Sonntag, 22. April 2007

Spielewoche in Oberhof (Teil II)



Donnerstag war es dann wieder soweit: das große Tichuteamturnier stand auf dem Programm.
Nachdem sich unser 3er Team von letztem Jahr bewährt hatte (jder setzt 2 x aus bei 6 Partien) wollten wir das wiederholen. Dieses Jahr war das Starterfeld mit 24 Teams stärker als letztes Jahr (18). Allerdings meldeten sich 3 Teams kurzfristig ob des guten Wetters ab. Nach dem sehr guten 4. Platz letztes Jahr schafften wir es dieses mal sogar bis aufs Treppchen (3). Im letzten Match war von Platz 2 - 5 alles drin (je nachdem, wie sich die Konkurrenz anstellt). Somit durften wir uns über die Urkunde und einem kleinen Spielepreis freuen.

Dazwischen war noch Zeit unter Autorenkollegen ein wenig zu "Fachsimpeln". Hier Thorsten Gimmler, der als Redakteur für Schmidt Spiele mit ein paar Prototypen angereist war.

Am Abend ging es dann wieder an die "richtigen" Spieltische.
Das neue große Spiel von Days of Wonder Colosseum stand auf dem Programm. Ein wahrhaft großes Spielerlebnis. Nachdem die letzten Spiele aus diesem Verlag eher nur optisch ansprachen und der Spielreiz sehr schnell nachließ, bietet Colosseum endlich auch spielerische einen Leckerbissen. Ähnlichkeiten mit Fürsten von Florenz sind wahrlich vorhanden, aber nicht unbedingt störend, besitzt doch das Spiel reichlich Atmosphäre und bringt sein individuelles Flair rüber. Einzig der große Aufbauaufwand und das Einpacken hinterher trüben etwas den Genuss. Dieses Spiel sollte noch weitere Male auf dem Tisch landen.

Nachdem ich mir in der Tichupause die Regeln von Portobello Market durchgelesen hatte, konnten wir daraufhin gleich eine Partie folgen lassen. So trostlos, wie das Bild rechts, so war auch unser Eindruck. Zu viert kommt jeder Spieler nur ca. 5-6 mal dran im gesamten Spiel. Gezielten Einfluss kann man in dieser kurzen Spieldauer leider nicht nehmen. Möglicherweise entfaltet es sich zu dritt etwas mehr. Hier hätte der Verlag nicht unbedingt das Spiel auf Teufel komm raus zusammenkürzen brauchen, nur damit es ein Halbstundenspiel für Familien wird. Der Prototyp, der beim Hippodice Wettbewerb gewonnen hatte bot hier scheinbar noch mehr Tiefe.

Am nächsten Tag erarbeiteten wir uns Origo von Wolfgang Kramer. Der Spielplan zeigt ein ziemlich quadratisches Europa, das auch noch in ein Koordinatensystem gepresst wurde. Das Setzen der Einflussplättchen wird durch Karten gesteuert, die bestimmte Reihen, Spalten oder Gebiete ansprechen. Punkte bekommt man durch Gründen von Ländern, sowie durch Einfluss bei den Wertungen. Da es immer enger wird auf dem Plan spielt auch der Angriff gegen Spielende eine gewisse Rolle. Hier wird auf der Siegpunktleiste übersprungen, falls auf dem Zielfeld schon eine Figur sitzt. Der Eindruck ist ein wenig gespalten - konnte uns beim ersten Spiel nur bedingt überzeugen.

Venedig von Klaus-Jürgen Wrede kann schon eine Weile in der Brettspielwelt gespielt werden. Wir kannten es dennoch nicht und testeten es nun an. Von den Mechanismen her ist es relativ einfach und gaukelt einem viel Einfluss vor. Dennoch scheint es relativ beliebig was ich tue, bekomme ich doch immer mal ein paar Pünktchen ab. Dass man das Entsumpfen vergessen kann und es dann nichtmehr nachholen darf ist albern, ebenso das ständige Überspringen der Gegenspieler auf der Siegpunktleiste, wobei hier besetzte Felder nichtmal mitgezählt werden. dadurch wird ein Vorprescher IMMER eingeholt- Diese Form von Punktegeschenken und Gleichmacherei finde ich ziemlich grauslig. Bei uns gingen dann auch die Goldplättchen aus, sodass jeder Spieler bevor er seine Aktion machte erst ein Goldplättchen einsetzte, um es daraufhin sofort wieder zu bekommen. Ziemlich unausgegoren und eine einzige Krücke dieser Mechanismus. Fazit: durchgefallen!

Dazwischen wurden wir nimmermüde Notre Dame zu spielen!

Nach Coloretto und Coloretto Amazonas lag uns nun das neue Spiel von Michael Schacht Zooloretto vor. Wie bei Coloretto deckt man Karten (hier Plättchen) auf und füllt somit verschiedene 3er Gruppen. Wenn man meint eine schöne Gruppe (die auch aus weniger als 3 Plättchen bestehen kann) vorzufinden, nimmt man diese zu sich und die laufende Runde ist für einen selbst beendet. Die Tierplättchen legt man in seine Gehege, wobei man leider nur 3 verschiedene Tiersorten (mit Erweiterung 4 Sorten) unterbringt. Leider gibt es 8 oder 9 verschiedene Sorten und hier liegt der Hase im Pfeffer. Ein sehr kurzweiliges und spaßiges Spiel, das mehr Spaß macht, als man zunächst vermuten mag. In lustiger Runde ist es dann auch recht egal wer gewinnt. Es bietet einfach gute Unterhaltung.

Den Tagesabschluss bildete Finden Sie Minden, ein weiteres Erdkundespiel, bei dem man die Lage der Städte einschätzen muss. Dazu ist die Deutschlandkarte in viele Quadrate eingeteilt. Man darf selbst bestimmen, wie genau man meint zu wissen wo die Stadt liegt. Dafür gibt es dann eben mehr Punkte und man darf die Stadtkarte mitunter auch behalten.
Hier hatte ich schnell geführt und war meiner Sache ziemlich sicher. Leider bekommt man als Führender potenziell eine schwerere Städtekarte und hat es damit etwas schwerer... ein schöner Mechanismus. Danach ging nicht mehr viel und mein Schatz fuhr ungefährdet zum Sieg. Wer diese Art von Spielen nicht mag, wird auch Finden Sie Minden hassen. Allen anderen kann das Spiel wärmstens empfohlen werden.

Der letzte Tag sollte dann im Zeichen von Wiederholungen, Prototypen und älteren Sachen (Magellan) stehen.

Zunächst konnte ich unserer Runde Tupai vorstellen, von dem ich wusste, dass es schon nahezu fertig ist. Nach der letzten Äbderung war nur die Frage, ob die Spieldauer jetzt zu hoch ist, aber dem war bei 90 Minuten nicht so. Hier wurden wir noch von der Örtlichen Presse fotografiert. Mal sehen, ob sich der Artikel auftreiben lässt.

Ein älteres Spiel fand danach den Weg auf unseren Tisch: Magellan, ein sehr feines Versteigerungsspiel, das allerdings etwas polarisiert und nicht jedem gefällt. Speziell denen nicht, die eine Abneigung gegen Versteigerungen haben, denn diese sind das Kernelement von Magellan.

Viel Zeit blieb nicht mehr und so spielte man gerne noch "altbekanntes" (Colosseum, Wikinger).
Leider waren einige Leute schon beim Zusammenpacken und brachen gen Heimat auf, sodass man sich in seinem Raum schon wie der letzte Überlebende vorkam. Wir nutzten den Tag spielerisch bis zum Ende aus und ich konnte auch noch meinen dritten Prototypen Kronlanda vorstellen. Ich wusste, dass er noch nicht in allen Belangen funktionieren konnte, aber durch die Testrunde gibt es viele Ansätze, die das Spiel noch voran bringen können. Ein Spielwert ist wahrlich vorhanden, der sich lohnt auszubauen.

Zu erwähnen bleibt noch die Wahl des Pfefferkuchels 2007 - einer Tradition in Oberhof, der ein recht gutes Bild über die Qualitär der Neuheiten liefert. Nicht sehr überraschend, dass Notre Dame und Wikinger mit großem Abstand das Feld anführten.

Eine supertolle Woche ging zu Ende und brachte uns neben einem Großteil des neuen Spielespektrums auch viel Zeit, um liebgewonnene Bekannte wiederzusehen. Oberhof 2008 - wir sind dabei!

Montag, 16. April 2007

Spielewoche in Oberhof (Teil 1)

Endlich – nach langer Vorfreude war es soweit: die Spielewoche in Oberhof stand vor der Tür. Zuerst hieß es: Geduld bewahren, denn der Gott des Staus hat es auf unserer Fahrt nach Oberhof nicht gut gemeint. Man könnte meinen ganz Bayern war an Ostern in Berlin und wollte exakt zur gleichen Zeit zurück nach Hause. Na ja – zum späten Nachmittag haben wir es dann doch geschafft, um uns alsbald ins Getümmel zu stürzen.

Nachdem alle Bekannten begrüßt waren ging’s los mit Notre Dame. Was soll ich sagen: das Spiel ist ein Kracher! Kein richtiges Schwergewicht, aber es verlangt ständig schwerste Entscheidungen zu treffen um in einem absoluten Mangelspiel (alles ist irgendwie wichtig) die Oberhand zu behalten. Der Einsetzmechanismus ist so was von simpel, effektiv und schlichtweg genial – warum ist da vorher noch niemand drauf gekommen?

Guatemala Cafe war das nächste Spiel. Im Vorfeld gab es vor allem im Spielbox Forum haufenweise euphorische Meinungen zu dem Spiel. Leider konnten die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. Sicher, das Bewegen des Einkäufers und erwerben der Teile macht schon Spaß. Zu sehen, wie sich der Plantagenspielplan langsam füllt ist dank des phantastischen Materials ein Augenschmaus. Sobald es dann aber mehr und mehr ans Punkten geht ist der Spaß vorüber und es kommt nur noch darauf an wer im richtigen Moment an die Reihe kommt. Dieser Schluss zerstört den Spielspaß nahezu komplett und zurück bleiben ratlose Gesichter.

… noch mal Notre Dame

Danach war es uns nach etwas lockererem: Fangfrisch von Queen Games. Vor 2 Jahren in Rieneck hatte ich doch tatsächlich den Prototypen gespielt. Das Spiel hat sich kaum verändert – anstatt zu rufen gibt es jetzt eine Klingel zum Draufhauen um sich ein Angebot zu sichern. Das Material – vor allem die Grafik ist irrsinnig schön und witzig. Das Spiel auch recht schnell durchgespielt. Dafür besitzt es die richtige Spieltiefe. Fische ersteigern, sammeln und zu einem möglichst guten Kurs wieder verkaufen. Man lässt sich nur oft dazu verleiten gutes Geld für zu wenig Fisch auszugeben. Gerne klauen einem die lieben Mitspieler die besten Stücke auch noch weg. Das Spiel hat leider einen Haken: wenn keiner mehr mindestens 10 Euro hat könnte man beliebig viele Fischkarten aufdecken – keiner könnte diese erwerben. Die Regel schweigt sich zu dem Punkt leider aus.

… noch mal Notre Dame

Da Da sich unsere Runde mittlerweile gefunden und gefestigt hatte, wollten die anderen endlich einen meiner Prototypen sehen und spielen: Legato Andalusi kam auf den Tisch. Leider hakte die Versteigerung ein paar Mal, die Übersicht ist schwer zu behalten und der Einfluss ist doch sehr gering. Ich weiß nicht, ob es sich lohnt daran weiter zu arbeiten. Der Spaßfaktor hielt sich dann noch unter der „Nett-Marke“.

Ein Spielereicher erster kompletter Tag geht zu Ende.

Der nächste Morgen wurde eröffnet von einer Runde Jenseits von Theben. Ein Spiel, das zu Recht die Spielerfraktion spaltet. Einerseits ist das Thema hervorragend umgesetzt und der Mechanismus mit dem Zeitstein wirklich genial – andererseits kann einem das Pech dermaßen das Spiel versauen… spätestens wenn man das erste Mal von 10 Schatzplättchen nur 2 Minifundstücke aushebt senken sich die Mundwinkel. Ich würde es wohl nochmals mitspielen, aber zu Befallsstürmen reißt mich das Spiel nicht hin.

