Donnerstag, 14. September 2006

Spieleabend 11.09.2006

Kaum war ich da konnten wir auch gleich loslegen. Wir begannen mit Jeff's Fishermens Wharf, das ich in einer früheren Fassung schon einmal gespielt hatte. Es ist ein Kartenstichspiel mit Sammel- und Ablegemechanismus. In den Grundzügen gefällt es mir recht gut, allerdings ist es in manchen Details etwas unnötig kompliziert. Auch wurde empfohlen das Material gänzlich auf Karten zu reduzieren. Mal sehen was Jeff daraus macht.
Danach teilten wir uns, da wir auf 6 Leute angewachsen waren und spielten eine Runde Mexica. Wiederum bewahrheitete es sich dass der Schlussspieler eine höhere Gewinnchance hat als die anderen - und so war es denn auch.
Da es noch nicht sooo spät war entschlossen wir uns für eine Partie Keythedral. Es lag nur die englische Fassung vor und wir mussten erst ein wenig mit den Regeln vertraut werden, da unsere letzten Erfahrungen mit dem Spiel schon einige Zeit zurück lagen. So war es doch schon etwas nach 23 Uhr bis wir fertig waren, aber es hat sich sichtlich gelohnt - ein tolles Spiel.
In der nächsten Zeit muss ich was Spielen angeht ein wenig kürzer treten, da die Renovierung und der Umzug in die neue Wohnung ansteht. Viel Arbeit auf die ich mich aber auch sehr freue.

Mittwoch, 6. September 2006

Spieleabend 04.09.2006

Nachdem Richard wieder nicht auftauchte und somit keine Siam Testrunden stattfinden konnten, packte Peer noch einmal sein Koppheister (mit Doppel - p) aus und wir starteten eine 4er Partie. Zu viert finde ich es einen Tick schwächer als zu dritt aufgrund des schwindenden Einflusses, aber es bleibt trotzdem ein tolles Spiel. Man muss manchmal ein wenig anders agieren gerade was seine "Koppheisterfarbe" angeht. Ansonsten finde ich vor allem positiv dass man auch mit einem schlechten Blatt und somit wenigen Stichen gut abschneiden kann wenn sich das Geschehen in den Minusbereich entwickelt.
Nachdem ich Arabiyya komplett überarbeitet hatte stand der erste Test am Menschen bevor. Die 3er Runde verlief schon recht gut. Ein paar Details gilt es noch zu verfeinern. Ich freue mich schon auf weitere Testrunden.
Den Abschluss bildete Mykerinos, das mir immer besser gefällt. So langsam bekommt man ein Gespür dafür worauf es ankommt, nur ich leider nicht so recht *g - ich habe mir vorgenommen es nächstes mal besser zu machen.

Dienstag, 29. August 2006

Spieleabend 28.08.2006

Da Jeff nochmal weg musste starteten wir gleich eine Runde San Juan. Ich konnte schnell die Goldgrube und die Präfektur errichten und so ging es weiter voll auf lila Gebäude. Am Ende noch das Rathaus - da hatte keiner der Mitspieler etwas dagegen zu setzen - und das Ganze nur mit dem lausigen einen Indigo :-)
Danach wollte uns Olaf einen Prototyp vorstellen. Einen Namen hatte das Spiel noch nicht, aber er hat es in Grundzügen zusammen mit Günter Cornett entwickelt. Es geht wieder einmal um Waren, um Kaufen und Verkaufen und ums Bauen von Gebäuden (Häuser, Burgen etc.). Im Gegensatz zu Olaf's anderen Spielen dieses Genres kommt dieses Spiel mit wenigen Regeln aus und ist bewusst einfach gehalten. Das hat mir gut gefallen. Weniger gut war die Unausgewogenheit zwischen den punktträchtigen Aktionen. Hier muss vor allem noch nachgebessert werden, sowie das Spielende genauer definiert und vor allem forciert werden. In Ansätzen hat es sehr gute Ideen.
Den Abschluss bildete eine Runde Wizard. Das Spiel steht doch immer noch ungespielt in unserm Regal - so lernte ich es auch einmal live kennen. Ein schönes Stichspiel in dem es darum geht seine Stiche exakt vorher zu sagen. Das kann manchmal böse ins Auge gehen. Da hintenraus immer mehr Punkte gutzumachen sind kann auch ein hintenliegender Spieler immer noch gut aufholen.

Freitag, 25. August 2006

Testspieleabend 24.08.2006

In sehr kleiner Runde (3 Leute) testeten wir gleich 4 Prototypen.
Den Anfang machte Wie das Wetter wird, ein kleines Zwischendurchspiel von Peer. Es geht darum möglichst früh das Wetter richtig vorherzusagen. Für das was es sein will ein wirklich nettes Spielchen. Ein paar kleine Änderungen bzw. Ergänzungen und du hast ein weiteres Spiel der Kategorie "fertig".
Danach konnte ich nach kompletter Überarbeitung mein Alfred der Große testen. Hatte vorher nur ein paar Runden mit mir selbst zum Ausloten gespielt, aber durch diesen Test konnte man sehen, dass ich schon recht nah dran bin an dem was ich mir vorstelle.
Christian hatte ein mir bisher unbekanntes Spiel dabei: Busnetz. Ein wenig schicker kommt dieser Prototyp schon daher als seine bisherigen Werke. Es geht darum Buslinien zu legen und diese an möglichst lukrativen Gebäuden vorbeiführen zu lassen. Mit ein paar Ergänzungen wird sich durchaus Spielspaß einstellen. Die Anregungen haben wir dir gegeben.
Den Abschluss machte Kopheister, ein Kartenstichspiel das wirklich klasse und innovativ ist!! Den Begriff Kopheister kennen wohl nur Nordlichter - mir jedenfalls war er völlig fremd und auch bei Google bekommt man nur eine Hand voll Treffer. Dank Peer gehe ich jetzt nicht mehr ganz so dumm durchs Leben :-). Selten dass man es schafft auf Anhieb so ein rundes Spiel zu erschaffen. Es wird Zeit, dass das auch endlich ein Verlag zu würdigen weiß Peer!

Dienstag, 22. August 2006

Spieleabend 21.08.2006

Ich war etwas später dran, aber eigentlich doch genau richtig. Ich konnte sofort am "Evo"-Tisch einsteigen. Hatte das Spiel seinerzeit nur einmal gespielt und seit dem nicht mehr. Die Grafik und die Spielkarten sind sehr witzig gestaltet. Weniger witzig ist die Punktezählleiste mit diesen dünnen Markierungsstäben. Wer hat sich so etwas einfallen lassen? Das Spiel selbst lebt vom Sterben, von der Erneuerung und nicht zuletzt vom Ersteigern der Gene - doch Vorsicht! Gesteigert wird mit den eigenen Punkten. Es muss klar sein, dass der Glücksanteil nicht unbeträchtlich ist, gerade wenn es darum geht sich durch das Rauskegeln fremder Saurier Platz zu verschaffen. Dann hat man hier ein solides, witziges Spiel mit einfachem Einstieg. "Du bist letzter - du hast als einziger keinen Schwanz! - "Bist du sicher??".
Zweites Spiel des Abends war Res Publica - ein Klassiker von Reiner Knizia, der bereits 1991 auf Hexagames erschienen ist und in der vorliegenden Version bei Queen Games neu aufgelegt wurde. Das Material ist sehr schön und fordert sofort zum Spielen auf. Leider hält das Spiel nicht ansatzweise was die Optik verspricht. Ein Kartenhandels- und Sammelspiel. Durch Ablegen von Fünflingen bekommt man Siegpunktkarten (hier Dörfer) und das Recht eine andere Sorte Karte zu erwerben. Mit einem Fünfling dieser Karten erhält man dann die ganz fetten Siegpunktkarten (hier Städte). Also ein absolut abstraktes Spiel mit aufgedrücktem Thema. Der Satz: "das ist ja Schwarzer Peter" ist nicht nur einmal gefallen. Dieses Spiel ist ziemlich gefloppt, aber der Abend war trotzdem schön - vor allem auch weil Jeff endlich denVertrag für sein erstes Spiel in der Tasche hat - Glückwunsch dir! Ich werde die Entwicklung weiter verfolgen.

Sonntag, 20. August 2006

Spieleabend 16.08.2006

Eigentlich wollte Andreas Die Borgia mitbringen und erklären, da er sich gerade mit den Regeln vertraut gemacht hat. Als er jedoch gelesen hat, dass sich Indonesia in meinem Besitz befindet, wollte er es unbedingt austesten.
Überraschenderweise bekamen wir an dem Abend noch Besuch und so waren wir zu viert.

Da die Regeln nicht so kompliziert sind und ich bereits Indonesia - Erfahrung gesammelt habe stand einem flotten Beginn nichts im Wege.
Anders wie im letzten 3er Spiel verteilten sich die Schiffsunternehmen auf überwiegend 2 Personen.
Diese hatten auch am Ende beide die Nase weit vorne.
So musste ich mich Olaf knapp geschlagen geben - Glückwunsch, gut gespielt!

