Erster Spieleabend im Familienzentrum 2013. Da wir schnell zu viert waren, starteten wir mit Saga, einem Spiel aus 2004 von Wolfgang Kramer mit einem unbekannten Co-Autor, da wir noch Leute erwarteten und Saga in nur 45 Minuten gespielt ist.
Jeder Spieler besitzt einen Satz Handkarten unterschiedlicher Werte und Farben. In einer Auslage befinden sich 6 verschiedene Burgen, die jeweils von 2 Truppen bewacht werden.
Eine Aktion ist denkbar einfach: eine Karte Spielen, doch das will gut überlegt werden: Jede Reihe die ich beginne, muss aus unterschiedlichen Farben bestehen, wobei immer die erste Karte die Farbe vorgibt, welche Burg ich beabsichtige zu erobern. Die Burgen bringen Runde für Runde Punkte und manche geben am Spielende bestimmte Vorteile. Schluss ist, wenn ein Spieler all seine Handkarten abgespielt hat.
Gut, es wird keiner erwarten, dass das Thema abgebildet wird, aber die Komposition stimmt. Die Spannungskurve steigt, da man immer stärkere Truppen benötigt, um eine Burg einzunehmen. Viel Interaktion ist geboten durch das häufige Burgen-wechsle-Dich-Spiel und auch das Spielende gilt es gut zu beobachten. Ein schöner Kniff sorgt dafür, dass dieses nicht allzu plötzlich eintritt: wird eine Burg eines anderen Spielers erobert, nimmt dieser seine bewachenden Truppen zurück auf die Hand.
Danach kam mit Dahschur – die rote Pyramide ein neues Spiel auf den Tisch. Das Spiel ist von Mückespiele anlässlich des ausgeschriebenen Autorenwettbewerbs veröffentlicht worden. Auch Jeff und ich hatten dort Vorschläge eingereicht, aber eben nur Dahschur und Peer's Taschkent wurden verlegt. Die sehr positiven Bewertungen haben neugierig auf das Spiel gemacht.
Wir befinden uns in Ägypten, erwerben dort Edelsteine, die wir in der Prachtstraße einsetzen um Punkte zu erhalten. Vor jeder Spieleraktion spielen die Mitspieler eine ihrer Handkarten in die Auslage. Diese bestimmen, wie gut oder schlecht die Möglichkeiten sind, die der aktive Spieler hat. Die Zahl ist wichtig für die Stärke der Aktionen und für die Auslage, die der Spieler damit bilden kann um zusätzliche Boni zu erhalten, oder eine Stadt zu beliefern. Es gibt noch weitere Bereiche, die man so beeinflussen kann bis hin zur Grabkammer, in der man am Ende seine Münzen zu Punkten machen kann.
Alles wirkt sehr verschachtelt und die Möglichkeiten erscheinen tief-strategisch. Schnell stellt sich heraus, dass man sowieso immer den Edelstein bekommt, den man braucht, sowieso immer die Bodenplatten der Prachtstraße bekommt, die man will, sowieso immer in der Prozession aktiv werden kann. Einzig den Bonus kann man eher beeinflussen, wenn man hinten sitzt.
Das vermeintliche Spielerlebnis wird im konfusen unintuitiven Regelwust dermaßen erstickt, dass es weh tut. Ich frage mich, wer dieses Spiel so dermaßen überschwänglich bewertet, oder haben wir nur die wirklichen Möglichkeiten nicht erkannt? Dahschur ist die erste große Graupe aus Essen 2012.
Nach diesem Desaster sollte es Hotel Samoa von White Goblin Games jetzt besser machen. Inzwischen waren wir zu fünft. Lustigerweise lagen dem Spiel Regeln auf Englisch, Französisch und Niederländisch bei. Jeff befasste sich mit der Englischen, Jerome mit der Frazösischen und so kam allmählich Licht ins Regeldunkle.
12 Koffer werden auf dem Tisch ausgelegt. Diese geben vor, wann welche Touristen ins Spiel kommen. Da überrennen uns zum Beispiel Japaner, Deutsche, Briten oder Norweger.
Jede Runde gibt es eine bestimmte Zahl an Touristen dieser Nation, die verschiedene Vorteile bieten können. Die Spieler verfügen über ein Hotel mit ein paar Zimmern – dort sollen die Touristen Platz finden. Jede Runde gibt es außerdem 1 oder 2 besondere Plättchen zu erwerben (ein Pool, ein Luxuszimmer oder eine Sonderfähigkeit). Alle Spieler wählen gleichzeitig eine ihrer Handkarten aus und decken gleichzeitig auf. Die Zahlen geben einerseits das Gebot an, zu dem ein Plättchen gekauft werden kann und andererseits das Einkommen, das neue Touristen dem Spieler bringen. Das gemeine dabei ist: man muss hoch bieten, um ein Plättchen zu bekommen (aber dann auch teuer bezahlen) andererseits wollen die Touristen natürlich möglichst billig übernachten.
Hierzu kann man etliche Überlegungen anstellen, aber in unserer Runde zeigte sich wie sinnlos all diese Überlegungen sein können, denn es hat der Spieler gewonnen, der seine Karten zufällig ausgelegt hat!
Ein weiteres Problem des Spiels ist der abfallende Spannungsbogen. Gegen Ende kommt es nur noch auf die Touristen an, weil keine Plättchen mehr zu Auswahl stehen und auch keinen Sinn mehr machen würden. So ist Hotel Samoa für mich nicht ganz zu Ende gedacht und kommt über Mittelmaß nicht hinaus.
Neue Eindrücke zu Qin
Neue Kinokritiken zu Angels Share und Sushi in Suhl
Sonntag, 13. Januar 2013
Donnerstag, 3. Januar 2013
and the winner is...
Ich weiß, irgendwie verleiht mittlerweile jeder seinen eigenen Preis, aber ich nehme mir das Recht raus zu allen gespielten Spielen und zu allen gesehenen Filmen jedes Jahr das „Irongame“ und den „Ironmovie“ des Jahres zu kühren.
Bei den Spielen kommen zumeist die Neuheiten aus Essen 2011 noch für 2012 in Frage, weil sich die Spiele meistens erst mindestens ein halbes Jahr später eröffnen.
Hier gab es einige Kandidaten, wobei mich die ganz frisch gespielten Spiele noch nicht so außerordentlich überzeugen konnten. So ist das Spiel, welches mir 2012 am meisten Freude bereitet hat, also das Irongame des Jahres 2012: Trajan
Der „Mancala“ Mechanismus macht irrsinnig Spaß und ja – das Drumherum mag konstruiert wirken, ist aber nötig, um ein forderndes Spielgeschehen auf den Tisch zu bringen, bei dem es an allen Ecken und Enden brennt.
Knapp geschlagen wurde King of Tokyo
Trotz des Fun-Charakters des Spiels, lässt es doch erstaunlich Raum zum Taktieren.
Bei den Kinobesuchen war es ähnlich knapp und lange habe ich überlegt, ob der kürzlich gesehene Schwarz/Weiß Streifen Oh Boy das Rennen macht, oder der schon früh 2012 gesehene Drive.
Verdient hätten es beide, aber der zweitgenannte hat eben doch mehr „drive“ :-)
Ironmovie des Jahres 2012: Drive
Neue Eindrücke zu Oddville
Bei den Spielen kommen zumeist die Neuheiten aus Essen 2011 noch für 2012 in Frage, weil sich die Spiele meistens erst mindestens ein halbes Jahr später eröffnen.
Hier gab es einige Kandidaten, wobei mich die ganz frisch gespielten Spiele noch nicht so außerordentlich überzeugen konnten. So ist das Spiel, welches mir 2012 am meisten Freude bereitet hat, also das Irongame des Jahres 2012: Trajan
Der „Mancala“ Mechanismus macht irrsinnig Spaß und ja – das Drumherum mag konstruiert wirken, ist aber nötig, um ein forderndes Spielgeschehen auf den Tisch zu bringen, bei dem es an allen Ecken und Enden brennt.
Knapp geschlagen wurde King of Tokyo
Trotz des Fun-Charakters des Spiels, lässt es doch erstaunlich Raum zum Taktieren.
Bei den Kinobesuchen war es ähnlich knapp und lange habe ich überlegt, ob der kürzlich gesehene Schwarz/Weiß Streifen Oh Boy das Rennen macht, oder der schon früh 2012 gesehene Drive.
Verdient hätten es beide, aber der zweitgenannte hat eben doch mehr „drive“ :-)
Ironmovie des Jahres 2012: Drive
Neue Eindrücke zu Oddville
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Radioday
Rolf und ich wollten gerade anfangen, ein Suburbia zu Spielen, als doch noch ein paar Leute eintrudelten.
Mit Jeff und Manuel testeten wir noch einmal Jeffs Erzgebirge. Wie schon einige Male vorher, war wieder einmal ein Radiosender vor Ort. Radio Eins suchte Stoff für den Radioday am 25.12. Da geht es den ganzen Tag ums Spielen. Die Moderatorin machte ein paar Einsprecher und ließ sich von Jeff die Regeln erklären. später fragte sie in die Runde, ob das Spiel gefallen hat... ja hat es! Die neuesten Änderungen haben dem Spiel sehr gut getan. Vor allem das Aktionsrad macht sehr viel Spaß. Jetzt stellt sich vor allem die Frage: soll man die Punkte immer gleich abtragen, oder die Verwaltung entschlacken und erst am Ende Punkte zählen. Es gibt wohl Befürworter beider Möglichkeiten. Mir persönlich macht es überhaupt nichts aus, dass man nicht genau weiß, wer denn gerade in Führung liegt. Ich denke ansonsten liegt jetzt die Hauptarbeit in der ausgewogenen Punktevergabe.