Danach sollte ich nach Notre Dame den zweiten Neuheitenkracher spielen: Wikinger von Hans im Glück. Das Spiel wartet mit einem feinen Geflecht von Landschafts- und Personenmanagement auf und dazu besitzt es noch einen Spannungsgeladenen Mechanismus, der genial die Preise für ein Plättchen samt Figur steuert. Ein Klassespiel, dem wir sofort eine Revanche folgen ließen.

Hermagor war danach dran – ein ebenso tolles Spiel, das leider viel zu selten auf dem Tisch landete.

Nachdem ich Alchemist schon kannte, wollte ich es den anderen auch näher bringen und dabei natürlich auch sehen, ob es nach einer weiteren Runde immer noch so gut ist, wie ich es beim ersten Spiel befunden hatte. Es bleibt ein sehr solides Spiel – kein Überflieger, aber sehr gute Kost. Es war ein Vorteil, dass ich bereits wusste, worauf es bei dem Spiel ankommt und wie man es schafft ordentlich zu punkten. In meinem ersten Spiel saß ich auch noch ein wenig hilflos am Brett.

Factory Fun hatten wir in Essen 2006 verpasst, aber nach den guten Meinungen und Kritiken konnte es jetzt endlich einmal gespielt werden. Wenn man die Teile das erste Mal sieht raucht einem schon ganz schön die Birne und alles schaut recht chaotisch aus. So braucht es eine Weile, bis man einen gewissen Blick dafür bekommt welche Maschinenteile man sich am besten schnappt und in seine Maschinenhalle einbaut. Kein schlechtes Spiel, aber es braucht noch weitere Partien um nicht solch einen Quatsch zu konstruieren.

So kamen wir langsam zum Ende für diesen Tag, damit wir für den Donnerstag ausgeruht ins Tichuturnier starten konnten.

Freitag, 6. April 2007

Spielen bei Peer 05.04.2007

Da ich wieder mal der erste Gast des Abends war, zeigte mir Peer sein Waldmeister, ein Spiel, das wohl schon eine Zeit auf dem Buckel hat, dadurch sehr rund und durchdacht wirkt. Es macht sehr viel Spaß und bleibt bis zum Schluss sehr spannend. Leider wirkt es ein wenig sehr abstrakt, aber mir macht sowas ja nichts aus. Ob das Spiel zu dritt und viert genauso gut ist kann ich nicht beurteilen - zumindest sinkt sicher der Einfluss. Ich würde Peer eine Veröffentlichung gönnen. Eine gewisse Chance besteht wohl noch.
Kurz danach kam auch der Rest der Crew (Jörn, Doro und Mirko).
Wir begannen mit dem wunderbaren Warmmacher R-Eco. Hier hatte ich mich leider zu früh verausgabt und illegalen Müll produziert, bevor die lukrativen Karten zu vergeben waren.
Danach war es Zeit für ein "richtiges" Spiel: Peer hatte sich die Sonderausgabe von Maestro Leonardo ääh Leonardo Da Vinci besorgt. Die Schachtel schaut schon sehr toll aus, allerdings ist der Inhalt dann identisch mit der normalen Abacus/DV Ausgabe.
Da einige noch Leonardo - Neulinge waren, benutzten wir den vorgegebenen Startaufbau. Trotz meiner Spielerfahrung konnte ich mir den Sieg nicht sichern, da ich in den letzten Runden zu viele Ausgaben tätigte und so gab es einen denkbar knappen Ausgang mit 51 : 45 : 41...
Nachwievor ein klasse Spiel, aber sicher nicht für jeden, denn es ist auch nach mehrmaligem Spielen nicht einfach fehlerfrei zu spielen und erfordert höchste Konzentration.
Anschließend folterte uns Peer noch mit einem alten Hektikspiel: Situation 4. Wettpuzzeln kennt man ja in gewisser Weise von Ubongo, aber hier wird richtig gepuzzelt gepaart mit einem Wargame... während des Puzzlens muss man noch Besitzfahnen und Brücken errichten sowie seine Panzer positionieren. Das Ganze ist dermaßen chaotisch dass ich dachte: da hätte ich mein Kronlanda auch in der Urfassung lassen können. Uff - so ein Spiel zu solch später Stunde ist dann wirklich gar nichts für mich.
Soweit für heute - ich melde mich erstmal für eine Woche ab und sammle derweil Eindrücke von den Neuheiten, die wir in Oberhof antesten können.

"Alte" Spiele können auch Spaß machen

Spielen bei Andreas 04.04.2007
... Begonnen haben wir aber mit einer Neuheit: Catan - Das Würfelspiel. Es wurde ja schon allerhand darüber berichtet. Tatsächlich ist es eine Kniffel - Variante mit kleinen netten Zusatzelementen. Diese beinhalten einen speziellen Block im Catan - Outfit, auf dem man die erwürfelten Punkte aufschreibt bzw. die Elemente markiert. Man braucht Straßen um Siedlungen und Städte zu erreichen und man kann Ritter "erwürfeln", die einem später einmalig einen bestimmten Rohstoff liefern. Nach 15 Runden (Würfen) endet eine Partie und jeder zählt seine Punkte zusammen. Ob es Spaß macht und welchen Eindruck es mir vermittelt hat erfahrt ihr demnächst unter "Eindrücke".
Danach war es Zeit zwei "alte" Spiele zu spielen, bevor es kommende Woche mit der Neuheitenflut zur Spielewoche in Oberhof losgeht.
Blue Moon City - immer wieder schön und vor allem mit den 4 Zusatzplättchen (von der Spielbox und dem Knizia - Almanach) noch ästhetischer und schöner.
Palazzo - irgendwie noch ein Knizia, der schon ziemlich abhängig vom genauen Schlusszeitpunkt ist. Wir zogen die 5 Gemäldeplättchen nahezu direkt nacheinander.

Das hat richtig Laune gemacht und nicht nur wegen des Ausganges ;-)
Schon seltsam, wie schnell Spiele nicht mehr als "neu" gelten, obwohl sie gerade mal ein Jahr auf dem Buckel haben.

Dienstag, 3. April 2007

Testspieltreffen Spielwiese 02.04.2007

Heute sollten wir zu fünft am "Autorentisch" Platz nehmen. Den Anfang machte Jeff mit seinem Scalping Maximus, einem thematisch witzigen Kartenspiel um das Kaufen und Verkaufen von Tickets zu den Veranstaltungen im alten Rom. Während der 3 Runden gilt es möglichst viel Profit dabei zu machen. Durch Einsatz seiner Handkarten gewinnt man Einfluss und hat somit entweder früh die Wahl der Auslage oder geht mitunter auch leer aus. Das Spiel funktionierte schon sehr gut und machte auch Spaß, nur im Detail hakte es vielleicht ein wenig und der Spannungsbogen könnte etwas mehr ansteigen.
Danach sollten Peer und ich noch einmal die Chance erhalten Rungholt nach den letzten Änderungen und vor allem Vereinfachungen noch einmal zu testen. Es schleppte sich ziemlich dahin bis es in die Gänge kam... und dann war es auch plötzlich schon zu Ende. Hier müssen wir nochmal die Schraube ansetzen, denn so richtig überzeugend war auch dieser Test nicht. Ich habe das Gefühl wir entfernen uns immer weiter von einem guten, runden Spiel, das auch Spaß machen kann.
Günter packte daraufhin sein Australienspiel aus, bei dem es auf der Landkarte darum geht bestimmte lukrative Punkte anzusteuern und die Punktträchtigsten Steine abzuräumen. Das Prinzip der Wegplanung erinnerte ein wenig an Himalaya, aber das Gesamtkonzept ist natürlich wesentlich einfacher. Es funktionierte zwar, aber die Aufgabenstellung könnte noch peppiger sein, ebenso wie die Planungsphase.
Heute eindeutiger Punktsieger: Jeffs Prototyp!

Samstag, 24. März 2007

Spielen bei Peer 23.03.2007

Heute war mal wieder Spielen bei Peer angesagt. Da weiß man vorher nie, wen und was einen erwartet (Prototypenrunde, "normale" Runde oder ein Mix aus beidem), nur dass es sehr schön werden musste!
Wir waren zu viert, was die perfekte Konstellation für die meisten Spiele ist. Wir begannen mit Die Säulen von Venedig, da Peer es noch nicht gespielt hatte und demnächst eine Rezension verfassen möchte. Im Gegensatz zu meiner letzten Dreierrunde zeigte sich, dass es erst wirklich ab Spielern gut funktionierte. Es lässt sich recht locker wegspielen und wenn es alle kennen bleibt man auch deutlich unter 60 Minuten. Ich denke 5 Spieler ist hier die beste Besetzung.
Danach machten wir uns an 24/7, das ich mir in Essen angesehen, aber noch nicht gespielt hatte. Gewisse Ähnlichkeiten mit Zatre sind vorhanden, allerdings ist 24/7 das weitaus bessere und schnellere Spiel. Die Zählerei ist auch hier recht anstrengend, aber da man nicht allzuviele Steine hat hält sich die Grübeldauer doch in Grenzen. Ich hätte gerne noch die Partnervariante gespielt, aber man wird doch nicht seiner Maxime "spiele nie das gleiche Spiel 2 x hintereinander" untreu werden :-)
Drittes Spiel des Abends waren Die Baumeister von Arkadia. Kurz nach Essen 2006 landete das Spiel recht häufig auf dem Tisch, jetzt aber leider schon Monate nicht mehr. Umso mehr konnte die Partie wieder fesseln.
Jetzt sollte es etwas "leichteres" sein, also fiel die Wahl auf Terra. Die Bildchen sind immer wieder aufs Neue Spaßig anzusehen und sorgen für einiges an Erheiterung. Zum ersten mal habe ich es jetzt erlebt, dass wir die Welt retten konnten - der Kartenstapel war dementsprechend günstig gemischt. Leider hätte bei dem Spielausgang die Welt besser hätte untergehen können *grins*
Den Abschluss bildete Himalaya. Wie ich das Spiel liebe! Das Belauern wer wohl wo welche Aktion durchführen wird - wer es noch schafft seinen religiösen Einfluss so zu erhöhen, dass er nicht gleich beim ersten KO-Kriterium die Segel streichen muss... Das ist schon allererste Sahne. Ob man das alles jetzt so wahnsinnig steuern kann ist eher zweitrangig - es macht einfach verdammt viel Spaß! Leider kann das Spiel zu dritt nicht so sehr überzeugen. Ich hoffe, ich komme mal in den Genuss Himalaya mit der 5/6 Spieler Erweiterung zu spielen, denn diese beinhaltet weitere Regelergänzungen.
Spät ist es geworden, aber da ich ausnahmsweise Samstag nicht arbeiten musste, war das ein perfekter Abend.

