Freitag, 26. Januar 2007

Testspielabend bei Peer

Leider waren wir nur zu dritt, aber das Gute daran war, dass Jeff die dritte Person war (zu lange hatten wir uns nicht mehr gbesehen!). Wir starteten mit dem komplett überarbeiteten Rungholt. Auf diese Runde war ich sehr gespannt, denn es ist ausschließlich aus dem Bauch heraus "austariert" worden. Leider offenbarten sich schon bald Mängel und Konstellationen, die wir außer Acht gelassen hatten und so änderten wir 2 mal einvernehmlich die Regeln während der Partie. Dadurch zog sich die Partie auch über 2 Stunden dahin, wäre aber bei konzentriertem Spiel sicher in 90 Minuten zu absolvieren. Ich glaube, wir sollten das Spiel mal eine Weile ruhen und reifen lassen - es läuft ja nicht weg.
Danach stellte uns Jeff eine neue Idee vor: Wampum! Das Material war wieder in gewohnt professioneller Art und das Design der Karten in Jeffs typischem liebevollen Stil. Thematisch spielt es im Wilden Westen. Ziel ist es möglichst viele Wampums (verzierte indianische Gürtel) zu erwerben. Das Ganze ist eigentlich ein recht einfaches Kartensammelspiel bei dem es darauf ankommt im richtigen Moment seine Karten in Wampums umzuwandeln. Das Spiel kränkelte noch ein wenig an Spannungsarmut, aber Peer hatte eine erfrischende Idee und so sollte daraus ein sehr gutes Spiel werden.
Den Abschluss bildete Galerie National - die neue Version von meinem alten Metropol. Wir hatten das Spiel ja schon mehrfach mit recht großem Erfolg getestet. Nun wollten wir eine kleine Regelvereinfachung ausprobieren und ich muss sagen, dass es sehr gut geklappt hat (obwohl ich zunächst Zweifel hegte). Es ist schön zu sehen, dass das Spiel nun wohl endlich "fertig" ist :-)

Donnerstag, 18. Januar 2007

Spieleabend bei uns 17.01.2007


Endlich war es soweit... Hermagor konnte komplett durchgespielt werden, nachdem es in Essen nur ein 2 Spielrundenanspiel gab. Die Mechanismen sind allesamt zwar sehr abstrakt, aber es gilt stets abzuwägen wofür man sein Geld ausgibt und was sich eher nicht lohnt. Nach guten 90 Minuten war die Spannung groß, denn es war schwer abzuschätzen wer denn nun gewonnen hatte. So behielt mein Schatz die Oberhand, denn sie hatte schon früh viel Geld kassiert, als wir anderen viel durch unkoordiniertes Reisen verprasst haben. Das Spiel hat mir super gefallen... vielleicht DIE beste Essen-Neuheit. Ich freue mich schon auf die nächste Runde, denn es gibt noch so viel auszuprobieren.
Eigentlich wollte Andreas ja unbedingt noch einmal Goa spielen, aber wir entschieden uns dann dokch für Tikal entschieden. Mann waren das Zeiten, als Tikal den Preis Spiel des Jahres erhielt. So eine Zeit kommt wohl nie mehr zurück.
Ähnlich wie bei Maestro Leonardo vor kurzem habe ich mich hier zeimlich verzettelt und konnte Punktemäßig nur hinterherlaufen. Hier ist der Spieler bevorteilt, der den Vulkan aufdeckt und seine Wertung zuerst durchführt. Als letzter bekommt man hier nur noch die Reste ab, da die wirklich lukrativen Tempel schon alle zugerüstet sind. Und so blieb mir nur der letzte Platz übrig. Was solls, ich greife dafür nächstes mal wieder voll an!