Inzwischen waren mit Markus und 3 weiteren interessierten Leuten so viele Personen am Tisch, dass wir 2 Runden bilden mussten. Während Manuel ein neues, recht komplexes Spiel testete, zeigte uns Markus seine Änderungen des Zauberlehrlings.
Dieses Mal wollten die Abläufe wirklich Spaß machen. Die Zaubersprüche würden ständig eingesetzt und sorgten für Action. Vorschläge, die Versteigerung noch spannender zu machen gab es. Das heißt, es gibt genug Stoff, das Spiel weiter zu verbessern.
Das war’s dann, bevor die Welt sich verabschiedet... wenn nicht, melde ich mich sicher zwischen den Jahren noch einmal.
Mit Jeff und Manuel testeten wir noch einmal Jeffs Erzgebirge. Wie schon einige Male vorher, war wieder einmal ein Radiosender vor Ort. Radio Eins suchte Stoff für den Radioday am 25.12. Da geht es den ganzen Tag ums Spielen. Die Moderatorin machte ein paar Einsprecher und ließ sich von Jeff die Regeln erklären. später fragte sie in die Runde, ob das Spiel gefallen hat... ja hat es! Die neuesten Änderungen haben dem Spiel sehr gut getan. Vor allem das Aktionsrad macht sehr viel Spaß. Jetzt stellt sich vor allem die Frage: soll man die Punkte immer gleich abtragen, oder die Verwaltung entschlacken und erst am Ende Punkte zählen. Es gibt wohl Befürworter beider Möglichkeiten. Mir persönlich macht es überhaupt nichts aus, dass man nicht genau weiß, wer denn gerade in Führung liegt. Ich denke ansonsten liegt jetzt die Hauptarbeit in der ausgewogenen Punktevergabe.
Inzwischen waren mit Markus und 3 weiteren interessierten Leuten so viele Personen am Tisch, dass wir 2 Runden bilden mussten. Während Manuel ein neues, recht komplexes Spiel testete, zeigte uns Markus seine Änderungen des Zauberlehrlings.
Dieses Mal wollten die Abläufe wirklich Spaß machen. Die Zaubersprüche würden ständig eingesetzt und sorgten für Action. Vorschläge, die Versteigerung noch spannender zu machen gab es. Das heißt, es gibt genug Stoff, das Spiel weiter zu verbessern.
Das war’s dann, bevor die Welt sich verabschiedet... wenn nicht, melde ich mich sicher zwischen den Jahren noch einmal.
Montag, 17. Dezember 2012
Kaffee in Fernost
Nach länger Zeit klappte es mal wieder mit Spieletreff bei Peer.
Wir sollten sogar 6 Leute werden, aber zunächst zeigte mit Peer ein Spiel von Eggert mit Namen Qin.
Man legt immer eins von 3 Doppelplättchen von der Hand auf den Plan und darf dann, wenn sich ein Gebiet von mindestens 2 Feldern gebildet hat eine Pagode darauf setzen. 5er Gebiete erlauben eine zusätzliche Pagode. Werden Städte erreicht, darf der Spieler mit dem höchsten Nachbarschaftseinfluss eine Pagode darauf platzieren. Ihr merkt schon, es könnte gut sein, seine Pagoden loszuwerden und tatsächlich gewinnt der Spieler, der zuerst seine Pagoden verbraucht hat. Durch Verbinden von Gebieten lassen sich ein paar Gemeinheiten fabrizieren.
Qin ist ein recht schnelles taktisches Spiel wenn, ja wenn man nicht mit zu vielen Leuten spielt. Dann sinkt Einfluss und die Wartezeit kann beträchtlich steigen. Qin kann sehr ungerecht sein, denn es ist wirklich absolut von Vorteil, wenn man viele Doppelplättchen mit nur einer Farbe zieht. Ohne diese hat man kaum eine Chance, wo wir wieder bei der Taktik wären, denn die kann nichts nützen, zieht man schlechte Plättchen. So täuscht der gute Eindruck und weicht einem knapp Überdurchschnittlich, denkt man noch einmal über die Geschehnisse nach.
Zweites Spiel war dann in 6er Besetzung VivaJava, das aus der Crowdfoundingschmiede entstanden ist. Da der nötige Betrag weit übertroffen wurde, kann man sich über tolles Material und etliche Zusatzvarianten und Erweiterungen freuen.
Uns geht es aber zunächst um das Grundspiel. Es gibt verschiedenfarbige Bohnen. Zu Beginn hat jeder Spieler 2 Weiße und eine Gelbe Bohne in seinem Beutel. Später besorgt man sich andere, höherwertige Bohnen, mit denen man einen möglichst guten Kaffee herzustellen versucht. Meistens tut man das mit einem anderen Spieler zusammen. Dazu zieht man Bohnen aus seinem Beutel. In Pokermanier entstehen dann aus 5 gezogenen Bohnen Fünfling, Full House usw. Der Beutel ist so eine Art Deck, das man aus Deckbauspielen kennt. Man versucht den Beutel möglichst sortenrein zu halten und möglichst mit höherwertigen Bohnen zu bestücken. Die hergestellten Kaffeesorten müssen sich dann in einer Reihe einordnen und bringen Runde für Runde Punkte. Allerdings verschlechtern sich bereits komponierte Kaffees auch jede Runde, was bedeutet, dass ein neuer Kaffee meist besser ist, als ein alter.
Erreicht ein Spieler eine bestimmte Punktzahl, oder wurden alle Kaffees hergestellt, endet das Spiel.
Die zunächst komplexen Abläufe beschleunigen sich mit Spielerfahrung deutlich, wobei es wirklich vieles zu beachten gilt. Man merkt dem Spiel allerdings an, dass es keinerlei redaktionelle Bearbeitung erfahren hat, denn einiges ist fürs Spiel hinderlich: die Kaffeebohnen z.B. sind zwar stimmungsvoll realistisch, allerdings lassen diese sich schwer greifen...
Wir brauchten zwar mit Erklärung fast 3 Stunden, aber selbst die möglichen 2 Stunden trägt die Spannung nicht über die ganze Dauer. Originelles Thema, das allerdings über die Zeit doch zum abstrakten Siegpunktesammeln runterreduziert wird. In diesem Spieldauersegment gibt es deutlich stärkere Titel, deshalb doch nur ein solides Mittelmaß, allerdings spricht die mögliche Spielerzahl von 8 Personen dann auch wieder für das Spiel.
Neue Eindrücke zu Ginkgopolis
Man legt immer eins von 3 Doppelplättchen von der Hand auf den Plan und darf dann, wenn sich ein Gebiet von mindestens 2 Feldern gebildet hat eine Pagode darauf setzen. 5er Gebiete erlauben eine zusätzliche Pagode. Werden Städte erreicht, darf der Spieler mit dem höchsten Nachbarschaftseinfluss eine Pagode darauf platzieren. Ihr merkt schon, es könnte gut sein, seine Pagoden loszuwerden und tatsächlich gewinnt der Spieler, der zuerst seine Pagoden verbraucht hat. Durch Verbinden von Gebieten lassen sich ein paar Gemeinheiten fabrizieren.
Qin ist ein recht schnelles taktisches Spiel wenn, ja wenn man nicht mit zu vielen Leuten spielt. Dann sinkt Einfluss und die Wartezeit kann beträchtlich steigen. Qin kann sehr ungerecht sein, denn es ist wirklich absolut von Vorteil, wenn man viele Doppelplättchen mit nur einer Farbe zieht. Ohne diese hat man kaum eine Chance, wo wir wieder bei der Taktik wären, denn die kann nichts nützen, zieht man schlechte Plättchen. So täuscht der gute Eindruck und weicht einem knapp Überdurchschnittlich, denkt man noch einmal über die Geschehnisse nach.
Zweites Spiel war dann in 6er Besetzung VivaJava, das aus der Crowdfoundingschmiede entstanden ist. Da der nötige Betrag weit übertroffen wurde, kann man sich über tolles Material und etliche Zusatzvarianten und Erweiterungen freuen.
Uns geht es aber zunächst um das Grundspiel. Es gibt verschiedenfarbige Bohnen. Zu Beginn hat jeder Spieler 2 Weiße und eine Gelbe Bohne in seinem Beutel. Später besorgt man sich andere, höherwertige Bohnen, mit denen man einen möglichst guten Kaffee herzustellen versucht. Meistens tut man das mit einem anderen Spieler zusammen. Dazu zieht man Bohnen aus seinem Beutel. In Pokermanier entstehen dann aus 5 gezogenen Bohnen Fünfling, Full House usw. Der Beutel ist so eine Art Deck, das man aus Deckbauspielen kennt. Man versucht den Beutel möglichst sortenrein zu halten und möglichst mit höherwertigen Bohnen zu bestücken. Die hergestellten Kaffeesorten müssen sich dann in einer Reihe einordnen und bringen Runde für Runde Punkte. Allerdings verschlechtern sich bereits komponierte Kaffees auch jede Runde, was bedeutet, dass ein neuer Kaffee meist besser ist, als ein alter.
Erreicht ein Spieler eine bestimmte Punktzahl, oder wurden alle Kaffees hergestellt, endet das Spiel.