Dienstag, 20. März 2007

Testtreffen Spielwiese 19.03.2007

Wir haben uns heute früher als sonst getroffen, da Peer montags nicht so lange Zeit hat. Außer uns war noch mächtig was los in der Spielwiese (Familien mit Kindern und andere Spielrunden. Wir selbst waren zunächst zu viert (Peer, Jeff, Florian, dan ich noch nicht kannte und ich). Das tolle daran war, dass jeder einen seiner Prototypen präsentieren konnte!
Peer machte den Anfang mit seinem ganz neuen Orinoco. Eigentlich ein Lauf- (Fahr-) spiel bei dem es nicht alleine darauf ankommt zuerst anzukommen, sondern während der Flussfahrt möglichst viele Aktionen durchzuführen um dadurch Siegpunkte für die Endwertung zu ergattern. Das Spiel funktionierte schon recht gut, nur gab es im Detail ein paar Schwächen. Vom Grundgedanke her eher ein einfacheres "Familienspiel", dafür hat es allerdings etwas viele verschiedene Punkteoptionen.
Als nächstes packte Florian einen Prototypen aus, bei dem es einem durch die Grafik und Materialien fast die Sprache verschlug. Leider war das nur der allererste Eindruck, denn die Plättchenfarben waren sehr ungünstig und stimmten nicht mit den Klötzchen überein, sodass wir uns erst Hilfsmittel schaffen mussten um überhaupt die Übersicht behalten zu können. Im Ansatz bot das Spiel interessante Gedanken, allerdings waren die Möglichkeiten durch die Geldknappheit sehr eingeschränkt dass kein rechter Spielfluss aufkommen wollte. Mit ein paar kleinen Kniffen kann Florian aber der Situation Herr werden.
Danach konnte ich noch einmal Kronlanda testen - dieses mal ist aus dem hektischen Spiel ein eher konventionelles Spiel geworden. Leider fehlte etwas der Pepp und die Spannung, dass dieser Test zunächst etwas frustrierend verlief. Zum Glück bekam ich gleich darauf etliche Hinweise und Ideen, die sich zum Teil einfließen lassen. Ich arbeite weiter daran.
Leider musste Peer jetzt gehen, aber Reinhold nahm stattdessen Platz und Jeff stellte uns sein neues Kartenspiel Pisa vor. Ein eher einfaches Spiel bei dem es gilt mit Karten Türme zu bilden und gleichzeitig möglichst viele Karten von der Turmfarbe zu sammeln, der am Ende am niedrigsten ist. Es ist sehr schwer hier etwas zu beeinflussen und früh zu erkennen welcher Turm denn wohl niedrig und welcher hoch sein wird. Das Spielende ist ein wenig unausgereift, aber hier hat Jeff sicher noch eine Idee. Für einen "Absacker" sicher ganz nett, wenn auch sehr seicht.
Fazit: es war toll die unterschiedlichen Spieltypen direkt hintereinander zu testen und fast schon vergleichen zu können. Die Spiele waren allesamt ganz frisch und ungetestet und so war es nicht zu erwarten, dass aus dem Stand ein "Knaller" dabei war. Orinoco hat mir vom ersten Eindruck am besten gefallen.

Ich freue mich schon aufs nächste Mal.

Dienstag, 6. März 2007

Spielwiese 05.03.2007

Tja, da habe ich mich doch tatsächlich mal wieder in die Spielwiese verirrt an diesem Montag. Bis 19.20 war ich alleine, dann kam noch Reinhold und das wars auch schon - nicht mal mein spezieller "Freund" war da und auch nicht Dietmar, wegen dem ich eigentlich gekommen bin, aber es hat ihm wohl doch nicht so sehr gefallen am Samstag.
Wir versuchten das Beste daraus zu machen und spielten eben ein paar Runden nur zu zweit.
Den Anfang machte Taluva, welches ich noch nicht kannte. Es kommt mit sehr einfachen Regeln aus und gefällt mir ziemlich gut, allerdings braucht es zu einem Eindruck ganz sicher noch eine Mehrpersonenrunde.
Danach spielten wir eine Partie Yspahan mit der vorzüglichen 2 Personenregel. Hier hatten wir doch tatsächlich falsch gespielt gehabt, nämlich dass die Karawane gewertet und abgeräumt wird wenn sie vollbesetzt ist... man lernt immer was dazu.
Den Abschluss bildete Pylos von Gigamic. Ein sehr verzwicktes Denkspielchen, bei dem es mehr zu beachten gibt, als es zunächst den Anschein hat. Hier machten wir natürlich 2 Partien, da der Startspieler wohl einen kleinen Vorteil hat - so gewann dieser auch jedes mal.
Das wars dann wohl komplett mit der Montagsrunde.

Sonntag, 4. März 2007

Spielen bei Hartmut (03.03.2007)

Da Dietmar S. aus dem Süden der Republik übers Wochenende in Berlin weilen sollte, haben wir für den Abend einen Spieleabend einberaumt.
Dietmar hatte 2 Neuheiten im Gepäck: Alchemist und Portobello Market. Wir starteten sogleich mit Alchemist, der Neuheit von Amigo. Es eröffnet sich ein wunderschöner Spielplan, ein paar Plättchen und eine Fülle an Holzklötzchen. Es geht darum mit seinen Zutaten Tränke zu brauen. Dafür bekommt man Siegpunkte und zwar soviele man will (1-10), aber der Clou daran ist, dass nur die anderen Spieler diesen Trank kopieren dürfen und ihrerseits die gleiche Zahl an Siegpunkten einstreichen. Das kann schonmal ganz verzwackt sein, denn man darf in bestimmte Kessel nur bestimmte Zutaten reinpacken und auch keinen Trank zweimal brauen. Am Ende (ca. 45-60 Minuten - mit mehr Spielerfahrung sicher nicht über 30 Minuten) gibt es noch Sonderpunkte für die Zutat, die während dem Spiel am meisten verwendet wurde. Ein sehr kurzweiliges aber mitunter auch verkopftes Spiel mit einem eher abstrakten Hintergrund. Mir hats gefallen, trotz meines letzten Platzes, aber ich wollte natürlich gleich ein extrem ausprobieren, was wenig zündete :-)
Zweites Spiel des Abends war Frischfisch von 2F Spiele. Die Übersicht ist schon gewaltig schwer zu behalten - vor allem wo eine Straße zu platzieren ist und wo noch nicht. Dadurch ist es zunächst schwer den Wert eines bestimmten Bauplatzes einzuschätzen. Es macht schon Spaß zu sehen, wie sich der Spielplan nach und nach füllt. Wohl Friedemanns bestes Spiel (nach Funkenschlag natürlich!).
Nach einer kurzen Schlemmerpause gings ans nächste Spiel: Metromania vom Französischen Kleinverlag Spiel-ou-face. Das Cover ist schonmal sehr hässlich, aber der Inhalt entschädigt dann: ein Spielplanrand zum Zusammenstecken. Dazwischen werden Dreieckfelder eingesetzt, dass jedes mal eine neue Ausgangsposition entsteht. Jeder Spieler verfügt über 2 U-Bahnlinien, die er möglichst gewinnbringend über den Plan führen will. Dabei gilt es bestimmte Objekte miteinander zu verbinden, möglichst viele Knotenpunkte entstehen zu lassen (bringen einen Sonderpunkt) und zum Ende hin möglichst beide Linien abgeschlossen zu haben.
Ebenfalls ein sehr interessantes Spiel, allerdings ist die Übersicht sehr verwirrend und die Wertung erschließt sich auch nicht sofort, dass man zumindest sein erstes Spiel aus dem Bach heraus spielen muss um zu sehen wie es sich entwickelt und was geschehen wird.
Nachdem Diemar leider schon gehen musste ließen wir den Abend noch mit einer Runde Kardinal und König ausklingen... klasse!

Donnerstag, 22. Februar 2007

Spielen bei uns 21.02.2007


Alles war schon etwas hektisch.... mein Schatz kam recht spät von Arbeit und schon klingelte es an der Tür, aber Andreas ist ein angenehmer Zeitgenosse, man kann auch erstmal noch nen Moment ratschen bevor das erste Spiel auf den Tisch kommt.
Er hatte die neue Thurn und Taxis Erweiterung Glanz und Gloria mitgebracht und so kamen wir dann auch in den Genuss die erste Neuheit von Nürnberg zu spielen.
Leider hatte ich am selben Tag bereits einen Threat im Spielboxforum gelesen, der das Spielgefühl eines Spielers wiederspiegelte. So konnte ich mich leider weniger dem Spiel hingeben, als immer wieder in mich hineinzuhorchen, ob ich das Spiel genauso empfinde.
Die Karte ist schonmal sehr schön und vor allem für heimatverbundene Nordlichter sehr zu empfehlen. Die Regeländerungen sind wenig dramatisch... man könnte sagen es ist schon eine Regelvereinfachung, was für eine Erweiterung doch recht ungewöhnlich ist. Der Wagner fällt jetzt weg und somit auch das Spielende über die 7er Kutsche. Das Auslegen ist nun weniger risikoreich, da man aus Ermangelung passender Karten gerne mal einfach nur Hufeisenkarten dazu legen kann. Mehr zum Spielgefühl gibts auf meiner "Eindrücke-Seite" in wenigen Tagen.
Danach hatte ich eigentlich Goa vorgesehen, da Andreas bereits vor Wochen den Wunsch äußerte das Spiel noch einmal kredenzt zu bekommen. Da uns das im Anbetracht auf den Zustand dann doch etwas zu schwere Kost zu sein schien, fiel die Wahl auf Raja (ob das dann wesentlich leichtere Kost ist sei mal dahingestellt). Also ich liebe das Spiel ja sehr, aber bei den andern beiden war und bin ich mir da nicht so sicher. Zu dritt ist es dann wohl auch etwas unspektakulärer als zu viert oder fünft.
Den Abschluss bildete ein lockeres Tutanchamun, was ein dankbarer Absacker ist.
Morgen ist dann wieder Testspielabend - mal sehen, ob ich bis dahin noch etwas "Testwürdiges" auf die Beine stellen kann.

Samstag, 17. Februar 2007

Spielen bei Peer 16.02.2007

Nach längerer Zeit mal wieder ein Treffen bei Peer. Zunächst waren wir zu viert, was eine schöne Runde versprach.
Peer testete mit uns sein frisch überarbeitetes Serengeti aka Schatzwürfeln (einen finalen Titel gibt es noch nicht). Da das Spiel letztes mal darunter litt dass es einerseits zu lange dauerte und andererseits die Wertung zu schwer zu überblicken war, hatten wir es nun mit einem kleineren Spielplan, der von der Form her sechseckig ist zu tun.
Die Mechanismen sind gleich geblieben. Was letztes mal zu lange dauerte, war dieses mal wirklich etwas zu kurz. Eine Unachtsamkeit bescherte Peer einen nicht mehr aufzuholenden Sieg. Möglicherweise kann eine weitere Ebene oder ein kleiner Kniff dem Ganzen etwas mehr Pepp verleihen, denn ein sehr gutes Spiel ist es bereits jetzt.
Danach konnte ich mein Kronlanda "an den Mann bringen". Das Spiel wurde noch nie getestet und meine "Bauchschmerzen" vorher waren durchaus berechtigt. Besitzt es doch einen recht innovativen Mechanismus - so innovativ, dass er in der vorliegenden Form einfach nicht funktionieren kann und durchweg chaotisch anmutet. Trotzdem bekam ich wertvolle Tipps was Änderungen angeht, die das eigentlich Originelle trotzdem noch zu lässt. Aber es wartet dabei noch reichlich Arbeit auf mich. So ist das eben, wenn man mit einem Spiel den Anspruch hat einmal andere Wege zu beschreiten (bis zu einem gewissen Punkt natürlich).
Inzwischen stieß noch Dominic zu uns, sodass wir das oft gescholtene Beowulf auf den Tisch holen. Die Aufmachung ist schonmal sehr gelungen und mutet sehr thematisch an. Es gilt das Leben Beowulfs "nachzuspielen" wobei jeder Spieler für sich auf Ruhm aus ist. Auf den einzelnen Stationen sind dann gewisse Abenteuer zu bestehen für die es entweder Belohnungen oder Verletzungen abzuholen gibt.
Tja wo soll ich anfangen... So thematisch wie es zunächst schien war es dann doch in keinster Weise. Ich hatte nie das Gefühl in die Welt der Beowulf-Saga einzutauchen. Es ging einfach nur darum welche Belohnungen zu ergattern sind und wie groß die Gefahr ist Schaden davon zu tragen. Dementsprechend muss ich meinen Einsatz optimieren. Über den Glücksfaktor hat Peer (www.spielbar.com) bereits kleine Anekdoten verfasst. Ich empfand diesen bei Beowulf zu hoch, stellenweise sehr frustrierend und für die zu lange Spieldauer einfach zu präsent. Der vorgefertigte Weg tut sein übriges, dass das Spiel schnell seinen Reiz zu verlieren droht... und das schlimmste: es funktioniert nicht in jeder Besetzung wirklich gut, wobei wir zu fünft noch die interessanteste Besetzung zu bieten hatten. Mich persönlich hat das Spiel wenig angesprochen und würde es auch nicht noch einmal spielen wollen.