Samstag, 6. Januar 2007

Spieleabend bei Peer 04.01.2007


Peer hat zum ersten Spieleabend im neuen Jahr gerufen und 3 Leute folgten dem Ruf (Richard, Christian und ich).
Wir starteten mit Peers Spiel Die Juwelen von Afrika. Das Spiel hatte letztes mal noch einen ausbaufähigeren Titel. Ein paar Kleinigkeiten waren schon geändert, aber so wie es uns vorlag funktionierte es nicht richtig in unserer Runde. Wir waren zu sehr auf den persönlichen Sieg fixiert und ließen lieber die ganze Expedition scheitern, als selbst nicht zu gewinnen. Hinterher sind mir ein paar Ideen gekommen das zu ändern (Peer - du hast Post :-))
Danach konnte ich nach langer Zeit mal wieder Porto Carthago testen, nachdem ich doch einiges geändert hatte. Es funktionierte wirklich prächtig - nicht nur weil mir der Sieg förmlich in den Schoß fiel. Die Entschädigung für eine misslungene Verschiffung werde ich noch etwas erhöhen, dann passt das ganze genau so wie ich es mir vorstelle, bevor ich wieder bei einem Verlag vorstellig werde.
Drittes Spiel des Abends war Schatzwürfeln. Ein ganz neues Spiel von Peer (wenn nur deine Materialien nur halb so gut wären wie deine Ideen!). Das Spielfeld war noch etwas zu groß und dadurch auch die Spieldauer und den Abrechnungsmechanismus solltest du dir noch einmal anschauen. Ansonsten ein sehr gutes Spiel so richtig nach meinem Geschmack! Danach war nur noch wenig Zeit, also taten wir etwas sehr untypisches für einen Donnerstag: wir spielten tatsächlich ein "richtiges" Spiel. Die Wahl fiel auf R-Eco von Japon Brand.
Nach Traders of Cartharge vom selben Autor das zweite Spiel, das ich innerhalb kurzer Zeit von diesem Kleinverlag in die Hände bekam. Ein wirklich tolles "Zwischendurchspiel" um das Recyceln von Müll, Handkartenmanagement und Ergattern der Punkteträchtigsten ausliegenden Ertragskarten. Leider wachsen die Müllberge immer schneller und überzählige Handkarten bilden den illegal entsorgten Müll (vergleichbar mit dem Piratenstapel bei Oltre Mare - nur dass man diesen Müll nicht mehr los wird!). Hat sehr viel Spaß gemacht und war vor allem spannend als die Minusertragskarten auslagen.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Spielen bei uns 26.+27.12.2006

Da wir am zweiten Weihnachtsfeiertag unseren Gast begrüßen konnten begannen wir bereits kurz danach mit den ersten Spielrunden.
Erstes Spiel waren die Säulen der Erde, welches er uns als Präsent mitgebracht hatte (Danke an dieser Stelle nochmal!). Da wir alle das Spiel recht gut kannten entwickelte sich eine sehr spannende Geschichte bei der unser Gast (Schnurzel) überraschenderweise mit dem letzten Rang vorlieb nehmen musste.
Danach brachte ich Havoc - The hundred years war auf den Tisch. Die beiden kannten das Spiel noch nicht, es hatte sich aber in meinen anderen Spielrunden bereits auf den Spieltischen eingebrannt. Nach der ersten etwas schleppenden Runde vernahm ich ein einhelliges: "noch mal bitte!" und so legten wir gleich eine flotte Runde nach. Hier bewies Schnurzel dann seine außergewöhnlich guten Spielfähigkeiten und gewann beide Partien.
Den Abschluss bildeten die Säulen von Venedig, welches noch ungespielt auf dem Gabentisch lag. Wir kannten das Spiel ja alle noch von der Messe, allerdings ist es zu dritt nicht gerade der Hit. Keiner wollte dem anderen Punkte schenken und so entwickelte sich ein sehr zähes Ringen um jeden Siegpunkt. Hier ist die größere Runde wesentlich besser geeignet. Da hier mein Schatz die Nase, wie auch schon beim ersten Spiel vorne hatte kann man sie getrost als "Säulenqueen" bezeichnen!
Am nächsten Tag spielte ich mit Schnurzel eine 2er Partie Traders of Cartharge vom Japanischen Kleinverlag "Japon Brand", was ein sehr schönes und kniffliges Kartenspiel ist. Allerdings fand ich es in der 3er Besetzung spannender und interessanter. Zu viert dürfte der Einfluss zu gering sein, so spreche ich die deutliche Empfehlung hier nur für exakt 3 Spieler aus.
Zum Abend hin sollte noch Andreas aufkreuzen, sodass der nächsten Partie Maestro Leonardo nichts im Wege stand... obwohl - ich stand mir selbst im Wege. Nie zuvor hatte ich so viele flüchtige Spielfehler, dass ich die Partie mit jämmerlichen 8 Siegpunkten abschloss. Die Kartengrafik ist der Übersicht nicht sonderlich dienlich sodass es recht anstrengend ist fehlerlos zu spielen.
Hier machte mein Schatz da weiter wo sie Tags zuvor aufgehört hatte: mit einem deutlichen Sieg!
Den Abschluss bildete mein vom Weihnachtsengel gebrachtes Zepter von Zavandor. Andreas kannte das Spiel noch nicht, hatte aber schon viel davon gehört. Es wurde bis zuletzt eine wirklich spannende Partie, nicht zuletzt durch unser ausgeglichenes Setting (nur mit den Nummernkarten 1,2,5 und 6 zu spielen). Am Ende waren drei von uns nur einen Punkt auseinander - Wow!
Das waren auch leider schon wieder zwei wunderbar verspielte Tage.
Ich melde mich dann mal ab und wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr 2007. Wir sehen uns in alter Frische ganz bald wieder auf diesem Kanal!