Die zunächst komplexen Abläufe beschleunigen sich mit Spielerfahrung deutlich, wobei es wirklich vieles zu beachten gilt. Man merkt dem Spiel allerdings an, dass es keinerlei redaktionelle Bearbeitung erfahren hat, denn einiges ist fürs Spiel hinderlich: die Kaffeebohnen z.B. sind zwar stimmungsvoll realistisch, allerdings lassen diese sich schwer greifen...
Wir brauchten zwar mit Erklärung fast 3 Stunden, aber selbst die möglichen 2 Stunden trägt die Spannung nicht über die ganze Dauer. Originelles Thema, das allerdings über die Zeit doch zum abstrakten Siegpunktesammeln runterreduziert wird. In diesem Spieldauersegment gibt es deutlich stärkere Titel, deshalb doch nur ein solides Mittelmaß, allerdings spricht die mögliche Spielerzahl von 8 Personen dann auch wieder für das Spiel.
Neue Eindrücke zu Ginkgopolis
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Schnee
Die Frage war: wer ist bereit sich durch den Schnee zu quälen, um in der Spielwiese aufzuschlagen.
Nachdem schon Jeff abgesagt hatte, war wenigstens Rolf vor Ort. Wir wollten gerade zu zweit mit Pandora Titania loslegen, da tauchten kurz nacheinander Markus (der Neue Autor, von dem ich den Namen noch nicht kannte) und Manuel mit Freundin auf, sodass wir eine fette 5er Runde starten konnten.
Die letzten Neuerungen kamen prächtig an, auch wenn Rolf nicht so in Tritt kam und Markus etwas brauchte, die Möglichkeiten zu überblicken. Schnell war ich punktemäßig davon gezogen, aber mit zunehmender Spieldauer kamen meine Mitspieler stetig näher. Gut, die Punktequellen müssen noch einmal auf den Prüfstand, aber generell Stimmen mich die Elemente jetzt sehr glücklich.
Danach zeigte uns Markus ein einfaches Kartenspiel namens Zauberlehrling. Jede Runde wird ein neuer Zauberspruch ersteigert, der zusammen mit 5 Zaubersteinen in Besitz des Höchstbietenden gehen. Geboten wird mit Handkarten, wobei vor allem die Kartenanzahl wichtig ist. Da es nur eine Bietrunde gibt, war schnell klar, dass meist der Hintensitzende leichtes Spiel hat. Das Besondere: wer die Versteigerung nicht gewinnt, der erhält für seine eingesetzten Karten bestimmte Sachen.
Das Spiel ging schnell, verlief allerdings wenig spektakulär und könnte in der Form noch nicht überzeugen.
Neue Eindrücke zu Kemet
Nachdem schon Jeff abgesagt hatte, war wenigstens Rolf vor Ort. Wir wollten gerade zu zweit mit Pandora Titania loslegen, da tauchten kurz nacheinander Markus (der Neue Autor, von dem ich den Namen noch nicht kannte) und Manuel mit Freundin auf, sodass wir eine fette 5er Runde starten konnten.
Die letzten Neuerungen kamen prächtig an, auch wenn Rolf nicht so in Tritt kam und Markus etwas brauchte, die Möglichkeiten zu überblicken. Schnell war ich punktemäßig davon gezogen, aber mit zunehmender Spieldauer kamen meine Mitspieler stetig näher. Gut, die Punktequellen müssen noch einmal auf den Prüfstand, aber generell Stimmen mich die Elemente jetzt sehr glücklich.
Danach zeigte uns Markus ein einfaches Kartenspiel namens Zauberlehrling. Jede Runde wird ein neuer Zauberspruch ersteigert, der zusammen mit 5 Zaubersteinen in Besitz des Höchstbietenden gehen. Geboten wird mit Handkarten, wobei vor allem die Kartenanzahl wichtig ist. Da es nur eine Bietrunde gibt, war schnell klar, dass meist der Hintensitzende leichtes Spiel hat. Das Besondere: wer die Versteigerung nicht gewinnt, der erhält für seine eingesetzten Karten bestimmte Sachen.
Das Spiel ging schnell, verlief allerdings wenig spektakulär und könnte in der Form noch nicht überzeugen.
Neue Eindrücke zu Kemet
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Eisen Spiele
Obwohl sich andeutete, dass ich womöglich der einzige in der Autorenrunde sein sollte, machte ich mich in die Spielwiese.
Zu meiner Überraschung schmiss Rainer an dem Abend den Laden. Er saß mit einer Bekannten (Marie) an Alea Iacta Est. Natürlich erklärte ich gerne das Spiel - ein paar Details musste ich auch erst noch nachlesen, zu lange war meine letzte Partie her gewesen.
Während unserer Partie tauchten doch einige Leute unserer Stammrunde auf: Manuel, Mirko, Juma und ein neuer Gast, den ich vor 2 Wochen bereits wahrgenommen hatte. Sie testeten ein neues Spiel von Juma und danach noch Manuels Fischmarktspiel.
Es ergab sich, dass wir unsere eigene Runde beibehielten und da noch andere Spiele von mir verlangt würden, spielten wir als nächstes Zack und Pack, bei dem ich gnadenlos einging und zum Abschluss ein Pax, das die eine Mitspielerin sogar direkt mitgenommen hat.
Ein neuer Test meiner letzten Änderungen bei Pandora Titania konnte zwar nicht statt finden, aber lustig waren die 3 "Eisen-Spiele" schon.
Neue Eindrücke zu King of Tokyo
Zu meiner Überraschung schmiss Rainer an dem Abend den Laden. Er saß mit einer Bekannten (Marie) an Alea Iacta Est. Natürlich erklärte ich gerne das Spiel - ein paar Details musste ich auch erst noch nachlesen, zu lange war meine letzte Partie her gewesen.
Während unserer Partie tauchten doch einige Leute unserer Stammrunde auf: Manuel, Mirko, Juma und ein neuer Gast, den ich vor 2 Wochen bereits wahrgenommen hatte. Sie testeten ein neues Spiel von Juma und danach noch Manuels Fischmarktspiel.
Es ergab sich, dass wir unsere eigene Runde beibehielten und da noch andere Spiele von mir verlangt würden, spielten wir als nächstes Zack und Pack, bei dem ich gnadenlos einging und zum Abschluss ein Pax, das die eine Mitspielerin sogar direkt mitgenommen hat.
Ein neuer Test meiner letzten Änderungen bei Pandora Titania konnte zwar nicht statt finden, aber lustig waren die 3 "Eisen-Spiele" schon.
Neue Eindrücke zu King of Tokyo
Freitag, 30. November 2012
Doppeltes Heimatspielen
Seit Mai zum ersten Mal ein paar Tage in der Heimat. Diese nutzte ich unter anderem dazu, mich mit meinem Grafiker zu besprechen und auch, um mein Spiel nach all den Änderungen zu präsentieren. Das Spiel lief nun schon sehr gut, allerdings sind noch Kleinigkeiten nötig. Nachdem er mir seine Arbeiten am PC gezeigt hatte, wollten noch 2 andere aktuelle Spiele gespielt werden:
Riff Raff von Zoch definiert das Genre der Bauklötzchenspiele neu. Die Schachtel mit der Klippe und dem Holzschiff alleine ist schon ein absoluter Hingucker und wirklich genial gelöst, dass man ein schönes Gewackel am Tisch hat. Karten geben vor, wo wir ein Teil platzieren müssen. Was runter fällt muss zurückgenommen werden, was man auffängt, kommt aus dem Spiel. Man kann hier sogar ein wenig taktieren, aber grundsätzlich dominiert natürlich die Geschicklichkeit.
Das nächste Spiel war Oddville, das ich vor kurzem bereits angespielt hatte. Nun sollten gleich 2 Partien gespielt werden. Die sehr attraktiven Mechanismen können dabei wirklich überzeugen, die recht hübsche aber unübersichtliche Grafik mindert allerdings den Spielspaß. Kennt man die Regeln sind 45 unterhaltsame Minuten wie im Flug vergangen, allerdings sind die Sonderkarten und der häufige Wechsel von diesen etwas Spielflusshemmend.
Am gleichen Abend stand bereits der nächste Spieletreff auf dem Programm. Klaus, den ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatte, will für 2013 unbedingt sein Kartenspiel Ebbes selbst veröffentlichen. Im Vorfeld hatte ich ihm schon ein paar Tipps geben können und nun wollte ich das gute Stück natürlich auch kennenlernen. Die Punkteleiste zeigt eine Karte der Pfalz und auch die Motive zeigen Pfälzer Besonderheiten. Der Titel Ebbes kann mit "Etwas" übersetzt werden. Dadurch hat man bei den Pfälzern schon halb gewonnen.
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Stichspiel, bei dem sich Trumpf und Punktekarten erst während des Spiels klären. Dadurch ist viel Chaos im Spiel. Wir spielten gleich mehrere Varianten mit Karten drücken usw. Das Chaos bleibt trotzdem jedes mal das gleiche. Grundsätzlich ist das Spiel OK und kann in der richtigen Runde viel Spaß bereiten, aber erfahrenen Spielefreaks wird der Einfluss zu gering sein. Unter normalen Umständen würde ich dem guten Klaus von dem Projekt abraten, aber mit dem Pfälzischen Background des Spiels könnte tatsächlich eine Chance bestehen, das ehrgeizige Projekt auf eine gute Bahn zu lenken. Es blieb danach nur wenig Zeit, mein Pandora Titania zu testen, aber 3 Runden reichten, um die Erkenntnisse des Nachmittags bestätigt zu bekommen. Ich weiß jetzt, was es noch zu tun gibt.