Dienstag, 15. August 2006

Spieleabend 14.08.2006

Da wir noch ein paar Leute erwarteten, starteten wir zu sechst eine schnelle Runde Tutanchamun. Das Spiel kann getrost als Klassiker bezeichnet werden und hat mittlerweile auch schon 13 Jahre auf dem Buckel. Klar, dass sich zu sechst der Einfluss in Grenzen hält, aber es macht Spaß auf Plättchenjagd zu gehen. Am Raffiniertesten ist wohl das Spielende, denn es kann sehr plötzlich auftreten. Ein wenig unausgewogen finde ich, dass so nicht alle Spieler gleichoft an der Reihe waren, aber damals legte man darauf wohl nicht so viel Wert.
Als wir dann komplett waren mussten wir uns teilen.
In einer Dreierrunde spielten wir zunächst New England. Ein Spiel, bei dem das Thema sehr schlecht vermittelt wird. Es ist einfach ziemlich hässlich wie die quadratischen Plättchen angelegt werden. Da fehlt jedes Flair. Das Spiel selbst kann bedingt überzeugen. Das Bietelement ist sehr nett, auch dass man Platz für die Figuren schaffen muss, dafür erhält man ja auch genügend Vorteile. Trotzdem, da gibt es von diesem Autor besseres!
Danach testeten wir ein neues Spiel von Jeff. Ich weiß den Titel nicht mehr, aber es zeigte Frösche, die von Seerose zu Seerose springen um dann Fliegen zu fangen. Wie für Jeff üblich ist das Spiel sehr sehr hübsch ausgefallen, aber es zeigte noch ein paar Schwächen im Detail. Die Wertung ist ein wenig 08/15. Vielleicht kann er noch mehr aus dieser Idee machen.
Den Abschluss bildete eine Partie Havoc, welches auch zu dritt überzeugen kann. Das Gemeine an der Punktvergabe ist, dass nur der der zweite ein paar Pünktchen (oder sogar gar keine) abbekommt. Dadurch kann man schonmal ziemlich stark bluffen indem man 2 starke Karten auslegt.
Irgendwie hat Günter alle Spiele gewonnen, aber er ist auch ein Spielerfuchs :-)

Samstag, 12. August 2006

Spieleabend 11.08.2006

Diesen Abend sollte ich endlich dazu kommen mein neu erworbenes Indonesia zu spielen. Da Jeff ausgerechnet an dem Tag Vater geworden ist (Herzlichen Glückwunsch!!) waren wir zwar nur zu dritt, aber das war nicht weiter schlimm. Die einzelnen Regeln sind nicht weiter kompliziert, allerdings verlangt das Spiel etwas "Vorarbeit", denn die Regel ist nicht optimal formuliert und lässt einige Interpretationen zu. Nach einer guten halben Stunde erklären konnten wir auch gleich loslegen. Es entwickelte sich eine sehr spannende und aufregende Partie, bei der man wirklich kaum abschätzen konnte, wer denn nun in Führung liegt. Erst bei Spielende (wir brauchten dafür ca. 3 Stunden) lüftete sich das Geheimnis. Das Spiel beinhaltet sehr schöne Elemente und Mechanismen. Einzig die Schriftart sowie die Einteilung der Gebiete auf dem Spielplan trüben die Übersicht gerade im fortgeschrittenen Spiel gewaltig. Ein paarmal mussten wir den Taschenrechner zu Hilfe nehmen, da die Beträge um die es geht doch beträchtlich werden können.
Durch die Fusionen und Versteigerungen ist stets Interaktion gegeben und jeder Spieler hat bis zum Schluss die Chance auf den Sieg, gerade weil in der Schlussrunde die höchsten Gewinne eingefahren werden. Das hält alle Spieler (anders wie bei diversen 18xx-Runden) bei der Stange.
Insgesamt ein sehr rundes Spiel, wenn man sich darauf einlässt und die Mängel in der Übersicht ausblenden kann. Wir hatten alle viel Spaß und nahmen die Erkenntnis mit, dass man nie sämtliche Schiffslinien einer Person überlassen sollte :-)

Freitag, 4. August 2006

Testspieleabend 03.08.2006


Zunächst mussten wir zu dritt noch etwas auf die beiden Spätankömmlinge warten. Also überbrückten wir die Zeit mit einem kurzen Kartenspiel. Wir entschieden uns für Iliade, da Peer das Spiel gerade neu bekommen und auch noch nicht gespielt hatte. Ein sehr edel und hübsch aufgemachtes Kartenspiel bei dem es in verschiedenen Runden darum geht Punktträchtige Karten zu ergattern indem man aus einem Kampf siegreich hervor geht. Zu dritt war es dann doch ein eher mäßiges Vergnügen. Möglicherweise macht die Partnerversion zu viert oder eine noch größere Besetzung mehr Laune - man wird sehen.
Inzwischen komplett wollte Peer uns sein ganz neues Spiel, Medici und Pazzi vorstellen und dem ersten Test überhaupt unterziehen. Das Spiel kam sehr schwer in Schwung und war fast gar nicht zu überblicken geschweige denn geziehlt zu beeinflussen. Es hakte noch gewaltig an allen Ecken und Enden und so brachen wir nach ca. 90 Minuten ab.
Danach konnte ich Archäo vorstellen, das beim letzten Hippodice Autorenwettbewerb einen guten Platz ergattern konnte. Da das Spiel nur für maximal 4 Spieler ausgerichtet ist, schaute ich gerne zu. Hier passten die Mitspieler nicht auf und Peer konnte einen schnellen Sieg landen, der auch begünstigt durch die richtige Karte zur Richtigen Zeit zu stande kam. Das Spiel ist sehr rund und ich weiß nicht, was man hier noch verbessern kann.
Als nächstes zeigte uns Jeff sein Pala, ein Kartenstichspiel mit sehr originellem Mechanismus. Wir spielten zuerst eine Kennenlernrunde um die Möglichkeiten des Spieles zu entdecken. Danach stiegen wir gleich ins Partnerspiel ein, das noch einen Tick spannender ist. Leider war es schon recht spät, dass wir auch hier nur Zeit hatten für eine Runde.

Dienstag, 1. August 2006

Spieletreff Cafe Oase, Friedrichshain 31.07.2006

Nachdem die "Alte Welt" zum Tode verurteilt ist ;-) mussten wir uns nach einer Ersatzlocation umsehen. Jeff ließ seine Connections spielen und dank seines Aufrufes sind dann reichlich Spieler erschienen. Zu meinem Erstaunen kannte ich die meisten bereits - zumindest vom Sehen. Die Räumlichkeiten sind kein Vergleich zu der schummrigen Alten Welt. Licht und Platzverhältnisse sind supergut. Gut, für die Verpflegung muss man selbst sorgen, aber dafür muss man preislich nicht so viel abdrücken.
Wir starteten mit der Märklin Ausgabe von Zug um Zug. Hier gibt es ein neues Element - die Reisenden, die entlang der eigenen Bahnlinie transportiert werden wollen und beim Durchqueren der Städte die dort liegenden Siegpunktchips an sich nehmen. Ansonsten hat sich nichts verändert. Erfreulich, dass die Karte Deutschland zeigt. So ist wohl diese Ausgabe noch ein Stückchen stärker als die Europa Ausgabe. Dennoch mag ich Zug um Zug nicht sonderlich - vor allem durch die albernen von Gevatter Zufall regierten Auftragskarten.
Günter wollte noch einmal sein Greentown testen, weil er ein paar Änderungen durchgeführt hatte. Sicher benötigt er noch Feinschliff, damit sich das Spiel flüssig entwickelt. Wir waren uns einig: sehr schöner Mechanismus, aber mehr Denksport denn Spiel.
Trotz dass einige Leute schon auf die Uhr schauten, wollten wir noch eine flotte Runde Vinci spielen. Wir schafften es auch tatsächlich eine 4er Runde in ca. 90 Minuten durchzuspielen. Ich kannte das Spiel bereits, allerdings nur von einer falschgespielten Runde, die schon Jahre zurückliegt. Dieses Mal hat mich das Spiel begeistert und wird bei nächster Flohmarktsichtung sofort eingepackt :-)

Freitag, 28. Juli 2006

Testspieltreffen 27.07.2006

Seit einer Weile war das Treffen bei Günter. Wir waren genau 4 Leute, was eigentlich für jedes Spiel eine super Besetzung ist.
Zuerst testeten wir Günters Spiel Greentown welches zur Spiel 2006 erscheinen soll (vermutlich unter anderem Titel). Ich hatte das Spiel ja schon mehrfach gespielt, aber so fand ich es noch einen Tick besser als in den älteren Versionen. Allerdings sehe ich in dem Spielprinzip so schön es sein mag ein Problem: Es wird in Grüblerrunden zu einem zähen Ringen und dadurch weniger ein Spiel als pure Arbeit. Möglicherweise verhindert das dann den Wiederspielreiz. Trotzdem sind es feine Mechanismen, die noch etwas austariert werden müssen und wenn die Grafik ansprechend gestaltet wird, schafft Günter ein nettes Spiel für lange kalte Wintertage.
Für mein Runenstaub war es der erste Test am Menschen. Zuvor hatte ich es nur mit mir selbst durchprobiert. An ein paar Stellen hakte es doch erheblich und die Grafik bzw. Übersicht wurde durch einige Elemente unnötig erschwert. So habe ich hier noch viel Arbeit vor mir - so richtig hat mich das noch nicht überzeugt.
Als drittes Spiel stellte uns Peer ein Kinderspiel vor (Schande - wieder Namen vergessen), trotz dem wir nicht die richtige Zielgruppe dafür waren. Vom Start weg konnten einige Mechanismen begeistern und der Spaß kam nicht zu kurz. Eine Art "Stationsspiel, wie man es vom Zirkeltraining oder einem Übungsparcours kennt. Der ganze Ablauf war nur einen Tick zu chaotisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder hier höllischen Spaß haben werden. Es bleibt zurück, dass das Spiel ein wenig organisierter ablaufen muss, damit es nicht in so einem Tohuwabohu ausartet. Möglicherweise brauchen die Kinder eine "Aufsichtsperson", die das Spiel ein wenig in geordneten Bahnen hält.

