vergnüglich zu sein und erlaubt, zum Freizeitvergnügen eine Gruppe von Freunden zu unterhalten; oder man kann auch eine ernsthafte Runde spielen, um einen ansehnlichen Geldbetrag zu gewinnen. Alles was Sie brauchen, um Poker zu spielen, ist ein Kartenblatt, aber dies könnte für Casinospieler, die zu Hause spielen wollen, nicht ausreichend sein. Pokerkarten sind in vielen Spielgeschäften und online erhältlich, was auf die Popularität dieses Spiels hinweist, das auf der ganzen Welt gespielt wird. Texas Hold 'em bleibt die beliebteste Pokerart, die während der Austragung der World Series of Poker immer wieder im Fernsehen gezeigt wird, was dem Spiel und dessen Verkauf zugutekommt. Es kann auch mit unzähligen anderen Regeln und Gewinnarten gespielt werden, als Omaha Seven-Card Stud und Drei-Karten-Angeben sowie in anderen Varianten. Ein Pokerspiel kommt normalerweise mit einem Kartenspiel, Pokerchips in verschiedenen Farben und Nennwerten, einem kleinen und einem großen Blindchip und einer grünen Filzmatte, die über den Tisch gelegt werden kann und die es dem Geber ermöglicht, jedem Spieler auf dieselbe Weise wie in einem professionellen Casino die Karten auszugeben.

Bingo
Obwohl sich das Spiel in den Mainstream-Casinos ausgebreitet hat, kann es jetzt in eigenen speziellen Hallen gespielt werden. Bingo bleibt ein hochpopuläres Spiel. Es ist auf unzähligen online Seiten der Casinos vorhanden, um Kunden mit den besten Spielen zu versorgen, während die Beliebtheit vom Bingo dabei hilft, mehr Interesse für ihre Marke zu wecken. Eine Linie, Ecke zu Ecke oder ein Full House zu spielen ist durch die nicht vorhersagbare Eigenschaft der Zahlen, die elektronisch oder mittels eines Bingokessels, der 90 nummerierte Bälle enthält, zufällig gezogen werden, spannend und dramatisch. Casino-Enthusiasten können in ihrem Fachhandel ein miniaturisiertes Bingoset erwerben, das für die ganze Familie ideal zum Spielen ist. Bingo spielen kann eine wertvolle Lektion für junge Kinder sein, die nicht nur das Spiel selbst genießen können, sondern auch Zahlen, passende Fähigkeiten und schnelles Denken lernen, indem sie ihre Karten im Verlauf eines jeden Spiels abgrenzen und „Bingo!“ rufen, wenn sie gewonnen haben.

Dienstag, 9. September 2014

Triple

Heute sollten wir zeitig starten. Sophia aus Potsdam war gleich noch einmal da, um uns die Änderungen ihres Affenwettlaufs zu präsentieren. Ein paar schöne Ideen stecken in dem Spiel (hochhangeln an Lianen und fremden Affen), aber auch für ein einfaches Laufspiel zu viele Regeldetails, die zwar uns Freaks keine Probleme bereiten, aber möglicherweise der anvisierten Zielgruppe.

Es tauchte mit Johannes ein neues Gesicht auf und Georg zeigte uns die Änderungen seines Demon Wars. Nun entfällt die Vorauswahl der Legionen und der Einsatz von kleinem Geld (Seelen) kann sich auch schon lohnen. Außerdem entfiel die Alternative Siegmöglichkeit. Alle Änderungen sollten das Spiel direkter machen und wussten zu gefallen. Johannes hatte als Neuling anfangs Probleme mit den Abläufen und natürlich mussten alle neuen Karten ausgiebig erklärt werden. Das bremste das Spiel, Tat der Spannung und des Spaßes aber keinen Abbruch.

Johannes brachte als Neuling ein paar interessante Kritikpunkte an, die wir anderen, die wir schon länger in das Spiel involviert sind so nicht mehr wahrnehmen können. Ich denke der Test hat Georg sehr geholfen.

Johannes hatte auch eigene Sachen dabei. Bei seinem vorgestellten Spiel geht es darum für die Spieler möglichst zu erahnen, welche der ausliegenden Blumenform der "Ansager" auswählen würde. Nur wenn man richtig liegt, bekommt man seine Blüte. Die Blüten legt man in eine zentrale Auslage, an die man auch seine Insekten anlegt. Am Ende zählen die Blüten neben eigenen Insekten, sowie einige Bonuskonstellationen.

Zuerst einmal war das Spiel erfrischend anders und das Bluffen und Erahnen lassen doch taktische Überlegungen zu, dass man nicht immer ganz im Dunkeln tappt. Die Endwertung hingegen machte keinem Spaß. Hier ist das größte Änderungspotenzial. Einige Kritikpunkte betrafen auch die Abläufe, aber es war auf jeden Fall ein Spiel, bei dem Johannes am Ball bleiben sollte.

Weil noch das RBB Inforadio in der Spielwiese herumwuselte und einige Schnippsel vertont hat, wurde es spät an diesem Abend, aber es hat sich für alle gelohnt.

Donnerstag, 4. September 2014

Ende der Urlaubszeit

Volle Hütte war dieses Mal in der Spielwiese angesagt. Man merkte, dass die Urlaubszeit vorbei war. Schnell hatten wir mit Rolf, Georg, Till und Hartmut unsere Runde Takla Makan zusammen.

Es ging vor allem darum, das Spielende zu beobachten: Kann man jetzt jemanden etwas ausbremsen? Was, wenn einer bereits im Ziel ist...? Das alles sollte dieses Mal wirklich zu meiner vollen Zufriedenheit funktionieren. Jetzt gilt es noch, einen besseren Namen für das Spiel zu finden, bevor ich dafür einen Verlag suchen werde, denn für Irongames ist das Spiel gänzlich unpassend.

Danach tauchten Jeff, Georgs Schwester mit einer Freundin und Sophia aus Potsdam auf, also teilten wir uns.

Bevor es weiter ging, bekamen wir Besuch von einem etwas älteren Herrn, der fragte, ob er uns sein Spiel vorstellen darf. Gesagt - getan: Optisch und handwerklich war das Oberklasse:
Holzmaterial, sich drehende Scheiben, ein Schiebemechanismus und in der Mitte ein Drache, der sich ebenfalls mitdreht. Allerdings offenbarte die Spielerklärung bereits. der Mann ist Bastler, kein Autor! Es ging darum mit seinem Pöppel zuerst beim Drachen den Schlüssel abzuholen, dann aus einer Truhe einen Schatz und am Ende mit dem Schatz den Ausgang rauszuspazieren. Dabei kann man jederzeit Schlüssel oder Schatz wieder abgejagt bekommen. Bewegt wird sich trivial mit einem Sechsseiter. Anstandshalber spielten wir eine halbe Stunde und brachen dann ab. Wir bestärkten ihn in der tollen Grundidee mit den rotierenden Scheiben und dem Drachen, zeigten ihm aber auch auf, warum das Spiel in der Form langweilig war und wie es sich verbessern lässt.

Er packte das Spiel, wohl leicht enttäuscht ein, und verließ die Spielwiese.

Nach so länger Urlaubspause gab es natürlich mit Hartmut und Jeff viel zu bequatschen und so beschloss ich, kein neues Spiel mehr zu beginnen, während die anderen noch Sophias neue Kreation testeten.

Sonntag, 24. August 2014

Freiburg ist in Berlin

Da gerade Manuel mit seiner Freundin Ronja in der Stadt war, wollten wir uns natürlich zu einer Spielrunde treffen. Jeff war noch mit dabei und wir starteten mit Yunnan.

Ich hatte positivste Erinnerungen an das Spiel, aber mir war auch bewusst, dass manch einem Spieler die gemeine Verdrängung nicht zusagt. Schon bei der Erklärung brachte Manuel seinen leichten Unmut zum Ausdruck. Wir spielten trotzem und nach 2 Stunden inklusive Erklären Stand er als Sieger Fest - trotzdem lebt und leidet der Spielspaß mit der richtigen Runde.

Nach einer kleinen Stärkung zeigte uns Jeff sein Skyways, für das er gerade einen Vertrag bekommen hatte. Ich kannte zwar eine ältere Version, aber die aktuelle wurde noch einmal verschlankt. Für ein leichtes Spiel, das in 30 Minuten gespielt ist, geht auch der Glücksfaktor in Ordnung. Man ist auf jeden Fall immer beschäftigt und fühlt sich als Herr seiner Entscheidung. Ich freue mich für ihn, dass er dann wenigstens in 2015 wieder ein Spiel am Start hat.

Manuel war auch nicht untätig, auch wenn ihm im Breisgau arrivierte Autorenrunden fehlen.
Sein Spiel (Namen hatte er nicht genannt) besticht durch ein klares Design und wirklich übersichtliches Material.

Der erste Blick erinnert an das 8 Minuten Imperium, auch wenn es hier an die 45 Minuten werden sollten.
Wir breiten uns mit unseren Karten aus, kegeln gegnerische Steine raus und versuchen bei den 3 Wertungen in vielen Provinzen und mit einer Mindestzahl an Steinen vertreten zu sein - das bringt einen schönen Bonus.
Der KartenWeitergabemechanismus ist außerdem positiv hervorzu heben. Ohne zu viel zu verraten, hat Manuel hier ein tolles Spiel am Start, das gerade Pegasus unter der Lupe haben. Das könnte ein Knaller werden!

Toll war es, zu Hause Gäste zum Spielen begrüßen zu dürfen - das erspart die nächtliche Rückfahrt und lässt mich direkt ins Bett fallen...

Mittwoch, 20. August 2014

Viel Unterhaltung und viel Spiel

Heute sollte nur ein größeres Spiel auf dem Tisch landen: Jumas Neuheit (Namen hatte er keinen genannt).

Thematisch dicht an Agricola und über ein "Gaerdtsches Rondell" gesteuert führen wir unsere Aktionen durch, erwerben Grundstücke, bebauen diese, Zäune, Vieh, Acker und ernten bzw. verkaufen am Markt.
Es dauerte etwas, bis die Maschinerie  in Gang kam und dann offenbarten sich die Schwächen:
man verkauft beliebig oft, ohne etwas zu verlieren, es gibt eigentlich keinen Mängel, wenn der beste Zeitpunkt für das Ende wäre, spielt man noch eine Stunde spaßbefreit seinen Kram runter, dabei ist es höchst anstrengend, die Übersicht zu behalten, was aber auch an der Gestaltung liegt.

Das Spiel besitzt kaum Eigenständiges, fühlt sich aber trotzdem nicht wie eine Kopie an... und irgendwie macht es auch Spaß, seine Wirtschaft in Gang zu bekommen, aber wirklich nur bis dahin.

Wir konnten noch diskutieren und Anregungen geben. Was Juma daraus macht, sehen wir sicher noch.
Danach brach Rolf auf und wir anderen bevorzugten eine gepflegte Unterhaltung und ließen andere Spiele an diesem Abend ruhen.

Hier ist noch ein kleiner Schnappschuss vom Montag zuvor mit Jeff und Bénédicte - meiner Französischübersetzerin, Spielefreak und Fan.

Dienstag, 12. August 2014

Jeff Beck

Heute sollte ein besonderer Abend in der Spielwiese werden: Jeff hatte sich nach über einem Jahr Abwesenheit angekündigt, tauchte aber erst etwas später auf.

Zunächst begrüßte ich meine Französische Übersetzerin Bénédicte, die mit ihrem Mann Vincent und einem Freund Herve für ein paar Tage in Berlin verweilen. Wir starteten zum Aufwärmen eine Partie Set - nicht wirklich mein Spiel, gibt es doch sicher Spieler, die für die Kombinationen einfach ein besseres Auge haben, als andere. Für diese "Anderen" heißt es dann frusttolerant sein.