Schää wars...
Riff Raff von Zoch definiert das Genre der Bauklötzchenspiele neu. Die Schachtel mit der Klippe und dem Holzschiff alleine ist schon ein absoluter Hingucker und wirklich genial gelöst, dass man ein schönes Gewackel am Tisch hat. Karten geben vor, wo wir ein Teil platzieren müssen. Was runter fällt muss zurückgenommen werden, was man auffängt, kommt aus dem Spiel. Man kann hier sogar ein wenig taktieren, aber grundsätzlich dominiert natürlich die Geschicklichkeit.
Das nächste Spiel war Oddville, das ich vor kurzem bereits angespielt hatte. Nun sollten gleich 2 Partien gespielt werden. Die sehr attraktiven Mechanismen können dabei wirklich überzeugen, die recht hübsche aber unübersichtliche Grafik mindert allerdings den Spielspaß. Kennt man die Regeln sind 45 unterhaltsame Minuten wie im Flug vergangen, allerdings sind die Sonderkarten und der häufige Wechsel von diesen etwas Spielflusshemmend.
Am gleichen Abend stand bereits der nächste Spieletreff auf dem Programm. Klaus, den ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatte, will für 2013 unbedingt sein Kartenspiel Ebbes selbst veröffentlichen. Im Vorfeld hatte ich ihm schon ein paar Tipps geben können und nun wollte ich das gute Stück natürlich auch kennenlernen. Die Punkteleiste zeigt eine Karte der Pfalz und auch die Motive zeigen Pfälzer Besonderheiten. Der Titel Ebbes kann mit "Etwas" übersetzt werden. Dadurch hat man bei den Pfälzern schon halb gewonnen.
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Stichspiel, bei dem sich Trumpf und Punktekarten erst während des Spiels klären. Dadurch ist viel Chaos im Spiel. Wir spielten gleich mehrere Varianten mit Karten drücken usw. Das Chaos bleibt trotzdem jedes mal das gleiche. Grundsätzlich ist das Spiel OK und kann in der richtigen Runde viel Spaß bereiten, aber erfahrenen Spielefreaks wird der Einfluss zu gering sein. Unter normalen Umständen würde ich dem guten Klaus von dem Projekt abraten, aber mit dem Pfälzischen Background des Spiels könnte tatsächlich eine Chance bestehen, das ehrgeizige Projekt auf eine gute Bahn zu lenken. Es blieb danach nur wenig Zeit, mein Pandora Titania zu testen, aber 3 Runden reichten, um die Erkenntnisse des Nachmittags bestätigt zu bekommen. Ich weiß jetzt, was es noch zu tun gibt.
Schää wars...
Mittwoch, 21. November 2012
Gingko oder Ginkgo?
Nachdem Rolf kurzfristig abgesagt hatte, zeichnete es sich ab, dass ich der einzig Übriggebliebene der Autorenrunde sein sollte. Doch das ist mittlerweile auch kein Problem mehr, denn die ebenfalls immer Montags anwesenden 'Couchsurfer' sind mittlerweile keinen Unbekannten mehr und so könnte ich mich einer Runde Ginkgopolis anschließen.
In der Tischmitte gibt es eine Gebäudeauslage, an die kann man entweder anbauen, oder bestehende Gebäude überbauen. Dazu braucht es Karten, welche die Aktion erlauben, Plättchen, auf denen die Gebäude aufgedrückt sind und Markierungssteine, die man sich erst in seinen Vorrat holen muss. Je höher man baut, umso mehr Steine benötigt man. Die Aktionskarten werde in "7 Wonders"-Manier “weitergedraftet”.
Erfolgreiche Aktionen bringen einen Bonus für spätere Aktionen und so sieht man einen schönen Erfolgszuwachs, je länger das Spiel dauert. Manche Karten bringen am Ende noch ordentlich Punkte und auch wenn man viele eigene Steine in den entstandenen Gebieten besitzt, kann das gewaltig Punkten.
Tja - und wie gefällt es? Das Spiel selbst kann weitestgehend gefallen, hat man erst einmal das völlig hanebüchene Thema, das weder gut passt, noch nötig gewesen wäre ausgeblendet.
Leider sorgt die ständige Verwaltungsorgie nach jeder Runde für eine gefühlte Spieldauer jenseits von Gut und Böse, zudem nervt das gewaltig. Die Punkteflut am Ende ist ebenfalls wenig erbaulich. Von Spieleleganz kann bei Ginkgopolis keine Rede sein. So haben wir ein sehr mechanisches Konstrukt, das zwar hübsch anzusehen ist, aber dieser Spielegattung nichts Besonders tolles hinzuzufügen hat.
Danach war die Frage noch ein Spiel anzufangen, oder nicht - nach 2 arbeitsintensiven Spielestunden entschloss ich mich für die zweite Möglichkeit.
In der Tischmitte gibt es eine Gebäudeauslage, an die kann man entweder anbauen, oder bestehende Gebäude überbauen. Dazu braucht es Karten, welche die Aktion erlauben, Plättchen, auf denen die Gebäude aufgedrückt sind und Markierungssteine, die man sich erst in seinen Vorrat holen muss. Je höher man baut, umso mehr Steine benötigt man. Die Aktionskarten werde in "7 Wonders"-Manier “weitergedraftet”.
Erfolgreiche Aktionen bringen einen Bonus für spätere Aktionen und so sieht man einen schönen Erfolgszuwachs, je länger das Spiel dauert. Manche Karten bringen am Ende noch ordentlich Punkte und auch wenn man viele eigene Steine in den entstandenen Gebieten besitzt, kann das gewaltig Punkten.
Tja - und wie gefällt es? Das Spiel selbst kann weitestgehend gefallen, hat man erst einmal das völlig hanebüchene Thema, das weder gut passt, noch nötig gewesen wäre ausgeblendet.
Leider sorgt die ständige Verwaltungsorgie nach jeder Runde für eine gefühlte Spieldauer jenseits von Gut und Böse, zudem nervt das gewaltig. Die Punkteflut am Ende ist ebenfalls wenig erbaulich. Von Spieleleganz kann bei Ginkgopolis keine Rede sein. So haben wir ein sehr mechanisches Konstrukt, das zwar hübsch anzusehen ist, aber dieser Spielegattung nichts Besonders tolles hinzuzufügen hat.
Danach war die Frage noch ein Spiel anzufangen, oder nicht - nach 2 arbeitsintensiven Spielestunden entschloss ich mich für die zweite Möglichkeit.
Donnerstag, 15. November 2012
Wüstes Erzgebirge
Anfangs warteten wir noch auf Jeff, der sich für etwas später angekündigt hatte. In der Zeit gesellte sich ein Journalist zu uns, der einen Bericht über die Brettspielszene schreiben möchte. Er stellte ein Micro auf den Tisch und fragte uns diverses über die Szene, das Spiele Entwickeln und den gesamten Markt. Mal sehen, wann und in welcher Form der Artikel den Weg in die Zeitschrift findet und ob so ein Artikel in einer ansonsten Computerspielezeitschrift bestehen kann.
In der halben Stunde tauchten immer mehr Leute auf und mit William "Caylus" Attia und seiner Freundin Conny hatten wir auch besondere Gäste. Wir sollten zunächst zu siebt sein, was mit meinem Wüstenspiel Takla Makan machbar ist. Es stellte sich in der Maximalbesetzung heraus, dass die Wartezeiten und die Spieldauer doch ziemlich lange geworden war, ansonsten entwickelte sich ein spannendes Rennen mit einem überraschenden Sieger.
Danach teilten wir uns, denn wir waren mittlerweile sogar zu neunt. Jeff hatte ein paar kleinere Änderungen an seinem Erzgebirge vorgenommen. Die Verknappung der Waren war die positive Erkenntnis, alles andere war zwar schlanker geworden und erforderte etwas weniger Verwaltung, aber es wurde statische und das Thema wurde nicht mehr so gut unterstützt.
Jeff, du hast dir viel Arbeit gemacht...
In der halben Stunde tauchten immer mehr Leute auf und mit William "Caylus" Attia und seiner Freundin Conny hatten wir auch besondere Gäste. Wir sollten zunächst zu siebt sein, was mit meinem Wüstenspiel Takla Makan machbar ist. Es stellte sich in der Maximalbesetzung heraus, dass die Wartezeiten und die Spieldauer doch ziemlich lange geworden war, ansonsten entwickelte sich ein spannendes Rennen mit einem überraschenden Sieger.
Danach teilten wir uns, denn wir waren mittlerweile sogar zu neunt. Jeff hatte ein paar kleinere Änderungen an seinem Erzgebirge vorgenommen. Die Verknappung der Waren war die positive Erkenntnis, alles andere war zwar schlanker geworden und erforderte etwas weniger Verwaltung, aber es wurde statische und das Thema wurde nicht mehr so gut unterstützt.
Jeff, du hast dir viel Arbeit gemacht...
Montag, 12. November 2012
Ägyptisches Gemetzel
Nur wenige Wochen nach der Spielemesse hat Jeff endlich seine Nieuw Amsterdams von White Goblin Games bekommen. Echt ärgerlich, dass es nur so knapp nach der Messe eingetrudelt ist. Vielleicht verhilft dieser Umstand dem Spiel auch zu etwas mehr Aufmerksamkeit.

