Volle Hütte war dieses Mal in der Spielwiese angesagt. Man merkte, dass die Urlaubszeit vorbei war. Schnell hatten wir mit Rolf, Georg, Till und Hartmut unsere Runde Takla Makan zusammen.
Es ging vor allem darum, das Spielende zu beobachten: Kann man jetzt jemanden etwas ausbremsen? Was, wenn einer bereits im Ziel ist...? Das alles sollte dieses Mal wirklich zu meiner vollen Zufriedenheit funktionieren. Jetzt gilt es noch, einen besseren Namen für das Spiel zu finden, bevor ich dafür einen Verlag suchen werde, denn für Irongames ist das Spiel gänzlich unpassend.
Danach tauchten Jeff, Georgs Schwester mit einer Freundin und Sophia aus Potsdam auf, also teilten wir uns.
Bevor es weiter ging, bekamen wir Besuch von einem etwas älteren Herrn, der fragte, ob er uns sein Spiel vorstellen darf. Gesagt - getan: Optisch und handwerklich war das Oberklasse:
Holzmaterial, sich drehende Scheiben, ein Schiebemechanismus und in der Mitte ein Drache, der sich ebenfalls mitdreht. Allerdings offenbarte die Spielerklärung bereits. der Mann ist Bastler, kein Autor! Es ging darum mit seinem Pöppel zuerst beim Drachen den Schlüssel abzuholen, dann aus einer Truhe einen Schatz und am Ende mit dem Schatz den Ausgang rauszuspazieren. Dabei kann man jederzeit Schlüssel oder Schatz wieder abgejagt bekommen. Bewegt wird sich trivial mit einem Sechsseiter. Anstandshalber spielten wir eine halbe Stunde und brachen dann ab. Wir bestärkten ihn in der tollen Grundidee mit den rotierenden Scheiben und dem Drachen, zeigten ihm aber auch auf, warum das Spiel in der Form langweilig war und wie es sich verbessern lässt.
Er packte das Spiel, wohl leicht enttäuscht ein, und verließ die Spielwiese.
Nach so länger Urlaubspause gab es natürlich mit Hartmut und Jeff viel zu bequatschen und so beschloss ich, kein neues Spiel mehr zu beginnen, während die anderen noch Sophias neue Kreation testeten.
Donnerstag, 4. September 2014
Sonntag, 24. August 2014
Freiburg ist in Berlin
Da gerade Manuel mit seiner Freundin Ronja in der Stadt war, wollten wir uns natürlich zu einer Spielrunde treffen. Jeff war noch mit dabei und wir starteten mit Yunnan.
Ich hatte positivste Erinnerungen an das Spiel, aber mir war auch bewusst, dass manch einem Spieler die gemeine Verdrängung nicht zusagt. Schon bei der Erklärung brachte Manuel seinen leichten Unmut zum Ausdruck. Wir spielten trotzem und nach 2 Stunden inklusive Erklären Stand er als Sieger Fest - trotzdem lebt und leidet der Spielspaß mit der richtigen Runde.
Nach einer kleinen Stärkung zeigte uns Jeff sein Skyways, für das er gerade einen Vertrag bekommen hatte. Ich kannte zwar eine ältere Version, aber die aktuelle wurde noch einmal verschlankt. Für ein leichtes Spiel, das in 30 Minuten gespielt ist, geht auch der Glücksfaktor in Ordnung. Man ist auf jeden Fall immer beschäftigt und fühlt sich als Herr seiner Entscheidung. Ich freue mich für ihn, dass er dann wenigstens in 2015 wieder ein Spiel am Start hat.
Manuel war auch nicht untätig, auch wenn ihm im Breisgau arrivierte Autorenrunden fehlen.
Sein Spiel (Namen hatte er nicht genannt) besticht durch ein klares Design und wirklich übersichtliches Material.
Der erste Blick erinnert an das 8 Minuten Imperium, auch wenn es hier an die 45 Minuten werden sollten.
Wir breiten uns mit unseren Karten aus, kegeln gegnerische Steine raus und versuchen bei den 3 Wertungen in vielen Provinzen und mit einer Mindestzahl an Steinen vertreten zu sein - das bringt einen schönen Bonus.
Der KartenWeitergabemechanismus ist außerdem positiv hervorzu heben. Ohne zu viel zu verraten, hat Manuel hier ein tolles Spiel am Start, das gerade Pegasus unter der Lupe haben. Das könnte ein Knaller werden!
Toll war es, zu Hause Gäste zum Spielen begrüßen zu dürfen - das erspart die nächtliche Rückfahrt und lässt mich direkt ins Bett fallen...
Ich hatte positivste Erinnerungen an das Spiel, aber mir war auch bewusst, dass manch einem Spieler die gemeine Verdrängung nicht zusagt. Schon bei der Erklärung brachte Manuel seinen leichten Unmut zum Ausdruck. Wir spielten trotzem und nach 2 Stunden inklusive Erklären Stand er als Sieger Fest - trotzdem lebt und leidet der Spielspaß mit der richtigen Runde.
Nach einer kleinen Stärkung zeigte uns Jeff sein Skyways, für das er gerade einen Vertrag bekommen hatte. Ich kannte zwar eine ältere Version, aber die aktuelle wurde noch einmal verschlankt. Für ein leichtes Spiel, das in 30 Minuten gespielt ist, geht auch der Glücksfaktor in Ordnung. Man ist auf jeden Fall immer beschäftigt und fühlt sich als Herr seiner Entscheidung. Ich freue mich für ihn, dass er dann wenigstens in 2015 wieder ein Spiel am Start hat.
Manuel war auch nicht untätig, auch wenn ihm im Breisgau arrivierte Autorenrunden fehlen.
Sein Spiel (Namen hatte er nicht genannt) besticht durch ein klares Design und wirklich übersichtliches Material.
Der erste Blick erinnert an das 8 Minuten Imperium, auch wenn es hier an die 45 Minuten werden sollten.
Wir breiten uns mit unseren Karten aus, kegeln gegnerische Steine raus und versuchen bei den 3 Wertungen in vielen Provinzen und mit einer Mindestzahl an Steinen vertreten zu sein - das bringt einen schönen Bonus.
Der KartenWeitergabemechanismus ist außerdem positiv hervorzu heben. Ohne zu viel zu verraten, hat Manuel hier ein tolles Spiel am Start, das gerade Pegasus unter der Lupe haben. Das könnte ein Knaller werden!
Toll war es, zu Hause Gäste zum Spielen begrüßen zu dürfen - das erspart die nächtliche Rückfahrt und lässt mich direkt ins Bett fallen...