Da Rolf zeitig auftauchte, begannen wir mit dem Prototypenspielen. Ich testete mein Takla Makan Wüstenlaufspiel mit den kleinen Änderungen. Kurz vor Start stieg Georg noch ein, womit wir zu sechst waren. Zwischendrin gab es einige Längen, aber mit Spielerfahrung würden die verschwinden. Georg sollte punktgenau auf der Zielstadt landen und uns alt aussehen lassen. Es gab noch gute Anregungen, Regeln einzusparen und mit dem Schluss bin ich auch zufrieden. Also gibt es doch noch etwas Arbeit und Testspiele.

Zweites Spiel sollte Demon Wars von Georg sein. Rolf klingte sich schon aus und Georg schaute zu. Ich preschte wieder früh ungesichert voran und schaffte es wenigstens auf den den zweiten Platz. Um ein Haar wäre das Spiel durch einen Sieg gegen den Oberdämon ausgegangen - das hatte keiner auf dem Radar. Ich würde mir wünschen, dass diese Bedrohung öfter im Raum stehen würde. Trotzdem unbestritten ein tolles Spiel.

Das "Hallo" war groß, als Jeff auftauchte und es gab einiges zu Erzählen. Er dürfte uns gleich ein Spiel vorstellen: er arbeitet daran Circus Maximus aufzubohren und mit Zusatzregeln und haptischem Material attraktiver zu gestalten. Der erste Durchgang wollte nicht wirklich Spaß machen und nach zahllosen Vorschlägen spielten wir einen weiteren Durchgang mit geänderten Regeln. Das war aber immer noch nicht sehr befriedigend. Jeff machte sich viele Notizen und wird da noch ordentlich Arbeit reinstecken müssen.

Nach weiterer ausgiebiger Diskussion war es auch schon Zeit zu gehen - ein richtig toller Abend und auch ein Motivationsschub, dank Jeff.

Dienstag, 29. Juli 2014

Weltweit und doch so nah...

Nachdem Rolf nicht auftauchte, aber dafür Till, Georg und sonst einige "Exoten" aus Singapur, London, nicht zu vergessen Gaetan aus Frankreich und Miguel aus Portugal.

Wir starteten mit Georgs Demonwars - als einziger mit Spielerfahrung wurde ich gleich als "Favorit" gesetzt, wagte mich allerdings früh zu weit vor - das alles ungesichert und musste fortan einstecken, dass ich mich nicht mehr erholte. Die alte Taktik, in Lauerstellung unauffällig zu agieren, lohnt da mehr. Allerdings hatte Gaetan für das Endspiel gut vorgesorgt, sodass wir seinen Sieg nicht aufhalten konnten.

Danach trennten wir uns und ich spielte mit Georg eine schnelle 2er Partie Phalanxx, während die anderen eine 4er Runde von Miguels Roboterspiel angingen. Bei Phalanxx sollte ich dieses Mal überhaupt keine Chance haben, denn Georg sicherte sich recht früh zwei sich gut ergänzende Sonderkarten, dass er fortan kaum Sorgen mit dem Ausspielen von Karten hatte. Hier sollte noch eingegriffen werden, bei einem ansonsten sehr runden Spiel. Die Minimierung der Geldregulierung hat dem Spiel sichtlich gut getan.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Nach der WM ist vor der Spiel

Heute Stand die Spielwiese voll im Zeichen der grandiosen Fußball WM. Wir diskutierten ausgiebig das Finale und natürlich den Megasieg gegen Brasilien.

Gespielt wurde aber auch: ich hatte mein Takla Makan umgestaltet, dass es neben etwas Holz gänzlich mit Karten auskommt. Die kleinen neuen Regeldetail wollten ebenfalls getestet werden. Irgendwie war zwar der Mängel an Karten nicht so groß und die Sorge um zu wenig Wasser kaum gegeben, aber ansonsten fluppte alles sehr gut. Diese kleinen Stellschrauben bekomme ich noch in den Griff und dann kann ich noch einmal an den Verlag treten, der meinte, das Spiel müsse Materialmäßig etwas abspecken.

Ich hatte den fertigen Spielplan zu Panthalos dabei und erntete noch ein paar Vorschläge von Rolf, was die Zeichenerklärung angeht. Zum Glück kann ich das noch ändern.

Danach gab es einen kleinen Besetzungswechsel und wir testeten zu dritt Phalanxx. Die Änderungen zur Vereinfachung der Geldverwaltung funktionierte sehr gut. Leider schenkten die beiden Neulinge dem Engagement auf dem Spielplan zu wenig Beachtung. Einer von beiden verzettelte sich mit zu vielen Sonderkarten. So könnte ich ungefährdet gewinnen, aber Spieltechnisch scheint jetzt alles zu passen :-)

Mittwoch, 9. Juli 2014

Regennasse Angelegenheit

Nachdem Rolf abgesagt hatte, schwante mir nichts Gutes für die Autorenrunde, also Schloss ich mich den Couchsurfern an. Da Sophias Mann nur wenig Zeit hatte und ein Franzose, Gaetan (oder so ähnlich), der noch nicht so gut Deutsch spricht dabei waren, starteten wir mit Qwirkle, das lässt sich ohne viel Nachdenken in 30 Minuten locker runter spielen, und irgendwer gewinnt eben. Für die Zielgruppe Spiel des Jahres macht es seine Sache wirklich gut.

Danach stießen noch 2 Leute dazu und wir blieben an der frischen Luft, um mit Keyflower ein rechtes Schwergewicht zu starten. Wir mussten die Regeln etwas auffrischen und natürlich Gaetan alles verständlich vermitteln. Klar, dass das dauerte. Währenddessen öffnete der Himmel seine Schleusen und es kühlte merklich ab. Da inzwischen drinnen alle Plätze besetzt waren (es fand ja auch kein WM-Spiel statt), mussten wir draußen durchhalten. Die schlechter werdenden Lichtverhältnisse Taten ihr Übriges und erschwerten die Übersicht noch. Nach 3 Stunden gingen wir dann in die Schlusswertung. Sehr gutes Spiel, und das nicht, weil ich gewonnen hatte (mir fiel die 12 Punkte-Kathedrale leicht zu, weil ich glücklicherweise eine Grüne Figur aus dem Sack gezogen hatte).

Heute Gibt es schon mal einige der Plättchen für Panthalos zu sehen. Cover, Schachtel und Spielplan sollten die Woche fertig werden, weil ich im Juli die Grafiken abgeben möchte. Danach gilt es dann noch an den Spielregeln zu feilen, vor allem bei Layout und Schriftbild.

Samstag, 5. Juli 2014

Halbfinale und kein Spielen

Wahnsinn - wir sind im Halbfinale und auch dieses Brasilien macht nicht wirklich Angst.
Die Brettspiellose Zeit wird Montag dann unterbrochen von der Spielwiese - da freue ich mich schon sehr drauf, gibt es doch einige Änderungen zu testen.

Irgendwie ist schon etwas "Saure Gurken Zeit", denn meine Antike Welt Box interessiert nicht wirklich viele Leute... vielleicht hat auch jeder bereits eines oder mehrere Spiele davon. Allen, die noch überlegen: das Angebot gilt nur noch bis Sonntag!

Ich habe hier noch 3 Bilder gefunden, die ich nicht vorenthalten will:
Im tiefen Schnee kamen diesen Februar die Peloponnes Neuausgabe und die Sacrum Erweiterung an. Glücklicherweise war unter dem Carport genug Platz für die 7 Paletten :-)




Freitag, 27. Juni 2014

König Fußball hat uns im Griff

Vielleicht hat sich schon jemand gewundert, warum es keine neuen Spieleberichte gibt.
Ja, die WM hält mich völlig gefangen. Es macht irrsinnig Spaß, sich viele Spiele anzusehen und meistens lohnt es sich ja auch. Mal sehn, wie lange unsere Reise anhält.

Aktuell bekommt man ein schönes Irongames Paket bestehend aus Peloponnes, Palmyra und Pergamemnon zusammen mit ein paar Goodies, die es danach nicht mehr geben wird noch bis zum 6.7. hier

Wer lieber bei der Spiele Offensive bestellt, weil er vielleicht noch einen anderen Wunsch hat, kann hier zuschlagen.

Ach ja: bis auf weiteres sind bei mir alle Bestellungen über 40 € in Deutschland versandkostenfrei!

Freitag, 6. Juni 2014

Wir sind das Volk auf Peloponnes

Da Rolf schon früh in der Spielwiese war, wollten wir nicht warten und begannen gleich zu zweit mit dem Peloponnes Kartenspiel. Die Katastrophen waren nun etwas abgeschwächt, was für ein positiveres Spielgefühl sorgte. Rolf meinte, es wäre nun zu einfach, durch die Unwägbarkeiten zu manövrieren, aber es sollte sich im Laufe des Abends noch zeigen, dass dies eher an der Zweierbesetzung lag.

Inzwischen schlug Richard auf und wir testeten noch einmal sein (bzw. Peers) Wir sind das Volk. Wir spielten recht zügig und Richard nahm uns die umfangreichen Abrechnungen ab. Irgendwie machte ich einige Fehler zusammen mit Rolfs starken Handkarten, sollte er nach der dritten von 4 Dekaden gewonnen haben. Ob Richard das Spiel doch noch schafft für Essen 2014? Den gemeinsamen Stand haben wir auf jeden Fall schon gebucht.

Da es inzwischen voll geworden war an unserem Tisch, teilten wir uns auf und spielten noch einmal zu viert mit anderen Leuten das Peloponnes Kartenspiel. Zu viert ist es nicht mehr ganz so leicht gut durchzukommen, da man eher mal nicht die gewünschte Karte bekommt. Die Steinlandschaften schienen immer noch etwas schwach und ich erhielt Anregungen für eine kleine Verschärfung, bei thematischem Mehrwert... das hat sich doch gelohnt!

Demnächst gibt es dann hier die ersten Vorboten vom neuen Irongamesspiel: Panthalos!

Montag, 2. Juni 2014

Madeira - die Unvollendete

Beim Spieletreff Urbanstraße wurde sofort mit dem Spielen begonnen: Russian Railroads sollte es dieses Mal sein. Irgendwie war mir schnell klar, dass ich es nicht schaffen sollte, mich strukturiert zu entwickeln. Zu oft fehlte genau ein Gleisschritt, oder kleine Aktion und zu groß sollte die Konkurrenz bei der Fabrikentwicklung sein. Allerdings war es generell ein Spiel, bei dem recht wenig Punkte vergeben wurden. Der Sieger hatte nur um die 350 Punkte und 2 Spieler nicht einmal 300.
Es hat aber trotzdem Spaß gemacht und ich weiß, warum ich so schlecht abgeschnitten habe und schiebe es nicht auf Unwägbarkeiten.

Da es nicht einmal 20 Uhr war, starteten wir eine Partie Madeira. Die Kennenlernrunde hatten wir seinerzeit nach 2 Runden abgebrochen. Dieses Mal zeigte sich, dass es (vor allem für mich) wieder nicht reichen sollte. Nach einer laaaangen Erklärungsauffrischung, die allerdings nötig war, hatten wir 2 ausschweifende Optimierer am Tisch, die dafür sorgten, dass wir um 23 Uhr erst 3 Runden gespielt hatten... also hieß es wieder Abbruch. Mal sehen, ob es das Spiel noch einmal schafft und dann komplett bis zum Ende - dann aber bitte ohne Tod-Optimierer!

Irongames auf Facebook

Donnerstag, 22. Mai 2014

Poker in der Antike

Da Rolf nach dem Spielewahnsinn Herne noch nicht einsatzbereit war, ließ ich mich überraschen, wer denn zur Autorenrunde stoßen sollte. 