Dienstag, 25. Juli 2006

Spieleabend 24.07.2006

Wieder waren nur sehr wenig Leute anwesend. Ob es immer noch mit der Hitze zu tun hat? Na ja - von ein paar weiß ich dass sie in Urlaub sind.
Mit 3 Leuten waren wir schon vollzählig. Zuerst der Schock: Die Alte Welt macht Mitte August definitiv zu. Da müssen wir uns wohl dringendst eine andere Location suchen. Hmm - ob da alle Leute mitziehen werden oder ob der Spieletreff zerfällt?
Den Abend begannen wir mit einer gepflegten Runde Industria. Die Grafik ist immer wieder aufs neue unübersichtlich und erschwert den eigentlich wenig komplizierten Spielablauf unnötig. Es sollte nicht mein Abend werden, aber das steht nicht im Vordergrund. Industria ist weiterhin ein recht gutes Spiel mit sehr guten Elementen das sehr viel Fingerspitzengefühl benötigt.
Zweites Spiel des Abends war Kreta, der Frische flotte Stern am "Mehrheitenspielhimmel". Es war schon eine Weile her, dass ich das Spiel zum letzten Mal gespielt hatte und so spielten wir eine entscheidende Sache falsch. Dadurch wurde das Spiel zum ziemlichen Glücksspiel. Irgendwie dachte ich auch: "das habe ich aber besser in Erinnerung".
Am Ende las ich nochmal in der Anleitung nach und die brachte die Aufklärung. Ich hätte mal VORHER die Anleitung studieren sollen und nicht nur "pseudocool" das Spiel aus dem Gedächtnis erklären sollen. Na ja, trotzdem wars noch ein halbwegs gelungener Abend.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Spieleabend 17.07.2006

Nachdem die Leute letzte Woche später eintrudelten war ich dieses mal auch später dort und trotzdem der Erste *g. Nach einer Weile wurden wir dann doch 5 Leute (na ja - eigentlich 6, aber Josefs Freundin mochte nicht mitspielen). Ich bekam die Chance endlich mal wieder Porto Carthago zu testen und vor allem nach ein paar Änderungen zu beobachten wie sich das Spiel entwickelt. Ein paar Sachen waren noch nicht so 100 %ig stimmig und auch die eine Seite der Verschiffung wurde für etwas zu stark erachtet. Ich bekam ein paar nützliche und gute Anregungen dies zu verbessern, was mich sehr viel weiter gebracht hat. Ein Spiel in Vollbesetzung ist ja immer auch eine Herausforderung für die Spielmechanik.
Nun, ich habe bereits die eine Seite leicht abgeschwächt und auch so etwas Material gespart, die Regel entschlackt und die Spieler im Ganzen gebremst, damit ein Spiel auch wirklich mal nach vollen 6 Runden zu Ende gehen kann.
Die Vollbesetzung hat dann doch ca. 150 Minuten gedauert, woran aber auch die häufigen Einwürfe und folgendes Diskutieren Schuld war. Bei Spielkenntnis lässt sich das Spiel sicher in 90-120 Minuten Spielen und befindet sich damit auf Goa und Funkenschlag - Niveau.
Ich danke den Beteiligten jedenfalls für ihre Geduld und das intensive Beschäftigen mit dem Spiel!

Donnerstag, 13. Juli 2006

Spieleabend 12.07.2006

Kaum eine Woche vor Bekanntgabe des "Spiel des Jahres" streuten wir noch einmal einen Spieleabend ein. Wir waren genau 4 Leute, also konnten wir endlich das von Andreas gewünschte Blokus spielen. Auch hier blieb es nicht bei einer Runde, gerade weil man beim ersten Spiel vielleicht noch nicht den Blick für die Möglichkeiten hat, aber er schlug sich sehr wacker ;-)
Danach wurden einige Wünsche geäußert und wir entschieden uns schließlich für Mykerinos. Das erste Spiel machten wir einen entscheidenden Fehler, nämlich das Spielfeld war zu groß bemessen, dadurch fehlte es etwas an Konkurrenz. Wir merkten das erst beim dritten Durchgang, als die Kärtchen nicht mehr ausreichten. Aber das Ganze hatte sein Gutes: so fingen wir nochmals von vorne an und so wussten die Mitspieler schon etwas worauf es ankommt.
Das Spiel fand recht guten Anklang, sodass ich es sogar ausleihen "musste", was ich aber in dem Fall sehr gerne getan habe.
Ich melde mich dann nächste Woche wieder aus der ersten Reihe mit dem Bericht zum Montagsspieltag und der Verkündung des Spiel des Jahres.

Dienstag, 11. Juli 2006

Spieleabend 10.07.2006

So, die Fußball WM ist vorbei, nun kann man sich wieder mit freiem Kopf dem Spielen hingeben :-)
Leider sahen das an diesem Montagabend nicht viele Leute so. Ich war schon kurz vor dem Gehen, als Reinhold eintraf und kurz darauf noch 2 weitere Spieler - so war die Runde doch noch gerettet. Wir starteten mit ein paar Runden Yucata' mit verschiedenen Startaufstellungen. Es ist schon toll wie einfach ein gutes Spiel sein kann. Ich weiß zwar nicht wirklich wie man hier gewinnt, aber ich mag es ungemein.
Danach kam nach langer Abstinenz endlich mal wieder Magellan auf den Tisch - ein wunderbares Versteigerungsspiel, das leider seinerzeit etwas untergegangen ist und recht schnell aus der Spielelandschaft verschwunden ist. Dass die Runde gleich noch einmal spielen wollten, spricht Bände, denn das kommt nur äußerst selten vor. Hier bekam ich endlich mein erhoftes Erfolgserlebnis :-)

Samstag, 1. Juli 2006

Testspieleabend 27.06.2006

Nach längerer Zeit mal wieder ein Spieleabend für mich... bei all dem (positiven) WM-Stress! Wir waren erst zu dritt und vertrieben uns die Wartezeit bis der Rest eintrudelten mit einer Partie Jockey. Ja, ihr lest richtig! Dementsprechend meinte Mirko, als er eintraf: "ist das ein Prototyp oder habt ihr das wirklich gespielt?" *lach*. Nein, Jockey ist ein wirklich schönes altes Wettspiel, allerdings etwas angestaubt. Man kann es mal spielen, dann reicht es aber auch wieder...
In der kompletten 5er Runde wollten wir nochmals Rungholt testen. Leider gab es immer wieder Duskussionen die zwar wichtig sind was Änderungen betrifft, aber die Sache doch über 3 Stunden hinauszog. Wir waren danach leider etwas ernüchtert, wenngleich gerade die Schlussphase irrsinnig spannend war und keiner der Spieler gewonnen hat, der vorher offensiv gesteigert und recht früh wie der Sieger ausgesehen hat. Das spricht für das Spiel.
Ein paar Dinge gibt es aber noch zu ändern, gerade was das Einreichen beim Verlag angeht.

Dienstag, 20. Juni 2006

Spieleabend 19.06.2006

Da das Göttinger Spieleautorentreffen vor der Tür steht war klar, dass an dem Tag vornehmlich Prototypen auf dem Tisch landeten. Wir waren mit 4 Leuten schnell komplett und konnten Jeffs neues Kartenstichspiel Pala ausprobieren. Man braucht ein wenig bis man die Finessen erkannt hat, dann aber entfaltet es seinen vollen Spielreiz. Über das Thema (Mischfarben und Grundfarben über eine Farbpalette) kommt man sehr gut zu den Möglichkeiten der Farbkarten sowie der Stichfarben. Über 4 Runden (Anzahl Spieler) werden die Punkte addiert. Schönes Spiel!
Zweites Spiel des Abends war mein Speedition. Ich weiß, die Montagsrunde ist eigentlich nicht die richtige Zielgruppe für ein schnelles Abschätzspiel, aber der Test diente vor allem dazu, dass Jeff das Spiel selbst erklären kann, da er es am Wochenende zum Autorentreffen mitnimmt und vielleicht sogar am Mittwoch mit seinen Leuten testen möchte.
Den Abschluss bildete Thurn und Taxis. Hier konnte Reinhold schnell einen Vorsprung herausspielen, der auch nicht mehr aufzuholen war.
Wir machten etwas früher Schluss, da man vor lauter WM-Trubel nebenan etwas "zappelig" wurde und Angst hatte etwas zu verpassen.

Samstag, 17. Juni 2006

Spieleabend 16.06.2006

Weil in einigen Bundesländern Feiertag war, bekamen wir "südlichen" Besuch. Außerdem hatten wir noch 2 Leute eingeladen, sodass wir zu fünft waren.
Auf allgemeinen Wusch starteten wir mit Oltre Mare. Hier konnte Marlene ihre Kommunikationsstärke und ihr Handelsgeschick einsetzen und sich so (gleich bei ihrer ersten Partie) den Sieg sichern.
Zweites Spiel des Abends war Il Principe, welches zu fünft ob der großen Konkurrenz wirklich sehr hart ist. Andreas kam mit seiner "Feldübermacht" ganz stark auf, musste sich aber knapp mit dem zweiten Platz begnügen.
Danach wieder das gewohnte Spielchen vor dem Spieleschrank: welches Spiel als nächstes? Schnurzel wollte unbedingt noch einmal Maya spielen und auch Marlene interessierte das Spiel brennend. Die letzte Partie lag zwar schon eine Weile zurück, aber trotzdem gab es kaum Probleme mit dem Einstieg... Ich hatte wohl lange geführt, musste aber durch meine schwächere Schlussrunde doch noch Schnurzel geschlagen geben.
Spät war es so schnell wieder geworden und so traten unsere Gäste den Heimweg an.

Nachtrag: Am 17.06. spielten wir noch eine Runde Goa bevor Schnurzel nach seinem äußerst knappen Sieg wieder heimwärts aufbrechen musste.

Dienstag, 13. Juni 2006

Kleines Eindrücke-Update

Nachdem wir nun auch Augsburg 1520 und Puerto Rico zu zweit gespielt haben will ich euch meine Eindrücke dazu nicht vorenthalten:
Zu dritt war ich von Augsburg 1520 noch nicht 100%ig überzeugt und konnte mir vor allem nicht vorstellen, wie es zu zweit Spaß machen soll. Zumal einige Meinungen in Richtung "ist ein super 2er Spiel" gehen. Also ich finde es noch einen Tick schwächer als zu dritt. Man bekommt viel zu viel und hat dafür zu wenige Möglichkeiten im Spiel. Die "Versteigerungen" sind nicht wirklich spannend und so wartet das Spiel weiterhin auf seine "Aha-Runde".
Nachdem ich mir auf der Alea-Seite die 2-Personenregel für Puerto Rico durchgelesen hatte wollte ich das auch unbedingt ausprobieren zumal das Spiel immer noch eines der besten Spielen (wenn nicht DAS Beste!) überhaupt ist.
Jede Runde wählt jeder Spieler 3 Rollen und es bleibt auch nur eine Rolle übrig, die mit einem Goldstück bedacht wird.
Einige Gebäude sind nicht ganz so stark (Hafen) und andere dafür stärker (Werft) als im Mehrpersonenspiel, dafür ist jedes Gebäude (außer der Produktionsgebäude) nur einmal vorhanden. Auch zu zweit ist Puerto Rico ein absolut gigantisches Spiel und kann bedenkenlos empfohlen werden... wenn nur nicht der lange Aufbau wäre, dann könnte man auf San Juan gerne verzichten!