Samstag, 23. Dezember 2006

Spieleabend bei uns 20.12.2006

Nachdem Andreas letzte Woche angeschlagen war, gab es diese Woche den Ersatzspieleabend für ihn. Zuerst kam zum wiederholten Male Yspahan auf den Tisch. Das Spiel entpuppt sich mehr und mehr zu DEM Renner aller neuen Spiele aus Essen. Andreas kannte das Spiel bisher noch nicht, hatte aber auch sichtlich Freude daran, sodass wir anschließend gleich einen Abnehmner unseres zweiten eingeschweißten Exemplars hatten.
Noch geistig frisch wollten wir uns an Maestro Leonardo heranwagen. Es bewahrheitete sich wieder die These: Erkläre nie ein Spiel nachdem du es nur einmal gespielt und erklärt bekommen hast. So sollten wir einige kleine aber nicht unwesentliche Dinge falsch spielen. Der Spielspaß blieb dadurch ein wenig auf der Strecke. Zum Glück lag es wenigstens an unserer falschen Spielweise, sonst hätte ich an der Güte des Spiels noch gezweifelt.
Nach nunmehr einer 4er, einer 3er und einer 2er Partie würde ich die 4er Runde favorisieren. Vor allem das 2er ist mehr ein Notnagel und nicht sonderlich empfehlenswert.
Ich freue mich schon auf unseren Besuch nächsten Dienstag und den nächsten Spieleabend.
Aber nun erstmal dem Weihnachtsmann die Geschenke entreißen :-)

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Spieletreff Ludothek 18.12.2006

Nach Abstinenz von einer Woche war ich nun wieder hier - eigentlich vor allem nur um Jeff zu treffen, der aus meinem Spiel Metropol ein neues Spiel entwickeln wollte, das eine einfachere Abrechnung und ein neues besser zum Mechanismus passendes Thema zu wählen. Was soll ich sagen? Es ist ihm gelungen. Wir spielten gleich 2 Runden in der vollen 5er Besetzung und änderten eine Kleinigkeit nach der ersten Runde, die das Ganze noch etwas spannender und Interessanter machte. Natürlich dreht es sich jetzt um Ausgrabungsstücke und Ausstellungen (da war doch was...?). Neuer Arbeitstitel ist Galerie National. Thumbs up!

Danach musste Jeff auch schon wieder los, dafür war Reinhold gekommen den angewärmten Stuhl zu besetzen. Nun - wir wollten ein Spiel spielen, das wenigstens schon einer kennt, damit der Einstieg beschleunigt wird und so fiel unsere Wahl auf Die Säulen von Venedig. Das Spiel hatte ich bereits 2 x in Essen gespielt und für recht gut befunden.
Zum Spiel an anderer Stelle mehr, nur geschah was jeden Montag in der Ludothek früher oder später geschieht: unser Spezialist Erbsenzähler und bis ins Tausendstel Optimierer (nennen wir ihn mal Joe) raubt mir und auch einigen anderen aus der Runde den letzten Nerv. Da wird einmal ein Zug zurückgenommen, ständig alle Eventualitäten abgewägt bevor eine Entscheidung getroffen wird und aus jedem Spiel ein Wettbewerb bis aufs Messer geliefert. Natürlich ist dieser Joe meist unter den Gewinnern, allerdings oft auch nur weil einige Mitspieler einfach nicht mehr wollen und irgendwelche Züge machen damit das Spiel endlich zu Ende ist. Wenn die Schachtel 90 Minuten Spielzeit angibt bedeutet das stets: 90 Minuten für Joe und weitere 90 Minuten für die restlichen Spieler.
Vielleicht bin ja nur ich so empfindlich, aber für meinen Teil war das der letzte Spieleabend in der Ludothek... Arrevederci