Mittwoch, 20. August 2014
Viel Unterhaltung und viel Spiel
Heute sollte nur ein größeres Spiel auf dem Tisch landen: Jumas Neuheit (Namen hatte er keinen genannt).
Thematisch dicht an Agricola und über ein "Gaerdtsches Rondell" gesteuert führen wir unsere Aktionen durch, erwerben Grundstücke, bebauen diese, Zäune, Vieh, Acker und ernten bzw. verkaufen am Markt.
Es dauerte etwas, bis die Maschinerie in Gang kam und dann offenbarten sich die Schwächen:
man verkauft beliebig oft, ohne etwas zu verlieren, es gibt eigentlich keinen Mängel, wenn der beste Zeitpunkt für das Ende wäre, spielt man noch eine Stunde spaßbefreit seinen Kram runter, dabei ist es höchst anstrengend, die Übersicht zu behalten, was aber auch an der Gestaltung liegt.
Das Spiel besitzt kaum Eigenständiges, fühlt sich aber trotzdem nicht wie eine Kopie an... und irgendwie macht es auch Spaß, seine Wirtschaft in Gang zu bekommen, aber wirklich nur bis dahin.
Wir konnten noch diskutieren und Anregungen geben. Was Juma daraus macht, sehen wir sicher noch.
Danach brach Rolf auf und wir anderen bevorzugten eine gepflegte Unterhaltung und ließen andere Spiele an diesem Abend ruhen.
Hier ist noch ein kleiner Schnappschuss vom Montag zuvor mit Jeff und Bénédicte - meiner Französischübersetzerin, Spielefreak und Fan.
Thematisch dicht an Agricola und über ein "Gaerdtsches Rondell" gesteuert führen wir unsere Aktionen durch, erwerben Grundstücke, bebauen diese, Zäune, Vieh, Acker und ernten bzw. verkaufen am Markt.
Es dauerte etwas, bis die Maschinerie in Gang kam und dann offenbarten sich die Schwächen:
man verkauft beliebig oft, ohne etwas zu verlieren, es gibt eigentlich keinen Mängel, wenn der beste Zeitpunkt für das Ende wäre, spielt man noch eine Stunde spaßbefreit seinen Kram runter, dabei ist es höchst anstrengend, die Übersicht zu behalten, was aber auch an der Gestaltung liegt.
Das Spiel besitzt kaum Eigenständiges, fühlt sich aber trotzdem nicht wie eine Kopie an... und irgendwie macht es auch Spaß, seine Wirtschaft in Gang zu bekommen, aber wirklich nur bis dahin.
Wir konnten noch diskutieren und Anregungen geben. Was Juma daraus macht, sehen wir sicher noch.
Danach brach Rolf auf und wir anderen bevorzugten eine gepflegte Unterhaltung und ließen andere Spiele an diesem Abend ruhen.
Hier ist noch ein kleiner Schnappschuss vom Montag zuvor mit Jeff und Bénédicte - meiner Französischübersetzerin, Spielefreak und Fan.
Dienstag, 12. August 2014
Jeff Beck
Heute sollte ein besonderer Abend in der Spielwiese werden: Jeff hatte sich nach über einem Jahr Abwesenheit angekündigt, tauchte aber erst etwas später auf.
Zunächst begrüßte ich meine Französische Übersetzerin Bénédicte, die mit ihrem Mann Vincent und einem Freund Herve für ein paar Tage in Berlin verweilen. Wir starteten zum Aufwärmen eine Partie Set - nicht wirklich mein Spiel, gibt es doch sicher Spieler, die für die Kombinationen einfach ein besseres Auge haben, als andere. Für diese "Anderen" heißt es dann frusttolerant sein.
Da Rolf zeitig auftauchte, begannen wir mit dem Prototypenspielen. Ich testete mein Takla Makan Wüstenlaufspiel mit den kleinen Änderungen. Kurz vor Start stieg Georg noch ein, womit wir zu sechst waren. Zwischendrin gab es einige Längen, aber mit Spielerfahrung würden die verschwinden. Georg sollte punktgenau auf der Zielstadt landen und uns alt aussehen lassen. Es gab noch gute Anregungen, Regeln einzusparen und mit dem Schluss bin ich auch zufrieden. Also gibt es doch noch etwas Arbeit und Testspiele.
Zweites Spiel sollte Demon Wars von Georg sein. Rolf klingte sich schon aus und Georg schaute zu. Ich preschte wieder früh ungesichert voran und schaffte es wenigstens auf den den zweiten Platz. Um ein Haar wäre das Spiel durch einen Sieg gegen den Oberdämon ausgegangen - das hatte keiner auf dem Radar. Ich würde mir wünschen, dass diese Bedrohung öfter im Raum stehen würde. Trotzdem unbestritten ein tolles Spiel.
Das "Hallo" war groß, als Jeff auftauchte und es gab einiges zu Erzählen. Er dürfte uns gleich ein Spiel vorstellen: er arbeitet daran Circus Maximus aufzubohren und mit Zusatzregeln und haptischem Material attraktiver zu gestalten. Der erste Durchgang wollte nicht wirklich Spaß machen und nach zahllosen Vorschlägen spielten wir einen weiteren Durchgang mit geänderten Regeln. Das war aber immer noch nicht sehr befriedigend. Jeff machte sich viele Notizen und wird da noch ordentlich Arbeit reinstecken müssen.
Nach weiterer ausgiebiger Diskussion war es auch schon Zeit zu gehen - ein richtig toller Abend und auch ein Motivationsschub, dank Jeff.
Zunächst begrüßte ich meine Französische Übersetzerin Bénédicte, die mit ihrem Mann Vincent und einem Freund Herve für ein paar Tage in Berlin verweilen. Wir starteten zum Aufwärmen eine Partie Set - nicht wirklich mein Spiel, gibt es doch sicher Spieler, die für die Kombinationen einfach ein besseres Auge haben, als andere. Für diese "Anderen" heißt es dann frusttolerant sein.
Da Rolf zeitig auftauchte, begannen wir mit dem Prototypenspielen. Ich testete mein Takla Makan Wüstenlaufspiel mit den kleinen Änderungen. Kurz vor Start stieg Georg noch ein, womit wir zu sechst waren. Zwischendrin gab es einige Längen, aber mit Spielerfahrung würden die verschwinden. Georg sollte punktgenau auf der Zielstadt landen und uns alt aussehen lassen. Es gab noch gute Anregungen, Regeln einzusparen und mit dem Schluss bin ich auch zufrieden. Also gibt es doch noch etwas Arbeit und Testspiele.