Spieleabend 12.06.2006

Nach eijn paar Wochen Abstinenz endlich mal wieder unsere Montagsrunde... und das trotz Fußball WM (auch wenns schwergefallen ist ;-))
Bis wir komplett waren spielte Olaf mit Reinhold einen neuen 2-Personen Prototyp von Hartmut, den er ganz frisch entwickelt hat.
Zu sechst starteten wir eine sehr schöne Runde Zoff im Zoo. Schön deshalb, weils erstens ein super Spiel ist und zweitens weil ich gewinnen konnte *g*
Danach splitteten wir uns auf und spielten 2 x hintereinander eine Partie Raubritter, die beide Male Reinhold für sich entscheiden konnte. Es lag wohl vor allem daran, dass er hinter der potenziell schwächsten Spielerin saß. Aber seis drum, an meiner 5er Wertung für das Spiel hat sich auch jetzt noch nichts geändert.

Dienstag, 6. Juni 2006

Spieleabend 05.06.2006

Ich traf mich mit Jeff und als dritter im Bunde sollte Benji noch dazustoßen.
Sehr spannend war die Frage was Railroad Tycoon spielerisch hergibt. Die gewaltige Materialflut ist ja über jede Diskussion erhaben ;-)
Nachdem endlich alles aufgebaut und vorbereitet war (der Plan stand an jeder Tischseite ein Stück über!) konnte es losgehen. Die Regel drückt sich an manchen Stellen nicht zweifelsfrei aus, sodass wir etwas Schwierigkeiten hatten ins Spiel zu finden. Der Ablauf gestaltet sich dann als weniger Kompliziert. Jeff konnte sich schon früh einen Vorsprung erarbeiten und konnte ihn ungefährdet nach Hause fahren, da wir ihn wohl zu wenig behinderten. Aber es war eine erste "Lernrunde". Ich freue mich nächstes mal etwas anderes auszuprobieren und schätze, dass es in der größeren Besetzung wesentlich interessanter ist.
Danach musste Benji schon gehen und wir spielten noch eine Partie Sankt Petersburg, wo ich für die Niederlage Revanche nehmen konnte.

Freitag, 2. Juni 2006

Spieleabend 01.06.2006

Nachdem 2 Leute abgesagt haben, sollten wir letztlich zu viert sein. Da Doro erst später kam, spielten wir vorher noch eine Runde Packeis am Pol, wo ich doch tatsächlich den falschen Konkurrenten ausgeschaltet habe, um dann doch nur Zweiter zu sein.
Doro ließ sich Zeit, sodass wir noch Geschenkt ist noch zu teuer und Rumis spielten, bevor es endlich klingelte.
Komplett besetzt konnte ich nochmals Tupai präsentieren. Meine Mitspieler brauchten ein wenig um mit den Möglichkeiten und den Abläufen vertraut zu werden. So dauerte es doch gute 90 Minuten, die dann auch weitere Kritikpunkte zu Tage brachten (zu wenig Interaktion und zu lange Dauer bis man wieder am Zug ist). Ich habe schon eine Idee im Hinterkopf dem zu Begegnen.
Den Abschluss bildete ein Spiel von Peer: The Wedding Game. Einige Detail sind noch überarbeitenswürdig, aber die einzelnen Spielmechaniken wissen zu gefallen und sprühen eine gewisse Originalität aus. Allerdings würde ich bei diesem Spieltitel sofort die Beine unter den Arm nehmen und das Weite suchen...

Dienstag, 30. Mai 2006

Spieleabend 29.05.2006

Nachdem wir letzte Woche nur zu dritt waren, sollte es dieses Mal etwas voller werden.
Hartmut wollte sehen, was ich bei meinem Tupai verändert hatte, so starteten wir gleich eine Runde. Doch kurz darauf trudelten noch ein paar Leute ein, sodass wir letztendlich erst um 19.30 Uhr in der Maximalbesetzung von 5 Spielern anfangen konnten. Gute 90 Minuten dauerte die Runde, die sehr spannend verlaufen sollte. Ich glaube so gefällt mir das Ganze doch schon sehr gut! Werde es versuchen am Donnerstag noch einmal zu testen. Mal sehen, wie es dort ankommt.
Da wir 7 Leute waren (darunter auch ein "Neuling" - Friederike - hatte von dem Treff in der Spielbox gelesen) wollten wir ein flottes kurzweiliges gemeinsames Spielerlebnis. Also kam Diamant auf den Tisch, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber man kann es ja trotzdem mal mitspielen. Hier sollten uns die Gefahren schon sehr früh einen Strich durch die Rechnung machen, so kam es nicht von ungefähr, dass die Sieger nur 20 bzw. 19 Edelsteine und die beiden Letztplatzierten nicht einen einzigen Edelstein ergattern konnten.
Nun splitteten wir uns auf. Während am anderen Tisch Thurn und Taxis gespielt wurde (das ich schon zur Genüge kannte), spielten wir eine Runde Mykerinos. Diese Mal in der 3er Besetzung. Hier gibt es nicht ganz so viel Konkurrenz wie zu viert. Da ich die Regeln nicht mehr sooo gut drauf hatte, gab es ein paar holprige Stellen. Ich mag es recht gerne, auch wenn es weder besonders innovativ ist, noch an die ersten beiden Ystari-Spiele heranreicht.

Geburtstagsüberraschung

Wer kennt das nicht: man bekommt seine Geburtstagswünsche erfüllt und freut sich auch sehr darüber, nur die große Überraschung kommt dabei meist etwas zu kurz.
Nicht aber so bei meinem Schatz!!
Unglaublich was für geniale Visitenkarten man da auf dem "Gabentisch" vorfindet.
Nicht von ungefähr ist das Grafikdesign leicht in Gelb gehalten :-)
Nun gilt es die "Verpflichtung" die durch den Titel "Spieleautor" besteht endlich einmal zu erfüllen und mit einem Quentchen Glück mit einer neuen Spieleveröffentlichung bei einem Verlag aufzuwarten...
Die Chancen dazu sind immer noch gegeben.

DANKE!

Donnerstag, 25. Mai 2006

Von einem NICHT stattgefundenen Spieleabend

Ich war guter Dinge, dass wir aufgrund des anstehenden Feiertages abends ein bisschen länger machen könnten und so startete ich meine obligatorische Rundmail. Jeff sagte mir gleich ab, da er diese Woche abends immer zu tun hat und Andreas hatte zu 80 % schon etwas anderes vor. Nach den beiden fast-Absagen mailte ich noch Peer und Christian an, ob sie vielleicht spontan Zeit und Lust verspürten, aber für die beiden kam die Anfrage wohl zu spontan.
Tja, als es dann nach 19 Uhr wirklich nicht bei uns geklingelt hatte, musste man den Abend ja anderweitig nutzen. Ein wenig Internet, ein wenig Brettspielwelt und die Hoffnung auf einen schönen Spieleabend nächste Woche montags in der "Alten Welt" und donnerstags bei Peer.
In diesem Sinne allen Vätern einen schönen Vatertag.

Dienstag, 23. Mai 2006

Spieleabend 22.05.2006

Kurz bevor meiner Ankunft in der "Alten Welt" hat es angefangen richtig runterzuprasseln in Verbindung mit Sturmböen. Das hat vermutlich ein paar Leute abgeschreckt zum Spieleabend zu kommen, so waren wir nur zu dritt.
Nichtsdestotrotz starteten wir mit meinem frisch durchgestylten Tupai, bei dem Hartmut bewusst eine "ungewöhnliche" Strategie fuhr. Und tatsächlich deckte er eine Schwäche des Spiels auf, die aber recht einfach zu beheben ist. Verbunden mit Josefs sehr guten neuen Ansätze das Spiel interessanter und variabler zu machen blieben für mich sehr wichtige Erkenntnisse zurück, an denen es zu Arbeiten lohnt.

Zweites Spiel des Abends war Abenteuer Menschheit, das ich seinerzeit "verpasst" hatte und sagte mir: warum nicht mal wieder nen Siedler-Clon. Das Spiel bietet auch tatsächlich einige nette Elemente und die Spieldauer war nicht so immens, wie ich zunächst dachte. Nur leider hat man hier nach einem schachen Start keine Chance mehr irgend etwas zu bewegen und schaut rundenlang nur zu. Auch ist mir der feste Aufbau zu statisch, als dass man an dem Spiel mehrfach Spaß haben könnte. "Meine" Siedlerzeit ist wohl endgültig vorbei :-)

Mittwoch, 17. Mai 2006

Spieleabend 15.05.2006


Endlich konnten sich mal Jeff und Peer persönlich treffen. Einem der beiden ist bisher stets etwas dazwischen gekommen. Wir warteten etwas bis wir mit 6 Leuten komplett waren und machten deshalb 2 Runden. Augsburg 1520 von Alea sollte das erste Spiel des Abends werden. Das Spiel ist vor allem Versteigerungsspiel und so hielt sich der Spielspaß etwas in Grenzen. Hier schätze ich dass mit 4 oder 5 Spielern deutlich mehr "Leben in der Bude" ist.
Das Entwickeln in verschiedenen Bereichen und dass man diese Entwicklung auch wieder verlieren kann verbunden mit der Pflicht Kirche und Dom zu bauen, um nicht bei 25 bzw. 45 Siegpunkten sitzen bleiben zu müssen haben mir sehr gut gefallen. 3 verschiedene Bereiche sind vielleicht etwas wenig, da so das Spiel evtl. nur begrenzt Dauerspielspaß bietet. Das 2er Spiel mag ich mir gar nicht vorstellen müssen. Das muss ja förmlich schon an der "Versteigerung" scheitern. Nach der ersten Runde noch kein eindeutiges "Hurra"!
Danach hatte Peer ein neues kleines Spielchen dabei. Man Zieht plättchen aus einem Beutel und legt diese an. So entsteht das Spielfeld (Labyrinth). Dort werden Schätze platziert die es einzusammeln gilt. Im späteren Spielverlauf kommen 2 Ausgänge ins Spiel. Sobald das letzte Plättchen gelegt wurde sollte man auch einen Ausgang erreicht haben. Ein paar Sachen funktionierten nur bedingt bzw. machten nicht sonderlich viel Spaß. Der "Tempo"-Mechanismus gefällt mir indes recht gut. Insgesamt hat mich das Spiel aber wenig überzeugen können.
Leider musste ich (wie auch Peer) bereits um 22 Uhr losziehen, sodass wir nicht dazukamen Jeffs Spiel noch zu testen.