Nach einer Weile tauchte ein interessierter Neuling auf und dann auch noch Lars, der schon länger nicht mehr dagewesen war. Also genug Leute, um noch einmal das Peloponnes Kartenspiel zu testen. 
Die letzten Änderungen, was Katastrophenverwaltung und Anlegeregeln angeht, passten recht gut, wenngleich noch 2 Kleinigkeiten abgeändert werden müssen, was mittlerweile Geschehen ist. Diese Runde verlief wirklich sehr gut, denn man spürt ein positiveres Spielgefühl. Die beiden anderen hatten sich durch ein paar Spielfehler das Leben schwer gemacht - das zeigte mir, dass nicht das Spiel alleine über den Ausgang bestimmt.

Inzwischen war auch Miguel unter uns und Lars stellte uns eine Idee vor, die man mit einem gewöhnlichen Pokerblatt Spielen könnte. Die Ansätze waren da, aber es gab noch viel zu diskutieren anschließend. Wir änderten die Regeln und ließen eine weitere - schnellere Runde Folgen. Die war schon besser, aber trotzdem bleibt noch viel zu tun, will er daraus ein gut funktionierendes Spiel kredenzen.

Neue Eindrücke zum Acht Minuten Imperium
Kinokritik zu Lauf Junge Lauf

Neu: Irongames jetzt auch auf Facebook mit allen Neuigkeiten


Mittwoch, 14. Mai 2014

Deutsch-Deutsch-Griechisch

Nachdem Richard und Peers Wir sind das Volk immer noch in der Entwicklung steckt, testeten Rolf und ich mit den letzten Änderungen. Es fühlte sich noch runder an, allerdings mutet es thematisch seltsam an, dass ich als DDR-Spieler eine sehr Stärke Wirtschaft aufbauen könnte. Gegen Ende wurde es aber ganz und gar kein Selbstläufer und ich wäre fast noch zusammengebrochen.

Rolf musste los und wir testeten noch einmal zu zweit mein Peloponnes Kartenspiel. Dabe gab es wieder hilfreiche Ideen und Kommentare, die der Verwaltung und Übersicht hilfreich sind. Der eingeschlagene Weg scheint der richtige gewesen zu sein.

Währenddessen trudeln ständig Updates zum Panthalos-Spielplan ein und auch die beiden Übersetzungen (Französisch und Englisch) schreiten gut voran.

Neue Eindrücke zu Guildhall
Neue Kinokritiken zu Her und Westen

Freitag, 9. Mai 2014

P im Elsass

Nachdem wir in Berlin Benedicte zur Spielrunde begrüßen durften, besuchte ich sie von meiner Heimat aus, um mit ihrem Mann und einer Freundin einen schönen Abend zu genießen.

Wir starteten mit Panthalos, da sie die Regeln für mich ins Französische übersetzen möchte. Ich harre eine Kleinigkeit geändert, dass neue Schiffe und Händler nur auftauchen, wenn die alten beliefert wurden. Das funktionierte zwar, war allerdings doch ein wenig statisch, auch wenn es in den Regeln leichter zu beschreiben ist, als der draft-mechanismus der Plättchen.

Nach einem leckeren Abendessen und einem Kaffee, starteten wir die mir bisher unbekannte Neuheit Splendor.
Von verschiedenen Leuten hatte ich schon Positives darüber gehört und so war ich natürlich gespannt, ob sich das für mich bestätigte:

In 3 verschiedenen Kartenreihen liegen jeweils einige Karten aus. Je nach Reihe sind die Karten unterschiedlich wertvoll und auch unterschiedlich schwer zu erfüllen.
Wenn man am Zug ist hat man die Option, sich 3 verschiedene oder 2 gleichfarbige Chips zu nehmen, eine Karte zu reservieren oder eine Karte komplett zu erfüllen (dafür gibt man wieder Chips ab). Die erfüllten Karten erleichtern künftige zu erfüllende Karten, aber man darf die Punkte nicht außer Acht lassen, denn die leichten Karten geben keine oder maximal einen Punkt. Wer zuerst 15 Punkte ausliegen hat, beendet das Spiel.
Die sehr einfachen Regeln sorgen für einen flüssigen Ablauf und ein ständiges Mitfiebern, dazu ständig das Spielende im Auge behalten – ja, Splendor macht wirklich einen sehr guten Eindruck und ist ein durch und durch rundes Spielerlebnis.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Doppel-Spielen

Alt statt neu

In der Urbanstraße erhoffe ich mir immer ein paar Neuheiten kennenzulernen, aber viele Leute vor Ort raten mir den Freitag auf verschiedenen Gründen von bestimmten Spielen ab - es war nie einfach, einen guten Nenner zu finden, wenn man nicht auf einem bestimmten Titel verharrt - den sollte man dann aber auch erklären können.

Bis zum Eintreffen einiger Leute wärmten wir uns mit 6 Nimmt auf, um danach mit Noblemen richtig zu starten. Das Spiel hatte mich nach der letzten Partie etwas ratlos zurück gelassen, weshalb ich damals auch keine Eindrücke poosten könnte. Jetzt waren die Abläufe gleich klarer, was nicht heißt, das alles leicht den Neulingen vermittelt werden kann. Trotz meines Wissens, hatte ich verpasst mich frühzeitig um Plättchennachschub zu kümmern - die Folgen sollten schwerwiegender sein, als angenommen. Um später an Plättxhen zu kommen, gingen wertvolle Aktionen verloren. Die verwobenen Mechanismen machen zwar Sinn, wirken aber doch reichlich zusammen gezimmert und könnnen für die Spieldauer nicht gänzlich gefallen. 2 Mal Noblemen sind denke ich genug.

Da die Zeit reichlich fortgeschritten war, schaffte es nur ein weiteres Spiel auf den Tisch: Stone Age mit Erweiterung. Zu viert ist man überrascht, welch gute Felder selbst dem vierten der Runde noch zur Verfügung stehen. Irgendwie weicht diese Optionsvielfalt das Spiel auf und nimmt den Drück gehörig raus. Das sorgt zwar auch dafür, liebgewonnene Strategien zu durchbrechen, macht Stone Age aber noch mehr zu einem Familienspiel.
Immer noch gut, aber nicht besser mit Erweiterung... vielleicht klappts ja nächstes Mal mit den Neuheiten.



Spielwiese

Michael war zurück von seinem Oster-Relax-Trip und ich hatte mich ein paar Tage mit dem Peloponnes Kartenspiel beschäftigt. Die letzten Kritiken gingen nicht spurlos an mir vorbei. Trotz der Änderungen gab es Frust, denn viel bleibt von einem Reich am Ende nicht übrig... und wenn dann gefühlt der am meisten gebeutelte Spieler gewinnt, dann stimmt etwas nicht. An den Katastrophen gibt's noch viel zu schrauben, dass die Spieler nicht unverschuldet so stark getroffen werden.
Wir diskutierten noch ein wenig und es kam viel Input, die Sache anzugehen. Das muss jetzt erst einmal Säcken.

Zweites Spiel war Hartmuts Keep Away. Es gab seit dem letzten Test keine Änderungen - warum auch, das Spiel ist für das, was es sein will absolut gut...

Mittwoch, 23. April 2014

Wir sind das Volk

In der Osterzeit vergnügt sich gefühlt halb Deutschland auf diversen Spieletreffs. Schweren Herzens sind wir seit langen Jahren nicht in Oberhof dabei - der Urlaubsgott war uns nicht Milde gestimmt. So wollte ich wenigstens Ostermontag die Spielwiese aufsuchen und war gespannt, ob, oder wer überhaupt noch die Autorenrunde begleiten sollte.

Zum Glück war Richard vor Ort und hatte sein (Peers) Zweipersonenspiel Wir sind das Volk dabei - also perfekt. Ich kannte noch eine sehr frühe Version, aber davon sollte kaum noch etwas übrig sein. Es geht um den Deutsch-Deutschen Konflikt während den Jahren des Kalten Krieges mit allen historischen und wirtschaftlichen Ereignissen.

Beide versuchen ihre Wirtschaft aufzubauen und ihre Unruhen in den Griff zu bekommen. Das funktioniert über die Karten - doch nicht alle Ereignisse treten ein und so gibt es wohl höchst unterschiedliche Verläufe. Für den DDR-Spieler heißt es zumeist: durchhalten bis zum Ende der vierten Dekade, während der BRD-Spieler Drück aufbaut und nicht zu sorglos agieren sollte.

Das Spiel transportiert herrlich das Thema mit einigen kleinen Ausnahmen, die es noch gilt für Richard zu überdenken.

Wir diskutierten noch längere Zeit und so blieb es bei dem einen Spiel.


Neue Eindrücke zu Basari - Das Kartenspiel
Neue Kinokritiken zu Imagine und Das finstere Tal

Donnerstag, 17. April 2014

Griechische Armee im Dämonenreich

Ich hatte etwas an meinem Phalanxx gearbeitet und versucht die guten Vorschläge von letzter Woche einzuarbeiten. Leider schaffte ich es nicht mehr den Spielplan für 3 Spieler auszuarbeiten, so mussten wir diesen provisorisch modifizieren. Juma war zwar vor Ort, könnte aber nicht lange verweilen, da er viel zu seiner Crowd-Kampagne zu Green Deal vorbereiten musste.

Durch die beiden Startsteine zu Beginn gab es sehr früh die ersten Konflikte - das funktionierte schon mal. Schnell zeigte sich allerdings, dass einige Karten zu einfach, andere zu schwierig auszulegen sind. Die Versorgungsregel Griff wiederum sehr gut, denn Geld schien nicht so sehr das Problem zu sein. Der Frieden gegen Ende blieb immer noch nicht zufriedenstellend. Da gilt es noch Überlegungen anzustellen.

Zweites Spiel sollte Demon Wars von Georg sein. Inzwischen waren wir auf 5 Leute angewachsen, was hier Vollbesetzung bedeutete. Dementsprechend zogen sich gerade spätere Runden in die Länge. Ich preschte punktemäßig zu sehr vor, um dann gewaltig auf den Deckel zu bekommen - danach bekam der bisherige zweite eingeschenkt und Rolf als vorheriger dritter gewann die spannende Partie schließlich. Ich persönlich mag die vielen Kartentexte nicht lesen, aber schätze hier die hohe Interaktion sehr. Das Prügeln auf den Führenden ist hier notwendig, damit die Chancen für fast alle Spieler erhalten bleiben. Was ich als bemüht empfinde ist die Möglichkeit vorzeitig zu gewinnen... diese Gefahr schwebt nicht wirklich im Raum. Ansonsten nach wie vor tolles Spiel.

Mittwoch, 9. April 2014

Konflikt mit "K"


Nach der Dreierrunde letzte Woche sollte Hartmuts Konflikt nun der Fünferrunde Stand halten.

Die Übersicht war noch schwerer zu behalten und der Einfluss tendierte gegen Null. Dazu noch die längen Grübelphasen, da man wirklich erst anfangen kann zu Überlegen, wenn man am Zug ist. Hier diskutierten wir ausgiebig über Änderungen und Verbesserungen, dass es für Rolf und Till schon Zeit war.

Ein Neuautor schaute vorbei und gesellte sich dazu, mein Phalanxx zu viert zu testen. Eigentlich dachte ich, es sei wohl nicht mehr soviel daran zu schrauben, aber der Test sprach eine andere Sprache. Zum Glück erhielt ich von jedem der Mitspieler wertvolle Anregungen, die es nun gilt umzusetzen ohne gänzlich das gefällige System umzuschmeißen.

Nur, ob ich da jetzt so kurz nach unserem Umzug so intensiv zu komme bleibt dahingestellt... so viel gibt es auch in der neuen Wohnung zu tun und Internet wird wohl erst Freitag wieder fest am Laufen sein.