Zweites Spiel sollte Demon Wars von Georg sein. Rolf klingte sich schon aus und Georg schaute zu. Ich preschte wieder früh ungesichert voran und schaffte es wenigstens auf den den zweiten Platz. Um ein Haar wäre das Spiel durch einen Sieg gegen den Oberdämon ausgegangen - das hatte keiner auf dem Radar. Ich würde mir wünschen, dass diese Bedrohung öfter im Raum stehen würde. Trotzdem unbestritten ein tolles Spiel.
Das "Hallo" war groß, als Jeff auftauchte und es gab einiges zu Erzählen. Er dürfte uns gleich ein Spiel vorstellen: er arbeitet daran Circus Maximus aufzubohren und mit Zusatzregeln und haptischem Material attraktiver zu gestalten. Der erste Durchgang wollte nicht wirklich Spaß machen und nach zahllosen Vorschlägen spielten wir einen weiteren Durchgang mit geänderten Regeln. Das war aber immer noch nicht sehr befriedigend. Jeff machte sich viele Notizen und wird da noch ordentlich Arbeit reinstecken müssen.
Nach weiterer ausgiebiger Diskussion war es auch schon Zeit zu gehen - ein richtig toller Abend und auch ein Motivationsschub, dank Jeff.
Dienstag, 29. Juli 2014
Weltweit und doch so nah...
Nachdem Rolf nicht auftauchte, aber dafür Till, Georg und sonst einige "Exoten" aus Singapur, London, nicht zu vergessen Gaetan aus Frankreich und Miguel aus Portugal.
Wir starteten mit Georgs Demonwars - als einziger mit Spielerfahrung wurde ich gleich als "Favorit" gesetzt, wagte mich allerdings früh zu weit vor - das alles ungesichert und musste fortan einstecken, dass ich mich nicht mehr erholte. Die alte Taktik, in Lauerstellung unauffällig zu agieren, lohnt da mehr. Allerdings hatte Gaetan für das Endspiel gut vorgesorgt, sodass wir seinen Sieg nicht aufhalten konnten.
Danach trennten wir uns und ich spielte mit Georg eine schnelle 2er Partie Phalanxx, während die anderen eine 4er Runde von Miguels Roboterspiel angingen. Bei Phalanxx sollte ich dieses Mal überhaupt keine Chance haben, denn Georg sicherte sich recht früh zwei sich gut ergänzende Sonderkarten, dass er fortan kaum Sorgen mit dem Ausspielen von Karten hatte. Hier sollte noch eingegriffen werden, bei einem ansonsten sehr runden Spiel. Die Minimierung der Geldregulierung hat dem Spiel sichtlich gut getan.
Wir starteten mit Georgs Demonwars - als einziger mit Spielerfahrung wurde ich gleich als "Favorit" gesetzt, wagte mich allerdings früh zu weit vor - das alles ungesichert und musste fortan einstecken, dass ich mich nicht mehr erholte. Die alte Taktik, in Lauerstellung unauffällig zu agieren, lohnt da mehr. Allerdings hatte Gaetan für das Endspiel gut vorgesorgt, sodass wir seinen Sieg nicht aufhalten konnten.
Danach trennten wir uns und ich spielte mit Georg eine schnelle 2er Partie Phalanxx, während die anderen eine 4er Runde von Miguels Roboterspiel angingen. Bei Phalanxx sollte ich dieses Mal überhaupt keine Chance haben, denn Georg sicherte sich recht früh zwei sich gut ergänzende Sonderkarten, dass er fortan kaum Sorgen mit dem Ausspielen von Karten hatte. Hier sollte noch eingegriffen werden, bei einem ansonsten sehr runden Spiel. Die Minimierung der Geldregulierung hat dem Spiel sichtlich gut getan.
Mittwoch, 16. Juli 2014
Nach der WM ist vor der Spiel
Heute Stand die Spielwiese voll im Zeichen der grandiosen Fußball WM. Wir diskutierten ausgiebig das Finale und natürlich den Megasieg gegen Brasilien.
Gespielt wurde aber auch: ich hatte mein Takla Makan umgestaltet, dass es neben etwas Holz gänzlich mit Karten auskommt. Die kleinen neuen Regeldetail wollten ebenfalls getestet werden. Irgendwie war zwar der Mängel an Karten nicht so groß und die Sorge um zu wenig Wasser kaum gegeben, aber ansonsten fluppte alles sehr gut. Diese kleinen Stellschrauben bekomme ich noch in den Griff und dann kann ich noch einmal an den Verlag treten, der meinte, das Spiel müsse Materialmäßig etwas abspecken.
Ich hatte den fertigen Spielplan zu Panthalos dabei und erntete noch ein paar Vorschläge von Rolf, was die Zeichenerklärung angeht. Zum Glück kann ich das noch ändern.
Danach gab es einen kleinen Besetzungswechsel und wir testeten zu dritt Phalanxx. Die Änderungen zur Vereinfachung der Geldverwaltung funktionierte sehr gut. Leider schenkten die beiden Neulinge dem Engagement auf dem Spielplan zu wenig Beachtung. Einer von beiden verzettelte sich mit zu vielen Sonderkarten. So könnte ich ungefährdet gewinnen, aber Spieltechnisch scheint jetzt alles zu passen :-)
Gespielt wurde aber auch: ich hatte mein Takla Makan umgestaltet, dass es neben etwas Holz gänzlich mit Karten auskommt. Die kleinen neuen Regeldetail wollten ebenfalls getestet werden. Irgendwie war zwar der Mängel an Karten nicht so groß und die Sorge um zu wenig Wasser kaum gegeben, aber ansonsten fluppte alles sehr gut. Diese kleinen Stellschrauben bekomme ich noch in den Griff und dann kann ich noch einmal an den Verlag treten, der meinte, das Spiel müsse Materialmäßig etwas abspecken.
Ich hatte den fertigen Spielplan zu Panthalos dabei und erntete noch ein paar Vorschläge von Rolf, was die Zeichenerklärung angeht. Zum Glück kann ich das noch ändern.
Danach gab es einen kleinen Besetzungswechsel und wir testeten zu dritt Phalanxx. Die Änderungen zur Vereinfachung der Geldverwaltung funktionierte sehr gut. Leider schenkten die beiden Neulinge dem Engagement auf dem Spielplan zu wenig Beachtung. Einer von beiden verzettelte sich mit zu vielen Sonderkarten. So könnte ich ungefährdet gewinnen, aber Spieltechnisch scheint jetzt alles zu passen :-)
Mittwoch, 9. Juli 2014
Regennasse Angelegenheit
Nachdem Rolf abgesagt hatte, schwante mir nichts Gutes
für die Autorenrunde, also Schloss ich mich den Couchsurfern an. Da
Sophias Mann nur wenig Zeit hatte und ein Franzose, Gaetan (oder so
ähnlich), der noch nicht so gut Deutsch spricht dabei waren,
starteten wir mit Qwirkle, das lässt sich ohne viel Nachdenken in 30
Minuten locker runter spielen, und irgendwer gewinnt eben. Für die
Zielgruppe Spiel des Jahres macht es seine Sache wirklich gut.