Freitag, 12. Mai 2006

Testspieleabend 11.05.2006

Dieses mal trafen wir uns bei Günter und hatten auch noch einen besonderen Gast: Spieleautor Martin Schlegel, der zufällig ein paar Tage in Berlin verweilte wollte sich die Chance nicht entgehen lassen und zu uns stoßen.
Also waren wir mit Christian gerade mal 4 Leute, was aber durchaus sehr schön werden sollte.
Den Anfang machte Christian mit seinen Edelsteinen. Das Spiel hatten wir letztens bei Peer schon einmal gespielt. Er hat es ein wenig "entschlackt" und so lief es auch flüssiger, runder. Gut, Thema und Optik sind noch nicht so der Bringer, aber mit den sehr guten Vorschlägen und Meinungen kann Christian sicher etwas anfangen. Danach packte Martin (der für Günter gerade sein neues John Silver dabei hatte) einen Prototypen aus, der im Bereich Film angesiedelt ist. Es gilt bestimmte Filme zu Pushen und andere wiederum zu Flopps zu degradieren. Am Ende hat jeder Film einen bestimmten Wert. Für diesen Film musste man während dem Spiel Wetten abschließen. Wer das meiste auf einen Film gesetzt hatte, erhält den Punktwert des Films (das können auch negative Punkte sein) gutgeschrieben. Mit dem Schluss war Martin selbst noch nicht zufrieden. Möglicherweise erhielt er bei diesem Test Lösungsvorschläge, die er anwenden kann.
Günter liegt viel an seinem Spiel Greentown, das wir schon einmal gespielt hatten. Kleinigkeiten hatte er seitdem geändert. Auch wenn es sich sehr schön entwickelt, bleibt es ein sehr grübellastiges Spiel, das etwas Kopfarbeit verlangt und somit nicht für jeden geeignet ist.
Auch hier fielen konstruktive Vorschläge ein paar Kleinigkeiten zu verbessern.
Zum Schluss hatte ich noch Vesuvio für die Runde zum Testen dabei. Das Spiel war ja schon vor 2 Jahren beim Hippodice Autorenwettbewerb unter den letzten 50 Spielen gelandet, aber danach komplett überarbeitet und in Essen 2005 in ein paar Testrunden neu präsentiert worden. Dass das Spiel noch nicht fertig ist, bekam ich spätestens hier zu spüren. Ein paar Designmängel, die die Übersicht negativ beeinflussen waren ein Kriterium. Auch die wenigen Steuerungsmöglichkeiten der Lava und zum Ende die geringe Auslastung des Marktes mit Waren.
Allerdings erhielt ich viele Tipps und Verbesserungsvorschläge. Ich werde mich als nächstes gleich daran setzen und diesen nachgehen... vielen Dank!

Grüße
Bernd

Dienstag, 9. Mai 2006

Spieleabend 08.05.2006

Was für ein herrlicher Tag - was für ein herrlicher Abend!
Wir eröffneten den Biergarten und setzten uns erstmals an die frische Luft zum Spielen. Wind war kein Thema, so hatten wir in der Richtung keine Probleme.
Wir wollten gerade mit Raubritter anfangen, als noch Karsten als fünfte Person dazukam, also begannen wir mit einer schönen Runde King Lui, das sehr flott von der Hand geht. Danach hatte Hartmut einen seiner Prototypen auf dem Tisch, den er gerade vom Verlag zurück bekommen hatte... eine Art "Bergsteigerspiel", das ursprünglich nur mit Würfeln gespielt wurde, nun aber Karten als zentrales Element haben. Es geht darum verschiedene Berge aus der Auslage am schnellsten zu erklimmen. Die jeweilige "Route" wird durch bestimmte Zahlen vorgegeben, die durch Karten oder Würfel zu erfüllen sind. Das Spiel hat etwas von Can't Stop oder Gambler. Vielleicht kann man das Ende ein wenig straffen, aber wie Hartmut sagte sind wohl 4 Spieler eher die Maximalbesetzung. Natürlich ist mir hier der Titel entfallen, der auch nicht sooo eingängig war ;-)
Danach begaben wir uns nach drinnen, weil die Lichtverhältnisse doch arg nachließen und der Gartentisch keinen Platz für Il Principe bot.

Als viertes Spiel des Abends spielten wir noch Lucca Città, das den Autorenwettbewerb "Gioco Inedito Award" von Lucca (Italien) gewonnen hatte und danach veröffentlicht wurde. Die Möglichkeiten sind anfangs etwas undurchsichtig und man spielt ziemlich "ins Blaue" hinein. Erst gegen Ende erschließt sich wirklich was man richtig oder falsch gemacht hat. Vermutlich würde ich in der nächsten Runde ganz anders spielen, aber zum Kennenlernen war es OK.
Gegen 23 Uhr war auch schonwieder Aufbrechen angesagt und so freue ich mich schon auf die nächste Woche.

Donnerstag, 4. Mai 2006

Spieleabend 4. Mai 2006

Leider hatte Jeff keine Zeit, sodass wir nur zu dritt waren. Andreas hatte sein neu erworbenes Blue Moon City dabei, welches ich ja bereits kannte. Wir schauten nochmal kurz über die Regeln und legten dann auch gleich los. Hier wird der Startspielervorteil sehr gut durch den "Nachbarschaftsbonus" ausgeglichen. Dass ich als Startspieler trotzdem gewonnen hatte ist auf andere Gründe zurückzuführen. Auch dieses Mal war es eine sehr knappe Runde - Jeder von uns stand kurz vor seiner letzten "Opferung".
Zweites Spiel des Abends war Mauer Bauer. Nachdem wir es ja in Oberhof falsch gespielt hatten entwickelte es sich dieses mal wesentlich stimmiger und ich muss sagen, es hat doch einen gewissen eigenen Reiz. In wieweit man wirklich viel beeinflussen kann vermag ich noch nicht zu sagen, doch scheint es wohl das Spiel von meinem Schatz zu sein: 2 Spiele, 2 Siege - gratuliere!
Den Rest des Abends hatten wir mal so richtig ausgiebig geplaudert, da wir uns ja schon ne Weile nicht mehr gesehen hatten. Noch ein Spiel anzufangen, das war nach diesem langen Tag dann nicht mehr drin.

Freitag, 28. April 2006

(Test) - Spieleabend 27.04.2006

Wir waren mit 3 Leuten eine sehr überschaubare Runde, aber dafür eine sehr nette :-)
Zuerst brachte Christian sein Edelsteine auf den Tisch (er hat stets sehr einfache Schlagworttitel gewählt, aber dafür hat er dieses mal eine richtig schöne Schachtel gehabt). Ein sehr schnelles lockeres Spiel, bei dem geheim zugleich eine Karte geboten wird um ein bestimmtes Plättchen zu bekommen. Nach einem bestimmten System werden diese dann vergeben. Man kann es nicht wirklich beeinflussen, aber man kann versuchen die anderen und deren Interessen richtig einzuschätzen. Es spielt sich sehr flott und diesem Anspruch wird es vollstens gerecht. Wir konnten noch Hinweise geben, wie er das Material verringern kann, aber sonst ist es schon recht rund.
Danach eine weitere Testrunde Rungholt. In der 3er Besetzung findet ja die Versteigerung zumeist zwischen 2 Spielern statt, was dem Spiel aber keinen Abbruch tut. Es entwickelte sich sehr spannend und jeder hatte bis zum Schluss Siegchancen. Die Endbedingung mussten wir einmal korrigieren und ein paar Details bleiben weiterhin unbeantwortet und sind nur durch weitere Tests richtig auszutarieren.
Ich hatte ein frühes Spiel von mir, nämlich Ravenna ausgegraben. Mir liegt irgendwie viel daran, deshalb werkle ich momentan ein wenig dran. Die Anzahl der Spielrunden mussten noch korrigiert werden und ein Regeldetail bzw. eine Regellücke konnte geschlossen werden.
Ich bin sehr damit zufrieden, wenngleich das Spiel thematisch nicht dichter ist, als das Spiel das wir danach spielten, nämlich Raubritter.
Dieses Spiel konnte ich nur in Essen einmal kurz anspielen und wusste nicht was ich davon halten sollte. Diese Runde allerdings offenbarte ein Klassespiel, an dem sicher nicht jeder Gefallen findet... Für mich: Thumbs up!!

Montag, 24. April 2006

Oberhof 18.04.2006 - 23.04.2006

Endlich mal wieder zwanglos spielen, ohne Rücksicht auf Zeit, Schlaf und Verpflichtungen.
über 250 Leute sollten wieder in den Räumen des Panorama Treff Hotels in Oberhof anwesend sein, um ihrem Hobby zu fröhnen.
Alle erdenklichen Nürnberg - Neuheiten sollten schon zu finden sein und auch zumindest eine Person, die einem die Spiele auch erklären konnte, denn durch die Regeln wühlen, dazu fehlt einem zumeist die Muse.
Am häufigsten auf dem Tisch war mit Abstand Thurn und Taxis, welches mittlerweile auch in der Brettspielwelt zu finden ist. Es waren auch unzählige Exemplare des Spiels vorrätig. Nach 5 Runden konnte ich das Spiel aber am Schlusstag nicht mehr sehen und habe eine weitere Runde abgelehnt.
Nottingham kannte ich schon, machte aber vor allem in der größeren Runde viel Spaß, sodass wir gleich 2 Runden hintereinander spielten.
Nach den Vorschusslorbeeren hatte ich mir von Mauerbauer deutlich mehr versprochen. Wir hatten ein Regeldetail übersehen und so blieb es ein zweifelhaftes Vergnügen. Dank unserer "Tichu-Turnier-Prämie" wird es sicher sehr bald wieder auf unserm Spieltisch liegen. Mal sehen, ob dann eine Steigerung drin ist.
Mykerinos (den "Nachfolger" von Caylus) wollte ich erst blind bestellen, wartete dann aber noch die Spieletage ab. Nun - ein weiteres Mehrheitenspiel lockt heute kaum einen mehr hinter dem Ofen hervor. Auch die netten Ansätze des Zwanges eine Karte zu behalten oder zu verzichten und dafür vorhandene Karten höherwertig machen kann nur bedingt fesseln.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Tichu Team - Turniers. Das begann um 10 Uhr und dauerte bis fast 18 Uhr. Dieses Mal waren nur 18 Teams am Start, nachdem es im Vorjahr 27 Teams gegeben hatte. Wir diskutierten zu dritt wer denn nun mit wem teilnimmt und so entschlossen wir uns für die geniale Variante uns als 3er Team anzumelden. Bei 6 Partien sollte jeder 2 Mal aussetzen, was den Tag sehr entspannend werden ließ. Am Ende belegten wir bei 4 Siegen und 2 Niederlagen einen sehr guten 4. Platz und wurden nur durch unsere Schlussniederlage gegen das Siegerteam etwas durchgereicht.