Dienstag, 1. April 2014

Roboterphalanx

Nach den letzten beiden Tests mit Phalanxx Stand heute ein weiterer nur in der Zweierbesetzung an.

Ich hatte geändert, dass man nun mit einem niedrigen Würfel einen Armeestein einsetzen darf und hatte die Startstädte näher zusammengerückt, dass es eher zu Konflikten kommt - das funktionierte schon mal gut.
Ob das Andere jetzt besser oder schlechter ist, möchte ich noch nicht beurteilen. Es fühlt sich aber weniger "streng" an, allerdings kann man dann auch eher was mit einem schwachen Wurf anfangen.

Inzwischen gesellten sich Georg und Miguel dazu, sodass wir dann Miguels "Roboterspiel" testen konnten. Er hat es seit meiner letzten bekannten Version etwas abgespeckt, was auch nötig war, trotzdem merkte man bereits bei der Erklärung, dass es noch zu viel Ballast für solch ein Fun- und Chaosspiel sein würde.
Vor allem die oft lange Wartezeit fiel negativ auf. Trotzdem befinden sich auch einige gute Ideen in dem Spiel, die Spaß machen: direkte Interaktion, das Management mit den Zahnrädern, Handkarten und ein erfrischendes Spielziel fernab vom üblichen Punktezählen.
Viel Arbeit steckt schon drin und noch mehr Arbeit muss wohl fließen.

Neue Eindrücke zu Burgenland (Ravensburger)
Neue Filmkritiken zu The Wolf of wallstreet und Dallas buyers club

Mittwoch, 26. März 2014

Conflict in Griechenland

Nach einer Woche in der Heimat und ein paar Tagen zu Besuch in der Schweiz bei "meinem Grafiker" geht es in der Spielwiese wieder seinen Gang. Neben einigen Tests vor allem mit Panthalos, gab es auch einiges an für mich neuen Spielen zu Entdecken (Guildhall, 8 Minuen Imperium, Burgenland, Archon, Sanssouci...).

Die vielen Tests haben mir ermöglicht, noch etwas Feinschliff zu betreiben und 2 Probleme zu entschärfen (in der letzten Runde machte Vieles keinen Sinn mehr und der Punktesalat am Ende ist übersichtlich geworden.
Interessant, dass in einer Runde die Duelle und in einer anderen Runde das Bedienen von Händlern als zu stark empfunden wurde. Das zeigt, dass es wohl doch sehr ausgeglichen ist. Wichtig hierbei, dass man einen Spieler nicht ungestört seine Ziele verfolgen lassen sollte - was ja für viele Spiele gilt.

Heute war auch Juma da, um sein Spiel "Green Deal" einem Videorezensionsteam vorzustellen, bevor im April die Crowdfoundingperiode dafür startet.
Ich bin gespannt und werde das natürlich weiter verfolgen.

Wir begannen mit einem älteren Spiel von Hartmut "Conflict". Ein Mehrheitenspiel mit recht verzwickten Wertungen. Hier die Übersicht zu behalten ist wahrlich nicht einfach. Von seinem Grundgefühl wirkt das Spiel etwas altbacken gegenüber vielen aktuellen Spielen. Das Mehrheitenspielsegment ist mittlerweile auch sehr ausgereizt.


Die Zeit reichte noch, um die letzten kleinen Anpassungen zu Panthalos zu testen. Ich wollte auch sehen, mit wie vielen Plättchen man auskommt, wenn man zu viert oder fünft spielt. Nur soviel vorweg - es wurde schon zu viert so knapp, dass in der letzten Runde ein paar Plättchen fehlten. Hier kann ich doch nicht so viel einsparen, wie gedacht.
Das Spiel selbst war sehr sehr spannend, obwohl Hartmut weit enteilt schien, kam ich durch die Endwertung bis auf 3 Punkte heran.


Ich hatte die Beteiligten gefragt, ob Titanium- und Verstärkungsplättchen lieber in Signalrot oder Orange. Die Mehrheit sprach sich für Orange aus, aber ich werde noch andere Leute deswegen Fragen.

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Mittwoch, 19. März 2014

Nachtrag: Spieletreff Urbanstraße

Kaum ist man einmal etwas später, waren schon beinahe alle Tische besetzt.

Benedict hatte Kashgar dabei - glücklicherweise ohne die unsäglich überdimensionierte Schachtel.
Jeder Spieler verfügt über 3 Karawanen=Kartenreihen, von der er immer nur die zuerst liegende Karte nutzen darf. Zumeist wird man seine Reihe optimieren und Karten zufügen, doch Neue Karten landen zuerst ganz hinten und es dauert länger, diese nutzen zu können. Wichtig sind die ausliegenden Aufträge, die von allen Spielern erfüllt werden können, aber dazu braucht es neben Waren auch eine Karte, die das erlaubt.

Wenn ein Spieler 25 Punkte erreicht hat, endet das Spiel.

Wir drei Neulinge brauchten natürlich etwas, bis die Aktionen flüssig von der Hand gingen. Die große Stärke von Kashgar ist das schlanke Regelwerk. Man muss Neue Karten erst erläutern, wenn sie auftauchen, ansonsten kann man sofort losspielen. Es ist vielleicht etwas unübersichtlich, wer aktuell über wie viele Punkte verfügt, gerade wenn Bauern und Getreidefelder im Spiel sind und die Interaktion ist kaum gegeben. Plötzlich hatte jemand schon das Ziel erreicht. Spaß gemacht hat Kashgar, vor allem wegen des ungewöhnlichen Spielgefühls.


Danach besetzten wir und neu und heraus kam eine 5er Runde Concordia. Zum Glück kannten alle die Regeln und so könnte direkt gestartet werden. Witzig war, dass jeder geäußert hatte, dass er wohl nicht gewonnen habe, aber einer musste doch gewinnen? Das ist nicht jedermanns Sache, dass man Punktemäßig so sehr im Dunkeln tappt, aber vielen gefällt gerade das.


Abschließend noch ein Kashgar zu dritt, was wirklich sehr flott ging und dadurch seine ganze Stärke ausspielen konnte.

Donnerstag, 6. März 2014

Last before home

Nachdem ich Panthalos von der externen Testrunde zurück bekommen habe, wollte ich die letzten kleinen Änderungen noch einmal selbst erleben.

Hartmut kannte das Spiel noch gar nicht und Juma noch eine sehr frühe Version. Klar, dass es so nicht ganz so flott von der Hand geht. Fast 2 Stunden Rängen wir um Punkte, bevor Rolf doch als Sieger hervor ging. Nächste Woche in meiner Heimat bin ich gespannt, was eine Reihe von Neulingen dazu sagen wird, bevor es zum Treffen mit meinem Grafiker in die Schweiz geht. Dort werden dann die Weichen gestellt, was den Spielplan und das Cover angeht. Ich bin schon sichtlich aufgeregt.

Danach zeigte uns Hartmut seine letzten Modifikationen zu Keep Away. Jetzt besitzen alle Karten einen Negativwert, der am Ende eben die fiesen Punkte bringt - vielleicht vergleichbar mit den Hornochsen. Wir probierten gleich danach noch einen zweiten Durchgang mit einer Änderung. Das Spiel machte ja schon in der alten Version Spaß; jetzt allerdings ist es für solch ein einfaches Ärgerspiel richtig gut geworden.


Und nun melde ich mich für mindestens 2 Montage ab. Zunächst der Besuch in der Heimat und dann steht auch bald der Umzug in ein neues Domizil an... es gibt immer viel zu tun.

Nachtrag: 
Hartmut hatte noch ein Spiel eines Japanischen Autors dabei, was wohl bereits dort veröffentlicht wurde und überwiegend gute Resonanz erhalten hat. Jetzt soll es wohl auf Kosmos erscheinen. 
 
Ähnlich wie bei Dominion kauft man sich Karten aus einer Auslage. Alle gekauften Karten legt man vor sich. Jede Karte bringt einen Vorteil/Ertrag, wenn man eine bestimmte Zahl würfelt, manche auch, wenn andere diese Zahl würfeln. Es geht vor allem darum immer mehr Geld zu verdienen, um 4 bestimmte Karten auslegen zu dürfen. Wer das zuerst schafft gewinnt. Behäbig entwickelt sich das Ganze, um dann mehr und mehr Möglichkeiten zu bieten und dann ganz schnell zu Ende ist. Erinnerungen an The City werden wach. Mir hat das soweit ziemlich gut gefallen, die anderen waren wohl nicht so sehr angetan.

Freitag, 28. Februar 2014

Tier trifft Karte trifft Armee

Heute war Hartmuts Spiel der Starter, denn wir waren anfangs noch zu viert und ich wollte etwas mit 5 Spielern ausprobieren, dazu aber später.

Okavango - die Spieler erfüllen Aufträge, indem sie Tiere in bestimmter Konstellation fotografieren. Gegenüber letztem Mal, hatte jetzt jeder seinen eigenen Satz Aktionskarten, was das Spielgefühl nicht veränderte, aber für eine Gefühlte Gerechtigkeit sorgte. Es bleibt aber dabei: manche Spieler haben eine deutlich bessere Übersicht als andere und für die kann es dann etwas frustig verlaufen. Es bleiben noch Stellschrauben.

Dann trafen noch Bekannte eines Arbeitskollegen von Rolf ein und wir testeten noch einmal Hartmuts Keep Away. Das Spiel fluppt nach wie vor, aber er muss noch die Zahlenwerte aller Farben angleichen und die 6/9 mit einem Punkt markieren.

Da wir nun sogar zu sechst waren, könnte ich meinen Test starten: Für Phalanxx hatte ich mir überlegt, dass ein fünfter Spieler in der Mitte starten könnte, was eine asymetrische Ausgangslage bedeutete. Rolf übernahm diese Rolle, aber schnell stellte sich heraus, dass seine Position zu mächtig sein sollte.
So überrundete er beinahe den schwächsten Spieler. Das wollte so nicht recht funktionieren, aber dafür testen wir ja... vielleicht belasse ich es aber auch bei 4 Spielern, dann können die Spieler mehr Karten auf den Tisch bekommen und die downtime ist ebenfalls geringer.

Montag, 24. Februar 2014

Populäre Kartenspiele (Fremdbeitrag)

Shuffle up and deal

Das Kartenspiel mit seinen 52 Karten stellt durch seine vielseitigen Variationsmöglichkeiten  noch immer eines der beliebtesten Gesellschaftsaktivitäten in Haushalten, auf Campingplätzen oder in Casinos dar. Das Kartenspiel wurde im 9. Jahrhundert während der Tang Dynastie in China ins Leben gerufen, als die Mitglieder des Wei Clans das “Blätterspiel” spielten, das aus Papierkarten bestand. Die Popularität des Kartenspiels ist seither in vielen Ländern gewachsen, die alle ihre eigene Version der Kartenspiele entwickelt haben, die alle in ihrem Aufbau sowie ihrem Typ variieren. So gibt es An- oder Ablegespiele, sowie Glücksspiele, die stundenlange Unterhaltung bieten. So erkannten auch Fernsehproduzenten das Spannungspotential hinter einer einzigen verdeckten Karte, die den Sieg aber auch den Verlust bedeuten kann, und wandelten das Spiel in eine Fernsehsendung um; das “höher oder niedriger” Format hat sich als eine der erfolgreichsten Spielsendungen im Fernsehen bewährt.

Das Aufkommen des Casinos hat wesentlich zur wachsenden Popularität des Kartenspiels beigetragen, dessen altbewährte Qualitäten nun genutzt wurden, um um Geld zu spielen.
Im Handumdrehen schlossen sich Millionen von Spielern den regionalen Casinos an, um die neue Art des Glücksspiels zu erfahren, das ihrem Wetteinsatz einen Hauch von Kontrolle und kalkulatorische Vorgehensweise verlieh.  Mit der Entstehung und den Fortschritten der Internet Technologie sowie mobilen funktionstüchtigen Geräten fand eine Revolution der Spielindustrie statt, die Casino Online Spiele sowie Glücksspiele Apps zum Download für Smartphones und Tablets mit sich brachte.