Frisch von der Messe versuchten wir uns an Kemet, dem neuen großen Spiel von Matagot, die mit Kyklades im gleichen Schachtelformat ein schönes Pfund veröffentlicht hatten. Kemet sollte in eine ähnliche Kerbe „hauen“.
Absolut beeindruckend das Material: ausgeformte Armeen und Kreaturen, Massen von Plättchen und Karten, Spielertafeln und dazu noch ein großer, beidseitig bedruckter Spielplan – alles sehr gefällig, aber wie schon beim Regelstudium vermutet: ziemlich überladen mit schlecht erkennbaren Symbolen (hier meine ich gerade die Fähigkeitenplättchen).
Man startet in seiner Heimatstadt mit seinen Truppen und einigen von maximal 3 Pyramiden. Diese kann man hochrüsten um bessere Fähigkeiten zu erwerben. Fast alles was man macht kostet Gebetspunkte. Diese erhält man als Einkommen für besetzte Tempel. So ist vorprogrammiert, dass es ein wildes Hauen und Stechen um diese Tempel gibt. Ziel des Spiel sind 10 Punkte, wobei eine schöne Regel dafür sorgt, sich nicht zu verschanzen, sondern das Gefecht zu suchen: es gibt nur dann für den Sieger einen Punkt, wenn dieser auch angegriffen hat.
Die Kreaturen geben der Truppe Vorteile. Aktionen werden mit Aktionssteinen auf dem Spielertableau abgetragen, wobei man gewissen Einschränkungen unterliegt. Für die Erstlingspartie sollte man bestimmt 2 Stunden einplanen (so wie wir zu viert), was aber sicher auch in 60 – 90 Minuten zu schaffen ist.
Was taugt es? Ich muss sagen, dass die oppulente Ausstattung schon eine gewisse Erwartungshaltung schürt, die aber nicht ganz gehalten werden kann - man könnte es auch Figuremblender nennen. Es tut sich zwar viel auf dem Plan und man kann auch eine Wende schaffen, wenn man mal eine schwächere Runde hatte, aber in Summe könnte man sagen: Kemet ist ein wenig „speziell“. Den direkten Kampf muss man mögen, aber das Kampfsystem mit Karten + Zusatzkarten ist weder sonderlich originell, noch lassen sich größere Unterschiede in der Truppenzahl ausgleichen.
Im Gegensatz zu Kyklades (wenn man denn den Vergleich bringen kann), ist Kemet das deutlich schwächere Spiel. Es besitzt keine Eleganz und zu oft einige Wartezeiten, wenn sich andere Spieler gerade prügeln, außerdem erschließt es sich mir nicht, warum man nur mit 3 oder 5 Spielern das Heiligtum der Götter auf dem Plan vorfindet, bei 2 oder 4 Spielern aber nicht??
Danach wurde Dominion gewünscht und da ich bisher nur das Grundspiel kannte, war ich gerne bereit, mir einige andere Karten anzuschauen.
Wir benutzten den Deckgenerator und lie0en uns 10 Karten ausspucken. Ein Dominionneuling war unter uns und dieser nahm sich vor allem Aktionskarten ins Deck, was schon bald für wenig erbauliche Kettenzüge sorgte. Das hemmte den Spielfluss doch gewaltig. Ansonsten machten auch die mir bisher unbekannten Karten zumeist Spaß und 3 der 4 Spieler waren sogar halbwegs dicht beisammen. Sagte ich schon, dass ich Flüche hasse?
Frisch von der Messe versuchten wir uns an Kemet, dem neuen großen Spiel von Matagot, die mit Kyklades im gleichen Schachtelformat ein schönes Pfund veröffentlicht hatten. Kemet sollte in eine ähnliche Kerbe „hauen“.
Absolut beeindruckend das Material: ausgeformte Armeen und Kreaturen, Massen von Plättchen und Karten, Spielertafeln und dazu noch ein großer, beidseitig bedruckter Spielplan – alles sehr gefällig, aber wie schon beim Regelstudium vermutet: ziemlich überladen mit schlecht erkennbaren Symbolen (hier meine ich gerade die Fähigkeitenplättchen).
Man startet in seiner Heimatstadt mit seinen Truppen und einigen von maximal 3 Pyramiden. Diese kann man hochrüsten um bessere Fähigkeiten zu erwerben. Fast alles was man macht kostet Gebetspunkte. Diese erhält man als Einkommen für besetzte Tempel. So ist vorprogrammiert, dass es ein wildes Hauen und Stechen um diese Tempel gibt. Ziel des Spiel sind 10 Punkte, wobei eine schöne Regel dafür sorgt, sich nicht zu verschanzen, sondern das Gefecht zu suchen: es gibt nur dann für den Sieger einen Punkt, wenn dieser auch angegriffen hat.
Die Kreaturen geben der Truppe Vorteile. Aktionen werden mit Aktionssteinen auf dem Spielertableau abgetragen, wobei man gewissen Einschränkungen unterliegt. Für die Erstlingspartie sollte man bestimmt 2 Stunden einplanen (so wie wir zu viert), was aber sicher auch in 60 – 90 Minuten zu schaffen ist.
Was taugt es? Ich muss sagen, dass die oppulente Ausstattung schon eine gewisse Erwartungshaltung schürt, die aber nicht ganz gehalten werden kann - man könnte es auch Figuremblender nennen. Es tut sich zwar viel auf dem Plan und man kann auch eine Wende schaffen, wenn man mal eine schwächere Runde hatte, aber in Summe könnte man sagen: Kemet ist ein wenig „speziell“. Den direkten Kampf muss man mögen, aber das Kampfsystem mit Karten + Zusatzkarten ist weder sonderlich originell, noch lassen sich größere Unterschiede in der Truppenzahl ausgleichen.
Im Gegensatz zu Kyklades (wenn man denn den Vergleich bringen kann), ist Kemet das deutlich schwächere Spiel. Es besitzt keine Eleganz und zu oft einige Wartezeiten, wenn sich andere Spieler gerade prügeln, außerdem erschließt es sich mir nicht, warum man nur mit 3 oder 5 Spielern das Heiligtum der Götter auf dem Plan vorfindet, bei 2 oder 4 Spielern aber nicht??
Danach wurde Dominion gewünscht und da ich bisher nur das Grundspiel kannte, war ich gerne bereit, mir einige andere Karten anzuschauen.
Wir benutzten den Deckgenerator und lie0en uns 10 Karten ausspucken. Ein Dominionneuling war unter uns und dieser nahm sich vor allem Aktionskarten ins Deck, was schon bald für wenig erbauliche Kettenzüge sorgte. Das hemmte den Spielfluss doch gewaltig. Ansonsten machten auch die mir bisher unbekannten Karten zumeist Spaß und 3 der 4 Spieler waren sogar halbwegs dicht beisammen. Sagte ich schon, dass ich Flüche hasse?
Dienstag, 6. November 2012
Katerstimmung
Diesen Montag war irgendwie Müdigkeit Trumpf in der Spielwiese. Michael war gar nicht da, weil seine Frau Geburtstag feierte. Mit Rolf, Manuel und Juma waren wir zu viert.
Wir starteten mit meinem Wüstenreisespiel Takla Makan. Jeff hat dem Spiel Klasse bescheinigt und mich ermutigt, es für eine Vorstellung bei einem Verlag fertig zu machen. Das Spiel lief wie gewohnt rund und flott, allerdings muss ich nochmal über die Entwicklungskosten nachdenken und den hintenliegenden Spielern nicht das Aufholen noch erschweren.
Manuel testete dann mit uns sein Fischmarkt-Kartenspiel. Selbst wollte er nur zuschauen. Der Mechanismus der Aktionen aller Karten eines Stiches ist nach wie vor originell und kann gefallen. Der Rest ist doch zu glückslastig und zu einschränkend. Da muss noch etwas geschehen.
Was tut man an einem freien Montag, wenn man sich auf den Testspielabend vorbereiten will? Man bastelt an seinem Prototypen - hier mit Namen Pandora Titania, nur um dann zu sehen, dass die erwartete Vereinfachung des Handlings eine totale Erschwernis in der Übersicht darstellte. Außerdem war mal wieder (oder immer noch) der Schlusskampf sehr unbefriedigend.
Das hat mich doch im ersten Moment ziemlich ratlos zurück gelassen, aber inzwischen Reifen bereits Ideen in meinem Kopf - was aber auch bedeutet, dass der nächste Montag wieder am Drucker mit Papier und Schere stattfindet.
Wir starteten mit meinem Wüstenreisespiel Takla Makan. Jeff hat dem Spiel Klasse bescheinigt und mich ermutigt, es für eine Vorstellung bei einem Verlag fertig zu machen. Das Spiel lief wie gewohnt rund und flott, allerdings muss ich nochmal über die Entwicklungskosten nachdenken und den hintenliegenden Spielern nicht das Aufholen noch erschweren.
Manuel testete dann mit uns sein Fischmarkt-Kartenspiel. Selbst wollte er nur zuschauen. Der Mechanismus der Aktionen aller Karten eines Stiches ist nach wie vor originell und kann gefallen. Der Rest ist doch zu glückslastig und zu einschränkend. Da muss noch etwas geschehen.
Was tut man an einem freien Montag, wenn man sich auf den Testspielabend vorbereiten will? Man bastelt an seinem Prototypen - hier mit Namen Pandora Titania, nur um dann zu sehen, dass die erwartete Vereinfachung des Handlings eine totale Erschwernis in der Übersicht darstellte. Außerdem war mal wieder (oder immer noch) der Schlusskampf sehr unbefriedigend.