In einer Tichupause spielte ich eine Runde Dumm gelaufen, was aber nicht besonders dolle ist - ein belangloses glücksabhängiges Kartenspiel.

Später sollten wir uns dann wieder den anderen Spielen widmen.

Von den älteren Spielen war man natürlich immer dabei wenn es hieß: Il Principe, Caylus, Zoff im Zoo oder Goa. Wobei wir letzteres wohl noch nie in solch kurzer Zeit gespielt hatten. Mit Aufbauen unterschritten wir sogar die angegebenen 90 Minuten Spieldauer... sagenhaft!
Die Caylus Partie blieb etwas in unschöner Erinnerung, da einer der Mitspieler stets meinen Zug kommentierte und meine Aktionen hinterfragte. Nach meiner genervten Antwort: "lass mich einfach spielen und tun was ich für richtig halte" reagierte er eingeschnappt und brachte das Spiel lustlos zu Ende. Zum Glück blieben solche unangenehmen Zeitgenossen die Ausnahme.

Im Vorfeld hatte ich einiges über Aton von unserm berliner Spielerkollegen Torsten Gimmler gehört. Unsere Partie war OK, aber auch kein Brüller. Man muss zwar viel beachten, ist letztlich aber doch sehr von seinen Kartenwerten abhängig. Das alternative Ende halte ich ein wenig für Makulatur, da das Spiel wohl zumeist über die Siegpunkte beendet wird (wie mir von anderen bestätigt wurde).

Die Entwicklung von Um Krone und Kragen hatte ich auf der Amigo - Seite interessiert verfolgt. Umso enttäuschter war ich von dem Spiel. Für ein flottes Würfelspiel dauert es einfach zu lange und benötigt einiges an Zeit um die Charaktere zu kennen. Mich hat die ganze Würfel und Würfeldrehorgie ziemlich genervt. Das einzige Spiel, das wir abgebrochen haben.

Seeräuber von Queen Games hat dann wiederum ziemlich gut gefallen. Am Anfang ist es noch recht ungewöhnlich, dass die eigenen vor einem liegenden Spielsteine einfach von den Gegnern in Besitz genommen werden, aber der Mechanismus der Beuteteilung hat mir recht gut gefallen.

Ursuppe kannte ich noch nicht und so ließen wir uns zu einer Partie überreden. Der Einstieg war etwas zäh und mühsam, aber dann wurde es flüssiger. Das Thema konnte nicht sonderlich überzeugen, wenn auch die Grafikdetails im typischen Doris Matthäus - Stil sehr gelungen rüberkommen. Insgesamt ist es aber nicht mehr als ein durchschnittliches Spiel mit zu langer Spieldauer.

Eine 6er Runde Das Zepter von Zavandor mit Profibesetzung verlangte einem schon einiges ab. Vor allem, weil ich über noch nicht so viel Zepter - Erfahrung verfüge. Konnte mich aber recht gut im Mittelfeld behaupten in einer sehr engen und spannenden Partie.

Sehr unterhaltsam wurde es am vorletzten Abend: zuerst Schatten über Camelot mit 4 Neulingen (darunter ich), wobei eine davon gleich den Verräter gezogen hatte. In einer furiosen Schlussrunde schafften wir es tatsächlich der Guten Seite zum Sieg zu verhelfen, allerdings haben wir anfangs ziemlich unkoordiniert gespielt und mussten ein paar mal von den erfahrenen SÜC - Spielern Tipps einholen.
Hart an der Grenze strapazierte dann die Lachmuskeln ganz gewaltig. Was hier geschmuggelt und an unschuldigen Gesichtern aufgesetzt wurde war schon nicht mehr feierlich. Wer gewinnt war dann eigentlich zweitrangig.

Am letzten Tag ging es noch darum die letzte "Spielelücke" zu schließen. Wollte ich doch die ganze Zeit noch Kleopatra und die Baumeister kennenlernen. Wir mussten feststellen, dass nur noch ein Exemplar da war, da bereits einige Familien die Heimreise angetreten hatten und mit ihnen auch ihre Spielekisten.
Dann hatten wir doch noch Glück und so bauten wir den Palast der Kleopatra auf. Sehr spannend war natürlich die Frage wer am Ende wohl die meisten "Korruptionschips" in seiner Pyramidenspardose hatte, denn der schied gleich aus und kam nicht für den Sieg in Frage.
Auch die Kombination aus offenen und verdeckten Karten, sowie die dauernde Entscheidung ob ich es riskiere die korruptiven Karten einzusetzen oder länger zu warten konnte fesseln. Das Spiel als Ganzes gesehen lebt aber eindeutig in erster Linie von der Optik un dem Material. Die Spieltiefe ist doch ein wenig begrenzt, sowie die Wahlmöglichkeiten. Man baut eben was die Karten hergeben und was noch zu haben ist.

Da Celtica gewünscht wurde, ließ ich mich nochmal breitschlagen dieses überaus simple Glücksspiel noch einmal zu spielen. Es wurde auch jetzt keinen Deut besser. Vielleicht würde die taktische Variante, die Bewegungskarten der Spieler offen auszulegen das Spiel aufwerten. Ich will es aber eigentlich gar nicht mehr wissen ;-)
California konnte ich erklären und so starteten wir eine Runde. Ich hatte es ehrlich gesagt etwas besser in Erinnerung. Es geht nur darum dieTeile für den Nachfolgenden Spieler nicht zu billig zu machen und selbst zu nehmen was machbar ist. Wer dann schneller einen Auftrag erfüllt hat erntet dafür fette Siegpunkte. Viel zu beeinflussen gibt es hier auch nicht wenn man mal wieder nicht an der Reihe ist wenn ein attraktives Teil ausliegt. Und so geht der Daumen bei California dann doch nach unten.

Gegen Abend wollten meine Mitstreiter dann doch sehen, was ich an Prototypen aufzubieten hatte und so war es an der Zeit Peloponnes auf den Tisch zu packen. Das Spiel war schon sehr weit ausgereift und so rechnete ich nicht mit viel Kritik. Die erste Runde war ich nur Zuschauer und half bei der Verwaltung der Materialien. Die Runde hatte dann aber so viel Spaß daran, dass sie unbedingt eine Revanche wollte auch um eine andere Strategie auszuprobieren. Aus der Revanche wurden sogar 2 und so waren alle begeistert und ich sehr zufrieden den Nerv getroffen zu haben. Die nützlichen Kommentare und Vorschläge zu Detailverbesserungen habe ich beherzigt und bereits verarbeitet. Danke dafür!

Der zweiten Proto den ich mit hatte ging in eine ganz andere Richtung. Packesel mit Herz ist eine Mischung aus Geschwindigkeits- und Abschätzspiel. Der dämliche Titel wurde auch spontan umgeworfen und lautet nun dank Angi Speedition - Super, wäre mir nie eingefallen!

Auch hier wollten meine Mitstreiter gleich noch eine Folgerunde, um diesen Klassetag mit einem entspannten Nottingham ausklingen zu lassen.

Es war eine riesigtolle Woche und wenn es sich wieder einrichten lässt, sind wir auch nächstes Jahr wieder mit vollem Herzblut dabei.

Grüße
Bernd

Dienstag, 11. April 2006

Spieleabend 10.04.2006

Nachdem es letzte Woche nicht so toll verlaufen ist, wurde es dieses Mal ein überraschend harmonischer Abend, was vor allem daran lag, dass wir nur spielerische Leichtgewichte auf dem Tisch hatten. Wir waren nur 4 Leute, so stand einer schönen Runde nichts im Wege.
Den Anfang machte For Sale - ein Kartenversteigerungsspiel welches schon etwas älter ist. Leider war es doch ein wenig flach, sodass mehr als ein "nett" nicht heraussprang.
Danach wieder ein Kartenspiel: Control Nut, das in den USA erschienen ist. Es ist ein Partnerspiel, das durch Vorabersteigerung von Sonderkarten sehr interessant und spannend verläuft. Leider musste sich mein Team nach einer grottigen Schlussrunde geschlagen geben, obwohl wir die ersten drei Runden stets die Besseren waren.
Zum Schluss noch ein lockeres Royal Turf und schon konnten wir pünktlich unseren Heimweg antreten. Nächste Woche fällt der Spieletreff ja wegen Ostern aus, aber danach geht's nach Oberhof zur Spielewoche... das wird die Vollbedienung! Freu!!