Danach stießen noch 2 Leute dazu und wir blieben an der frischen Luft, um mit Keyflower ein rechtes Schwergewicht zu starten. Wir mussten die Regeln etwas auffrischen und natürlich Gaetan alles verständlich vermitteln. Klar, dass das dauerte. Währenddessen öffnete der Himmel seine Schleusen und es kühlte merklich ab. Da inzwischen drinnen alle Plätze besetzt waren (es fand ja auch kein WM-Spiel statt), mussten wir draußen durchhalten. Die schlechter werdenden Lichtverhältnisse Taten ihr Übriges und erschwerten die Übersicht noch. Nach 3 Stunden gingen wir dann in die Schlusswertung. Sehr gutes Spiel, und das nicht, weil ich gewonnen hatte (mir fiel die 12 Punkte-Kathedrale leicht zu, weil ich glücklicherweise eine Grüne Figur aus dem Sack gezogen hatte).
Heute Gibt es schon mal einige der Plättchen für Panthalos zu sehen. Cover, Schachtel und Spielplan sollten die Woche fertig werden, weil ich im Juli die Grafiken abgeben möchte. Danach gilt es dann noch an den Spielregeln zu feilen, vor allem bei Layout und Schriftbild.
Danach stießen noch 2 Leute dazu und wir blieben an der frischen Luft, um mit Keyflower ein rechtes Schwergewicht zu starten. Wir mussten die Regeln etwas auffrischen und natürlich Gaetan alles verständlich vermitteln. Klar, dass das dauerte. Währenddessen öffnete der Himmel seine Schleusen und es kühlte merklich ab. Da inzwischen drinnen alle Plätze besetzt waren (es fand ja auch kein WM-Spiel statt), mussten wir draußen durchhalten. Die schlechter werdenden Lichtverhältnisse Taten ihr Übriges und erschwerten die Übersicht noch. Nach 3 Stunden gingen wir dann in die Schlusswertung. Sehr gutes Spiel, und das nicht, weil ich gewonnen hatte (mir fiel die 12 Punkte-Kathedrale leicht zu, weil ich glücklicherweise eine Grüne Figur aus dem Sack gezogen hatte).
Heute Gibt es schon mal einige der Plättchen für Panthalos zu sehen. Cover, Schachtel und Spielplan sollten die Woche fertig werden, weil ich im Juli die Grafiken abgeben möchte. Danach gilt es dann noch an den Spielregeln zu feilen, vor allem bei Layout und Schriftbild.
Samstag, 5. Juli 2014
Halbfinale und kein Spielen
Wahnsinn - wir sind im Halbfinale und auch dieses
Brasilien macht nicht wirklich Angst.
Die Brettspiellose Zeit wird Montag dann unterbrochen
von der Spielwiese - da freue ich mich schon sehr drauf, gibt es doch
einige Änderungen zu testen.
Irgendwie ist schon etwas "Saure Gurken Zeit",
denn meine Antike Welt Box interessiert nicht wirklich viele Leute...
vielleicht hat auch jeder bereits eines oder mehrere Spiele davon.
Allen, die noch überlegen: das Angebot gilt nur noch bis Sonntag!
Ich habe hier noch 3 Bilder gefunden, die ich nicht
vorenthalten will:
Im tiefen Schnee kamen diesen Februar die Peloponnes
Neuausgabe und die Sacrum Erweiterung an. Glücklicherweise war unter
dem Carport genug Platz für die 7 Paletten :-)
Freitag, 27. Juni 2014
König Fußball hat uns im Griff
Vielleicht hat sich schon jemand gewundert, warum es
keine neuen Spieleberichte gibt.
Ja, die WM hält mich völlig gefangen. Es macht
irrsinnig Spaß, sich viele Spiele anzusehen und meistens lohnt es
sich ja auch. Mal sehn, wie lange unsere Reise anhält.
Aktuell bekommt man ein schönes Irongames Paket
bestehend aus Peloponnes, Palmyra und Pergamemnon zusammen mit ein
paar Goodies, die es danach nicht mehr geben wird noch bis zum 6.7.
hier
Wer lieber bei der Spiele Offensive bestellt, weil er
vielleicht noch einen anderen Wunsch hat, kann hier zuschlagen.
Ach ja: bis auf weiteres sind bei mir alle Bestellungen
über 40 € in Deutschland versandkostenfrei!
Freitag, 6. Juni 2014
Wir sind das Volk auf Peloponnes
Da Rolf schon früh in der Spielwiese war, wollten wir
nicht warten und begannen gleich zu zweit mit dem Peloponnes
Kartenspiel. Die Katastrophen waren nun etwas abgeschwächt, was für
ein positiveres Spielgefühl sorgte. Rolf meinte, es wäre nun zu
einfach, durch die Unwägbarkeiten zu manövrieren, aber es sollte
sich im Laufe des Abends noch zeigen, dass dies eher an der
Zweierbesetzung lag.
Inzwischen schlug Richard auf und wir testeten noch
einmal sein (bzw. Peers) Wir sind das Volk. Wir spielten recht zügig
und Richard nahm uns die umfangreichen Abrechnungen ab. Irgendwie
machte ich einige Fehler zusammen mit Rolfs starken Handkarten,
sollte er nach der dritten von 4 Dekaden gewonnen haben. Ob Richard
das Spiel doch noch schafft für Essen 2014? Den gemeinsamen Stand
haben wir auf jeden Fall schon gebucht.
Da es inzwischen voll geworden war an unserem Tisch,
teilten wir uns auf und spielten noch einmal zu viert mit anderen
Leuten das Peloponnes Kartenspiel. Zu viert ist es nicht mehr ganz so
leicht gut durchzukommen, da man eher mal nicht die gewünschte Karte
bekommt. Die Steinlandschaften schienen immer noch etwas schwach und
ich erhielt Anregungen für eine kleine Verschärfung, bei
thematischem Mehrwert... das hat sich doch gelohnt!
Demnächst gibt es dann hier die ersten Vorboten vom neuen
Irongamesspiel: Panthalos!
Montag, 2. Juni 2014
Madeira - die Unvollendete
Beim Spieletreff Urbanstraße wurde sofort mit dem
Spielen begonnen: Russian Railroads sollte es dieses Mal sein.