"Berlinalespielen"

Vom 8. - 13.2. hatten wir Besuch von einem befreundeten Pärchen, das wegen der Berlinale bei uns Station machte. Neben einigen Kinobesuchen wurde natürlich auch gespielt :-)
Zuerst das grandiose Goa, das man eigentlich gar nicht oft genug spielen kann. Sehr positiv fällt immer wieder auf, dass man bei Goa auch wenn man nicht gewinnt immer den eigenen Fortschritt des Aufbaus sieht. Das kommt selbst bei weniger intensiven und erprobten Brettspielern sehr gut an. Hat man allerdings den unbedingten Ehrgeiz zu gewinnen, muss man schon sehr gut aufpassen und seine Aufmerksamkeiten bündeln... etwas, das mir an dem Abend weniger gelang.
Die Säulen der Erde ist ein gerngesehener Gast auf unserem Spieltisch. Vor allem auch weil unser Besuch ebenfalls in der Brettspielwelt aktiv ist. Was passt da besser, als ein Spiel zuvor in real zu lernen? Noch dazu, dass die beiden den Sieg unter sich ausmachten.
Am Folgetag durfte die obligatorische Tichurunde nicht fehlen (Ok, es wurden dann letztendlich 2, wodurch wir fast die Abfahrt zum Kino verpasst hatten).
In einem weiteren Säulen der Erde konnte ich meine spielerische Unkonzentriertheit ablegen und das Blatt gegenüber dem Vorabend wenden.
Leider hatten wir recht wenig Zeit zusammen, aber die haben wir intensiv genutzt. Es hat riesig Spaß gemacht!

Freitag, 2. Februar 2007

Spielen bei Andreas


Leider musste ich diesen Abeind alleine zu Andreas, aber seine Liebste gesellte sich dazu - wollen wir doch endlich mal Robo Rally spielen.
Es was schon alles vorbereitet... die Pläne und die 6 Zielpunkte. Nach einer kurzen Regelauffrischung gings dann auch schon los.
Es könnte ja alles soooo einfach sein, wenn man nur nicht immer so seltsame Karten bekommen würde, so verliert man gerne mal eine Runde, weil man außer Drehen nicht wirklich vorwärts kommt. Zum Glück ist das nicht nur mir so ergangen.
Das große Negativelement ist die Tatsache, dass man nur 3 Leben hat. Sind die verwirkt, muss man zuschauen. Das wollten wir aber nicht wirklich, also gaben wir den betreffenden (zuerst Valentina und dann traf es mich) noch eine Chance - wir durften nochmal vom letzten Checkpoint starten. Das absolut Positive an dem Spiel ist der ungeheure Variantenreichtum - durch die viele Pläne und wo man die Zielpunkte platziert.
Andreas hat es dabei wohl etwas zu böse gemeint und so dauerte das Spiel, auch wenn es viel Spaß macht etwas zu lange.
Auch ein vermeintlicher Rückstand lässt sich immer mal wieder aufholen, denn irgendwie verzettelt sich jeder einmal. Zu viert wäre wohl noch mehr Pfeffer im Spiel sprich es käme öfter zu Konflikten und Kollisionen.
So kam es, dass ich Andreas ganz kurz vor dem Ziel in einen Abgrund schieben, und das Spiel für mich entscheiden konnte. Allerdings ist er der "moralische Sieger", da er als einziger mit seinen regulären 3 Leben ausgekommen ist.

Freitag, 26. Januar 2007

Testspielabend bei Peer

Leider waren wir nur zu dritt, aber das Gute daran war, dass Jeff die dritte Person war (zu lange hatten wir uns nicht mehr gbesehen!). Wir starteten mit dem komplett überarbeiteten Rungholt. Auf diese Runde war ich sehr gespannt, denn es ist ausschließlich aus dem Bauch heraus "austariert" worden. Leider offenbarten sich schon bald Mängel und Konstellationen, die wir außer Acht gelassen hatten und so änderten wir 2 mal einvernehmlich die Regeln während der Partie. Dadurch zog sich die Partie auch über 2 Stunden dahin, wäre aber bei konzentriertem Spiel sicher in 90 Minuten zu absolvieren. Ich glaube, wir sollten das Spiel mal eine Weile ruhen und reifen lassen - es läuft ja nicht weg.
Danach stellte uns Jeff eine neue Idee vor: Wampum! Das Material war wieder in gewohnt professioneller Art und das Design der Karten in Jeffs typischem liebevollen Stil. Thematisch spielt es im Wilden Westen. Ziel ist es möglichst viele Wampums (verzierte indianische Gürtel) zu erwerben. Das Ganze ist eigentlich ein recht einfaches Kartensammelspiel bei dem es darauf ankommt im richtigen Moment seine Karten in Wampums umzuwandeln. Das Spiel kränkelte noch ein wenig an Spannungsarmut, aber Peer hatte eine erfrischende Idee und so sollte daraus ein sehr gutes Spiel werden.
Den Abschluss bildete Galerie National - die neue Version von meinem alten Metropol. Wir hatten das Spiel ja schon mehrfach mit recht großem Erfolg getestet. Nun wollten wir eine kleine Regelvereinfachung ausprobieren und ich muss sagen, dass es sehr gut geklappt hat (obwohl ich zunächst Zweifel hegte). Es ist schön zu sehen, dass das Spiel nun wohl endlich "fertig" ist :-)

Donnerstag, 18. Januar 2007

Spieleabend bei uns 17.01.2007


Endlich war es soweit... Hermagor konnte komplett durchgespielt werden, nachdem es in Essen nur ein 2 Spielrundenanspiel gab. Die Mechanismen sind allesamt zwar sehr abstrakt, aber es gilt stets abzuwägen wofür man sein Geld ausgibt und was sich eher nicht lohnt. Nach guten 90 Minuten war die Spannung groß, denn es war schwer abzuschätzen wer denn nun gewonnen hatte. So behielt mein Schatz die Oberhand, denn sie hatte schon früh viel Geld kassiert, als wir anderen viel durch unkoordiniertes Reisen verprasst haben. Das Spiel hat mir super gefallen... vielleicht DIE beste Essen-Neuheit. Ich freue mich schon auf die nächste Runde, denn es gibt noch so viel auszuprobieren.
Eigentlich wollte Andreas ja unbedingt noch einmal Goa spielen, aber wir entschieden uns dann dokch für Tikal entschieden. Mann waren das Zeiten, als Tikal den Preis Spiel des Jahres erhielt. So eine Zeit kommt wohl nie mehr zurück.
Ähnlich wie bei Maestro Leonardo vor kurzem habe ich mich hier zeimlich verzettelt und konnte Punktemäßig nur hinterherlaufen. Hier ist der Spieler bevorteilt, der den Vulkan aufdeckt und seine Wertung zuerst durchführt. Als letzter bekommt man hier nur noch die Reste ab, da die wirklich lukrativen Tempel schon alle zugerüstet sind. Und so blieb mir nur der letzte Platz übrig. Was solls, ich greife dafür nächstes mal wieder voll an!

Samstag, 6. Januar 2007

Spieleabend bei Peer 04.01.2007


Peer hat zum ersten Spieleabend im neuen Jahr gerufen und 3 Leute folgten dem Ruf (Richard, Christian und ich).
Wir starteten mit Peers Spiel Die Juwelen von Afrika. Das Spiel hatte letztes mal noch einen ausbaufähigeren Titel. Ein paar Kleinigkeiten waren schon geändert, aber so wie es uns vorlag funktionierte es nicht richtig in unserer Runde. Wir waren zu sehr auf den persönlichen Sieg fixiert und ließen lieber die ganze Expedition scheitern, als selbst nicht zu gewinnen. Hinterher sind mir ein paar Ideen gekommen das zu ändern (Peer - du hast Post :-))
Danach konnte ich nach langer Zeit mal wieder Porto Carthago testen, nachdem ich doch einiges geändert hatte. Es funktionierte wirklich prächtig - nicht nur weil mir der Sieg förmlich in den Schoß fiel. Die Entschädigung für eine misslungene Verschiffung werde ich noch etwas erhöhen, dann passt das ganze genau so wie ich es mir vorstelle, bevor ich wieder bei einem Verlag vorstellig werde.
Drittes Spiel des Abends war Schatzwürfeln. Ein ganz neues Spiel von Peer (wenn nur deine Materialien nur halb so gut wären wie deine Ideen!). Das Spielfeld war noch etwas zu groß und dadurch auch die Spieldauer und den Abrechnungsmechanismus solltest du dir noch einmal anschauen. Ansonsten ein sehr gutes Spiel so richtig nach meinem Geschmack! Danach war nur noch wenig Zeit, also taten wir etwas sehr untypisches für einen Donnerstag: wir spielten tatsächlich ein "richtiges" Spiel. Die Wahl fiel auf R-Eco von Japon Brand.
Nach Traders of Cartharge vom selben Autor das zweite Spiel, das ich innerhalb kurzer Zeit von diesem Kleinverlag in die Hände bekam. Ein wirklich tolles "Zwischendurchspiel" um das Recyceln von Müll, Handkartenmanagement und Ergattern der Punkteträchtigsten ausliegenden Ertragskarten. Leider wachsen die Müllberge immer schneller und überzählige Handkarten bilden den illegal entsorgten Müll (vergleichbar mit dem Piratenstapel bei Oltre Mare - nur dass man diesen Müll nicht mehr los wird!). Hat sehr viel Spaß gemacht und war vor allem spannend als die Minusertragskarten auslagen.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Spielen bei uns 26.+27.12.2006

Da wir am zweiten Weihnachtsfeiertag unseren Gast begrüßen konnten begannen wir bereits kurz danach mit den ersten Spielrunden.
Erstes Spiel waren die Säulen der Erde, welches er uns als Präsent mitgebracht hatte (Danke an dieser Stelle nochmal!). Da wir alle das Spiel recht gut kannten entwickelte sich eine sehr spannende Geschichte bei der unser Gast (Schnurzel) überraschenderweise mit dem letzten Rang vorlieb nehmen musste.
Danach brachte ich Havoc - The hundred years war auf den Tisch. Die beiden kannten das Spiel noch nicht, es hatte sich aber in meinen anderen Spielrunden bereits auf den Spieltischen eingebrannt. Nach der ersten etwas schleppenden Runde vernahm ich ein einhelliges: "noch mal bitte!" und so legten wir gleich eine flotte Runde nach. Hier bewies Schnurzel dann seine außergewöhnlich guten Spielfähigkeiten und gewann beide Partien.
Den Abschluss bildeten die Säulen von Venedig, welches noch ungespielt auf dem Gabentisch lag. Wir kannten das Spiel ja alle noch von der Messe, allerdings ist es zu dritt nicht gerade der Hit. Keiner wollte dem anderen Punkte schenken und so entwickelte sich ein sehr zähes Ringen um jeden Siegpunkt. Hier ist die größere Runde wesentlich besser geeignet. Da hier mein Schatz die Nase, wie auch schon beim ersten Spiel vorne hatte kann man sie getrost als "Säulenqueen" bezeichnen!
Am nächsten Tag spielte ich mit Schnurzel eine 2er Partie Traders of Cartharge vom Japanischen Kleinverlag "Japon Brand", was ein sehr schönes und kniffliges Kartenspiel ist. Allerdings fand ich es in der 3er Besetzung spannender und interessanter. Zu viert dürfte der Einfluss zu gering sein, so spreche ich die deutliche Empfehlung hier nur für exakt 3 Spieler aus.
Zum Abend hin sollte noch Andreas aufkreuzen, sodass der nächsten Partie Maestro Leonardo nichts im Wege stand... obwohl - ich stand mir selbst im Wege. Nie zuvor hatte ich so viele flüchtige Spielfehler, dass ich die Partie mit jämmerlichen 8 Siegpunkten abschloss. Die Kartengrafik ist der Übersicht nicht sonderlich dienlich sodass es recht anstrengend ist fehlerlos zu spielen.
Hier machte mein Schatz da weiter wo sie Tags zuvor aufgehört hatte: mit einem deutlichen Sieg!
Den Abschluss bildete mein vom Weihnachtsengel gebrachtes Zepter von Zavandor. Andreas kannte das Spiel noch nicht, hatte aber schon viel davon gehört. Es wurde bis zuletzt eine wirklich spannende Partie, nicht zuletzt durch unser ausgeglichenes Setting (nur mit den Nummernkarten 1,2,5 und 6 zu spielen). Am Ende waren drei von uns nur einen Punkt auseinander - Wow!
Das waren auch leider schon wieder zwei wunderbar verspielte Tage.
Ich melde mich dann mal ab und wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr 2007. Wir sehen uns in alter Frische ganz bald wieder auf diesem Kanal!