Dienstag, 4. April 2006

Spieleabend 03.04.2006

Endlich mal wieder spieeeelen! Nachdem letzte Woche bei Peer ausgefallen ist und ich es auch nicht zum Autorenworkshop am Sonntag geschafft hatte.
Wir waren schnell zu viert und legten gleich mit einer Runde Hansa los. Die Anderen kannten das Spiel noch nicht und so schleppte sich alles ein wenig dahin. Trotzdem machte es viel Spaß zu analysieren, zu taktieren und zu hoffen.
Inzwischen stießen noch ein paar Leute dazu, dass wir zwei getrennte Runden machen mussten. Ich wollte unbedingt mal wieder Goa spielen und so starteten wir gleich durch. Leider setzte sich nach etwas Zögern noch Josef zu uns. Da er als einziger das Spiel noch nicht kannte konnte man sich denken, was uns blühen sollte. Goa ist ja ansich schon ein längeres Schwergewicht, aber Josef versetzte mit seiner unentschlossenen Spielweise und diesem grenzenlosen Ausloten seiner Entscheidungen dem Spiel den Todesstoß.
Als wir dann kurz nach Mitternacht endlich fertig waren, hatte diese Runde mir total den Spaß geraubt. Es ist einfach unglaublich unfair gegenüber den Anderen am Tisch, wenn man von 3 Stunden Spielzeit für sich selbst 2 Stunden beansprucht, nur weil man nicht mal eine kleine Entscheidung aus dem Bauch heraus treffen kann. Für mich ist das Thema "spielen mit Josef" endgültig erledigt. Punkt

Mittwoch, 29. März 2006

Spieleabend 27.03.2006

So, back in Berlin wollte ich natürlich unsere erste richtige Rungholt Testpartie nicht verpassen.
Wir legten gleich zu viert los. Nach einer Weile deckte Hartmut eine Schwäche auf und wir schlossen die Regellücke. Das Spiel entwickelte sich sehr spannend und recht zufriedenstellend, bis auf die Tatsache dass es etwas gestrafft werden muss. Daran arbeiten wir noch.
Danach war nicht mehr soviel Zeit, dass wir den Abend mit 2 Runden Lanzelot beendeten. Vor allem die zweite Runde verlangte allen Beteiligten alles ab und wurde bis zum letzten Zug erbittert geführt. Ich war nah dran Hartmut den Sieg zu schenken um wenigstens zweiter zu werden, aber irgendwie verbot es mir der Stolz und so wurde ich sogar mit einem geteilten ersten Platz belohnt ;-)
Nimms nicht tragisch Peer - nächstes Mal gibt's auch wieder Gelb!

Spieleabend 24.03.2006

Gleich am nächsten Abend noch ein Spieleabend, allerdings an anderer Stelle.
Wir waren gerade 4 Leute - also genau richtig. Wir starteten mit Ausgerechnet Buxtehude, welches ich als Begrüßungs- und Geburtstagsgeschenk mitgebracht hatte. Die Leuts waren denke ich sehr begeistert von dem Spiel... weniger jedoch über den Stapel an Chips, der sich vor mir angesammelt hatte *g
Danach kam nochmal die Chinesische Mauer auf den Tisch. Diese Runde war dann im Gegensatz zur gestrigen doch sehr frustrierend. Wir bekämpften uns zu zweit um einen hohen Wert und verballerten alle guten Karten, während die anderen den Rest einfach abräumten. Natürlich belegten wir beide die hintersten Plätze.
Dann endlich sollten wir in den Genuss kommen Thurn und Taxis zu Spielen. Das Spiel hatte ja schon einiges an Vorschusslorbeeren bekommen und so waren die Erwartungen recht hoch. Der wunderschöne Spielplan, Hintergrundgeschichte und das einfache aber doch tiefgründige Spielprinzip konnte sofort begeistern. So kam es nicht von ungefähr, dass wir gleich noch eine zweite Runde dranhängten... das ist beinahe schon ein "Must Have"
Den Abschluss bildete ein Blue Moon City. Thematisch sprach mich das Spiel wenig an, aber die Mechanismen wussten überwiegend zu gefallen. Vor allem das Prinzip der "Nachbarschaftserträge" verhindern einen Startspielervorteil. Ein sehr enges Match und ein sehr gelungener Abend!

Spieleabend 23.03.2006

Zurück in meiner Heimat konnte ich endlich wieder ein paar "alte Gesichter" treffen. Beim Hall 9000-Treff kamen einige Neuheiten auf den Tisch.
Wir starteten mit Celtica, der Kramer-Neuheit. Ein wunderschönes, aber doch sehr seichtes Glücksspielchen. Absolut nichts für mich und auch in unserer Runde ziemlich durchgefallen.
Weiter ging es mit Hart an der Grenze. Ein sehr originelles Bluff- und Einschätzspiel, das vor allem ein sehr schönes unverbrauchtes Thema aufgreift: Schmuggelware im Koffer über die Grenze bringen. Hier gilt es ein möglichst unschuldiges Gesicht zu seiner illegalen Handlung zu machen und eine schöne Ausrede und Bestechungsgelder parat zu haben, wenn man kontrolliert wird. Wir durchlebten eine sehr unterhaltsame Stunde.
Danach machten wir uns an Knizia's Chinesische Mauer. Die Regeln sind ziemlich verworren und beschreiben ein eigentlich einfaches Spiel unnötig kompliziert. Aber nach der ersten Runde stellt sich der Spielfluss recht schnell ein. Die Funktionen der Karten erinnern ein wenig an Samurai, erreicht aber nicht annährend diese Klasse. Zurück blieb eine zwiespältige Meinung. Muss man nochmal spielen.
California von Abacus sollte den Abend abschließen. Die Grafik schreckt ja schon sehr ab und reizt nicht das Spiel überhaupt zu spielen. Da gab es von Michael Schacht schon deutlich Besseres. Das Spiel allerdings machte dann schon eine gewisse kurzweilige Laune. Ob es auch beim zweiten Mal überzeugen kann bleibt abzuwarten. Hier bin ich doch noch etwas unschlüssig.

Spieleabend 20.03.2006

Tja, eigentlich wollte ich mich gediegen zum üblichen Montagabendtreff aufmachen, aber leider war kein anderer Termin mit Peer zu finden, denn wir wollten uns nochmal treffen bevor ich am 22.3. in meine Heimat fahren sollte.
Da Peer erst ab 21 Uhr Zeit hatte, nutzte ich die Gunst und schaute vorher trotzdem in der "Alten Welt" vorbei. Hier spielten wir eine Runde Gargon (hier mussten wir Josef danken, da uns auf übersehene Regeldetails hingewiesen hat). Ein sehr schönes Spiel, dass schon viel zu lange ungespielt im Schrank gelegen hat.
Danach traf ich mich mit Peer um unsere erste Testpartie Rungholt zu spielen. Wir hatten schon über Wochen getüftelt und uns fast täglich Mails geschickt. Leider konnten wir es nur grob testen, da es erst ab 3 Spielern spielbar ist. Ein späterer Test sollte mehr Aufschlüsse geben.

Dienstag, 14. März 2006

Spieleabend 13.03.2006

Heute war ich ein wenig später dran, aber nachdem noch ein paar Leute eingetrudelt sind konnte es auch schon losgehen. Wir starteten mit Caylus (endlich mal wieder real - nach all den Runden in der BSW).
Danach Olè - ein kleines aber interessantes Kartenspiel von Abacus mit gewaltig Ärgerpotenzial und zum Schluss mit Il Principe noch ein weiteres geniales Spiel.
Leider war irgendwie nicht mein Tag, denn mehr als ein zweiter Platz ist nicht rausgesprungen, aber das ist ja nicht unbedingt entscheidend.

Samstag, 11. März 2006

Spieleabend 10.03.2006

Nachdem Peer nochmal über die Regeln von Siam gegangen ist und es auch für 4 Spieler verbessert hat war es an der Zeit dieses auszutesten. Es entwickelte sich ein überaus enges und spannendes Spiel mit einem fast überraschenden Ausgang. Die neue Karte ist schön ;-) aber vielleicht ein Bisschen zu klein.
Ich hatte die Chance Packesel mit Herz vorzustellen, das ich nach der letzten Runde etwas gestrafft hatte - nur über die Anzahl der Spielrunden war ich mir nicht im Klaren. Ich wusste, es ist nicht unbedingt ein Spiel für diese Spielrunde, aber für das was es will (ein flottes, einfaches Spiel sein) reicht es absolut aus. Ich bin damit zufrieden.
Danach war es Zeit für ein paar fertige Spiele. Den Anfang machte Hansa, ein tolles Spiel mit vielen Möglichkeiten und recht einfachen Regeln. Ich mag es sehr!
Danach ein Bastelspiel aus dem Hause Michael Schacht: Banditos. Ich weiß leider nicht wo hier der Einfluss sein soll - man wird durch die Kartenhand nahezu komplett gespielt. Gehört für mich zur Kategorie: Dutzendware ohne Wert.
Den Abschluss bildete Cartagena. Das richtige Spiel, wenn man nicht mehr viel Denken muss (mit der verdeckten Variante) und somit ein würdiger Absacker.

Dienstag, 7. März 2006

Spieleabend 06.03.2006

Ich traf mich mit Jeff schon ein wenig eher, da wir uns Würfelspiele vorstellen wollten, die wir bei einer Game-competition einreichen wollen. Die Bedingung: Nur Würfel und andere "Haushaltsübliche" Materialien und eine Spielanleitung von maximal 1000 Worten.
Wir starteten mit meinem Tug of War, einem recht kurzen Spielchen, das sich thematisch mit Tauziehen befasst. Die erste Runde war auch schnell gespielt und so folgte gleich eine Ravanche. Jeff schien gefallen daran zu haben. Mein Metier ist das ja nicht so ganz, aber es hat etwas lockeres und man kann auch taktisch ein wenig beeinflussen.
Jeffs Spiel war etwas anspruchsvoller und dauerte auch dementsprechend länger. Ich weiß gar nicht, ob er bereits einen Titel hat. Es geht darum ausliegende Spielkarten durch Einsatz von Würfeln zu bekommen. Außer dass er es noch straffen (sprich kürzen) muss, fand ich sein Spiel recht gelungen.
Danach fanden sich langsam die anderen ein und wir konnten zu den "richtigen Spielen" übergehen.
Den Anfang machten wir mit Razzia und Packeis am Pol. Es war wohl Jeffs Abend, denn er konnte beide Spiele für sich entscheiden - bei Razzia sogar haushoch!
Wir erwarteten noch eine Bekannt von Josef. Nicole trudete dann auch ein und wir starteten mit Raja ein längeres Spiel. Ich musste mich etwas in die Regel einlesen, da es schon eine Weile her war seit der letzten Runde, aber es klappte recht gut. Auch Nicole, die nicht über sehr viel Spieleerfahrung verfügt kam mit etwas Hilfestellung sehr gut zurecht.
Eine Runde vor Schluss konnte ich in einem äußerst knappen Spiel meinen siebenten Palast bauen. Das hat richtig Spaß gemacht *g*