Poker

Das unumstritten beliebteste Kartenspiel - Poker - wird von Millionen Menschen weltweit auf einer Unterhaltungs- genauso wie auf der Profiebene gespielt.
Als die Spielindustrie durch die Einführung des Internets ihren legendären Durchbruch hatte, war es Poker, das am meisten davon profitierte. Die Möglichkeit, Poker online zu spielen steigerte seine Beliebtheit weltweit, was zu einer Flut an finanzieller Förderung und Fernsehdeals führte, die millionenschweren Wettkämpfen die Türen öffnete, die entweder nur für professionelle Spieler bestimmt waren, aber auch Amateuren die Möglichkeit gab, sich Profis zu stellen. Es gibt viele Versionen von Poker, mit Texas Hold'em als das am Weitesten verbreitete Freizeit-, Casino- und Onlinespiel. Bei diesem Format sind eine Reihe von Spielern beteiligt (in Regel zwischen zwei und neun), die um einen Tisch herum sitzen und zwei Karten erhalten ('hold' cards), die sie wiederum innerhalb von drei Runden mit fünf Karten (die ersten drei Karten nennen sich 'Flop, die Vierte ist die 'Turn' Karte und die letzte Karte ist bekannt unter dem Namen 'River'), die auf dem Tisch liegen, kombinieren müssen, um das beste Blatt von 5 Karten zu erreichen. Die Spieler können etwas setzen (bet), den Einsatz erhöhen (raise), passen (check) oder eine Karte abwerfen (fold), so wie es der nächste Zug erfordert. So gibt es zahlreiche Strategien, die es dem Spieler ermöglichen, zu bluffen und ein gutes Blatt vorzutäuschen.


Blackjack

Die einfachen und doch einzigartigen Eigenschaften dieses Spiels sind fortwährend der Hit in Casinos und unter Online Spielseiten, und wohl das beliebteste Kartenspiel weltweit. Auch wenn in der Freizeitversion des Kartenspiels zwei Spieler gegeneinander antreten können, so sieht das professionelle Spielformat einen bis fünf Spieler vor, die an einem Tisch vor einem 'Dealer' sitzen, der sowohl jedem Spieler als auch sich selbst zwei Karten austeilt, nachdem alle Beteiligten ihren Einsatz gemacht haben. Der Dealer dreht eine seiner beiden Karten um, die andere lässt er noch verdeckt, während die Spieler entscheiden, welche der Karten, die an sie verteilt wurden, sie entweder behalten, oder abwerfen möchten. Ziel des Spiels ist es, so so nah wie möglich an 21 Augenpaare zu gelangen, wenn nicht sogar glatte 21 Punkte zu erreichen, ohne die Zahl zu überschreiten und ein Augenpaar zu erreichen, das höher ist als das des Dealers. Das Ass zählt entweder 1 oder 11, Bube, Dame, König 10, und jede andere Karte hat ihren angegebenen Wert. Die Spieler können ihre Karten entweder behalten und passen oder abwerfen und im Austausch dafür neue erhalten; alles über 21 Punkte verliert die Runde. Sobald jeder Spieler entweder mit seinem Blatt zufrieden ist oder ausgeschieden ist, deckt der Dealer seine zweite Karte um. Sollte der Gesamtwert beider Karten 17 oder mehr betragen, so belässt er es bei den zwei Karten, liegt er jedoch bei 16 oder drunter, muss er noch eine weitere Karte hinzunehmen.


Baccarat

Baccarat ist ähnlich wie Blackjack ein Zwei-Karten-Spiel, variiert jedoch in seinem Punktesystem, das dieses Spiel einzigartig macht. Das Kartenspiel stammt aus Frankreich und erfordert, dass die Spieler ihren Einsatz leisten, ehe die Karten ausgeteilt werden. Hierbei haben sie drei Möglichkeiten: Spieler, Bank oder Unentschieden.  Sobald alle ihren Einsatz getätigt haben, verteilt der Dealer jeweils zwei Karten an die Spieler und sich selbst und deckt diese sofort auf. Die Augenpaare eines jeden Blattes werden zusammengezählt, wobei bei jedem Blatt, das mehr als 10 enthält, 10 Punkte abgezogen werden (15 Augenpaare werden zu 5). Jedes Blatt, das genau auf 10 kommt, wird entweder zu 0 oder zu Baccarat. Das höchste Augenpaar zwischen Spieler und Dealer gewinnt die Runde.

"Carsten Hermans"

Freitag, 21. Februar 2014

Keep away from greece

Als wir zu dritt das Peloponnes Kartenspiel starten wollten, tauchte noch Georg auf, den natürlich noch flugs einsteigen könnte, da er bereits Regelfest war.

Nach den letzten Anpassungen ging ich Optimistisch an den Test. Die Sache mit den Katastrophen klappte jetzt besser, allerdings kann es einen ganz schön umhauen, ohne dass man dafür viel kann. Hier tauchte die Frage auf, ob es besser ist, wenn alle Katastrophen auf jeden Fall eintreten, oder wenn manche auch außen vor bleiben können. Ich tendiere zu Ersterem, damit Spieler nicht bestraft werden, wenn sie sich zumeist teuer ein Schutzgebäude zugelegt haben. Die zweite Sache betrifft die Ausschüttung von Luxusgütern... hier ist die optimale Lösung noch nicht gefunden.


Nächstes Spiel war ein flottes Kartenspiel von Hartmut, namens Keep Away.
Es gilt möglichst wenige Stiche zu bekommen. Dazu darf man mit seinem gespielten Kartenwert nicht am Nächsten an der Karte in der Tischmitte sein, doch auch die kann sich einmal pro Runde ändern. Ein wirklich schön schlankes und einsteigerfreundliches Spiel, bei dem mehr Kontrolle zu Lasten der kurzen Regeln gehen.
Wir probierten noch 2 Regelvarianten aus, aber die letzte Entscheidung liegt bei Hartmut.

Montag, 17. Februar 2014

Weltwunder neben Schwerindustrie

Am heutigen Freitag sollte sich die Spieleauswahl flott entscheiden. Wir starteten zu viert Suburbia. 3 Leute (mich eingeschlossen) kannten das Spiel noch nicht. Dementsprechend mühsam war der Einstieg und oft schleppend der Spielfluss.

Runde für Runde erwerben wir ein Plättchen, das wir unserer Stadt zuführen. Dafür erhalten wir optimalerweise Neue Bewohner und höheres Einkommen. Manche umliegenden Plättchen beeinflussen das Neue Plättchen positiv wie negativ. Ein privates, sowie einige offene Ziele geben eine grobe Marschrichtung vor, was später besonders honoriert wird. Ein cleverer Mechanismus sorgt dafür, dass man noch nicht früh viele Bewohner haben will, denn immer wenn man eine bestimmte Zahl überschreitet, reduziert man sein Geld- und Bewohnereinkommen. Das sorgt für eine kribbelnde Dynamik, denn irgendwann gibt es kein Halten mehr.

Wir hatten direkt die Erweiterung im Spiel implementiert - diese schmiegt sich ohne Extraregeln wunderbar perfekt ins Grundspiel. Man hat das Gefühl, das Spiel muss so sein.

Stellenweise kommt mir die Totzeit extrem vor, zumal man oft seinen Zug erst beginnen und Bedenken kann, wenn man wirklich an der Reihe ist: welches Plättchen gibt es neu, welches nimmt mir der Vordermann weg... zudem kann es höchst verwirrend sein, an sämtliche Wechselwirkungen zu denken.

Ich hatte mich zu sehr vom schnellen Geld blenden lassen und dafür die vorgegebenen Ziele vernachlässigt-eine schlechte Idee, denn so blieb nur der letzte Platz.
Suburbia wird wohl schneller gehen, wenn es bekannt ist und man vor allem den Wert der Plättchen besser einschätzen kann. Kein Superburner, aber ein grundsolides Spiel.


Als nächstes sollte etwas kürzeres auf den Tisch und so versuchten wir uns zu sechst an 7 Wonders. Weil der eine lieber die Leaders, die andere lieber Cities Erweiterung Spielen wollte, beließen wir es beim Grundspiel. Irgendwie hatte ich ständig das Gefühl, die anderen hätten von allem viel mehr als ich, aber als ich dann meine fünfte Gildenkarte bei fast allen gewonnenen Kriegen vor mir liegen sah, dachte ich mir schon, dass es für den Sieg reichen könnte-und so war es denn auch...

Samstag, 15. Februar 2014

Dämonen auf dem Peloponnes

Nach längerem Warten sollte "nur" noch Georg auftauchen, aber das war nicht schlimm, hatte er doch sein Demonwars im Gepäck und wollte die Zweierversion mit minimal modifizierten Regeln ausprobieren.
Richtig genial, wenn es beide kennen und zügig Spielen können.
 Ich legte den Fokus zu sehr auf Entwicklung des Charakters und vergaß dabei ein wenig das Auslegen der so wichtigen Legionen - so kam es, dass ich dem drohenden 40-Punkteende nichts entgegenzusetzen hatte.
Toll vor allem, die gerade einmal 30 Minuten Spielzeit. Eine wirkliche Schwäche ist nicht mehr zu erkennen und vor allem die Variabilität über die Karten ist bemerkenswert.


Danach testeten wir mein Peloponnes Kartenspiel. Da Georg das Brettspiel noch nicht kannte, wollte alles erklärt werden.

So brauchte es noch eine zweite Partie, um Schwächen zu erkennen. Vielleicht müssen die Katastrophen etwas abgewandelt werden, die Zivilisationen sind definitiv nicht gleichstark, um weniger Geldkarten zu benötigen, lässt sich das Mindestgebot herabsetzen und der Mangel an Steinen, war mir zuletzt nicht so sehr aufgefallen. Gute neue Ansätze für die weitere Entwicklung.

Freitag, 7. Februar 2014

Früh übt sich

Da meine Erledigungen schneller gingen, wie erwartet, schlug ich bereits um 17.30 Uhr in der Spielwiese auf. Natürlich erschien Rolf um die gleiche Zeit. Nach etwas Konversation, baute ich schon mal mein Panthalos auf. Till war der dritte, und so Stand einer flotten Runde nichts im Wege.
Jeder kannte das Spiel, und so musste ich nur die letzten Änderungen erläutern. Diese entpuppten sich als sehr gelungen und Spielflussfördernd. Die Rundenreduzierung auf maximal 7 Runden muss ich allerdings wieder zurück nehmen. Das Spiel muss man so plötzlich nicht abwürgen. Das schwächt zudem länger ausgelegte Vorgehensweisen.

Endlich verspüre ich ein Kribbeln bei den Aktionen, die ich noch beabsichtige durchzuführen.
Jetzt ist das Spiel noch einen Monat zu einer externen Testrunde unterwegs. Da bin ich mächtig auf das Feedback gespannt.


Aus Nürnberg zurück kam Georg, der sein Dämonenspiel einem Verlag mitgeben könnte. Ein weiterer Verlag will sich die Regeln anschauen... das klingt doch schon mal ganz gut.


Anschließend zeigte uns Christine ein Spiel, dass sie für ihre Abschlussarbeit entworfen hat. Das Thema lautet Kommunikation und Design. Leider sorgt vor allem das gefällige Design dafür, dass die Übersicht sehr leidet. Dazu kommen 2 weitere Spielflusshemmende Mechanismen: Auktion und freies Verhandeln. Klar, dass man sich da irgendwann zurück hält, damit man zum Ende kommt. Ansatzweise finden sich aber durchaus gefällige Elemente: das Verderben der Lebensmittel hat sogar einen pädagogischen Aspekt. Die positiven und negativen Ereigniskarten sind allerdings viel zu mächtig, in die eine, wie in die andere Richtung... das steht nicht im Verhältnis zu den regulären Aktionen. Als "richtiges Spiel" für den Markt hätte ich gesagt: Daumen runter, als Abschlussarbeit für "Kaumspieler" mit dem lehrhaften Hintergrund durchaus OK.