Samstag, 16. Dezember 2006

Spielen bei Peer 15.12.2006


Überraschenderweise war ich um 18.40 nicht der erste, der bei Peer aufkreuzte. Wir wollten schnell loslegen und entschieden uns für Canal Mania vond en Ragnar Brothers. Kaum hatten wir die Erklärung bzw. das Regelstudium abgeschlossen klingelte es nochmal und es kamen noch 2 Leute. Also stellte sich die Frage was man mit 6 Leuten macht (da Canal Mania nur 5 Spieler zulässt), aber in Spielerkreisen stellt sich diese Frage meist nicht, denn es werden zwei 3er Runden bevorzugt. Anfangs hatte ich den Eindruck es würde ein sehr langes Canal Mania, aber erstens spielten wir recht flott (wenn auch manchmal mit recht albernen Zügen) um das Spiel zu ergründen und zweitens kommt man doch Punktemäßig recht flott voran. Eigentlich ist das Thema mit den Wasserkanälen schwach umgesetzt - es vermittelt stets den Eindruck eines Eisenbahnspiels. Ich fand mich sehr stark an Railroad Tycoon erinnert. Am Ende konnte ich kaum fassen, dass mich Peer noch um einen Punkt schlagen konnte, da ich in der Endabrechnung nichts mehr zu bieten hatte.
Danach stellte uns Peer eine seiner reichhaltigen Ideen vor: Die Reise durch Afrika (oder so ähnlich). ein sehr schnelles Spiel bei dem die Spieler gemeinsam gegen das Spiel spielen und doch jeder für sich den Sieg davontragen möchte. Es nahm aber recht schnell ein jähes Ende mit uns, weil wir einfach zu gierig waren und die Karten ungünstig auftauchten. Das Spiel hat mir schon jetzt sehr gut gefallen (im Gegensatz zum bescheidenen Titel).
Als letztes konnte ich nochmal Legato Andalusi mit den letzten Änderungen versuchen. Die Versteigerung und ein Großteil des Spieles läuft schon sehr rund. Einzig die Bonuspunkte durch die Plättchen fand ich nicht sonderlich gelungen. Hier setze ich nochmal die Schraube an... natürlich war es wieder recht voreilig die Regeln in voller Farbe auszudrucken, aber so bin ich eben.

Spieleabend bei uns 13.12.2006

Leider musste Andreas krankheitsbedingt absagen, sodass wir mit Olaf nur zu dritt waren. Begonnen haben wir mit einer Runde Yspahan, der wir sofort eine zweite Runde folgen ließen. Unglaublich, wie flott es sich spielen lässt, wenn man die Regeln verinnerlicht hat - war es länger als eine halbe Stunde?
Nach einem kleinen Plausch packten wir endlich mal wieder Ubongo auf den Tisch, das wir seinerzeit in Oberhof 2005 das letzte mal gespielt hatten. Es stellte sich die Frage ob wir dem Spiel angesichts der fortgeschrittenen Tageszeit gewachsen sind. Nun, es war vom ersten Moment gleich wieder herrlich wie das "Kind im Manne" (und auch in der Frau) erwacht, wenn es gilt die Hektik in koordiniertes Puzzeln umzumünzen. Dass man nicht imemr der schnellste sein muss um erfolgreich abzuschneiden zeigten beide Partien ;-) Super!

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Spieletreff Ludothek 04.12.2006

Nachdem beim letzten Test ein paar Dinge nicht so gepasst haben versuchten wir mein Legato Andalusi noch einmal mit einigen Änderungen. Dieses mal funktionierte es wesentlich besser, dafür klappte der Versteigerungsmechanismus absolut gar nicht mehr. Na ja - daran werde ich noch arbeiten, aber insgesamt bin ich ziemlich zufrieden.
Danach spielten wir endlich mal wieder Schatten über Camelot. Dieses mal in der 5er Besetzung und natürlich MIT Verräter. Es zeigte sich recht schnell, dass wir nicht den Hauch einer Chance hatten das Spiel zu gewinnen. Zu unkoordiniert waren die Aktionen und zu kommunikationsarm die Spielrunde. Dazu kam dass der Verräter (es war schon ziemlich offensichtlich) nichts für die Gemeinschaft getan hat und einfach nur Karten gehortet hat. Na ja - leider ließ ein Spieler ständig verlauten dass es nicht seine Art Spiel ist - kann man das dann nicht einmal auf sich beruhen lassen anstatt den anderen Leuten so den Spaß zu nehmen?
Na ja wat solls...