Das hat mich doch im ersten Moment ziemlich ratlos zurück gelassen, aber inzwischen Reifen bereits Ideen in meinem Kopf - was aber auch bedeutet, dass der nächste Montag wieder am Drucker mit Papier und Schere stattfindet.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Erstes nach der Messe
Da sich einige Leute angekündigt hatten, starteten wir mit einem King of Tokyo, das man auch jederzeit abbrechen könnte, falls noch jemand eintrudelt. In Summe waren wir dann zu siebt (Jeff, Richard, Mirko, Rolf und dessen Schwester und Schwager.
Wir teilten uns in 4 und 3 und während die anderen drei Suburbia spielten (ja, direkt nach Essen können es montags sogar fertige Spiele auf den Tisch schaffen) spielten wir zu viert Jeffs Erzgebirgespiel. Seit letztem Mal hatte er es schon deutlich entschlackt und die einzelnen Mechanismen machten Spaß. Leider wäre noch deutlich mehr drin gewesen, wenn es weniger Verwaltung gäbe, wenn die ständige Punktezählerei nicht wäre und wenn Angebot und Nachfrage enger zusammen hängen würden. Über all das haben wir noch anschließend gesprochen und Jeff wird sicher die nötigen Änderungen vornehmen.
Da nicht mehr allzuviel Zeit war, wollten wir ein neues Kartenspiel von What's Your Game namens Oddville versuchen. Die Abläufe Klängen absolut attraktiv, leider waren die Grafiken sehr überfrachtet mit Symbolen, die zudem schlecht zu erkennen waren. Nach ein paar Probedurchgängen stellten wir fest, das wir entscheidendes falsch gespielt hatten und brachen die Sache erst einmal ab. Sicher wird Oddville nicht vergessen und möglicherweise in der Freitagsrunde zum Einsatz kommen.
Wir teilten uns in 4 und 3 und während die anderen drei Suburbia spielten (ja, direkt nach Essen können es montags sogar fertige Spiele auf den Tisch schaffen) spielten wir zu viert Jeffs Erzgebirgespiel. Seit letztem Mal hatte er es schon deutlich entschlackt und die einzelnen Mechanismen machten Spaß. Leider wäre noch deutlich mehr drin gewesen, wenn es weniger Verwaltung gäbe, wenn die ständige Punktezählerei nicht wäre und wenn Angebot und Nachfrage enger zusammen hängen würden. Über all das haben wir noch anschließend gesprochen und Jeff wird sicher die nötigen Änderungen vornehmen.
Da nicht mehr allzuviel Zeit war, wollten wir ein neues Kartenspiel von What's Your Game namens Oddville versuchen. Die Abläufe Klängen absolut attraktiv, leider waren die Grafiken sehr überfrachtet mit Symbolen, die zudem schlecht zu erkennen waren. Nach ein paar Probedurchgängen stellten wir fest, das wir entscheidendes falsch gespielt hatten und brachen die Sache erst einmal ab. Sicher wird Oddville nicht vergessen und möglicherweise in der Freitagsrunde zum Einsatz kommen.
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Zurück von der Messe
Was für eine Spielemesse: wie jedes Jahr, seit ich den Verlag laufen habe vieeeel Stress, aber sehr positiver Stress.
Leider ist durch den Verlag das Spielen der Neuheiten stark in den Hintergrund gerückt und so dauert es sicher Monate, bis es mir gelingt, einen kleinen Überblick zu haben, aber das bin ich ja mittlerweilse gewohnt.
Sehr zufrieden war ich mit der Standteilung mit Histogame. Wir konnten das sehr gut zusammen organisieren, mit einem gemeinsamen Transporter fahren und uns gegenseitig bei Auf- und Abbau helfen, außerdem haben wir uns so viel besser kennengelernt :-) In einem Jahr ohne eigene große Neuheit ist das Teilen eines Standes wirklich sinnvoll. Mit einem großen eigenen Spiel ist das Platzmäßig allerdings kaum zu schaffen.
Die neuen Erweiterungen zu PAX/Pergamemnon und Peloponnes sind sehr gut gelaufen und ich konnte ganz entspannt das Treiben auf den Rankinglisten (Boardgamegeek, Fairplay, Hall9000...) beobachten, wenngleich es schöner ist, auch dort direkt selbst mitmischen zu können.
Aktuell bis zum 15.11. läuft ein "PAX" - Gewinnspiel, das bereits am ersten Tag viele richtige Einsendungen hervorgebracht hat, das hätte ich so nicht erwartet. Deshalb lege ich neben den beiden Hauptpreisen noch 10 x das "goody" der Spielemesse (3 neue Plättchen für Peloponnes) drauf.
Und nun viel Spaß beim Mitmachen.
Leider ist durch den Verlag das Spielen der Neuheiten stark in den Hintergrund gerückt und so dauert es sicher Monate, bis es mir gelingt, einen kleinen Überblick zu haben, aber das bin ich ja mittlerweilse gewohnt.
Sehr zufrieden war ich mit der Standteilung mit Histogame. Wir konnten das sehr gut zusammen organisieren, mit einem gemeinsamen Transporter fahren und uns gegenseitig bei Auf- und Abbau helfen, außerdem haben wir uns so viel besser kennengelernt :-) In einem Jahr ohne eigene große Neuheit ist das Teilen eines Standes wirklich sinnvoll. Mit einem großen eigenen Spiel ist das Platzmäßig allerdings kaum zu schaffen.
Die neuen Erweiterungen zu PAX/Pergamemnon und Peloponnes sind sehr gut gelaufen und ich konnte ganz entspannt das Treiben auf den Rankinglisten (Boardgamegeek, Fairplay, Hall9000...) beobachten, wenngleich es schöner ist, auch dort direkt selbst mitmischen zu können.
Aktuell bis zum 15.11. läuft ein "PAX" - Gewinnspiel, das bereits am ersten Tag viele richtige Einsendungen hervorgebracht hat, das hätte ich so nicht erwartet. Deshalb lege ich neben den beiden Hauptpreisen noch 10 x das "goody" der Spielemesse (3 neue Plättchen für Peloponnes) drauf.
Und nun viel Spaß beim Mitmachen.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Kurz vor der Messe
Um halb sieben zur Türe reingekommen, war ich doch tatsächlich zu spät. Johann, Rolf
und Mirko waren bereits mitten in Johanns neuem Spiel, das Handeln in der Stadt Lübeck thematisierte. Optisch schon sehr ansprechend gab es wohl offensichtlich große Mängel in der Balance.
Mittlerweile waren auch Manuel mit seiner Freundin Ronja eingetroffen, dass wir eine Sechserrunde Pandora Titania starten konnten. Normal sollte das Spiel ja nur für maximal 5 Spieler ausgelegt sein, aber ich wollte es optional auch für 6 Personen spielbar machen. Soweit funktionerte alles blendend, bis auf die siebente Runde, denn da gingen die Titniumplättchen aus, was dem Spielende nicht zuträglich war. Trotzdem war der folgende Endkampf zu sehr aufgebauscht, aber doch sehr spannend. Hier gibt es noch was zu tun.
Danach blieben wir noch zu dritt, sodass Manuel ein Kartenspiel mit Namen Fischmarkt vorstellen konnte. Es handelt sich um ein Stichspiel und wenn ich das sage, dann muss es schon etwas Besonderes sein, um sich hervorzuheben. In einem kleinen Vorspiel ziehen wir gleichzeitig Fischplättchen und versuchen möglichst schnell 15 bestimmte davon zu ergattern. Die schnellsten Spieler starten mit einem kleinen Startkapital. Wem das nicht liegt, der kann auch einfach die Plättchen verteilen. Das eigentliche Stichspiel beginnt danach. Von 5 Farben erhalten wir jeweils 2 Karten. Nach einem Stich zieht jeder Spieler eine beliebige Karte nach. Das Spiel endet, wenn entweder alle Karten durchgespielt sind oder ein Spieler alle Fische losgeworden ist.
Das Besondere an diesem Stichspiel ist, dass der Gewinner eines Stichs alle Aktionen, die auf den gewonnwonnenen Karten aufgedruckt sind ausführen darf. Das sind aber nicht immer nur positive Sachen. Zumeist darf man Fische für Geld verkaufen. Für ein 20-Minutenspiel geht der geringe Einfluss in Ordnung. Zum Ende hin kann man ziemlich ausgeliefert sein, aber schon jetzt eine Neue Facette von Stichspiel.
Mittlerweile waren auch Manuel mit seiner Freundin Ronja eingetroffen, dass wir eine Sechserrunde Pandora Titania starten konnten. Normal sollte das Spiel ja nur für maximal 5 Spieler ausgelegt sein, aber ich wollte es optional auch für 6 Personen spielbar machen. Soweit funktionerte alles blendend, bis auf die siebente Runde, denn da gingen die Titniumplättchen aus, was dem Spielende nicht zuträglich war. Trotzdem war der folgende Endkampf zu sehr aufgebauscht, aber doch sehr spannend. Hier gibt es noch was zu tun.