Irgendwie war mir schnell klar, dass ich es nicht schaffen sollte,
mich strukturiert zu entwickeln. Zu oft fehlte genau ein
Gleisschritt, oder kleine Aktion und zu groß sollte die Konkurrenz
bei der Fabrikentwicklung sein. Allerdings war es generell ein Spiel,
bei dem recht wenig Punkte vergeben wurden. Der Sieger hatte nur um
die 350 Punkte und 2 Spieler nicht einmal 300.
Es hat aber trotzdem Spaß gemacht und ich weiß, warum
ich so schlecht abgeschnitten habe und schiebe es nicht auf
Unwägbarkeiten.
Da es nicht einmal 20 Uhr war, starteten wir eine
Partie Madeira. Die Kennenlernrunde hatten wir seinerzeit nach 2
Runden abgebrochen. Dieses Mal zeigte sich, dass es (vor allem für
mich) wieder nicht reichen sollte. Nach einer laaaangen
Erklärungsauffrischung, die allerdings nötig war, hatten wir 2
ausschweifende Optimierer am Tisch, die dafür sorgten, dass wir um
23 Uhr erst 3 Runden gespielt hatten... also hieß es wieder Abbruch.
Mal sehen, ob es das Spiel noch einmal schafft und dann komplett bis
zum Ende - dann aber bitte ohne Tod-Optimierer!
Irongames auf Facebook
Donnerstag, 22. Mai 2014
Poker in der Antike
Da Rolf nach dem Spielewahnsinn Herne noch nicht
einsatzbereit war, ließ ich mich überraschen, wer denn zur
Autorenrunde stoßen sollte.
Nach einer Weile tauchte ein
interessierter Neuling auf und dann auch noch Lars, der schon länger
nicht mehr dagewesen war. Also genug Leute, um noch einmal das
Peloponnes Kartenspiel zu testen.
Die letzten Änderungen, was
Katastrophenverwaltung und Anlegeregeln angeht, passten recht gut,
wenngleich noch 2 Kleinigkeiten abgeändert werden müssen, was
mittlerweile Geschehen ist. Diese Runde verlief wirklich sehr gut,
denn man spürt ein positiveres Spielgefühl. Die beiden anderen
hatten sich durch ein paar Spielfehler das Leben schwer gemacht - das
zeigte mir, dass nicht das Spiel alleine über den Ausgang bestimmt.
Inzwischen war auch Miguel unter uns und Lars stellte
uns eine Idee vor, die man mit einem gewöhnlichen Pokerblatt Spielen
könnte. Die Ansätze waren da, aber es gab noch viel zu diskutieren
anschließend. Wir änderten die Regeln und ließen eine weitere -
schnellere Runde Folgen. Die war schon besser, aber trotzdem bleibt
noch viel zu tun, will er daraus ein gut funktionierendes Spiel
kredenzen.
Neue Eindrücke zum Acht Minuten Imperium
Kinokritik zu Lauf Junge Lauf
Neu: Irongames jetzt auch auf Facebook mit allen Neuigkeiten
Mittwoch, 14. Mai 2014
Deutsch-Deutsch-Griechisch
Nachdem Richard und Peers Wir sind das Volk immer noch
in der Entwicklung steckt, testeten Rolf und ich mit den letzten
Änderungen. Es fühlte sich noch runder an, allerdings mutet es
thematisch seltsam an, dass ich als DDR-Spieler eine sehr Stärke
Wirtschaft aufbauen könnte. Gegen Ende wurde es aber ganz und gar
kein Selbstläufer und ich wäre fast noch zusammengebrochen.
Rolf musste los und wir testeten noch einmal zu zweit
mein Peloponnes Kartenspiel. Dabe gab es wieder hilfreiche Ideen und
Kommentare, die der Verwaltung und Übersicht hilfreich sind. Der
eingeschlagene Weg scheint der richtige gewesen zu sein.
Währenddessen trudeln ständig Updates zum
Panthalos-Spielplan ein und auch die beiden Übersetzungen (Französisch und Englisch) schreiten gut voran.
Neue Eindrücke zu Guildhall
Freitag, 9. Mai 2014
P im Elsass
Nachdem wir in Berlin
Benedicte zur Spielrunde begrüßen durften, besuchte ich sie von
meiner Heimat aus, um mit ihrem Mann und einer Freundin einen schönen
Abend zu genießen.
Wir starteten mit Panthalos,
da sie die Regeln für mich ins Französische übersetzen möchte.
Ich harre eine Kleinigkeit geändert, dass neue Schiffe und Händler
nur auftauchen, wenn die alten beliefert wurden. Das funktionierte
zwar, war allerdings doch ein wenig statisch, auch wenn es in den
Regeln leichter zu beschreiben ist, als der draft-mechanismus der
Plättchen.
Nach einem leckeren
Abendessen und einem Kaffee, starteten wir die mir bisher unbekannte
Neuheit Splendor.
Von verschiedenen Leuten
hatte ich schon Positives darüber gehört und so war ich natürlich
gespannt, ob sich das für mich bestätigte:
In 3 verschiedenen
Kartenreihen liegen jeweils einige Karten aus. Je nach Reihe sind die
Karten unterschiedlich wertvoll und auch unterschiedlich schwer zu
erfüllen.
Wenn man am Zug ist hat man
die Option, sich 3 verschiedene oder 2 gleichfarbige Chips zu nehmen,
eine Karte zu reservieren oder eine Karte komplett zu erfüllen
(dafür gibt man wieder Chips ab). Die erfüllten Karten erleichtern
künftige zu erfüllende Karten, aber man darf die Punkte nicht außer
Acht lassen, denn die leichten Karten geben keine oder maximal einen
Punkt. Wer zuerst 15 Punkte ausliegen hat, beendet das Spiel.
Die sehr einfachen Regeln
sorgen für einen flüssigen Ablauf und ein ständiges Mitfiebern,
dazu ständig das Spielende im Auge behalten – ja, Splendor macht
wirklich einen sehr guten Eindruck und ist ein durch und durch rundes
Spielerlebnis.
Donnerstag, 1. Mai 2014
Doppel-Spielen
Alt statt neu
In der Urbanstraße erhoffe ich mir immer ein paar Neuheiten kennenzulernen, aber viele Leute vor Ort raten mir den Freitag auf verschiedenen Gründen von bestimmten Spielen ab - es war nie einfach, einen guten Nenner zu finden, wenn man nicht auf einem bestimmten Titel verharrt - den sollte man dann aber auch erklären können.