Montag, 4. Dezember 2006

Spieleabend bei Peer 01.12.2006

Nach langer Abstinenz sollten wir uns wieder mal bei Peer treffen. Leider waren wir nur zu dritt, aber für einen Spieler ist das nicht weiter tragisch.
Endlich hatte ich die Chance Terra Nova zu spielen. Das Spiel ist ja wirklich so abstrakt, dass es weh tut. Mit dem Aufdrücken eines Themas hat man sich hier keinen großen Gefallen getan. Das Spiel selbst weiß aber trotzdem zu gefallen. Die 2er Partie ist ein richtig hartes Taktikduell. Bei mehr Spielern sinkt der Einfluss dann merklich. Warum man aber bei der Siegpunktleiste nur die geraden Ziffern aufgedruckt und mit einem Punkt markiert hat wissen nur die Götter.
Danach spielten wir eine Essen-Neuheit von einem Japanischen Kleinverlag: Traders of Cartharge. Die Aufmachung und Qualität des Materials ist leider recht schwach. Einige Prototypen haben da weitaus mehr zu bieten. Das Spiel selbst ist ein "Günstigkartenkaufundausleg-Spiel" mit kleinen spannenden Zusatzelementen. Ein wirklich sehr gutes Spiel - leider wohl superschwer zu bekommen.
Drittes Spiel war mein neuer Prototyp Legato Andalusi.Ich hatte große Bedenken, ob das Spiel überhaupt funktionierte mit diesem ungewöhnlichen Versteigerungsmechanismus, aber zumindest zu dritt gab es keine Probleme. Die Anregung der beiden waren ebenfalls sehr nützlich sodass ich sofort ein paar Änderungen einflechten kann.

Mittwoch, 29. November 2006

Spieleabend 29.11.2006

Nachdem sich neben Andreas auch noch Olaf angekündigt hatte sollten wir zu viert sein. Erstes Spiel des Abends war Ur von What's your Game. Das Spiel ist nicht wirklich schwer, aber es fällt anfangs schwer den Überblick über die Aktionsmöglichkeiten zu behalten. Komischerweise wurde das Spiel schnell über den Bau des fünften Ziggurat beendet. In Essen dachte ich erst noch:"baut den eigentlich überhaupt wer?". Ein Spiel was mir wirklich gut gefällt, aber ich kann verstehen wenn man da eher abgeneigt ist, denn Ur ist eigentlich staubtrocken und nicht sehr "hübsch".
Danach stellte sich raus dass unsere Besucher imemr noch kein Thurn & Taxis gespielt haben... eine richtige "Bildungslücke". Gesagt - getan mussten wir uns auch erst ein wenig reinfuchsen, denn die letzte Partie T&T liegt nun schon mehrere Monate zurück. Dank Christian nennen wir unser Exemplar jetzt auch endlich eigen. In Oberhof und danach in der Brettspielwelt hatten wir es seinerzeit ein wenig überspielt, aber jetzt diese Runde machte mal wieder richtig Spaß.
Schade, dass danach der Abend Spielemäßig schon wieder vorbei war.

Dienstag, 21. November 2006

Spieleabend 20.11.2006

Heute hatte sogar Christian den Weg zu uns gefunden (er leidet wohl auch unter Entzugserscheinungen, weil momentan bei Peer keine Spielrunde stattfindet).
Zuerst konnte ich Metropol vorstellen, das ich gerade von Abacus zurückbekommen hatte. Die Meinung der Redaktion wurde bestätigt, dass die Abrechnung etwas zu viel Rechenarbeit ist - hier kann ich den Hebel noch einmal ansetzen.
Da Jeff nicht so lange bleiben konnte, spielten wir noch eine Runde Die Säulen der Erde aber wirklich in berauschender Geschwindigkeit. Hier kam mir meine Onlineerfahrung etwas zugute :-)
Danach verabschiedeten sich ein paar Leute sodass wir zu dritt noch den Dieb von Bagdad spielten. Ein sehr schönes schnelles Spiel an einem sehr schönen Abend.
Aber jetzt freue ich mich erst einmal darauf endlich an meiner neuen Idee arbeiten zu können nachdem in letzter Zeit mehr die alten Sachen aufbereitet wurden.