Samstag, 23. Dezember 2006

Spieleabend bei uns 20.12.2006

Nachdem Andreas letzte Woche angeschlagen war, gab es diese Woche den Ersatzspieleabend für ihn. Zuerst kam zum wiederholten Male Yspahan auf den Tisch. Das Spiel entpuppt sich mehr und mehr zu DEM Renner aller neuen Spiele aus Essen. Andreas kannte das Spiel bisher noch nicht, hatte aber auch sichtlich Freude daran, sodass wir anschließend gleich einen Abnehmner unseres zweiten eingeschweißten Exemplars hatten.
Noch geistig frisch wollten wir uns an Maestro Leonardo heranwagen. Es bewahrheitete sich wieder die These: Erkläre nie ein Spiel nachdem du es nur einmal gespielt und erklärt bekommen hast. So sollten wir einige kleine aber nicht unwesentliche Dinge falsch spielen. Der Spielspaß blieb dadurch ein wenig auf der Strecke. Zum Glück lag es wenigstens an unserer falschen Spielweise, sonst hätte ich an der Güte des Spiels noch gezweifelt.
Nach nunmehr einer 4er, einer 3er und einer 2er Partie würde ich die 4er Runde favorisieren. Vor allem das 2er ist mehr ein Notnagel und nicht sonderlich empfehlenswert.
Ich freue mich schon auf unseren Besuch nächsten Dienstag und den nächsten Spieleabend.
Aber nun erstmal dem Weihnachtsmann die Geschenke entreißen :-)

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Spieletreff Ludothek 18.12.2006

Nach Abstinenz von einer Woche war ich nun wieder hier - eigentlich vor allem nur um Jeff zu treffen, der aus meinem Spiel Metropol ein neues Spiel entwickeln wollte, das eine einfachere Abrechnung und ein neues besser zum Mechanismus passendes Thema zu wählen. Was soll ich sagen? Es ist ihm gelungen. Wir spielten gleich 2 Runden in der vollen 5er Besetzung und änderten eine Kleinigkeit nach der ersten Runde, die das Ganze noch etwas spannender und Interessanter machte. Natürlich dreht es sich jetzt um Ausgrabungsstücke und Ausstellungen (da war doch was...?). Neuer Arbeitstitel ist Galerie National. Thumbs up!

Danach musste Jeff auch schon wieder los, dafür war Reinhold gekommen den angewärmten Stuhl zu besetzen. Nun - wir wollten ein Spiel spielen, das wenigstens schon einer kennt, damit der Einstieg beschleunigt wird und so fiel unsere Wahl auf Die Säulen von Venedig. Das Spiel hatte ich bereits 2 x in Essen gespielt und für recht gut befunden.
Zum Spiel an anderer Stelle mehr, nur geschah was jeden Montag in der Ludothek früher oder später geschieht: unser Spezialist Erbsenzähler und bis ins Tausendstel Optimierer (nennen wir ihn mal Joe) raubt mir und auch einigen anderen aus der Runde den letzten Nerv. Da wird einmal ein Zug zurückgenommen, ständig alle Eventualitäten abgewägt bevor eine Entscheidung getroffen wird und aus jedem Spiel ein Wettbewerb bis aufs Messer geliefert. Natürlich ist dieser Joe meist unter den Gewinnern, allerdings oft auch nur weil einige Mitspieler einfach nicht mehr wollen und irgendwelche Züge machen damit das Spiel endlich zu Ende ist. Wenn die Schachtel 90 Minuten Spielzeit angibt bedeutet das stets: 90 Minuten für Joe und weitere 90 Minuten für die restlichen Spieler.
Vielleicht bin ja nur ich so empfindlich, aber für meinen Teil war das der letzte Spieleabend in der Ludothek... Arrevederci

Samstag, 16. Dezember 2006

Spielen bei Peer 15.12.2006


Überraschenderweise war ich um 18.40 nicht der erste, der bei Peer aufkreuzte. Wir wollten schnell loslegen und entschieden uns für Canal Mania vond en Ragnar Brothers. Kaum hatten wir die Erklärung bzw. das Regelstudium abgeschlossen klingelte es nochmal und es kamen noch 2 Leute. Also stellte sich die Frage was man mit 6 Leuten macht (da Canal Mania nur 5 Spieler zulässt), aber in Spielerkreisen stellt sich diese Frage meist nicht, denn es werden zwei 3er Runden bevorzugt. Anfangs hatte ich den Eindruck es würde ein sehr langes Canal Mania, aber erstens spielten wir recht flott (wenn auch manchmal mit recht albernen Zügen) um das Spiel zu ergründen und zweitens kommt man doch Punktemäßig recht flott voran. Eigentlich ist das Thema mit den Wasserkanälen schwach umgesetzt - es vermittelt stets den Eindruck eines Eisenbahnspiels. Ich fand mich sehr stark an Railroad Tycoon erinnert. Am Ende konnte ich kaum fassen, dass mich Peer noch um einen Punkt schlagen konnte, da ich in der Endabrechnung nichts mehr zu bieten hatte.
Danach stellte uns Peer eine seiner reichhaltigen Ideen vor: Die Reise durch Afrika (oder so ähnlich). ein sehr schnelles Spiel bei dem die Spieler gemeinsam gegen das Spiel spielen und doch jeder für sich den Sieg davontragen möchte. Es nahm aber recht schnell ein jähes Ende mit uns, weil wir einfach zu gierig waren und die Karten ungünstig auftauchten. Das Spiel hat mir schon jetzt sehr gut gefallen (im Gegensatz zum bescheidenen Titel).
Als letztes konnte ich nochmal Legato Andalusi mit den letzten Änderungen versuchen. Die Versteigerung und ein Großteil des Spieles läuft schon sehr rund. Einzig die Bonuspunkte durch die Plättchen fand ich nicht sonderlich gelungen. Hier setze ich nochmal die Schraube an... natürlich war es wieder recht voreilig die Regeln in voller Farbe auszudrucken, aber so bin ich eben.

Spieleabend bei uns 13.12.2006

Leider musste Andreas krankheitsbedingt absagen, sodass wir mit Olaf nur zu dritt waren. Begonnen haben wir mit einer Runde Yspahan, der wir sofort eine zweite Runde folgen ließen. Unglaublich, wie flott es sich spielen lässt, wenn man die Regeln verinnerlicht hat - war es länger als eine halbe Stunde?
Nach einem kleinen Plausch packten wir endlich mal wieder Ubongo auf den Tisch, das wir seinerzeit in Oberhof 2005 das letzte mal gespielt hatten. Es stellte sich die Frage ob wir dem Spiel angesichts der fortgeschrittenen Tageszeit gewachsen sind. Nun, es war vom ersten Moment gleich wieder herrlich wie das "Kind im Manne" (und auch in der Frau) erwacht, wenn es gilt die Hektik in koordiniertes Puzzeln umzumünzen. Dass man nicht imemr der schnellste sein muss um erfolgreich abzuschneiden zeigten beide Partien ;-) Super!

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Spieletreff Ludothek 04.12.2006

Nachdem beim letzten Test ein paar Dinge nicht so gepasst haben versuchten wir mein Legato Andalusi noch einmal mit einigen Änderungen. Dieses mal funktionierte es wesentlich besser, dafür klappte der Versteigerungsmechanismus absolut gar nicht mehr. Na ja - daran werde ich noch arbeiten, aber insgesamt bin ich ziemlich zufrieden.
Danach spielten wir endlich mal wieder Schatten über Camelot. Dieses mal in der 5er Besetzung und natürlich MIT Verräter. Es zeigte sich recht schnell, dass wir nicht den Hauch einer Chance hatten das Spiel zu gewinnen. Zu unkoordiniert waren die Aktionen und zu kommunikationsarm die Spielrunde. Dazu kam dass der Verräter (es war schon ziemlich offensichtlich) nichts für die Gemeinschaft getan hat und einfach nur Karten gehortet hat. Na ja - leider ließ ein Spieler ständig verlauten dass es nicht seine Art Spiel ist - kann man das dann nicht einmal auf sich beruhen lassen anstatt den anderen Leuten so den Spaß zu nehmen?
Na ja wat solls...

Montag, 4. Dezember 2006

Spieleabend bei Peer 01.12.2006

Nach langer Abstinenz sollten wir uns wieder mal bei Peer treffen. Leider waren wir nur zu dritt, aber für einen Spieler ist das nicht weiter tragisch.
Endlich hatte ich die Chance Terra Nova zu spielen. Das Spiel ist ja wirklich so abstrakt, dass es weh tut. Mit dem Aufdrücken eines Themas hat man sich hier keinen großen Gefallen getan. Das Spiel selbst weiß aber trotzdem zu gefallen. Die 2er Partie ist ein richtig hartes Taktikduell. Bei mehr Spielern sinkt der Einfluss dann merklich. Warum man aber bei der Siegpunktleiste nur die geraden Ziffern aufgedruckt und mit einem Punkt markiert hat wissen nur die Götter.
Danach spielten wir eine Essen-Neuheit von einem Japanischen Kleinverlag: Traders of Cartharge. Die Aufmachung und Qualität des Materials ist leider recht schwach. Einige Prototypen haben da weitaus mehr zu bieten. Das Spiel selbst ist ein "Günstigkartenkaufundausleg-Spiel" mit kleinen spannenden Zusatzelementen. Ein wirklich sehr gutes Spiel - leider wohl superschwer zu bekommen.
Drittes Spiel war mein neuer Prototyp Legato Andalusi.Ich hatte große Bedenken, ob das Spiel überhaupt funktionierte mit diesem ungewöhnlichen Versteigerungsmechanismus, aber zumindest zu dritt gab es keine Probleme. Die Anregung der beiden waren ebenfalls sehr nützlich sodass ich sofort ein paar Änderungen einflechten kann.

Mittwoch, 29. November 2006

Spieleabend 29.11.2006

Nachdem sich neben Andreas auch noch Olaf angekündigt hatte sollten wir zu viert sein. Erstes Spiel des Abends war Ur von What's your Game. Das Spiel ist nicht wirklich schwer, aber es fällt anfangs schwer den Überblick über die Aktionsmöglichkeiten zu behalten. Komischerweise wurde das Spiel schnell über den Bau des fünften Ziggurat beendet. In Essen dachte ich erst noch:"baut den eigentlich überhaupt wer?". Ein Spiel was mir wirklich gut gefällt, aber ich kann verstehen wenn man da eher abgeneigt ist, denn Ur ist eigentlich staubtrocken und nicht sehr "hübsch".
Danach stellte sich raus dass unsere Besucher imemr noch kein Thurn & Taxis gespielt haben... eine richtige "Bildungslücke". Gesagt - getan mussten wir uns auch erst ein wenig reinfuchsen, denn die letzte Partie T&T liegt nun schon mehrere Monate zurück. Dank Christian nennen wir unser Exemplar jetzt auch endlich eigen. In Oberhof und danach in der Brettspielwelt hatten wir es seinerzeit ein wenig überspielt, aber jetzt diese Runde machte mal wieder richtig Spaß.
Schade, dass danach der Abend Spielemäßig schon wieder vorbei war.

Dienstag, 21. November 2006

Spieleabend 20.11.2006

Heute hatte sogar Christian den Weg zu uns gefunden (er leidet wohl auch unter Entzugserscheinungen, weil momentan bei Peer keine Spielrunde stattfindet).
Zuerst konnte ich Metropol vorstellen, das ich gerade von Abacus zurückbekommen hatte. Die Meinung der Redaktion wurde bestätigt, dass die Abrechnung etwas zu viel Rechenarbeit ist - hier kann ich den Hebel noch einmal ansetzen.
Da Jeff nicht so lange bleiben konnte, spielten wir noch eine Runde Die Säulen der Erde aber wirklich in berauschender Geschwindigkeit. Hier kam mir meine Onlineerfahrung etwas zugute :-)
Danach verabschiedeten sich ein paar Leute sodass wir zu dritt noch den Dieb von Bagdad spielten. Ein sehr schönes schnelles Spiel an einem sehr schönen Abend.
Aber jetzt freue ich mich erst einmal darauf endlich an meiner neuen Idee arbeiten zu können nachdem in letzter Zeit mehr die alten Sachen aufbereitet wurden.