Bis zum Eintreffen einiger Leute wärmten wir uns mit 6 Nimmt auf, um danach mit Noblemen richtig zu starten. Das Spiel hatte mich nach der letzten Partie etwas ratlos zurück gelassen, weshalb ich damals auch keine Eindrücke poosten könnte. Jetzt waren die Abläufe gleich klarer, was nicht heißt, das alles leicht den Neulingen vermittelt werden kann. Trotz meines Wissens, hatte ich verpasst mich frühzeitig um Plättchennachschub zu kümmern - die Folgen sollten schwerwiegender sein, als angenommen. Um später an Plättxhen zu kommen, gingen wertvolle Aktionen verloren. Die verwobenen Mechanismen machen zwar Sinn, wirken aber doch reichlich zusammen gezimmert und könnnen für die Spieldauer nicht gänzlich gefallen. 2 Mal Noblemen sind denke ich genug.
Da die Zeit reichlich fortgeschritten war, schaffte es nur ein weiteres Spiel auf den Tisch: Stone Age mit Erweiterung. Zu viert ist man überrascht, welch gute Felder selbst dem vierten der Runde noch zur Verfügung stehen. Irgendwie weicht diese Optionsvielfalt das Spiel auf und nimmt den Drück gehörig raus. Das sorgt zwar auch dafür, liebgewonnene Strategien zu durchbrechen, macht Stone Age aber noch mehr zu einem Familienspiel.
Immer noch gut, aber nicht besser mit Erweiterung... vielleicht klappts ja nächstes Mal mit den Neuheiten.
Spielwiese
Michael war zurück von seinem Oster-Relax-Trip und ich hatte mich ein paar Tage mit dem Peloponnes Kartenspiel beschäftigt. Die letzten Kritiken gingen nicht spurlos an mir vorbei. Trotz der Änderungen gab es Frust, denn viel bleibt von einem Reich am Ende nicht übrig... und wenn dann gefühlt der am meisten gebeutelte Spieler gewinnt, dann stimmt etwas nicht. An den Katastrophen gibt's noch viel zu schrauben, dass die Spieler nicht unverschuldet so stark getroffen werden.
Wir diskutierten noch ein wenig und es kam viel Input, die Sache anzugehen. Das muss jetzt erst einmal Säcken.
Zweites Spiel war Hartmuts Keep Away. Es gab seit dem letzten Test keine Änderungen - warum auch, das Spiel ist für das, was es sein will absolut gut...
In der Urbanstraße erhoffe ich mir immer ein paar Neuheiten kennenzulernen, aber viele Leute vor Ort raten mir den Freitag auf verschiedenen Gründen von bestimmten Spielen ab - es war nie einfach, einen guten Nenner zu finden, wenn man nicht auf einem bestimmten Titel verharrt - den sollte man dann aber auch erklären können.
Bis zum Eintreffen einiger Leute wärmten wir uns mit 6 Nimmt auf, um danach mit Noblemen richtig zu starten. Das Spiel hatte mich nach der letzten Partie etwas ratlos zurück gelassen, weshalb ich damals auch keine Eindrücke poosten könnte. Jetzt waren die Abläufe gleich klarer, was nicht heißt, das alles leicht den Neulingen vermittelt werden kann. Trotz meines Wissens, hatte ich verpasst mich frühzeitig um Plättchennachschub zu kümmern - die Folgen sollten schwerwiegender sein, als angenommen. Um später an Plättxhen zu kommen, gingen wertvolle Aktionen verloren. Die verwobenen Mechanismen machen zwar Sinn, wirken aber doch reichlich zusammen gezimmert und könnnen für die Spieldauer nicht gänzlich gefallen. 2 Mal Noblemen sind denke ich genug.
Da die Zeit reichlich fortgeschritten war, schaffte es nur ein weiteres Spiel auf den Tisch: Stone Age mit Erweiterung. Zu viert ist man überrascht, welch gute Felder selbst dem vierten der Runde noch zur Verfügung stehen. Irgendwie weicht diese Optionsvielfalt das Spiel auf und nimmt den Drück gehörig raus. Das sorgt zwar auch dafür, liebgewonnene Strategien zu durchbrechen, macht Stone Age aber noch mehr zu einem Familienspiel.
Immer noch gut, aber nicht besser mit Erweiterung... vielleicht klappts ja nächstes Mal mit den Neuheiten.
Spielwiese
Michael war zurück von seinem Oster-Relax-Trip und ich hatte mich ein paar Tage mit dem Peloponnes Kartenspiel beschäftigt. Die letzten Kritiken gingen nicht spurlos an mir vorbei. Trotz der Änderungen gab es Frust, denn viel bleibt von einem Reich am Ende nicht übrig... und wenn dann gefühlt der am meisten gebeutelte Spieler gewinnt, dann stimmt etwas nicht. An den Katastrophen gibt's noch viel zu schrauben, dass die Spieler nicht unverschuldet so stark getroffen werden.
Wir diskutierten noch ein wenig und es kam viel Input, die Sache anzugehen. Das muss jetzt erst einmal Säcken.
Zweites Spiel war Hartmuts Keep Away. Es gab seit dem letzten Test keine Änderungen - warum auch, das Spiel ist für das, was es sein will absolut gut...
Mittwoch, 23. April 2014
Wir sind das Volk
In der Osterzeit vergnügt sich gefühlt halb Deutschland auf
diversen Spieletreffs. Schweren Herzens sind wir seit langen Jahren
nicht in Oberhof dabei - der Urlaubsgott war uns nicht Milde
gestimmt. So wollte ich wenigstens Ostermontag die Spielwiese
aufsuchen und war gespannt, ob, oder wer überhaupt noch die
Autorenrunde begleiten sollte.
Zum Glück war Richard vor Ort und hatte sein (Peers) Zweipersonenspiel Wir sind das Volk dabei - also perfekt. Ich kannte noch eine sehr frühe Version, aber davon sollte kaum noch etwas übrig sein. Es geht um den Deutsch-Deutschen Konflikt während den Jahren des Kalten Krieges mit allen historischen und wirtschaftlichen Ereignissen.
Beide versuchen ihre Wirtschaft aufzubauen und ihre Unruhen in den Griff zu bekommen. Das funktioniert über die Karten - doch nicht alle Ereignisse treten ein und so gibt es wohl höchst unterschiedliche Verläufe. Für den DDR-Spieler heißt es zumeist: durchhalten bis zum Ende der vierten Dekade, während der BRD-Spieler Drück aufbaut und nicht zu sorglos agieren sollte.
Das Spiel transportiert herrlich das Thema mit einigen kleinen Ausnahmen, die es noch gilt für Richard zu überdenken.