Dienstag, 14. November 2006

Spieleabend Spielwiese Ludothek 13.11.2006

Wir waren gestern zum ersten mal an einem neuen Ort. Es sollten sich viele Leute einfinden von denen ich einige auch noch nicht kannte. Wir starteten mit Jeff's Würfelspiel von dem ich jetzt auch den Titel weiß: Feudal Dice. Er hat natürlich wieder das gesamte Material überarbeitet. Es ist sehr schön geworden und das Spiel funktioniert auch sehr gut mit 5 Spielern. Ein paar Kleinigkeiten muss er noch ausbalancieren, aber es ist ein sehr gutes Spiel... meiner Meinung nach sein bestes Spiel seit Heartland. Danach verteilten wir uns neu und spielten eine Runde Die Baumeister von Arkadia. Nach 3 Partien bekommt man langsam ein Gefühl was man tun und was man lassen sollte. Das Spiel ist wirklich sehr gut, bei recht einfachen Regeln vermittelt es ein wenig das Spielgefühl von Medina - gerade dieses Aufpassen dem nach mir sitzenden keine Vorlage zu geben. Leider wurde mir vorgeworfen ich hätte das Spiel schlecht erklärt, aber dazu sage ich einfach nur: du solltest besser zuhören!
Die Ludothek wird leider auch keine Lösung für unsere Montagsrunde sein, da der Betreiber normalerweise montags geschlossen hat. Zudem waren die Getränkepreise fast schon eine Frechheit für einen Spieletreff... ein 0,33er Bierchen aus der Flasche für 2,60 € ist einfach unverschämt.

Donnerstag, 9. November 2006

Spieleabend 08.11.2006

Endlich sollte sich die Möglichkeit bieten Die Säulen der Erde zu spielen. Mit 4 Leuten waren die Plätze natürlich heiß umkämpft. Am Ende lag das Feld sehr dicht beisammen (den 1. und 4. trennten gerade mal 4 Punkte). In der Brettspielwelt ist das Spiel auch sehr ansprechend umgesetzt, wenngleich am Anfang etwas die Übersicht fehlt und man ziemlich vor sich herspielt und am Ende hat halt einer gewonnen.
Zweites Spiel des Abends waren die Baumeister von Arkadia. Diese Run de verlief etwas seltsam gegenüber der direkt in Essen. So ist das eben, wenn der Aufbau total variabel ist. Das Spielende trat ein wenig plötzlich ein, weil wir da fast vergessen hatten in den Regeln nachzuschauen. Andreas behielt hier deutlich die Oberhand - er hatte ja auch kurz danach Geburtstag :-) Alles Gute dazu auch von dieser Seite... nächstes mal kommt dein neues Spiel auf den Tisch!

Dienstag, 7. November 2006

Spieleabend 06.11.2006

Endlich mal wieder ein Spieleabend nach all dem Umzugsstress.
Wir starteten einen Prototyp von Jeff. Es hatte sein 2er Würfelspiel für 4 Personen aufgebohrt und umgestaltet. Es gefällt mir sehr gut und schaut wunderschön aus. Ein paar Kleinigkeiten sind noch überarbeitenswürdig, aber sonst passt es schon sehr gut.
Hartmut hatte ebenfalls einen Prototyp dabei. Er scheint mir allerdings noch in einem sehr frühen Stadium. Ehrlich gesagt hat mir das Kartenspiel wenig gefallen. Dafür dass es ein lockeres Spielchen sein soll war es viel zu zäh, verkopft und unnötig kompliziert. Hier gilt es den Hebel anzusetzen.
Erstes "richtiges" Spiel war Megastar von Friedemann Friese über Amigo erschienen. Ein witziges Kartenspiel das ein wenig an King Lui erinnert. Leider fehlt der Spannungsbogen etwas, da eigentlich nur die Schlussphase wirklich wichtig ist.
Den Abschluss bildete Yspahan das ich auf der Messe nicht gespielt habe. Ein recht flottes lockeres Spiel, das trotz der Würfel einiges an Entscheidungen verlangt. Gefällt mir sehr gut und wird wohl bald bei uns im Spielregal seinen Platz finden.