Dienstag, 28. Januar 2014

Tiere auf dem Peloponnes

Nach 2 Wochen Beschäftigungs- und Wetterbedingter Montagsabstinenz war heute wieder Prototypabend in der Spielwiese angesagt. Was auffiel, waren die vielen Gespräche zur Nürnberger Spielwarenmesse, auf der doch einige hier anwesend sind.

In den letzten beiden Wochen war ich fleißig gewesen und hatte die Idee eines Peloponnes-Kartenspiels ausgearbeitet und bisher ein paarmal mit mir selbst getestet... nun der erste Test in der richtigen Runde. Was auffiel, dass das Spielgefühl sich doch ziemlich unterscheidet und die Gewichtungen sich etwas verschoben haben. Die Katastrophen treten nun nicht mehr alle zwingend ein, das schwächt die Boshaftigkeit des Spiels deutlich ab. Vielleicht ist es nun zu harmlos. Dafür sollte es schwieriger sein, die Bevölkerung über Wasser zu halten. Das hatte Anna, die Nichte von Rolf ziemlich verpatzt - als sie die Notwendigkeit der Nahrung realisierte, war es für sie schon zu spät.
Trotzdem-vielversprechender Test, dessen Hauptproblem wohl die Beschränkung auf 120 Karten sein wird.

Während Georg nebenan noch einmal sein Dämonenkartenspiel testete (übrigens hat er in Nürnberg einen Termin mit Pegasusspiele *Daumendrück*), war nun Hartmuts Spiel an der Reihe. Den Namen habe ich leider vergessen, aber es geht darum verschiedene Tiere auf dem Spielplan so anzuordnen, dass mir eine bestimmte Konstellation ein Foto (=Auftrag) ermöglicht. Dabei ist vor allem die thematische Einkleidung der Bewegung gelungen, was das Überblicken der Möglichkeiten vereinfacht-trotzdem ist dieses Knobeln und Grübeln sicher nicht nach jedem Geschmack. Für Hartmut gibt es hier noch einiges zu tun, bis die putzigen Tierchen ein Zuhause (Verlag) finden.

Ganz plötzlich sind die Peloponnes Basisspiele sowie die Neue Sacrum Erweiterung bereits Montag eingetroffen - dementsprechend geht es hier Platzmäßig noch drunter und drüber. Das wird jetzt sicher noch eine Woche dauern, bis Ordnung eingekehrt ist und der erste Schwung Bestellungen erledigt ist, aber man macht es ja auch gerne :-)

Neue Eindrücke zu Russian Railroads
Neue Kinokritiken zu Inside Llewyn Davis und die Frau, die sich traut

Montag, 13. Januar 2014

Zu viele Regeln...

Nachdem ich letzten Montag vergeblich auf die Autorenkollegen wartete, waren dieses Mal endlich wieder Rolf und Till dabei.

Wir starteten mit meinem Phalanx, das ich ein wenig modifiziert hatte, was auch wirklich toll funktionierte. Vielleicht braucht es 3-4 Karten mehr, damit sich das Endspiel besser entfalten kann, aber sonst bin ich damit sehr glücklich.


Während die Kollegen nebenan noch ein Spiel fertig testeten, quatschten wir noch ein wenig, bevor die beiden auch schon aufbrechen wollten/mussten.

Irgendwie war es mir noch zu früh und die andere Runde wollte gerne noch mein Panthalos testen... gerne, auch wenn es sicherlich ziemlich spät werden würde.

Bereits beim Erklären merkte ich, dass ich mich bei den letzten Änderungen zu sehr in kleinteiligen Regeldetails verloren hatte, was den Erklärfluss hemmte und auch ein paar der Details zunächst unter den Tisch fielen. Im Spiel bewahrheitete sich die Befürchtung, sodass ich schnellstens wieder zurückrudern muss, was Panthalos angeht. Trotzdem, dieser Test war immens wertvoll!

Eine Neue Rezension zu Palmyra liegt hier Online.

Montag, 6. Januar 2014

Schienen und Schoner

Als ich den Raum betrat, waren bereits zwei Leute dabei, Russian Railroads aufzubauen - da lässt man sich ja nicht zweimal bitten. Ein 4. Spieler sollte schnell gefunden werden.

Nach einer kurzen Erklärungsauffrischung ging es los... Jetzt, da man die Abläufe kennt, kribbelt es fast noch mehr, als in meiner ersten Partie, denn man hat so etwas wie einen Plan. Wer den besten Plan B hat - gewinnt :-) Dieses Mal war es die 9er Lok und die recht frühe 20-Punktemedaille, die den Sieg bescherten und das nur knapp unter 500 Punkten... krass.

Da am Nebentisch auch ein Spiel beendet war, mischten wir uns neu durch. Sehr gespannt war ich auf das Keyflower, was jetzt auf den Tisch kommen sollte. Hatte ich doch seinerzeit trotz der der tollen Bewertungen nicht geschafft.

Während 4 Runden (=Jahreszeiten) vergrößern wir unsere Ländereien, verbessern die Landschaften und nutzen deren Aktionen.
Der Frühling geht wirklich sehr schnell und ich fragte mich, wie das Spiel denn über 2 Stunden dauern soll - aber weitere Jahreszeiten benötigen mehr Zeit, weil die Möglichkeiten größer sind.
Das Tolle bei Keyflower ist die Variabilität. Bis zu 6 Spieler können dabei sein, wo fast alle anderen Strategiespiele längst schlapp machen.

Ebenfalls sehr clever gelöst ist der Biet- und Aktionsmechanismus, wie man an neue Einsetzfiguren kommt. Es sollte ein zähes Ringen um die besten Landschaften werden, d
as sich gerade im Winter nochmal zuspitzt, denn da geht es wirklich um die big points.
Sicher, ist die Situation nicht leicht zu Überblicken, gerade weil man auch Felder der Mitspieler nutzt, aber im Gründe wurde das optisch doch noch akzeptabel gelöst.

Spiele ohne Spielplan wirken von weitem immer ein wenig unattraktiv gerade für den Strategieliebhaber, aber Keyflower lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn die 120-Minutenmarke wohl regelmäßig überschritten wird.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Letztes Spielen in 2013

Zum zweiten Mal hatte es mich zum Freitagstreff in der Urbanstraße verschlagen.

Es sollte bereits um 16 Uhr losgehen, allerdings waren um die Zeit erst 2 Leute vor Ort, die auch noch Imperial 2030 spielen wollten. Das „Ur-Imperial“ hatte ich eigentlich abgewählt und so bevorzugte ich auf weitere Ankömmlinge zu warten. Zum Überbrücken schmissen wir uns auf eine Runde Oddville zusammen.
Ein immer noch sehr attraktives Spiel, allerdings besaß ein Mitspieler eine tödliche Kombination an Gildenkarten und konnte so das Spiel beenden, bevor wir auch nur mehr als 3 Gebäude errichtet hatten.

Danach füllte sich der Raum und es ging ans Neuverteilen. Am Nachbartisch schickten sich 3 Damen an, Trajan zu spielen und so wurde ich als 4. Spieler mitaufgenommen. Trotz Erklärung (eine kannte das Spiel noch nicht), konnten wir recht bald starten – die Symbolik ist hier wirklich vortrefflich gelungen und erleichtert den Einstieg.
Ich konnte früh in Führung gehen und lange die Führung noch ausbauen, aber am Ende ging mir ein wenig die Puste aus und so rückte das Feld zusammen. Die anderen hatten weitaus mehr Schiffsaktionen genutzt um massenhaft Karten auszulegen – das war beängstigend. Nur soviel: Es sollte noch knapp reichen.

Während unserer letzten Spielrunde, wurde am Nachbartisch Russian Railroads aufgebaut. Da sich die Kritiker allerorts fast überschlagen mit Lobesworten, wollte ich das Spiel unbedingt kennenlernen.
Zum Glück wartete man auf mich, bis wir die Trajan-Abrechnung beendet hatten. Es musste ja auch einiges aufgebaut werden auf dem RRR-Tisch.

Der Erklärer hatte das Spiel bereits 2x gespielt und schien auch mit einigen einschlägigen Strategien vertraut gewesen, weshalb es wohl für uns 3 Neulinge nur um die Plätze zu gehen schien.

Was sofort auffällt – die Symbolik ist auch hier absolut gelungen und unterstützt die Spielabläufe sehr.
Das Einsetzen der Arbeiter ist nur der Grundmechanismus, um an die verschiedenen Aktionen zu kommen. Den Hauptmotor entwickelt das persönliche Tableau mit seinen Zusammenhängen und Belohnungen.
Anfangs fragt man sich schon, wie man auf 300+ Punkte kommen soll, aber gerade in den letzten beiden Runden steigen die Einkünfte exorbitant an – dass am Ende alle 4 Spieler diese Marke übertreffen sollten.
Das Spiel lässt sehr viele verschiedene Strategien und Mischformen davon zu. Welche man einschlägt ist auch von dem abhängig, was man während den Durchgängen abbekommt. Meist finden sich mehr oder weniger gute Alternativen.

Absolut von Vorteil ist, wenn man sich mit den anderen Spielern wenig ins Gehege kommt. Das geht über eigene Einsetzfelder (Ingenieure) odr auch wenn man der Erste ist, der eine Gleisfarbe freigeschaltet hat. So gelang es mir jeweils Braun, Beige und schließlich Weiß zuerst freizuschalten. Das erlaubt bestimmte Einsetzfelder als Einziger nutzen zu können. Dazu hatte ich den schwarzen Extraarbeiter, was mir das Vorantreiben der Schwarzen Schienen erleichterte.
So sollte ich mit 379 Punkten knapp die Oberhand behalten... ein wirklich bemerkenswertes Spiel, bei dem es (noch) endlos viel zu Entdecken gibt.

23 Uhr war dann meine Zeit aufzubrechen, aber ich komme wieder – keine Frage

Samstag, 28. Dezember 2013

Irongame + Ironmovie of the year 2013

Eigentlich stand mein Spielehighlight dieses Jahr schon lange fest. Nicht überraschend sollte es Terra Mystica sein - ich weiß, das Spiel ist eigentlich schon von 2012, aber ich habe es erst in diesem Jahr kennen und lieben gelernt.

Doch nun hat es im allerletzten Moment auf die gleiche Stufe geschafft: Russian Railroads! (Bericht folgt die Tage an gleicher Stelle).
Dieses Spielerlebnis gepaart mit solch einer klaren Iconographie bringt ein wirklich unglaubliches und auch elegantes Vergnügen auf den Tisch. Erst durch Russian Railroads merkt man, wie "schwach" z.B. eigentlich die keinesfalls schlechten, hoch gehandelten Madeira oder Concordia sind.

So bin ich hier zu dem Ergebnis gekommen, dass keines der beiden Spiele auf die Auszeichnung verzichten muss - das wäre nicht fair gewesen.

Außerordentlich schwer war auch die Wahl zu meinem besten Film in 2013. DIE "Überproduktion" gab es nicht, dafür einige emotional bewegende und große Filme. Ich zähle mal die Kandidaten auf:
Django Unchained, Freier Fall, Finsterworld, Captain Philipps und Eltern.

Nach langem Überlegen habe ich mich für das abgedrehte Machwerk Finsterworld entschieden, einfach weil es in seiner Art das ungewöhnlichste und originellste war.