Dienstag, 14. November 2006

Spieleabend Spielwiese Ludothek 13.11.2006

Wir waren gestern zum ersten mal an einem neuen Ort. Es sollten sich viele Leute einfinden von denen ich einige auch noch nicht kannte. Wir starteten mit Jeff's Würfelspiel von dem ich jetzt auch den Titel weiß: Feudal Dice. Er hat natürlich wieder das gesamte Material überarbeitet. Es ist sehr schön geworden und das Spiel funktioniert auch sehr gut mit 5 Spielern. Ein paar Kleinigkeiten muss er noch ausbalancieren, aber es ist ein sehr gutes Spiel... meiner Meinung nach sein bestes Spiel seit Heartland. Danach verteilten wir uns neu und spielten eine Runde Die Baumeister von Arkadia. Nach 3 Partien bekommt man langsam ein Gefühl was man tun und was man lassen sollte. Das Spiel ist wirklich sehr gut, bei recht einfachen Regeln vermittelt es ein wenig das Spielgefühl von Medina - gerade dieses Aufpassen dem nach mir sitzenden keine Vorlage zu geben. Leider wurde mir vorgeworfen ich hätte das Spiel schlecht erklärt, aber dazu sage ich einfach nur: du solltest besser zuhören!
Die Ludothek wird leider auch keine Lösung für unsere Montagsrunde sein, da der Betreiber normalerweise montags geschlossen hat. Zudem waren die Getränkepreise fast schon eine Frechheit für einen Spieletreff... ein 0,33er Bierchen aus der Flasche für 2,60 € ist einfach unverschämt.

Donnerstag, 9. November 2006

Spieleabend 08.11.2006

Endlich sollte sich die Möglichkeit bieten Die Säulen der Erde zu spielen. Mit 4 Leuten waren die Plätze natürlich heiß umkämpft. Am Ende lag das Feld sehr dicht beisammen (den 1. und 4. trennten gerade mal 4 Punkte). In der Brettspielwelt ist das Spiel auch sehr ansprechend umgesetzt, wenngleich am Anfang etwas die Übersicht fehlt und man ziemlich vor sich herspielt und am Ende hat halt einer gewonnen.
Zweites Spiel des Abends waren die Baumeister von Arkadia. Diese Run de verlief etwas seltsam gegenüber der direkt in Essen. So ist das eben, wenn der Aufbau total variabel ist. Das Spielende trat ein wenig plötzlich ein, weil wir da fast vergessen hatten in den Regeln nachzuschauen. Andreas behielt hier deutlich die Oberhand - er hatte ja auch kurz danach Geburtstag :-) Alles Gute dazu auch von dieser Seite... nächstes mal kommt dein neues Spiel auf den Tisch!

Dienstag, 7. November 2006

Spieleabend 06.11.2006

Endlich mal wieder ein Spieleabend nach all dem Umzugsstress.
Wir starteten einen Prototyp von Jeff. Es hatte sein 2er Würfelspiel für 4 Personen aufgebohrt und umgestaltet. Es gefällt mir sehr gut und schaut wunderschön aus. Ein paar Kleinigkeiten sind noch überarbeitenswürdig, aber sonst passt es schon sehr gut.
Hartmut hatte ebenfalls einen Prototyp dabei. Er scheint mir allerdings noch in einem sehr frühen Stadium. Ehrlich gesagt hat mir das Kartenspiel wenig gefallen. Dafür dass es ein lockeres Spielchen sein soll war es viel zu zäh, verkopft und unnötig kompliziert. Hier gilt es den Hebel anzusetzen.
Erstes "richtiges" Spiel war Megastar von Friedemann Friese über Amigo erschienen. Ein witziges Kartenspiel das ein wenig an King Lui erinnert. Leider fehlt der Spannungsbogen etwas, da eigentlich nur die Schlussphase wirklich wichtig ist.
Den Abschluss bildete Yspahan das ich auf der Messe nicht gespielt habe. Ein recht flottes lockeres Spiel, das trotz der Würfel einiges an Entscheidungen verlangt. Gefällt mir sehr gut und wird wohl bald bei uns im Spielregal seinen Platz finden.

Essen - Mein Messefazit

23.10.2006:
Zurück aus Essen bleibt Zeit die Eindrücke zu verarbeiten. Viele Spiele wurden angetestet und mindestens genausoviele mussten aus Zeitgründen liegengelassen werden.
Diese Messe hat einmal mehr einige Perlen hervorgebracht. In der Szene wird natürlich händeringend ein neues Caylus gesucht, aber solche Perlen werden nur alle paar Jahre mal produziert. Dafür wurde in der Breite ein sehr gutes Niveau präsentiert:
Hermagor aus der Italienischen Mind the Move - Schmiede scheint eine solche Perle zu sein. Wenngleich wir nur 2 Runden gespielt haben, vermittelten diese schon recht gut das Spielgefühl. Es ist wirklich unglaublich welches Gespür die Italiener für feinverzahnte Mechanismen haben.
Ur von What's your Game? ist für mich eine Art Geheimtip. Leider ist die Grafik ziemlich abstrakt und lässt das Thema nicht so recht entfalten, aber die Aktionen scheinen sehr interessant und der Ablauf vielversprechend.
Die Säulen von Venedig von Goldsieber scheint ebenfalls ein sehr interessantes Spiel zu sein, wenngleich das Glücksmoment nicht unerheblich ist.
Yspahan ist kein Caylus-Nachfolger und will es auch gar nicht sein, sondern vielmehr ein taktisches Würfelspiel mit Anspruch und gewissem Tiefgang, das sich aber relativ flott runterspielen lässt.
Die Baumeister von Arcadia ist ein Oberklassespiel von Ravensburger mit recht einfachem Zugang lässt es doch viel Raum sich auszutoben. Für mich ein klares "musthave".
Ebenfalls Oberklasseniveau besitzt Maestro Leonardo und landete nach der Testrunde sofort auf meinem Wunschzettel.
Ausgerechnet Uppsala ist nicht neu, aber durch die Europakärtchen nicht minder Interessant als "Buxtehude".

Natürlich gab es auch einige mittelmäßige oder zwiespältige Kreationen:
Der Dieb von Bagdad von Queen Games ist ein nettes, flottes "Card driven game". Ein schöner Zwischendurchlückenfüller. Das Ursprungsthema des Prototyps hat mir allerdings besser gefallen.
Imperial von Eggertspiele wurde schon im Vorfeld mit viel Interesse überschüttet. Nach unser nächtlichen Testrunde (einer unserer Gruppe hatte es gleich gekauft) war ich allerdings ein wenig enttäuscht. Das Spiel mag von der Anlage her gut sein, aber mir will es nicht so recht gefallen.
Gloria Mundi war schon für 2005 geplant gewesen, jetzt aber endlich erschienen. Das Spiel verfügt über einige sehr interessante Mechanismen, allerdings ist die Spieldauer um einiges zu lange.

Schwächere bis enttäuschende Spiele waren für mich:
Walhalla von Amigo... altbackenes recht langweiliges Mehrheitenspiel.
Salamanca von Zoch konnte ebenfalls keinen überzeugen.
Tempus von Pro Ludo war für mich nach meinem Blindkauf eine herbe Enttäuschung. Zu gleichförmig für ein Entwicklungsspiel und das Material ist eine Frechheit.

Ich bin sicher einer der wenigen Menschen, der die Säulen der Erde noch nicht gespielt hat, aber dazu gibt es sicher noch reichlich Gelegenheit.

Soweit mein kleiner Messeüberblick. Was auffällt dass die größeren Verlage allesamt auch die "Vielspieler" bedienen. Möglicherweise zeichnet sich ein Trend zum anspruchsvolleren Spiel ab. Ich kann das nur vollstens begrüßen!

Möglicherweise stellen sich hier einige Eindrück als falsch oder voreilig heraus, aber so ist es nunmal mit allerersten Eindrücken.

Spieleabend bei den Frustzwergen


05.10.2006:
Diese Woche sollte ich in meiner alten Heimat verweilen und was lag näher, als meine alten Spielkameraden aufzusuchen. Neuerlich haben die Frustzwerge sogar ihre eigene Website
Wir starteten eine Runde Fürsten von Florenz. in Vollbesetzung war es nicht einfach bestimmte Gegenstände zu ersteigern, so wollte ich zunächst die "Baumeisterstrategie" fahren, scheiterte aber kläglich da die Preise einfach zu hoch waren und so musste ich einen Mischmasch spielen. Mehr als ein dritter Platz war nicht drin. Nächstes Spiel war Canyon - es war schön, diesesn Klassiker nach so langer Zeit mal wieder auf dem Tisch zu haben.
Da es noch nicht so spät war, konnte ich den Interessierten noch meinen Prototyp Porto Carthago vorstellen. Es verlief zufriedenstellend, allerdings muss ich den Verwaltungsaufwand etwas reduzieren und ein paar komplizierte Verwicklungen entzerren.
Dieser Abend war anstrengend, aber wunderschön!

Montag, 18. September 2006

Spieleabend 15.09.2006

Der Freitag entwickelt sich mehr und mehr zu einer Runde der "großen" Spiele. Erst Indonesia dann Roads and Boats und dieses mal Friedrich! Wir waren zu viert und starteten zunächst mit einer Runde Siam. Anfangs dauerten die Aktionen noch etwas länger und irgendwie wollte man immer viel mehr machen als man wirklich tun darf. Ich war mit Richard im Partnerspiel knapp unterlegen, aber nach wie vor ein tolles Spiel! Ich hatte noch Arabiyya mit und wir testeten das auch gleich, da es ja eh nicht so lange dauert. An einer Stelle kann es sich aufhängen, aber ich bekam gute Vorschläge das zu ändern. Eigentlich wollte ich ja um 23 Uhr aufbrechen, aber Friedrich ist nunmal nicht in 90 Minuten gespielt. Die Zeit vergeht wie im Flug wenn die Spannung von Runde zu Runde steigt. Peer als Friedrich fing immer mehr an zu schwitzen und war letzlich gnadenlos unterlegen. Ich würde mir aber nach 2 Partien nicht anmaßen zu sagen: "Friedrich hat nie eine Chance". So wurde es zwar 0.30 und der nächste (Arbeits-)Tag für mich ein Horror, aber für so einen schönen Abend kann man das schonmal machen :-)

Donnerstag, 14. September 2006

Spieleabend 11.09.2006

Kaum war ich da konnten wir auch gleich loslegen. Wir begannen mit Jeff's Fishermens Wharf, das ich in einer früheren Fassung schon einmal gespielt hatte. Es ist ein Kartenstichspiel mit Sammel- und Ablegemechanismus. In den Grundzügen gefällt es mir recht gut, allerdings ist es in manchen Details etwas unnötig kompliziert. Auch wurde empfohlen das Material gänzlich auf Karten zu reduzieren. Mal sehen was Jeff daraus macht.
Danach teilten wir uns, da wir auf 6 Leute angewachsen waren und spielten eine Runde Mexica. Wiederum bewahrheitete es sich dass der Schlussspieler eine höhere Gewinnchance hat als die anderen - und so war es denn auch.
Da es noch nicht sooo spät war entschlossen wir uns für eine Partie Keythedral. Es lag nur die englische Fassung vor und wir mussten erst ein wenig mit den Regeln vertraut werden, da unsere letzten Erfahrungen mit dem Spiel schon einige Zeit zurück lagen. So war es doch schon etwas nach 23 Uhr bis wir fertig waren, aber es hat sich sichtlich gelohnt - ein tolles Spiel.
In der nächsten Zeit muss ich was Spielen angeht ein wenig kürzer treten, da die Renovierung und der Umzug in die neue Wohnung ansteht. Viel Arbeit auf die ich mich aber auch sehr freue.