Essen - Mein Messefazit

23.10.2006:
Zurück aus Essen bleibt Zeit die Eindrücke zu verarbeiten. Viele Spiele wurden angetestet und mindestens genausoviele mussten aus Zeitgründen liegengelassen werden.
Diese Messe hat einmal mehr einige Perlen hervorgebracht. In der Szene wird natürlich händeringend ein neues Caylus gesucht, aber solche Perlen werden nur alle paar Jahre mal produziert. Dafür wurde in der Breite ein sehr gutes Niveau präsentiert:
Hermagor aus der Italienischen Mind the Move - Schmiede scheint eine solche Perle zu sein. Wenngleich wir nur 2 Runden gespielt haben, vermittelten diese schon recht gut das Spielgefühl. Es ist wirklich unglaublich welches Gespür die Italiener für feinverzahnte Mechanismen haben.
Ur von What's your Game? ist für mich eine Art Geheimtip. Leider ist die Grafik ziemlich abstrakt und lässt das Thema nicht so recht entfalten, aber die Aktionen scheinen sehr interessant und der Ablauf vielversprechend.
Die Säulen von Venedig von Goldsieber scheint ebenfalls ein sehr interessantes Spiel zu sein, wenngleich das Glücksmoment nicht unerheblich ist.
Yspahan ist kein Caylus-Nachfolger und will es auch gar nicht sein, sondern vielmehr ein taktisches Würfelspiel mit Anspruch und gewissem Tiefgang, das sich aber relativ flott runterspielen lässt.
Die Baumeister von Arcadia ist ein Oberklassespiel von Ravensburger mit recht einfachem Zugang lässt es doch viel Raum sich auszutoben. Für mich ein klares "musthave".
Ebenfalls Oberklasseniveau besitzt Maestro Leonardo und landete nach der Testrunde sofort auf meinem Wunschzettel.
Ausgerechnet Uppsala ist nicht neu, aber durch die Europakärtchen nicht minder Interessant als "Buxtehude".

Natürlich gab es auch einige mittelmäßige oder zwiespältige Kreationen:
Der Dieb von Bagdad von Queen Games ist ein nettes, flottes "Card driven game". Ein schöner Zwischendurchlückenfüller. Das Ursprungsthema des Prototyps hat mir allerdings besser gefallen.
Imperial von Eggertspiele wurde schon im Vorfeld mit viel Interesse überschüttet. Nach unser nächtlichen Testrunde (einer unserer Gruppe hatte es gleich gekauft) war ich allerdings ein wenig enttäuscht. Das Spiel mag von der Anlage her gut sein, aber mir will es nicht so recht gefallen.
Gloria Mundi war schon für 2005 geplant gewesen, jetzt aber endlich erschienen. Das Spiel verfügt über einige sehr interessante Mechanismen, allerdings ist die Spieldauer um einiges zu lange.

Schwächere bis enttäuschende Spiele waren für mich:
Walhalla von Amigo... altbackenes recht langweiliges Mehrheitenspiel.
Salamanca von Zoch konnte ebenfalls keinen überzeugen.
Tempus von Pro Ludo war für mich nach meinem Blindkauf eine herbe Enttäuschung. Zu gleichförmig für ein Entwicklungsspiel und das Material ist eine Frechheit.

Ich bin sicher einer der wenigen Menschen, der die Säulen der Erde noch nicht gespielt hat, aber dazu gibt es sicher noch reichlich Gelegenheit.

Soweit mein kleiner Messeüberblick. Was auffällt dass die größeren Verlage allesamt auch die "Vielspieler" bedienen. Möglicherweise zeichnet sich ein Trend zum anspruchsvolleren Spiel ab. Ich kann das nur vollstens begrüßen!

Möglicherweise stellen sich hier einige Eindrück als falsch oder voreilig heraus, aber so ist es nunmal mit allerersten Eindrücken.

Spieleabend bei den Frustzwergen


05.10.2006:
Diese Woche sollte ich in meiner alten Heimat verweilen und was lag näher, als meine alten Spielkameraden aufzusuchen. Neuerlich haben die Frustzwerge sogar ihre eigene Website
Wir starteten eine Runde Fürsten von Florenz. in Vollbesetzung war es nicht einfach bestimmte Gegenstände zu ersteigern, so wollte ich zunächst die "Baumeisterstrategie" fahren, scheiterte aber kläglich da die Preise einfach zu hoch waren und so musste ich einen Mischmasch spielen. Mehr als ein dritter Platz war nicht drin. Nächstes Spiel war Canyon - es war schön, diesesn Klassiker nach so langer Zeit mal wieder auf dem Tisch zu haben.
Da es noch nicht so spät war, konnte ich den Interessierten noch meinen Prototyp Porto Carthago vorstellen. Es verlief zufriedenstellend, allerdings muss ich den Verwaltungsaufwand etwas reduzieren und ein paar komplizierte Verwicklungen entzerren.
Dieser Abend war anstrengend, aber wunderschön!