Danach blieben wir noch zu dritt, sodass Manuel ein Kartenspiel mit Namen Fischmarkt vorstellen konnte. Es handelt sich um ein Stichspiel und wenn ich das sage, dann muss es schon etwas Besonderes sein, um sich hervorzuheben. In einem kleinen Vorspiel ziehen wir gleichzeitig Fischplättchen und versuchen möglichst schnell 15 bestimmte davon zu ergattern. Die schnellsten Spieler starten mit einem kleinen Startkapital. Wem das nicht liegt, der kann auch einfach die Plättchen verteilen. Das eigentliche Stichspiel beginnt danach. Von 5 Farben erhalten wir jeweils 2 Karten. Nach einem Stich zieht jeder Spieler eine beliebige Karte nach. Das Spiel endet, wenn entweder alle Karten durchgespielt sind oder ein Spieler alle Fische losgeworden ist.
Das Besondere an diesem Stichspiel ist, dass der Gewinner eines Stichs alle Aktionen, die auf den gewonnwonnenen Karten aufgedruckt sind ausführen darf. Das sind aber nicht immer nur positive Sachen. Zumeist darf man Fische für Geld verkaufen. Für ein 20-Minutenspiel geht der geringe Einfluss in Ordnung. Zum Ende hin kann man ziemlich ausgeliefert sein, aber schon jetzt eine Neue Facette von Stichspiel.
Montag, 24. September 2012
Weit entfernt von der Messe
Irgendwie fühle ich die Spielemesse noch ewig weit weg. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich dieses Jahr kein großes Spiel am Start habe, das es zu promoten gilt. Aber das Fieber stellt sich sicher noch ein.
Seit Freitag hatte ich kleine Änderungen an Pandora Titania vornehmen können, leider aber optisch nur provisorisch, denn ich hatte vergessen rechtzeitig Druckerpatronen nachzukaufen :-(
Egal - mit Rolf, Johann, Manuel und Juma waren wir zu fünft. Der Hafen wurde jetzt tatsächlich öfter genutzt, aber Juma schaffte es schon in der sechsten Runde alle seine Scheiben loszuwerden, sodass Rolf mit seiner längerfristigen Strategie keine Chance mehr hatte. Möglicherweise sind 5 Scheiben eine zu wenig. Der große Schlusskampf gegen Kronos hat ebenfalls noch nicht den gewünschten Effekt. Nun heißt es weiterarbeiten.
Johann hatte ein neues Kartenspiel, das uns ebenfalls in die Antike führen sollte (sehr löblich!). Man legt eine seiner Handkarten aus und zählt dafür, wobei Wagenkarten verdeckt gelegt werden und Personen/Gebäude offen und nimmt eine Karte aus der Auslage. Ist die Auslage leer, gibt es ein Rennen - äh eine Punktwertung, wobei mich negative Punkte meines linken Nachwarn beeinflussen. Es stellte sich schnell heraus, dass einiges nicht bis zu Ende gedacht ist trotz guter Ansätze. Hier muss noch einiges passieren, soll man dem Spiel nicht völlig ausgeliefert sein.
Ein großes neues Spiel anzufangen lohnte für mich nicht mehr, aber Juma fand noch ein paar Mitspieler für sein Mo Rallye.
Seit Freitag hatte ich kleine Änderungen an Pandora Titania vornehmen können, leider aber optisch nur provisorisch, denn ich hatte vergessen rechtzeitig Druckerpatronen nachzukaufen :-(
Egal - mit Rolf, Johann, Manuel und Juma waren wir zu fünft. Der Hafen wurde jetzt tatsächlich öfter genutzt, aber Juma schaffte es schon in der sechsten Runde alle seine Scheiben loszuwerden, sodass Rolf mit seiner längerfristigen Strategie keine Chance mehr hatte. Möglicherweise sind 5 Scheiben eine zu wenig. Der große Schlusskampf gegen Kronos hat ebenfalls noch nicht den gewünschten Effekt. Nun heißt es weiterarbeiten.
Johann hatte ein neues Kartenspiel, das uns ebenfalls in die Antike führen sollte (sehr löblich!). Man legt eine seiner Handkarten aus und zählt dafür, wobei Wagenkarten verdeckt gelegt werden und Personen/Gebäude offen und nimmt eine Karte aus der Auslage. Ist die Auslage leer, gibt es ein Rennen - äh eine Punktwertung, wobei mich negative Punkte meines linken Nachwarn beeinflussen. Es stellte sich schnell heraus, dass einiges nicht bis zu Ende gedacht ist trotz guter Ansätze. Hier muss noch einiges passieren, soll man dem Spiel nicht völlig ausgeliefert sein.
Ein großes neues Spiel anzufangen lohnte für mich nicht mehr, aber Juma fand noch ein paar Mitspieler für sein Mo Rallye.
Donnerstag, 20. September 2012
Pre-Essen-Party?
Das Familienzentrum wird zur pre-Essen Party! An die 14 Leute fanden sich den Freitag dort ein und es wurden vor allem Prototypen gespielt, denn Jeff möchte die Spielemesse nutzen, um verschiedenen Redakteuren seine Ideen zu präsentieren. Das bedeutet vorher noch: testen, testen, basteln :-)
Wir starteten mit einem neuen kleinen Spiel von Jeff namens Autumn. Laub will zusammengeharkt werden, nachdem es wild auf den Tisch geschüttet wurde. Tolle Idee und funktioniert einwandfrei, solange man nicht mit Spaßbremsen und Erbsenzählern spielt!
Danach, wir waren mittlerweile zu zehnt, hatte Jeff noch ein Würfelspiel, das in Richtung seines Pala geht, man mit den Farben aber Aufträge erfüllt bzw. Mauerteile von der East side gallery bekommt, die man vor sich anlegt. Leider dauert das viel zu lange, bis man etwas erfüllen kann und wir brachen die Partie ab.
Danach mischten wir uns neu und es entstanden 3 Runden: eine Finca-Runde, eine bei der Manuel (der neue Autor von Montag), sein Spiel präsentieren konnte und meine Viererrunde Pandora Titania, nachdem klar war, dass das Spiel 2013 tatsächlich zu realisieren ist und das ganz ohne das von mir sehr kritisch gesehene Crowdfounding.
Die letzten Änderungen wirkten sich nur teilweise positiv aus. Leider wurde immer noch zu wenig verschifft, zu wenig die Händler bedient und zu zu wenig gekämpft. Das Schlussspektakel war dafür wenigstens spannend und warfen mich, punktemäßig weit führend aus dem Spiel, da ich mich nicht genügend vor dem Obertitan geschützt hatte – so waren meine Punkte hinfällig und die andern machten den Sieg unter sich aus.
Was folgte, war eine Spielrunde Die Speicherstadt, das ich bisher leider erst einmal gespielt hatte. Ein wirklich einfaches Spiel mit einem tollen tragenden Auktionsmechanismus. Die Kaispeicher-Erweiterung soll das Spiel sinnvoll erweitern und noch besser machen. Da bin ich wirklich gespannt drauf, wenn sich die Chance ergibt.
Wir starteten mit einem neuen kleinen Spiel von Jeff namens Autumn. Laub will zusammengeharkt werden, nachdem es wild auf den Tisch geschüttet wurde. Tolle Idee und funktioniert einwandfrei, solange man nicht mit Spaßbremsen und Erbsenzählern spielt!
Danach, wir waren mittlerweile zu zehnt, hatte Jeff noch ein Würfelspiel, das in Richtung seines Pala geht, man mit den Farben aber Aufträge erfüllt bzw. Mauerteile von der East side gallery bekommt, die man vor sich anlegt. Leider dauert das viel zu lange, bis man etwas erfüllen kann und wir brachen die Partie ab.
Danach mischten wir uns neu und es entstanden 3 Runden: eine Finca-Runde, eine bei der Manuel (der neue Autor von Montag), sein Spiel präsentieren konnte und meine Viererrunde Pandora Titania, nachdem klar war, dass das Spiel 2013 tatsächlich zu realisieren ist und das ganz ohne das von mir sehr kritisch gesehene Crowdfounding.
Die letzten Änderungen wirkten sich nur teilweise positiv aus. Leider wurde immer noch zu wenig verschifft, zu wenig die Händler bedient und zu zu wenig gekämpft. Das Schlussspektakel war dafür wenigstens spannend und warfen mich, punktemäßig weit führend aus dem Spiel, da ich mich nicht genügend vor dem Obertitan geschützt hatte – so waren meine Punkte hinfällig und die andern machten den Sieg unter sich aus.
Was folgte, war eine Spielrunde Die Speicherstadt, das ich bisher leider erst einmal gespielt hatte. Ein wirklich einfaches Spiel mit einem tollen tragenden Auktionsmechanismus. Die Kaispeicher-Erweiterung soll das Spiel sinnvoll erweitern und noch besser machen. Da bin ich wirklich gespannt drauf, wenn sich die Chance ergibt.
Sonntag, 16. September 2012
Erste Autorenrunde nach unserm Inselurlaub
Jeff präsentierte ein neues kleines Würfelspiel mit Namen Dicecream - Klasse Titel!
Die Abläufe erinnern ein wenig an Heckmeck, aber es besitzt genügend Eigenständigkeit. Wir änderten während der Partie mehrfach die Regeln, bis der Ablauf noch flotter und intuitiver vonstatten ging. Wenn die Partie zu lange dauert, setzt man einfach das Punkteziel niedriger an.
Da ich mich mit Richard etwas zwecks Messeplanung unseres gemeinsamen Standes bequatschen wollte, war auch er vor Ort, natürlich nicht, ohne einen Prototypen dabeizuhaben. Es geht historisch um den Dreißigjährigen Krieg.