Soweit wars das von meiner Seite aus für dieses Jahr und wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2014

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Mit der Phalanx in die Hölle

Da Hartmut der Erste war, stürzten wir uns auf eine 2er Partie von meinem Phalanxx. Das Spiel hatte ich die letzten Monate zur Seite gelegt, weil andere Spiele, wie z.B. Panthalos Priorität hatten.
Nach so langer Zeit musste ich mir allerdings die Regeln zurück ins Gedächtnis rufen… nicht, dass ich die noch nicht schriftlich formuliert hätte, aber ich hatte schlichtweg keine Zeit, mir diese vorher noch einmal anzuschauen.

Nach ein paar Durchgänge war klar, dass wohl Hartmut die Oberhand behalten sollte - und so kam es dann auch.
Die Kartenauslage war vor allem zu zweit sehr statisch - hier muss ich nochmal eingreifen, denn ansonsten war es wie gehabt sehr sehr rund.

Inzwischen bevölkerten Georg, Miguel und 2 neue junge Mitspieler den Autorentisch, sodass Georg die Chance nutzte sein Dämonendeckbauspiel in der Maximalbesetzung zu testen. Der Aufbau eines fairen Spielplanes sollte sich als schwierig gestalten, denn Sechsecke und 5 Spieler, das passt nicht wirklich zusammen. Egal - wir wollten ja vor allem die Abläufe und die Spieldauer testen und die gestaltete sich mit 90 Minuten (+ Erklären) als noch im Rahmen.

Witzigerweise funktionierte meine “Taktik”  wie auch schon im letzten Spiel: lange im Hintergrund halten, denn die führenden Spieler befinden sich stets im Fokus von Attacken und dann in den letzten beiden Runden zuschlagen - was allerdings nur möglich ist, wenn man punktemäßig nicht zu sehr abreißen lässt… gut - Glück braucht man auch, so gelang mir eine gute Kombination an Karten in meiner Auslage, die Angriffe der Anderen erschwerten und die mir zudem noch Punkte außer der Reihe bescherten.

Das Spiel ist mit kleinen Abstrichen wirklich schon sehr sehr gut. Einige der Karten sollten wohl entfernt werden, gerade weil nicht genau klar ist wann und wie diese wirken.

Danach war teilweise Aufbruch angesagt. Ich hoffe, dass wir uns nach Weihnachten im alten Jahr noch einmal sehen… in diesem Sinne: frohe Weihnachten


Übrigens läuft das Gewinnspiel noch bis zum 23.12.2013
Es lohnt sich sicher noch mitzumachen!

Neue Filmkritiken zu Das große Heft und Chasing Ice



Dienstag, 10. Dezember 2013

Besuch aus Schwaben

Diesen Montag sollte Rolf nach zwei Wochen Abstinenz wieder vor Ort sein und auch Dietmar Stadler aus dem Schwabenland weilte gerade in Berlin. Mit Till konnten wir zu viert nach einigen Änderungen mein Panthalos testen.

Siehe da: das neue Spielende konnte überzeugen, genau wie die Punkteanpassungen und das Erwerben weiterer Anführer. Wir erlebten trotz diverser Strategien ein höchst spannendes Spiel, mit überraschenden Duellausgängen und einem Kopf an Kopf Finish zwischen Rolf und mir.
Die ca. 120 Spielminuten wurden als weit weniger empfunden und den letzten Änderungen wurde ein Lob bescheinigt. Im Detail gibt es noch Dinge in Sachen Übersicht zu verbessern, das Duell regeltechnisch etwas zu entschlacken und das Spielende gradliniger auszuformulieren.

Seit langem merkte ich dieses Mal ein spürbar positives Gefühl für das Spiel.
Da die Uhr bereits ziemlich fortgeschritten war, lohnte es sich für mich nicht, noch etwas anzufangen, also unterhielten wir uns noch etwas, bevor Dietmar zu der anderen Testrunde wechselte.

Aktuell könnt ihr eine von 3 verfügbaren Palmyra-Kaffeebechern gewinnen, wenn ihr zwei Fragen richtig beantworten könnt. 

Neue Eindrücke zu Madeira

Neue Kinokritiken zu Alphabet und Der Geschmack von Apfelkernen

Montag, 2. Dezember 2013

Neues und Älteres in neuer Umgebung

Nachdem mir das Spielefest in der Urbanstraße so gut gefallen hat, wollte ich dort mal zum wöchentlichen Treffen aufschlagen.
An 3 Tischen wurde gespielt und fürs leibliche Wohl war ausreichend gesorgt.

Wir starteten mit Yunnan, dem Erstlingswerk von Westpark-Gamer Aaron Haag.
Wir platzieren unsere Leute in den verschiedenen Häusern, um dafür etwas zu erhalten. Wer es besonders billig will, läuft Gefahr überboten zu  werden. Nicht eingesetzte Personen dürfen sich zur Tee-Ernte aufmachen. Je weiter die Provinz entfernt ist, desto höher fällt der Ertrag aus. Doch zu beachten ist, dass man eine durchgehende Verbindung haben sollte, sonst gehen Teile der Erträge verloren. Jede Runde darf man von seinem aktuellen Ertrag beliebig viel in Punkte umwandeln. Werden 80 Punkte erreicht, endet die Partie, wobei nicht unbedingt dieser Spieler auch gewonnen hat.

Was man anfangs noch nicht realisiert, ist die Geschwindigkeit, mit der das Spiel vorangetrieben wird. Wenn man nach 3 Spielrunden nur ein paar wenige Punkte besitzt, hat man keine Vorstellung, wie man jemals auf 80 Punkte kommen soll. Ein probates Mittel, um zu Geld zu kommen, ist die Bank. Je nachdem, Wie viel Geld die anderen Spieler ausgeben, ist die Bank mehr oder weniger ergiebig, allerdings ist das Spiel mit der Bank recht langweilig, weil man in der Runde außer Reisen nichts weiter unternimmt. Ein Element, das nicht jedem zusagt ist das Verdrängen anderer Spieler durch einen Einfluss-stärkeren Spieler. Hier war bereits nach 2 Runden ausgiebiges Aufstöhnen zu vernehmen. Das Vorgehen der Spieler verläuft äußerst unterschiedlich - es gibt viel zu Beachten, gerade auch den Provinzkommissar und die Spielreihenfolge, aber es gibt auch äußerst viel zu entdecken. Mich hat das Spiel sehr überzeugen können, wobei mir auch Elemente zwiespältig vorkommen: Bei Spielende kann ich erst alles durch zählen, was jeder Spieler an Punkten besitzt und dann vielleicht selbst entscheiden, ob ich Schluss machen will. Andererseits ist gerade dieses Element auch wahnsinnig spannend.

Ich könnte ziemlich leicht gewinnen, weil ich 'antizyklisch' gespielt habe: zuerst Einfluss und niemals ganz weit gereist, dabei meist am wenigsten verdient = bester Platz in der Reihenfolge, in 2 Runden (wo die Mitspieler über viel Geld verfügten) die Bank besucht und sämtliche Einnahmen in Punkte umgewandelt. Problem: die Gewichtung der Bank ändert sich mit den Spielerzahlen Bei uns zu fünft war dort sehr viel abzugreifen - zu dritt eher nicht. Hier vermisse ich eine Anpassung. Die viele Rechnerei und die Verwaltung der vielen Rundenphasen wurde ebenfalls bemängelt, weil es den Spielfluss hemmt. Trotzdem reicht mir das Erlebte, um auf weitere Partien gespannt zu sein.

Zweites Spiel des Abends war Hanabi, dem ich zwar die Originalität bescheinige, allerdings das Spiel für mich nun abgewählt habe, ob des subtilen Hinweisgebens. Die verwischte Grenze zwischen erlaubten und verbotenen Tipps gefällt mir absolut nicht.

Irgendwie landete plötzlich Das Geheimnis der Abtei auf dem Tisch. Ein Spiel, das vor allem von der Atmosphäre und vom Material lebt. Die Fragerei und 'Kombiniererei' machen mir überhaupt keine Freude.

Da wir noch Zuwachs bekamen, war eine Runde Ohne Furcht und Adel der logische Absacker. Immer noch ein hervorragendes Spiel, wenn man mal eine Runde nicht gemeuchelt wird.

Schön war's - ich komme sicher wieder, wenn es sich ergibt.

Neue Kinokritiken zu Die andere Heimat und Exit Marrakech

Freitag, 22. November 2013

Schalom

Heute sollten wir einen Gast aus Israel haben. Die junge Frau weilt bis zum Wochenende in Berlin und suchte sich als Spielbegeisterte die Spielwiese aus. Ich wollte noch einmal die Peloponnes Erweiterung testen und so musste die Erklärung auf Englisch vonstatten gehen. Mit Hartmut und Rolf kannten nur 2 Leute das Spiel bereits - für Till war es Neuland. Ich beschränkte mich aufs Zuschauen. Die neuen Zivilisationen machten ein gutes Bild, aber auf keinen Fall ein zu gutes. Ansonsten könnte Rolf mit der neu möglichen Taktik knapp den zweiten Platz einfahren. Das passt jetzt soweit.

Danach testeten wir Hartmuts Zooloretto Würfelspiel. Der Schluss wirkte noch nicht rund und wir testeten gleich mehrere Versionen, das das Spiel kaum 20 Minuten dauerte. Ob es den Namen beibehält ist eher zweifelhaft. Einer würfelt und alle platzieren ihre zuvor geschnapptes Tier im erwürfelten (Farbe) Gehege. Wenn die Tiere vergeben sind, beginnt das Umsetzen. Hier muss die Wertung noch straffer und einfacher greifen.

Da sich Auflösungserscheinungen breit machten und unser Israelischer Gast noch etwas Spielen wollte, fiel die Entscheidung auf R-Öko... dieses phantastische kleine Kartenspiel bringt mit so wenig Regeln so viel Spaß auf den Punkt. Leider lief die Partie an den beiden anderen ziemlich vorbei :-)

Neue Eindrücke zu Rampage
Neue Kinokritik zu Die Schönen Tage und Michael Kohlhaas

Dienstag, 12. November 2013

Love um sechs

Was war denn heute los? Komme ich 18.30 in die Spielwiese, tobt bereits die Autorenrunde, allerdings bei einer Partie Love Letter. Montermäßig ist sie geworden, die Pegasus-Ausgabe. Die Karten riesig und fast so dick wie Plättchen. Na ja-es muss ja etwas Geschehen, dass eine Umschachtel rechtfertigt... die hübschen Holzherzen tun dann ihr Übriges.

Rolf hatte nicht so viel Zeit, also stürzten wir uns zu dritt in mein Panthalos. Die letzten Änderungen fruchteten nur teilweise. Positiv auf jeden Fall die Verwaltungsverschlankung. So kamen wir in unter einer Stunde bei erfahrenen Spielern durch. Die Gewichtung der einzelnen Elemente haben sich etwas verschoben-hier ist noch Handlungsbedarf.

Danach wollte Georg noch einmal sein Dämonenspiel testen. Zwei interessierte Neulinge wohnten der Runde bei. Inzwischen passt auch die Häufigkeit der Karten. Ich denke, Georg sollte sich jetzt wirklich daran machen, die Kartentexte zu verschlanken und die Optik spielerfreundlicher zu machen. Dann kann er damit sicher den nächsten Schritt gehen.

Neue Eindrücke zu Karnickel
Neue Kinokritiken zu Zum Geburtstag und Das Mädchen Wadjda

Mittwoch, 6. November 2013

Nach der Messe... ist schon bald Weihnachten

Das war sie also, meine fünfte Spielemesse als Aussteller und es war wirklich wieder ein tolles Erlebnis mit viel positivem Stress und vor allem sooo vielen Bekannten, die man nur einmal im Jahr dort trifft. Leider hatte ich einen zweifelhaften Standplatz zugewiesen bekommen, der zwar Vorteile beim Ein- und Ausladen bietet, aber in dem Bereich der Messe wo der Bär steppt schlicht vergessen wird. Vielleicht ist da fürs nächste Jahr eine Verbesserung möglich.