Wir diskutierten noch längere Zeit und so blieb es bei dem einen Spiel.
Neue Eindrücke zu Basari - Das Kartenspiel
Neue Kinokritiken zu Imagine und Das finstere Tal
Zum Glück war Richard vor Ort und hatte sein (Peers) Zweipersonenspiel Wir sind das Volk dabei - also perfekt. Ich kannte noch eine sehr frühe Version, aber davon sollte kaum noch etwas übrig sein. Es geht um den Deutsch-Deutschen Konflikt während den Jahren des Kalten Krieges mit allen historischen und wirtschaftlichen Ereignissen.
Beide versuchen ihre Wirtschaft aufzubauen und ihre Unruhen in den Griff zu bekommen. Das funktioniert über die Karten - doch nicht alle Ereignisse treten ein und so gibt es wohl höchst unterschiedliche Verläufe. Für den DDR-Spieler heißt es zumeist: durchhalten bis zum Ende der vierten Dekade, während der BRD-Spieler Drück aufbaut und nicht zu sorglos agieren sollte.
Das Spiel transportiert herrlich das Thema mit einigen kleinen Ausnahmen, die es noch gilt für Richard zu überdenken.
Wir diskutierten noch längere Zeit und so blieb es bei dem einen Spiel.
Neue Eindrücke zu Basari - Das Kartenspiel
Neue Kinokritiken zu Imagine und Das finstere Tal
Donnerstag, 17. April 2014
Griechische Armee im Dämonenreich
Ich hatte etwas an meinem Phalanxx gearbeitet und versucht die
guten Vorschläge von letzter Woche einzuarbeiten. Leider schaffte
ich es nicht mehr den Spielplan für 3 Spieler auszuarbeiten, so
mussten wir diesen provisorisch modifizieren. Juma war zwar vor Ort,
könnte aber nicht lange verweilen, da er viel zu seiner
Crowd-Kampagne zu Green Deal vorbereiten musste.
Durch die beiden Startsteine zu Beginn gab es sehr früh die ersten Konflikte - das funktionierte schon mal. Schnell zeigte sich allerdings, dass einige Karten zu einfach, andere zu schwierig auszulegen sind. Die Versorgungsregel Griff wiederum sehr gut, denn Geld schien nicht so sehr das Problem zu sein. Der Frieden gegen Ende blieb immer noch nicht zufriedenstellend. Da gilt es noch Überlegungen anzustellen.
Zweites Spiel sollte Demon Wars von Georg sein. Inzwischen waren wir auf 5 Leute angewachsen, was hier Vollbesetzung bedeutete. Dementsprechend zogen sich gerade spätere Runden in die Länge. Ich preschte punktemäßig zu sehr vor, um dann gewaltig auf den Deckel zu bekommen - danach bekam der bisherige zweite eingeschenkt und Rolf als vorheriger dritter gewann die spannende Partie schließlich. Ich persönlich mag die vielen Kartentexte nicht lesen, aber schätze hier die hohe Interaktion sehr. Das Prügeln auf den Führenden ist hier notwendig, damit die Chancen für fast alle Spieler erhalten bleiben. Was ich als bemüht empfinde ist die Möglichkeit vorzeitig zu gewinnen... diese Gefahr schwebt nicht wirklich im Raum. Ansonsten nach wie vor tolles Spiel.
Durch die beiden Startsteine zu Beginn gab es sehr früh die ersten Konflikte - das funktionierte schon mal. Schnell zeigte sich allerdings, dass einige Karten zu einfach, andere zu schwierig auszulegen sind. Die Versorgungsregel Griff wiederum sehr gut, denn Geld schien nicht so sehr das Problem zu sein. Der Frieden gegen Ende blieb immer noch nicht zufriedenstellend. Da gilt es noch Überlegungen anzustellen.
Zweites Spiel sollte Demon Wars von Georg sein. Inzwischen waren wir auf 5 Leute angewachsen, was hier Vollbesetzung bedeutete. Dementsprechend zogen sich gerade spätere Runden in die Länge. Ich preschte punktemäßig zu sehr vor, um dann gewaltig auf den Deckel zu bekommen - danach bekam der bisherige zweite eingeschenkt und Rolf als vorheriger dritter gewann die spannende Partie schließlich. Ich persönlich mag die vielen Kartentexte nicht lesen, aber schätze hier die hohe Interaktion sehr. Das Prügeln auf den Führenden ist hier notwendig, damit die Chancen für fast alle Spieler erhalten bleiben. Was ich als bemüht empfinde ist die Möglichkeit vorzeitig zu gewinnen... diese Gefahr schwebt nicht wirklich im Raum. Ansonsten nach wie vor tolles Spiel.
Mittwoch, 9. April 2014
Konflikt mit "K"
Nach der Dreierrunde letzte Woche sollte Hartmuts Konflikt nun der Fünferrunde Stand halten.
Die Übersicht war noch schwerer zu behalten und der Einfluss tendierte gegen Null. Dazu noch die längen Grübelphasen, da man wirklich erst anfangen kann zu Überlegen, wenn man am Zug ist. Hier diskutierten wir ausgiebig über Änderungen und Verbesserungen, dass es für Rolf und Till schon Zeit war.
Ein Neuautor schaute vorbei und gesellte sich dazu, mein Phalanxx zu viert zu testen. Eigentlich dachte ich, es sei wohl nicht mehr soviel daran zu schrauben, aber der Test sprach eine andere Sprache. Zum Glück erhielt ich von jedem der Mitspieler wertvolle Anregungen, die es nun gilt umzusetzen ohne gänzlich das gefällige System umzuschmeißen.
Nur, ob ich da jetzt so kurz nach unserem Umzug so intensiv zu komme bleibt dahingestellt... so viel gibt es auch in der neuen Wohnung zu tun und Internet wird wohl erst Freitag wieder fest am Laufen sein.
Dienstag, 1. April 2014
Roboterphalanx
Nach den letzten beiden Tests mit Phalanxx Stand heute ein weiterer nur in der Zweierbesetzung an.
Ich hatte geändert, dass man nun mit einem niedrigen Würfel einen Armeestein einsetzen darf und hatte die Startstädte näher zusammengerückt, dass es eher zu Konflikten kommt - das funktionierte schon mal gut.
Ob das Andere jetzt besser oder schlechter ist, möchte ich noch nicht beurteilen. Es fühlt sich aber weniger "streng" an, allerdings kann man dann auch eher was mit einem schwachen Wurf anfangen.