Wir spielten das Spiel nur an, denn 2 von 10 Runden dauern bereits 2 Stunden. Die prügelten wir aber durch. Es gab natürlich noch deutliche Schwächen, vor allem das Kampfsystem ist zäh und recht gewöhnlich. Dazu verstrickt sich das Spiel in zu vielen Details, sodass es näher am Cosim als am Eurogame liegt. Vielleicht lassen sich die spannenden Aspekte etwas mehr hervorheben und dafür das Micromanagement entschlacken.
An dem Montag war sogar ein neuer junger Autor aus Freiburg dabei (Manuel), der uns seinen Prototypen aber noch nicht vorzustellen traute. Nächstes Mal dann aber bestimmt.
Die Abläufe erinnern ein wenig an Heckmeck, aber es besitzt genügend Eigenständigkeit. Wir änderten während der Partie mehrfach die Regeln, bis der Ablauf noch flotter und intuitiver vonstatten ging. Wenn die Partie zu lange dauert, setzt man einfach das Punkteziel niedriger an.
Da ich mich mit Richard etwas zwecks Messeplanung unseres gemeinsamen Standes bequatschen wollte, war auch er vor Ort, natürlich nicht, ohne einen Prototypen dabeizuhaben. Es geht historisch um den Dreißigjährigen Krieg.
Wir spielten das Spiel nur an, denn 2 von 10 Runden dauern bereits 2 Stunden. Die prügelten wir aber durch. Es gab natürlich noch deutliche Schwächen, vor allem das Kampfsystem ist zäh und recht gewöhnlich. Dazu verstrickt sich das Spiel in zu vielen Details, sodass es näher am Cosim als am Eurogame liegt. Vielleicht lassen sich die spannenden Aspekte etwas mehr hervorheben und dafür das Micromanagement entschlacken.
An dem Montag war sogar ein neuer junger Autor aus Freiburg dabei (Manuel), der uns seinen Prototypen aber noch nicht vorzustellen traute. Nächstes Mal dann aber bestimmt.
Donnerstag, 23. August 2012
Hitzefrei
Am Montag war es wirklich unerträglich heiß in der Spielwiese, aber was ein echter Spieler ist, der geht natürlich auf keinen Fall ins Freie.
Mit Rolf und Julia waren wir gerade einmal zu dritt - Jeff hatte sich kurzfristig abgemeldet.
Endlich konnten wir Julias Familienbande testen. Seit dem letzten Test hat sich einiges getan. Am Besten wussten die individuellen Personen zu gefallen. Leider kommt zu dritt der Heiratsmarkt nicht wirklich auf Touren und das Spiel dauert mit gut 2 Stunden recht lange - es will ja vieles bedacht werden. Den Siegpunkwahn am Ende halte ich für 'too much'... in Summe wirklich ein gutes Spiel, das allerdings noch Feinschliff benötigt.
In Anbetracht der Hitze machten wir dann schon um 21 Uhr Schluss.
Mit Rolf und Julia waren wir gerade einmal zu dritt - Jeff hatte sich kurzfristig abgemeldet.
Endlich konnten wir Julias Familienbande testen. Seit dem letzten Test hat sich einiges getan. Am Besten wussten die individuellen Personen zu gefallen. Leider kommt zu dritt der Heiratsmarkt nicht wirklich auf Touren und das Spiel dauert mit gut 2 Stunden recht lange - es will ja vieles bedacht werden. Den Siegpunkwahn am Ende halte ich für 'too much'... in Summe wirklich ein gutes Spiel, das allerdings noch Feinschliff benötigt.
In Anbetracht der Hitze machten wir dann schon um 21 Uhr Schluss.
Donnerstag, 16. August 2012
Großer Tisch, kleine Runde
Nach einer Warteorgie an der Real-Kasse war ich gerade noch rechtzeitig, bevor Rolf wieder gehen wollte.
Da sich zunächst niemand mehr einfinden wollte, gab es nun die Chance Pandora Titania auf seine Zweispielertauglichkeit zu testen. Tatsächlich war es lange Zeit spannend und es gab schöne taktische Möglichkeiten den Gegner auszuhungern und Ähnliches. Es gab allerdings auch Sachen, die nicht so gut verliefen: die Verschiffung wurde nie genutzt und aufgrund der großen Unsicherheit wegen der Endschlacht traute sich niemand den anderen während des Spiels (außer einmal am Anfang) anzugreifen. Allerdings sich das beides Punkte, die noch in den Griff zu bekommen sind. Ansonsten zeichnete sich in den letzten beiden Runden ein klarer Sieg für Rolf ab, da er einfach ein sattes Grundeinkommen an wichtigen Ressourcen hatte.
Inzwischen tauchte Antonio auf, der hoffte Jeff zu treffen. Da muss er wohl nächste Woche wiederkommen. Da keine weiteren Spiele zum Testen da waren (mein Spiel möchte ich vorher erst noch Nachbearbeiten), spielten wir eine Partie K2. Ich hatte es erst einmal gespielt und dementsprechend hatte ich die Regeln nur sehr wage im Kopf. Eine kurze Regellektüre schaffte Abhilfe.
Wir spielten die einfache Seite und die Sommerwetterplättchen. Trotzdem schaffte es nur Rolf, beide Teams durchzubringen. Antonio verlor beide Teams und mir wurde der sture Wille, eine Blockade unterhalb des Gipfels zum Verhängnis, dass nur eines meiner Teams übrig bleiben sollte. Fazit: immer noch tolles und thematisch dichtes Spielvergnügen.
Da sich zunächst niemand mehr einfinden wollte, gab es nun die Chance Pandora Titania auf seine Zweispielertauglichkeit zu testen. Tatsächlich war es lange Zeit spannend und es gab schöne taktische Möglichkeiten den Gegner auszuhungern und Ähnliches. Es gab allerdings auch Sachen, die nicht so gut verliefen: die Verschiffung wurde nie genutzt und aufgrund der großen Unsicherheit wegen der Endschlacht traute sich niemand den anderen während des Spiels (außer einmal am Anfang) anzugreifen. Allerdings sich das beides Punkte, die noch in den Griff zu bekommen sind. Ansonsten zeichnete sich in den letzten beiden Runden ein klarer Sieg für Rolf ab, da er einfach ein sattes Grundeinkommen an wichtigen Ressourcen hatte.
Inzwischen tauchte Antonio auf, der hoffte Jeff zu treffen. Da muss er wohl nächste Woche wiederkommen. Da keine weiteren Spiele zum Testen da waren (mein Spiel möchte ich vorher erst noch Nachbearbeiten), spielten wir eine Partie K2. Ich hatte es erst einmal gespielt und dementsprechend hatte ich die Regeln nur sehr wage im Kopf. Eine kurze Regellektüre schaffte Abhilfe.
Wir spielten die einfache Seite und die Sommerwetterplättchen. Trotzdem schaffte es nur Rolf, beide Teams durchzubringen. Antonio verlor beide Teams und mir wurde der sture Wille, eine Blockade unterhalb des Gipfels zum Verhängnis, dass nur eines meiner Teams übrig bleiben sollte. Fazit: immer noch tolles und thematisch dichtes Spielvergnügen.
Freitag, 10. August 2012
Schulanfang
Zum Schulbeginn sollten wir eine volle Runde werden. Jeff's Vater war dabei (der US-Besuch kommt zur Einschulung der beiden Allers-Zwillinge), Peer, Julia und Rolf... auch Michael ist von seinem Urlaub zurück.
Wir starteten mit Jeff's Modelleisenbahnspiel. Es hatte sich nur eine Kleinigkeit geändert, die allerdings nicht den gewünschten Erfolg brachte. Immer noch ist das Endspiel für chancenlose Spieler gänzlich unspannend. Dazu tragen die Zwänge bei, ganz bestimmte Warenkombinationen zu liefern.
Danach teilten wir uns, denn keine Spiele vertragen 6 Mitspieler und ich wollte gerne sehen, inwieweit Pandora Titania zu dritt ebensogut wie zu viert läuft. Während am geteilten Tisch noch Peers Irlandspiel an der Reihe war.
Wir brauchten etwas länger, auch weil meine Erklärung in Englisch etwas stockend verlief.
Der angekündigte Schlussknaller wurde zu einer Grübelorgie, aber das ist ja nicht das erste Mal, dass etwas nicht so funktioniert, wie gedacht. Hier wird es wohl nötig sein, verdeckte Informationen einzubauen, dass man bestenfalls schätzen kann.
Wir starteten mit Jeff's Modelleisenbahnspiel. Es hatte sich nur eine Kleinigkeit geändert, die allerdings nicht den gewünschten Erfolg brachte. Immer noch ist das Endspiel für chancenlose Spieler gänzlich unspannend. Dazu tragen die Zwänge bei, ganz bestimmte Warenkombinationen zu liefern.
Danach teilten wir uns, denn keine Spiele vertragen 6 Mitspieler und ich wollte gerne sehen, inwieweit Pandora Titania zu dritt ebensogut wie zu viert läuft. Während am geteilten Tisch noch Peers Irlandspiel an der Reihe war.
Wir brauchten etwas länger, auch weil meine Erklärung in Englisch etwas stockend verlief.
Der angekündigte Schlussknaller wurde zu einer Grübelorgie, aber das ist ja nicht das erste Mal, dass etwas nicht so funktioniert, wie gedacht. Hier wird es wohl nötig sein, verdeckte Informationen einzubauen, dass man bestenfalls schätzen kann.
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