Vielerorts hört man zur Zeit, es gäbe keine Überfliegerspiele dieses Jahr, aber welche grandiosen Spiele würden auch sofort als solche erkannt? Die nächsten Monate werden bestimmt ein paar Juwelen ans Tageslicht bringen.

Da bekanntlich nach der Messe vor der ... bleibt wenig Zeit, denn es geht sofort an die nächsten Projekte. Hier zeigt sich, dass ein paar helfende Hände Wunder wirken könnten, denn es bleibt vieles auf der Strecke und auch Palmyra kann ich nicht in dem Maße promoten, wie ich es gerne tun würde.

So kam diesen Montag mein Pandora Titania nach den letzten Änderungen auf den Testtisch und man merkt, die Arbeit, die ich investiert habe hat sich gelohnt und auch dieser Test brachte wertvolles zu Tage. Die Arbeiten sind noch längst nicht abgeschlossen, allerdings ist es nun Zeit sich von dem verquerten Titel zu trennen. Fortan gibt es nur noch PANTHALOS!

Übrigens wohnte unserer Runde eine Redakteurin vom Berliner Tagesspiegel bei. Sie schreibt an einem Bericht, der in einem Weihnachts-Special über Spiele erscheinen soll. Sie hatte sich nicht recht getraut unsere Runde mit Fragen zu unterbrechen, aber wir treffen uns nächste Woche nochmal in Ruhe auf einen Kaffee und dann wird ein wenig aus dem „Nähkästchen' geplaudert.

Neue Eindrücke zu Steam Noir Revolution
Neue Kinokritiken zu Silvi, Elysium und Portugal Mon Amour

Dienstag, 22. Oktober 2013

Vor der Messe ist nach der Messe...





Das hat Nerven gekostet und mich um Jahre altern lassen, aber jetzt sind die Spiele komplett und verschweißt hier angekommen - Die Messe kann also kommen.
Alle vorbestellten Spiele für den Versand sind inzwischen raus geschickt und die Essen- Abholer müssen nicht unbedingt alle gleich Donnerstag den Stand stürmen - eure "Kaiserfigur" wird selbstverständlich reserviert! Trotzdem gibt es noch viel vorzubereiten und es ist noch einiges an Arbeit, bis der Transporter abfahrbereit dasteht.

Montag in der Spielwiese wurde deshalb auch vor allem über die Messevorbereitungen gequatscht mit Richard „Histogame“, dessen Spiele ich am Stand mitverkaufe, da er die Tage tatsächlich Vater wird und deshalb in Berlin verweilen will und mit Georg, der mit mir Mittwoch gaaanz früh zur Messe fährt und auch beim Standaufbau und Erklären (Donnerstag und Freitag) hilft.

Voller Vorfreude und Tatendrang auf meine 5. Messe als Aussteller!
Da bekanntlich nach der Messe vor der Messe ist, geht es dann lückenlos ans Testen der nächsten Veröffentlichungen.

Neue Eindrücke zu Terra Mystica gibt's hier
eine Neue Kinokritik zu Zwei Leben hier

Dienstag, 1. Oktober 2013

Don't cry for me...

...Argentina! Rolf und ich saßen bereits eine Weile, bevor wir beschlossen ein Keyflower zu beginnen, das ich noch nicht kannte, aber brennend interessierte. Eine junge Frau aus Argentinien wer in die Regeln vertieft, also bot Rolf sich an, das Spiel zu erklären.

Prompt in dem Moment, in dem wir alles fertig aufgebaut hatten, trafen Georg und Johann ein und wir schwenkten einvernehmlich auf Prototypen um. Auch unser argentinischer Gast war interessiert und so starteten wir mit einem neuen Spiel von Johann, in dem wir versuchen bestimmte Fische zu fangen, um bestimmte Fischaufträge in den Orten zu erhalten. Der Fischfang geht sehr originell vonstatten: man zieht eine Art Kamm über den "Seespielplan" und erhält die Fische, die sich im Kamm verfangen. Daneben gibt es noch Aktionen, Gebäude usw. um Punkte und Geld zu machen. Dieses Beiwerk wollte noch nicht so recht funktionieren, aber der Fokus sollte mehr auf dem Fischfangmechanismus liegen. Wir brachen ab und berieten, in welche Richtung Verbesserungen laufen könnten und Johann machte sich Notizen.
Danach war es Zeit für Georgs Dämonendeckbauspiel. Letztes Mal könnte das Spiel bereits gefallen. Dieses mal hatte er ein paar Regeln modifiziert. Die Speldauer passte jetzt und auch die Spannung, ob jemand vorzeitig den Endsieg schaffte war gegeben. Leider würden zu wenige Karten zerstört, sodass wir alle den Tisch voll von Legionen und Relikten hatten. Da lässt sich bestimmt noch was verbessern.

So, vor der Spielemesse gibt es jetzt nur noch einen Montag für mich und ich schwitze immer noch Blut und Wasser, ob das mit den Holzteilen für Palmyra klappt. Ein verdammtes verlorenes DHL - Paket kann eine Planung von einem ganzen Jahr zunichte machen. Zum Glück arbeitet der Holzlieferant Akkord, um den Ersatz zügig liefern zu können.

Ich rechne mit Eintreffen der Spiele deshalb erst am 21.10.

Neue Eindrücke zu Rialto
Eine neue Kinokritik zu Gold

Dienstag, 17. September 2013

Es riecht nach Messe

Dieser Montag stand eher im Zeichen von sich Unterhalten, aber gespielt wurde natürlich auch:

Rolf hatte ein Spiel eines nicht ganz unbekannten Autors dabei, das wohl nächstes Jahr bei Spielworxx erscheinen soll. Da Rolf nicht so viel Zeit hatte, konnte er es nur notdürftig nachbasteln. Folglich ließ das Material natürlich zu Wünschen übrig, aber auch so könnte man bald erkennen, was alles dahinter steckte. Zu viel will ich nicht verraten, aber das schönste Element sind die Karten, die man auf vielerlei Arten anlegen und nutzen kann, ähnlich wie Ruhm für Rom. Allerdings gab es auch einige Ecken und Kritikpunkte, die zum einen die grafische Unterstützung der Abläufe und zum anderen das "vor sich hingefrickel" betraf. Die Schlusswertung war auch überarbeitenswert und einige Wertigkeiten wirkten nicht sehr stimmig. Trotzdem merkte man das Potenzial, das bereits vorhanden war. Ich wusste zumindest, warum ich den letzten Platz belegt hatte :-/

Danach merkte man, dass es jetzt steil auf die Spielemesse zu geht, denn das war Mittelpunkt der weiteren Unterhaltung neben der Friedrich-WM am kommenden Wochenende.

Da auch jeder eher nur längere Spiele dabei hatte, beließen wir es für heute dabei.

Neue Eindrücke zu Love Letter gibt's hier
Eine neue Kinokritik zu Frances Ha hier


Samstag, 14. September 2013

Licht, Schatten und ein Rohrkrepierer

Mit Rolf, Hartmut und Richard waren zunächst komplett andere Leute vor Ort, als letzten Montag, also starteten wir auch gleich mit Hartmuts Sonnenseite. Er hat ein paar kleine Änderungen eingebaut - die Wichtigste ist wohl der Park, der alle Gebäude entfernt, die Schatten auf ihn wefen. Das ist eine sehr fördernde Komponente, allerdings wird das Spiel dadurch noch verkopfter und deutlich weniger "leicht", denn die Regeln sind ja eigentlich einfach. Ich sehe dafür momentan keine wirkliche Zielgruppe, auch wenn das Spiel generell sehr reizvoll ist. Vielleicht kann Hartmut sich noch für eine Richtung entscheiden.

Inzwischen waren wir zu sechst und Antonio stellte uns sein Spiel vor. Materialtechnisch wird hier gleich geklotzt: perfekt bezogene Graupappe, laminierte Karten, massig Counter und für jeden Spieler einen in 3 Teile teilbaren Roboter, den er sich 3D-Druckermäßig hat anfertigen lassen.
Die Spieler führen mit ihrem Roboter Aktionen aus. Teilt man den Roboter, kann jedes einzelne Teil Aktionen ausführen, ist aber schwächer. Ziel ist es bestimmte Artefakte zu sammeln und als erster Spieler zurück zur Startposition zu kommen.

Ich hatte schon gleich Bedenken, als Antonio uns etwas von 45 Minuten Spielzeit sagte und dann dieses Material zu Tage trat. Dass die Downtime heftigst ausfällt, zudem ständig manche Spieler oder Teile aussetzen müssen... das zehrt schon an den Spielernerven. Das Schlimmste allerdings war, dass vieles einfach nicht funktionierte, wie gedacht. Das hat der gute Mann noch nicht richtig mit sich selbst getestet und zu sehr in der Materialflut geschwelgt. Vor dem kompletten Ausdruck des Spielplans sollte man zumindest einmal schauen, wie gut  die Übersicht denn ist, denn auch die war hier grausam. Schade, dass er sich bereits so viel Arbeit gemacht hat.

Mittwoch, 4. September 2013

Regenwolken über Berlin

Nach einer langen Sommerperiode waren heuer heftige Schauer angesagt - da spielt es sich natürlich besonders gerne im geschützten Kämmerlein.

Georg und ich sollten lange die einzigen bleiben - als wir uns dann durchgerungen haben eine Partie Pandora Titania zu zweit zu beginnen, gesellten sich noch ein paar weitere Spieler dazu, dass wir dann doch zu fünft waren. Ich war gespannt, wie die letzten Änderungen einschlagen würden. Vor allem das Neue Scheibenmanagement sollte gut funktionieren, wenngleich die Leute öfter Probleme beim Handling und der Verwaltung hatten. Möglicherweise ist eine Übersichtsablagetafel doch unverzichtbar - egal wie teuer das produktionstechnisch kommt. Die Gefechte schienen immer noch zu viel Gewicht zu haben, obwohl ich eigentlich nicht so viel dazu beigetragen und trotzdem gewonnen hatte. Leider hatte ich ein paar Plättchen falsch sortiert, dass wir normal noch eine Runde gehabt hätten. Dann wäre Georg noch einmal aufgekommen, aber die 2 Stunden intensives Ringen reichten dann erst einmal. Es gibt natürlich wieder einiges zu tun, aber dieses Mal freue ich mich drauf.

Zweites Spiel sollte Apocalypto Demonicus von Sophia sein. Optisch kam es unscheinbar, fast kindlich daher, aber das sollte täuschen. Wir bekommen geheim die Aufgabe einen Oberdämon zu schützen, oder ihm zu Schaden. Damit Spielen zu viert immer 2 andere Leute zusammen. Die möglichen Aktionen ergeben sich über das Würfeln. Daneben kann man auch noch etwas für sich selbst tun. Wir sollten einen mächtigen Dämon erwischen, der fast 45 Minuten Stand hielt, bevor 2 von uns für den Schutz belohnt würden. Danach brachen wir ab. Die vielversprechende Idee und die Ansätze waren da, aber die Details sollten in der Form nicht gefallen. Zu wenig kann man gezielt tun - zu lange schleppt sich das Geschehen dahin und zu wenig Varianz besitzen die Aktionen. Das lässt aber noch gut Spielraum für Verbesserungen.

Spät war es geworden, aber es hat wieder sichtlich Spaß gemacht.

Seit gestern kann Palmyra im Shop vorbestellt werden - hoffentlich klappt alles terminlich mit den Holzteilen und der Produktion.

Außerdem Eindrücke zu Die Paläste von Carrara
und eine Filmkritik zu We steal secrets (Die WikiLeaks Story)