Mittwoch, 6. September 2006

Spieleabend 04.09.2006

Nachdem Richard wieder nicht auftauchte und somit keine Siam Testrunden stattfinden konnten, packte Peer noch einmal sein Koppheister (mit Doppel - p) aus und wir starteten eine 4er Partie. Zu viert finde ich es einen Tick schwächer als zu dritt aufgrund des schwindenden Einflusses, aber es bleibt trotzdem ein tolles Spiel. Man muss manchmal ein wenig anders agieren gerade was seine "Koppheisterfarbe" angeht. Ansonsten finde ich vor allem positiv dass man auch mit einem schlechten Blatt und somit wenigen Stichen gut abschneiden kann wenn sich das Geschehen in den Minusbereich entwickelt.
Nachdem ich Arabiyya komplett überarbeitet hatte stand der erste Test am Menschen bevor. Die 3er Runde verlief schon recht gut. Ein paar Details gilt es noch zu verfeinern. Ich freue mich schon auf weitere Testrunden.
Den Abschluss bildete Mykerinos, das mir immer besser gefällt. So langsam bekommt man ein Gespür dafür worauf es ankommt, nur ich leider nicht so recht *g - ich habe mir vorgenommen es nächstes mal besser zu machen.

Dienstag, 29. August 2006

Spieleabend 28.08.2006

Da Jeff nochmal weg musste starteten wir gleich eine Runde San Juan. Ich konnte schnell die Goldgrube und die Präfektur errichten und so ging es weiter voll auf lila Gebäude. Am Ende noch das Rathaus - da hatte keiner der Mitspieler etwas dagegen zu setzen - und das Ganze nur mit dem lausigen einen Indigo :-)
Danach wollte uns Olaf einen Prototyp vorstellen. Einen Namen hatte das Spiel noch nicht, aber er hat es in Grundzügen zusammen mit Günter Cornett entwickelt. Es geht wieder einmal um Waren, um Kaufen und Verkaufen und ums Bauen von Gebäuden (Häuser, Burgen etc.). Im Gegensatz zu Olaf's anderen Spielen dieses Genres kommt dieses Spiel mit wenigen Regeln aus und ist bewusst einfach gehalten. Das hat mir gut gefallen. Weniger gut war die Unausgewogenheit zwischen den punktträchtigen Aktionen. Hier muss vor allem noch nachgebessert werden, sowie das Spielende genauer definiert und vor allem forciert werden. In Ansätzen hat es sehr gute Ideen.
Den Abschluss bildete eine Runde Wizard. Das Spiel steht doch immer noch ungespielt in unserm Regal - so lernte ich es auch einmal live kennen. Ein schönes Stichspiel in dem es darum geht seine Stiche exakt vorher zu sagen. Das kann manchmal böse ins Auge gehen. Da hintenraus immer mehr Punkte gutzumachen sind kann auch ein hintenliegender Spieler immer noch gut aufholen.

Freitag, 25. August 2006

Testspieleabend 24.08.2006

In sehr kleiner Runde (3 Leute) testeten wir gleich 4 Prototypen.
Den Anfang machte Wie das Wetter wird, ein kleines Zwischendurchspiel von Peer. Es geht darum möglichst früh das Wetter richtig vorherzusagen. Für das was es sein will ein wirklich nettes Spielchen. Ein paar kleine Änderungen bzw. Ergänzungen und du hast ein weiteres Spiel der Kategorie "fertig".
Danach konnte ich nach kompletter Überarbeitung mein Alfred der Große testen. Hatte vorher nur ein paar Runden mit mir selbst zum Ausloten gespielt, aber durch diesen Test konnte man sehen, dass ich schon recht nah dran bin an dem was ich mir vorstelle.
Christian hatte ein mir bisher unbekanntes Spiel dabei: Busnetz. Ein wenig schicker kommt dieser Prototyp schon daher als seine bisherigen Werke. Es geht darum Buslinien zu legen und diese an möglichst lukrativen Gebäuden vorbeiführen zu lassen. Mit ein paar Ergänzungen wird sich durchaus Spielspaß einstellen. Die Anregungen haben wir dir gegeben.
Den Abschluss machte Kopheister, ein Kartenstichspiel das wirklich klasse und innovativ ist!! Den Begriff Kopheister kennen wohl nur Nordlichter - mir jedenfalls war er völlig fremd und auch bei Google bekommt man nur eine Hand voll Treffer. Dank Peer gehe ich jetzt nicht mehr ganz so dumm durchs Leben :-). Selten dass man es schafft auf Anhieb so ein rundes Spiel zu erschaffen. Es wird Zeit, dass das auch endlich ein Verlag zu würdigen weiß Peer!

Dienstag, 22. August 2006

Spieleabend 21.08.2006

Ich war etwas später dran, aber eigentlich doch genau richtig. Ich konnte sofort am "Evo"-Tisch einsteigen. Hatte das Spiel seinerzeit nur einmal gespielt und seit dem nicht mehr. Die Grafik und die Spielkarten sind sehr witzig gestaltet. Weniger witzig ist die Punktezählleiste mit diesen dünnen Markierungsstäben. Wer hat sich so etwas einfallen lassen? Das Spiel selbst lebt vom Sterben, von der Erneuerung und nicht zuletzt vom Ersteigern der Gene - doch Vorsicht! Gesteigert wird mit den eigenen Punkten. Es muss klar sein, dass der Glücksanteil nicht unbeträchtlich ist, gerade wenn es darum geht sich durch das Rauskegeln fremder Saurier Platz zu verschaffen. Dann hat man hier ein solides, witziges Spiel mit einfachem Einstieg. "Du bist letzter - du hast als einziger keinen Schwanz! - "Bist du sicher??".
Zweites Spiel des Abends war Res Publica - ein Klassiker von Reiner Knizia, der bereits 1991 auf Hexagames erschienen ist und in der vorliegenden Version bei Queen Games neu aufgelegt wurde. Das Material ist sehr schön und fordert sofort zum Spielen auf. Leider hält das Spiel nicht ansatzweise was die Optik verspricht. Ein Kartenhandels- und Sammelspiel. Durch Ablegen von Fünflingen bekommt man Siegpunktkarten (hier Dörfer) und das Recht eine andere Sorte Karte zu erwerben. Mit einem Fünfling dieser Karten erhält man dann die ganz fetten Siegpunktkarten (hier Städte). Also ein absolut abstraktes Spiel mit aufgedrücktem Thema. Der Satz: "das ist ja Schwarzer Peter" ist nicht nur einmal gefallen. Dieses Spiel ist ziemlich gefloppt, aber der Abend war trotzdem schön - vor allem auch weil Jeff endlich denVertrag für sein erstes Spiel in der Tasche hat - Glückwunsch dir! Ich werde die Entwicklung weiter verfolgen.

Sonntag, 20. August 2006

Spieleabend 16.08.2006

Eigentlich wollte Andreas Die Borgia mitbringen und erklären, da er sich gerade mit den Regeln vertraut gemacht hat. Als er jedoch gelesen hat, dass sich Indonesia in meinem Besitz befindet, wollte er es unbedingt austesten.
Überraschenderweise bekamen wir an dem Abend noch Besuch und so waren wir zu viert.

Da die Regeln nicht so kompliziert sind und ich bereits Indonesia - Erfahrung gesammelt habe stand einem flotten Beginn nichts im Wege.
Anders wie im letzten 3er Spiel verteilten sich die Schiffsunternehmen auf überwiegend 2 Personen.
Diese hatten auch am Ende beide die Nase weit vorne.
So musste ich mich Olaf knapp geschlagen geben - Glückwunsch, gut gespielt!

Dienstag, 15. August 2006

Spieleabend 14.08.2006

Da wir noch ein paar Leute erwarteten, starteten wir zu sechst eine schnelle Runde Tutanchamun. Das Spiel kann getrost als Klassiker bezeichnet werden und hat mittlerweile auch schon 13 Jahre auf dem Buckel. Klar, dass sich zu sechst der Einfluss in Grenzen hält, aber es macht Spaß auf Plättchenjagd zu gehen. Am Raffiniertesten ist wohl das Spielende, denn es kann sehr plötzlich auftreten. Ein wenig unausgewogen finde ich, dass so nicht alle Spieler gleichoft an der Reihe waren, aber damals legte man darauf wohl nicht so viel Wert.
Als wir dann komplett waren mussten wir uns teilen.
In einer Dreierrunde spielten wir zunächst New England. Ein Spiel, bei dem das Thema sehr schlecht vermittelt wird. Es ist einfach ziemlich hässlich wie die quadratischen Plättchen angelegt werden. Da fehlt jedes Flair. Das Spiel selbst kann bedingt überzeugen. Das Bietelement ist sehr nett, auch dass man Platz für die Figuren schaffen muss, dafür erhält man ja auch genügend Vorteile. Trotzdem, da gibt es von diesem Autor besseres!
Danach testeten wir ein neues Spiel von Jeff. Ich weiß den Titel nicht mehr, aber es zeigte Frösche, die von Seerose zu Seerose springen um dann Fliegen zu fangen. Wie für Jeff üblich ist das Spiel sehr sehr hübsch ausgefallen, aber es zeigte noch ein paar Schwächen im Detail. Die Wertung ist ein wenig 08/15. Vielleicht kann er noch mehr aus dieser Idee machen.
Den Abschluss bildete eine Partie Havoc, welches auch zu dritt überzeugen kann. Das Gemeine an der Punktvergabe ist, dass nur der der zweite ein paar Pünktchen (oder sogar gar keine) abbekommt. Dadurch kann man schonmal ziemlich stark bluffen indem man 2 starke Karten auslegt.
Irgendwie hat Günter alle Spiele gewonnen, aber er ist auch ein Spielerfuchs :-)

Samstag, 12. August 2006

Spieleabend 11.08.2006

Diesen Abend sollte ich endlich dazu kommen mein neu erworbenes Indonesia zu spielen. Da Jeff ausgerechnet an dem Tag Vater geworden ist (Herzlichen Glückwunsch!!) waren wir zwar nur zu dritt, aber das war nicht weiter schlimm. Die einzelnen Regeln sind nicht weiter kompliziert, allerdings verlangt das Spiel etwas "Vorarbeit", denn die Regel ist nicht optimal formuliert und lässt einige Interpretationen zu. Nach einer guten halben Stunde erklären konnten wir auch gleich loslegen. Es entwickelte sich eine sehr spannende und aufregende Partie, bei der man wirklich kaum abschätzen konnte, wer denn nun in Führung liegt. Erst bei Spielende (wir brauchten dafür ca. 3 Stunden) lüftete sich das Geheimnis. Das Spiel beinhaltet sehr schöne Elemente und Mechanismen. Einzig die Schriftart sowie die Einteilung der Gebiete auf dem Spielplan trüben die Übersicht gerade im fortgeschrittenen Spiel gewaltig. Ein paarmal mussten wir den Taschenrechner zu Hilfe nehmen, da die Beträge um die es geht doch beträchtlich werden können.
Durch die Fusionen und Versteigerungen ist stets Interaktion gegeben und jeder Spieler hat bis zum Schluss die Chance auf den Sieg, gerade weil in der Schlussrunde die höchsten Gewinne eingefahren werden. Das hält alle Spieler (anders wie bei diversen 18xx-Runden) bei der Stange.
Insgesamt ein sehr rundes Spiel, wenn man sich darauf einlässt und die Mängel in der Übersicht ausblenden kann. Wir hatten alle viel Spaß und nahmen die Erkenntnis mit, dass man nie sämtliche Schiffslinien einer Person überlassen sollte :-)

Freitag, 4. August 2006

Testspieleabend 03.08.2006


Zunächst mussten wir zu dritt noch etwas auf die beiden Spätankömmlinge warten. Also überbrückten wir die Zeit mit einem kurzen Kartenspiel. Wir entschieden uns für Iliade, da Peer das Spiel gerade neu bekommen und auch noch nicht gespielt hatte. Ein sehr edel und hübsch aufgemachtes Kartenspiel bei dem es in verschiedenen Runden darum geht Punktträchtige Karten zu ergattern indem man aus einem Kampf siegreich hervor geht. Zu dritt war es dann doch ein eher mäßiges Vergnügen. Möglicherweise macht die Partnerversion zu viert oder eine noch größere Besetzung mehr Laune - man wird sehen.
Inzwischen komplett wollte Peer uns sein ganz neues Spiel, Medici und Pazzi vorstellen und dem ersten Test überhaupt unterziehen. Das Spiel kam sehr schwer in Schwung und war fast gar nicht zu überblicken geschweige denn geziehlt zu beeinflussen. Es hakte noch gewaltig an allen Ecken und Enden und so brachen wir nach ca. 90 Minuten ab.
Danach konnte ich Archäo vorstellen, das beim letzten Hippodice Autorenwettbewerb einen guten Platz ergattern konnte. Da das Spiel nur für maximal 4 Spieler ausgerichtet ist, schaute ich gerne zu. Hier passten die Mitspieler nicht auf und Peer konnte einen schnellen Sieg landen, der auch begünstigt durch die richtige Karte zur Richtigen Zeit zu stande kam. Das Spiel ist sehr rund und ich weiß nicht, was man hier noch verbessern kann.
Als nächstes zeigte uns Jeff sein Pala, ein Kartenstichspiel mit sehr originellem Mechanismus. Wir spielten zuerst eine Kennenlernrunde um die Möglichkeiten des Spieles zu entdecken. Danach stiegen wir gleich ins Partnerspiel ein, das noch einen Tick spannender ist. Leider war es schon recht spät, dass wir auch hier nur Zeit hatten für eine Runde.