Montag, 18. September 2006

Spieleabend 15.09.2006

Der Freitag entwickelt sich mehr und mehr zu einer Runde der "großen" Spiele. Erst Indonesia dann Roads and Boats und dieses mal Friedrich! Wir waren zu viert und starteten zunächst mit einer Runde Siam. Anfangs dauerten die Aktionen noch etwas länger und irgendwie wollte man immer viel mehr machen als man wirklich tun darf. Ich war mit Richard im Partnerspiel knapp unterlegen, aber nach wie vor ein tolles Spiel! Ich hatte noch Arabiyya mit und wir testeten das auch gleich, da es ja eh nicht so lange dauert. An einer Stelle kann es sich aufhängen, aber ich bekam gute Vorschläge das zu ändern. Eigentlich wollte ich ja um 23 Uhr aufbrechen, aber Friedrich ist nunmal nicht in 90 Minuten gespielt. Die Zeit vergeht wie im Flug wenn die Spannung von Runde zu Runde steigt. Peer als Friedrich fing immer mehr an zu schwitzen und war letzlich gnadenlos unterlegen. Ich würde mir aber nach 2 Partien nicht anmaßen zu sagen: "Friedrich hat nie eine Chance". So wurde es zwar 0.30 und der nächste (Arbeits-)Tag für mich ein Horror, aber für so einen schönen Abend kann man das schonmal machen :-)

Donnerstag, 14. September 2006

Spieleabend 11.09.2006

Kaum war ich da konnten wir auch gleich loslegen. Wir begannen mit Jeff's Fishermens Wharf, das ich in einer früheren Fassung schon einmal gespielt hatte. Es ist ein Kartenstichspiel mit Sammel- und Ablegemechanismus. In den Grundzügen gefällt es mir recht gut, allerdings ist es in manchen Details etwas unnötig kompliziert. Auch wurde empfohlen das Material gänzlich auf Karten zu reduzieren. Mal sehen was Jeff daraus macht.
Danach teilten wir uns, da wir auf 6 Leute angewachsen waren und spielten eine Runde Mexica. Wiederum bewahrheitete es sich dass der Schlussspieler eine höhere Gewinnchance hat als die anderen - und so war es denn auch.
Da es noch nicht sooo spät war entschlossen wir uns für eine Partie Keythedral. Es lag nur die englische Fassung vor und wir mussten erst ein wenig mit den Regeln vertraut werden, da unsere letzten Erfahrungen mit dem Spiel schon einige Zeit zurück lagen. So war es doch schon etwas nach 23 Uhr bis wir fertig waren, aber es hat sich sichtlich gelohnt - ein tolles Spiel.
In der nächsten Zeit muss ich was Spielen angeht ein wenig kürzer treten, da die Renovierung und der Umzug in die neue Wohnung ansteht. Viel Arbeit auf die ich mich aber auch sehr freue.

Mittwoch, 6. September 2006

Spieleabend 04.09.2006

Nachdem Richard wieder nicht auftauchte und somit keine Siam Testrunden stattfinden konnten, packte Peer noch einmal sein Koppheister (mit Doppel - p) aus und wir starteten eine 4er Partie. Zu viert finde ich es einen Tick schwächer als zu dritt aufgrund des schwindenden Einflusses, aber es bleibt trotzdem ein tolles Spiel. Man muss manchmal ein wenig anders agieren gerade was seine "Koppheisterfarbe" angeht. Ansonsten finde ich vor allem positiv dass man auch mit einem schlechten Blatt und somit wenigen Stichen gut abschneiden kann wenn sich das Geschehen in den Minusbereich entwickelt.
Nachdem ich Arabiyya komplett überarbeitet hatte stand der erste Test am Menschen bevor. Die 3er Runde verlief schon recht gut. Ein paar Details gilt es noch zu verfeinern. Ich freue mich schon auf weitere Testrunden.
Den Abschluss bildete Mykerinos, das mir immer besser gefällt. So langsam bekommt man ein Gespür dafür worauf es ankommt, nur ich leider nicht so recht *g - ich habe mir vorgenommen es nächstes mal besser zu machen.