Inzwischen gesellten sich Georg und Miguel dazu, sodass wir dann Miguels "Roboterspiel" testen konnten. Er hat es seit meiner letzten bekannten Version etwas abgespeckt, was auch nötig war, trotzdem merkte man bereits bei der Erklärung, dass es noch zu viel Ballast für solch ein Fun- und Chaosspiel sein würde.
Vor allem die oft lange Wartezeit fiel negativ auf. Trotzdem befinden sich auch einige gute Ideen in dem Spiel, die Spaß machen: direkte Interaktion, das Management mit den Zahnrädern, Handkarten und ein erfrischendes Spielziel fernab vom üblichen Punktezählen.
Viel Arbeit steckt schon drin und noch mehr Arbeit muss wohl fließen.
Neue Eindrücke zu Burgenland (Ravensburger)
Neue Filmkritiken zu The Wolf of wallstreet und Dallas buyers club
Ich hatte geändert, dass man nun mit einem niedrigen Würfel einen Armeestein einsetzen darf und hatte die Startstädte näher zusammengerückt, dass es eher zu Konflikten kommt - das funktionierte schon mal gut.
Ob das Andere jetzt besser oder schlechter ist, möchte ich noch nicht beurteilen. Es fühlt sich aber weniger "streng" an, allerdings kann man dann auch eher was mit einem schwachen Wurf anfangen.
Inzwischen gesellten sich Georg und Miguel dazu, sodass wir dann Miguels "Roboterspiel" testen konnten. Er hat es seit meiner letzten bekannten Version etwas abgespeckt, was auch nötig war, trotzdem merkte man bereits bei der Erklärung, dass es noch zu viel Ballast für solch ein Fun- und Chaosspiel sein würde.
Vor allem die oft lange Wartezeit fiel negativ auf. Trotzdem befinden sich auch einige gute Ideen in dem Spiel, die Spaß machen: direkte Interaktion, das Management mit den Zahnrädern, Handkarten und ein erfrischendes Spielziel fernab vom üblichen Punktezählen.
Viel Arbeit steckt schon drin und noch mehr Arbeit muss wohl fließen.
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Mittwoch, 26. März 2014
Conflict in Griechenland
Nach einer Woche in der Heimat und ein paar Tagen zu Besuch in der
Schweiz bei "meinem Grafiker" geht es in der Spielwiese
wieder seinen Gang. Neben einigen Tests vor allem mit Panthalos, gab
es auch einiges an für mich neuen Spielen zu Entdecken (Guildhall, 8
Minuen Imperium, Burgenland, Archon, Sanssouci...).
Die vielen Tests haben mir ermöglicht, noch etwas Feinschliff zu betreiben und 2 Probleme zu entschärfen (in der letzten Runde machte Vieles keinen Sinn mehr und der Punktesalat am Ende ist übersichtlich geworden.
Interessant, dass in einer Runde die Duelle und in einer anderen Runde das Bedienen von Händlern als zu stark empfunden wurde. Das zeigt, dass es wohl doch sehr ausgeglichen ist. Wichtig hierbei, dass man einen Spieler nicht ungestört seine Ziele verfolgen lassen sollte - was ja für viele Spiele gilt.
Heute war auch Juma da, um sein Spiel "Green Deal" einem Videorezensionsteam vorzustellen, bevor im April die Crowdfoundingperiode dafür startet.
Ich bin gespannt und werde das natürlich weiter verfolgen.
Wir begannen mit einem älteren Spiel von Hartmut "Conflict". Ein Mehrheitenspiel mit recht verzwickten Wertungen. Hier die Übersicht zu behalten ist wahrlich nicht einfach. Von seinem Grundgefühl wirkt das Spiel etwas altbacken gegenüber vielen aktuellen Spielen. Das Mehrheitenspielsegment ist mittlerweile auch sehr ausgereizt.
Die Zeit reichte noch, um die letzten kleinen Anpassungen zu Panthalos zu testen. Ich wollte auch sehen, mit wie vielen Plättchen man auskommt, wenn man zu viert oder fünft spielt. Nur soviel vorweg - es wurde schon zu viert so knapp, dass in der letzten Runde ein paar Plättchen fehlten. Hier kann ich doch nicht so viel einsparen, wie gedacht.
Das Spiel selbst war sehr sehr spannend, obwohl Hartmut weit enteilt schien, kam ich durch die Endwertung bis auf 3 Punkte heran.
Ich hatte die Beteiligten gefragt, ob Titanium- und Verstärkungsplättchen lieber in Signalrot oder Orange. Die Mehrheit sprach sich für Orange aus, aber ich werde noch andere Leute deswegen Fragen.
Neue Eindrücke zu Archon - Glory & Machination
Filmkritiken zu Kraftidioten und Ich fühl mich Disco
Die vielen Tests haben mir ermöglicht, noch etwas Feinschliff zu betreiben und 2 Probleme zu entschärfen (in der letzten Runde machte Vieles keinen Sinn mehr und der Punktesalat am Ende ist übersichtlich geworden.
Interessant, dass in einer Runde die Duelle und in einer anderen Runde das Bedienen von Händlern als zu stark empfunden wurde. Das zeigt, dass es wohl doch sehr ausgeglichen ist. Wichtig hierbei, dass man einen Spieler nicht ungestört seine Ziele verfolgen lassen sollte - was ja für viele Spiele gilt.
Heute war auch Juma da, um sein Spiel "Green Deal" einem Videorezensionsteam vorzustellen, bevor im April die Crowdfoundingperiode dafür startet.
Ich bin gespannt und werde das natürlich weiter verfolgen.
Wir begannen mit einem älteren Spiel von Hartmut "Conflict". Ein Mehrheitenspiel mit recht verzwickten Wertungen. Hier die Übersicht zu behalten ist wahrlich nicht einfach. Von seinem Grundgefühl wirkt das Spiel etwas altbacken gegenüber vielen aktuellen Spielen. Das Mehrheitenspielsegment ist mittlerweile auch sehr ausgereizt.
Die Zeit reichte noch, um die letzten kleinen Anpassungen zu Panthalos zu testen. Ich wollte auch sehen, mit wie vielen Plättchen man auskommt, wenn man zu viert oder fünft spielt. Nur soviel vorweg - es wurde schon zu viert so knapp, dass in der letzten Runde ein paar Plättchen fehlten. Hier kann ich doch nicht so viel einsparen, wie gedacht.
Das Spiel selbst war sehr sehr spannend, obwohl Hartmut weit enteilt schien, kam ich durch die Endwertung bis auf 3 Punkte heran.
Ich hatte die Beteiligten gefragt, ob Titanium- und Verstärkungsplättchen lieber in Signalrot oder Orange. Die Mehrheit sprach sich für Orange aus, aber ich werde noch andere Leute deswegen Fragen.
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