Dienstag, 1. August 2006

Spieletreff Cafe Oase, Friedrichshain 31.07.2006

Nachdem die "Alte Welt" zum Tode verurteilt ist ;-) mussten wir uns nach einer Ersatzlocation umsehen. Jeff ließ seine Connections spielen und dank seines Aufrufes sind dann reichlich Spieler erschienen. Zu meinem Erstaunen kannte ich die meisten bereits - zumindest vom Sehen. Die Räumlichkeiten sind kein Vergleich zu der schummrigen Alten Welt. Licht und Platzverhältnisse sind supergut. Gut, für die Verpflegung muss man selbst sorgen, aber dafür muss man preislich nicht so viel abdrücken.
Wir starteten mit der Märklin Ausgabe von Zug um Zug. Hier gibt es ein neues Element - die Reisenden, die entlang der eigenen Bahnlinie transportiert werden wollen und beim Durchqueren der Städte die dort liegenden Siegpunktchips an sich nehmen. Ansonsten hat sich nichts verändert. Erfreulich, dass die Karte Deutschland zeigt. So ist wohl diese Ausgabe noch ein Stückchen stärker als die Europa Ausgabe. Dennoch mag ich Zug um Zug nicht sonderlich - vor allem durch die albernen von Gevatter Zufall regierten Auftragskarten.
Günter wollte noch einmal sein Greentown testen, weil er ein paar Änderungen durchgeführt hatte. Sicher benötigt er noch Feinschliff, damit sich das Spiel flüssig entwickelt. Wir waren uns einig: sehr schöner Mechanismus, aber mehr Denksport denn Spiel.
Trotz dass einige Leute schon auf die Uhr schauten, wollten wir noch eine flotte Runde Vinci spielen. Wir schafften es auch tatsächlich eine 4er Runde in ca. 90 Minuten durchzuspielen. Ich kannte das Spiel bereits, allerdings nur von einer falschgespielten Runde, die schon Jahre zurückliegt. Dieses Mal hat mich das Spiel begeistert und wird bei nächster Flohmarktsichtung sofort eingepackt :-)

Freitag, 28. Juli 2006

Testspieltreffen 27.07.2006

Seit einer Weile war das Treffen bei Günter. Wir waren genau 4 Leute, was eigentlich für jedes Spiel eine super Besetzung ist.
Zuerst testeten wir Günters Spiel Greentown welches zur Spiel 2006 erscheinen soll (vermutlich unter anderem Titel). Ich hatte das Spiel ja schon mehrfach gespielt, aber so fand ich es noch einen Tick besser als in den älteren Versionen. Allerdings sehe ich in dem Spielprinzip so schön es sein mag ein Problem: Es wird in Grüblerrunden zu einem zähen Ringen und dadurch weniger ein Spiel als pure Arbeit. Möglicherweise verhindert das dann den Wiederspielreiz. Trotzdem sind es feine Mechanismen, die noch etwas austariert werden müssen und wenn die Grafik ansprechend gestaltet wird, schafft Günter ein nettes Spiel für lange kalte Wintertage.
Für mein Runenstaub war es der erste Test am Menschen. Zuvor hatte ich es nur mit mir selbst durchprobiert. An ein paar Stellen hakte es doch erheblich und die Grafik bzw. Übersicht wurde durch einige Elemente unnötig erschwert. So habe ich hier noch viel Arbeit vor mir - so richtig hat mich das noch nicht überzeugt.
Als drittes Spiel stellte uns Peer ein Kinderspiel vor (Schande - wieder Namen vergessen), trotz dem wir nicht die richtige Zielgruppe dafür waren. Vom Start weg konnten einige Mechanismen begeistern und der Spaß kam nicht zu kurz. Eine Art "Stationsspiel, wie man es vom Zirkeltraining oder einem Übungsparcours kennt. Der ganze Ablauf war nur einen Tick zu chaotisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder hier höllischen Spaß haben werden. Es bleibt zurück, dass das Spiel ein wenig organisierter ablaufen muss, damit es nicht in so einem Tohuwabohu ausartet. Möglicherweise brauchen die Kinder eine "Aufsichtsperson", die das Spiel ein wenig in geordneten Bahnen hält.

Dienstag, 25. Juli 2006

Spieleabend 24.07.2006

Wieder waren nur sehr wenig Leute anwesend. Ob es immer noch mit der Hitze zu tun hat? Na ja - von ein paar weiß ich dass sie in Urlaub sind.
Mit 3 Leuten waren wir schon vollzählig. Zuerst der Schock: Die Alte Welt macht Mitte August definitiv zu. Da müssen wir uns wohl dringendst eine andere Location suchen. Hmm - ob da alle Leute mitziehen werden oder ob der Spieletreff zerfällt?
Den Abend begannen wir mit einer gepflegten Runde Industria. Die Grafik ist immer wieder aufs neue unübersichtlich und erschwert den eigentlich wenig komplizierten Spielablauf unnötig. Es sollte nicht mein Abend werden, aber das steht nicht im Vordergrund. Industria ist weiterhin ein recht gutes Spiel mit sehr guten Elementen das sehr viel Fingerspitzengefühl benötigt.
Zweites Spiel des Abends war Kreta, der Frische flotte Stern am "Mehrheitenspielhimmel". Es war schon eine Weile her, dass ich das Spiel zum letzten Mal gespielt hatte und so spielten wir eine entscheidende Sache falsch. Dadurch wurde das Spiel zum ziemlichen Glücksspiel. Irgendwie dachte ich auch: "das habe ich aber besser in Erinnerung".
Am Ende las ich nochmal in der Anleitung nach und die brachte die Aufklärung. Ich hätte mal VORHER die Anleitung studieren sollen und nicht nur "pseudocool" das Spiel aus dem Gedächtnis erklären sollen. Na ja, trotzdem wars noch ein halbwegs gelungener Abend.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Spieleabend 17.07.2006

Nachdem die Leute letzte Woche später eintrudelten war ich dieses mal auch später dort und trotzdem der Erste *g. Nach einer Weile wurden wir dann doch 5 Leute (na ja - eigentlich 6, aber Josefs Freundin mochte nicht mitspielen). Ich bekam die Chance endlich mal wieder Porto Carthago zu testen und vor allem nach ein paar Änderungen zu beobachten wie sich das Spiel entwickelt. Ein paar Sachen waren noch nicht so 100 %ig stimmig und auch die eine Seite der Verschiffung wurde für etwas zu stark erachtet. Ich bekam ein paar nützliche und gute Anregungen dies zu verbessern, was mich sehr viel weiter gebracht hat. Ein Spiel in Vollbesetzung ist ja immer auch eine Herausforderung für die Spielmechanik.
Nun, ich habe bereits die eine Seite leicht abgeschwächt und auch so etwas Material gespart, die Regel entschlackt und die Spieler im Ganzen gebremst, damit ein Spiel auch wirklich mal nach vollen 6 Runden zu Ende gehen kann.
Die Vollbesetzung hat dann doch ca. 150 Minuten gedauert, woran aber auch die häufigen Einwürfe und folgendes Diskutieren Schuld war. Bei Spielkenntnis lässt sich das Spiel sicher in 90-120 Minuten Spielen und befindet sich damit auf Goa und Funkenschlag - Niveau.
Ich danke den Beteiligten jedenfalls für ihre Geduld und das intensive Beschäftigen mit dem Spiel!

Donnerstag, 13. Juli 2006

Spieleabend 12.07.2006

Kaum eine Woche vor Bekanntgabe des "Spiel des Jahres" streuten wir noch einmal einen Spieleabend ein. Wir waren genau 4 Leute, also konnten wir endlich das von Andreas gewünschte Blokus spielen. Auch hier blieb es nicht bei einer Runde, gerade weil man beim ersten Spiel vielleicht noch nicht den Blick für die Möglichkeiten hat, aber er schlug sich sehr wacker ;-)
Danach wurden einige Wünsche geäußert und wir entschieden uns schließlich für Mykerinos. Das erste Spiel machten wir einen entscheidenden Fehler, nämlich das Spielfeld war zu groß bemessen, dadurch fehlte es etwas an Konkurrenz. Wir merkten das erst beim dritten Durchgang, als die Kärtchen nicht mehr ausreichten. Aber das Ganze hatte sein Gutes: so fingen wir nochmals von vorne an und so wussten die Mitspieler schon etwas worauf es ankommt.
Das Spiel fand recht guten Anklang, sodass ich es sogar ausleihen "musste", was ich aber in dem Fall sehr gerne getan habe.
Ich melde mich dann nächste Woche wieder aus der ersten Reihe mit dem Bericht zum Montagsspieltag und der Verkündung des Spiel des Jahres.

Dienstag, 11. Juli 2006

Spieleabend 10.07.2006

So, die Fußball WM ist vorbei, nun kann man sich wieder mit freiem Kopf dem Spielen hingeben :-)
Leider sahen das an diesem Montagabend nicht viele Leute so. Ich war schon kurz vor dem Gehen, als Reinhold eintraf und kurz darauf noch 2 weitere Spieler - so war die Runde doch noch gerettet. Wir starteten mit ein paar Runden Yucata' mit verschiedenen Startaufstellungen. Es ist schon toll wie einfach ein gutes Spiel sein kann. Ich weiß zwar nicht wirklich wie man hier gewinnt, aber ich mag es ungemein.
Danach kam nach langer Abstinenz endlich mal wieder Magellan auf den Tisch - ein wunderbares Versteigerungsspiel, das leider seinerzeit etwas untergegangen ist und recht schnell aus der Spielelandschaft verschwunden ist. Dass die Runde gleich noch einmal spielen wollten, spricht Bände, denn das kommt nur äußerst selten vor. Hier bekam ich endlich mein erhoftes Erfolgserlebnis :-)

Samstag, 1. Juli 2006

Testspieleabend 27.06.2006

Nach längerer Zeit mal wieder ein Spieleabend für mich... bei all dem (positiven) WM-Stress! Wir waren erst zu dritt und vertrieben uns die Wartezeit bis der Rest eintrudelten mit einer Partie Jockey. Ja, ihr lest richtig! Dementsprechend meinte Mirko, als er eintraf: "ist das ein Prototyp oder habt ihr das wirklich gespielt?" *lach*. Nein, Jockey ist ein wirklich schönes altes Wettspiel, allerdings etwas angestaubt. Man kann es mal spielen, dann reicht es aber auch wieder...
In der kompletten 5er Runde wollten wir nochmals Rungholt testen. Leider gab es immer wieder Duskussionen die zwar wichtig sind was Änderungen betrifft, aber die Sache doch über 3 Stunden hinauszog. Wir waren danach leider etwas ernüchtert, wenngleich gerade die Schlussphase irrsinnig spannend war und keiner der Spieler gewonnen hat, der vorher offensiv gesteigert und recht früh wie der Sieger ausgesehen hat. Das spricht für das Spiel.
Ein paar Dinge gibt es aber noch zu ändern, gerade was das Einreichen beim Verlag angeht.