Samstag, 4. März 2006

Spieleabend 02.03.2006

Mit etwas Verspätung hier meine Anmerkung zum letzten Spieleabend:
Wir sollten 6 Leute werden, also starteten wir zu dritt (anstatt länger zu warten) gleich Peer's ganz neues Spiel Siam. Ein originelles Mehrheitenspiel, das sehr flott gespielt werden kann. Zumindest zu dritt funktionierte es ausgezeichnet. Die Aktionen laufen über 8 Karten, die man sich über die 8 Spielrunden einteilen sollte - daher ist überschaubar wer noch wieviele Aktionen ausführen kann. Auch die alternative End-/Siegbedingung gefällt mir sehr gut. Zu viert hat es wohl nicht so gut funktioniert, aber das Spiel ist es wert sich weiter damit zu beschäftigen.
Inzwischen waren wir auch komplett und so kam Slow Fox auf den Tisch - ein Spiel das Günter und Peer zusammen entwickelt haben. Häuser werden in einem Rundell ausgelegt und nach und nach füllen sich die Häuser mit Personen, die stets mit einem kleinen Satz verdeckt gelegt werden. Später können Personen noch den Platz wechseln, um dann mit gleichzeitigem Fingerzeig wiedergefunden zu werden. Ein großes Hmm - zuerst mal bin ich absolut nicht die richtige Zielgruppe dafür. Das "synchrone Fingerzeigen" funktioniert meiner Meinung nach definitiv nicht zufriedenstellend. Die vorgeschlagenen Varianten scheinen mir alle interessanter zu sein. Na ja - ich bin sicher die beiden setzen sich deswegen auch nochmal zusammen.
Danach sollte ich endlich die Möglichkeit haben Cash'n Guns zu spielen, nachdem man absolut konträre Meinungen gehört hat macht diese Zocker- und Bluffspiel wirklich Laune. Das aufeinander Zeigen mit der Pistole muss man schon abkönnen, aber ich als "Nichtpazifist" hab da keine Probs mit. Ein in der richtigen Runde gutes Spiel, allerdings für mich kein "must have".
Den Abschluss für mich bildete Fary Tale. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, wie all die Piktogramme auf den Karten angeordnet sind und in welcher Beziehung sie zueinander stehen. Ich mag den originellen Kartenverteilmechanismus sehr. Der Rest funktioniert wohl zu viert oder maximal fünft besser. Muss ich auf jeden Fall nochmal spielen.

Dienstag, 28. Februar 2006

Spieleabend 27.02.2006

Heute sollten wir richtig viele Spiele auf dem Tisch haben, was daran lag, dass wir uns anfangs nur zu zweit die Zeit vertreiben sollten.
Begonnen haben wir mit dem flotten und schönen Yucata, das sofort zu einer Revanche einlädt. Danach gleich ein Packeis am Pol, wo mich Jeff gnadenlos ausgezogen hat ;-) und als nächstes einen Prototyp von Jeff: Wagon Train - ein Kartenspiel bei dem es darum geht Karten abzulegen und die bereits liegenden Karten an die richtigen Siedlungen zu liefern. Außerdem kann man seine Karten auch noch für Sonderaktion nutzen. Das Spiel hat schon recht viel Spaß gemacht, bedarf aber noch ein wenig Feintuning vor allem in der Spieldauer und etwas Vereinfachung der Sonderaktionen, damit man leichter den Überblick behält. Er hatte das Spiel für 2-4 Spieler ausgelegt, aber es ist meiner Meinung nach sehr geeignet um ein reines 2-Personenspiel abzugeben.
Endlich war der andere Tisch auch fertig und wir starteten eine 6er Runde Nottingham - das Spiel hat mir schon letztes Mal gut gefallen und spielt sich auch in dieser Besetzung sehr flüssig.
Den Abschluss machte ein etwas älterer Prototyp von Hartmut: Mafioso.
Hier fand ich dass das Spiel etwas zu lange dauert für das was es bietet. Außerdem wirkt es sehr steril und abstrakt. Ein anderes Thema und eine schönere grafische Umsetzung würden hier helfen. Unsicher bin ich mir auch für welche Zielgruppe das Spiel geeignet sein soll: Grübler und Taktiker könnten sich am Würfel stören und für eine leichte Familienspielrunde ist es IMHO auch weniger geeignet.

Samstag, 25. Februar 2006

Spieleabend 24.02.2006

Wieder ein Spieleabend bei Peer. Auch heute waren wir nur zu dritt, was aber nicht weiter schlimm ist. Ich mag es lieber, als wenn man zu sechst schauen muss, welches Spiel überhaupt in Frage kommt.
Zuerst konnte ich mein Alfred der Große testen. Es dauerte wohl eine Runde bis der Mechanismus verinnerlicht wurde, dann aber entwickelte sich ein flüssiges Spielchen, das den beiden scheibar gefallen hatte. Ich konnte mich gegen den immer stärker aufkommenden Peer knapp behaupten. Die Barbaren spielten keine große Rolle. Hier gilt es anzusetzen und das Spiel dahingehend auszubalancieren. Möglicherweise auch eine elegantere Spielvorbereitung zu treffen... auch die Zählleiste wurde geknackt - nix gut!
Zweites Spiel war Kings and Castles von den Ragnar Brothers, von denen wir erst kürzlich Viking Fury gespielt haben. Kurioserweise fand das Spiel wiederum auf einer Karte von Groß-Britannien statt. Die ersten Runden hatte ich etwas zu kämpfen mit den ungewöhnlichen Mechanismen und Zugmöglichkeiten. Das Kampfsystem und das Ziehen aus dem Beutel fand ich sehr reizvoll und auch den Wertungsmechanismus sehr ansprechend. Alles in allem noch einen Tick besser als das recht gute Viking Fury.
Wir wollten noch ein kürzeres Spiel als Absacker und so empfahl uns Peer Lancelot, ein etwas älteres Spiel (a very british gaming-night!), welches sehr grüblerisch und kopflastig daherkommt. Das Thema ist dann auch komplett unwichtig. Ab und zu mag ich solche Spiele ganz gerne, nur der Begriff "Absacker" war hier unangebracht. Nicht weiter überraschend, dass sich hier Peer durchsetzen konnte, braucht man doch einen gewissen Blick für die Situation und die Möglichkeiten. Auch dieses Spiel weiß in der richtigen Runde zu gefallen.

Donnerstag, 23. Februar 2006

Spieleabend 22.02.2006

Leider konnte Jeff nicht kommen, sodass wir mit Andreas nur eine 3er Runde hatten.
Als erstes spielten wir das vorzügliche Timbuktu. Es ist immer wieder schön, wie fies die Diebe bereits in der ersten Runde zuschlagen können. Hier hatte sich Andreas mächtig verzockt. Zugegebenermaßen braucht es ein wenig, um in den originellen Mechanismus zu finden. Nur richtig spannend war es dann leider nicht.
Zweites Spiel des Abends war Ostia, da Andreas nichts neues mehr lernen wollte. Tatsächlich gelang es mir das erste mal dieses Spiel zu gewinnen, wenn auch nur hauchdünn und aufgrund zweier Spielfehler der anderen beiden ;-)
Ich freue mich schon aufs nächste Mal!

Dienstag, 21. Februar 2006

Spieleabend 20.02.2006

Heute lernte ich endlich die erste "Nürnberg"-Neuheit kennen. Nottingham von Abacus Spiele ist ein schönes, recht flottes Kartensammelundablegespiel mit einigen netten Kniffen. Entweder man nimmt die aufgedeckte Karte auf die Hand, oder man darf die Sondereigenschaft ausführen, die sich nicht weiter kompliziert darstellt. Wir spielten sogar gleich 2 Runden, da selbst Josef das Spiel nicht übermäßig verzögern konnte *g. Nachdem Abacus in Essen keinen richtigen Renner zu bieten hatte, so ist ihnen das mit Nottingham endlich wieder gelungen.
Danach kam Medici von Reiner Knizia auf den Tisch. Ein sehr schönes Versteigerungsspiel mit einem absolut aufgesetzten Thema. Ein Spiel das sehr viel Fingerspitzengefühl verlangt. Hatte es schonmal vor ein paar Jahren gespielt, aber irgendwie nicht sehr beachtet, da es von der Optik nicht anmacht. Vielleicht hatten wir damals nur nicht die "richtige" Runde, oder ich habe nicht gewonnen *gg*. Aber dieses mal hats richtig Spaß gemacht.
Abschluss sollte eine weitere Runde Heartland bilden. Wir versuchten es mit ein paar kleinen Änderungen, machten aber einen Fehler beim Startaufbau, sodass man die Testrunde nicht ganz als Maßstab nehmen konnte.
Allerdings bekam Jeff wieder einige Tipps das Spiel noch besser zu machen oder etwas anders auszutarieren.

Dienstag, 14. Februar 2006

Spieleabend 13.02.2006

Ich war leider etwas später dran heute und so war ich nur noch Zeuge der letzten Runden in Jeff's vorzüglichem Prototyp Heartland. Vor allem Thorsten Gimmler und Hartmut Kommerell hatten einige wertvolle Ideen dieses gelungene Spiel noch etwas zu verbessern.
Danach war die Frage wer was spielen wollte. So versuchten wir uns am recht komplexen Byzantium. Ich hatte mich zwar im Vorfeld mit dem Spiel befasst, Regeln durchgeackert und Detailfragen versucht zu klären, aber ich war doch nicht so regelfest um das Spiel gut und schlüssig zu vermitteln. Und so tauchten sehr viele Unklarheiten auf, die sich auf die Schnelle schwer klären ließen. Nach 2/3 der Partie brachen wir dann ab, weil es nach 3 1/2 Stunden zu spät war, da Reinhold noch zur S-Bahn musste.
Ich finde das Spiel sehr interessant, innovativ und spannend und nach nochmaligem Studium der Regeln dürfte jetzt auch ohne Probleme eine weitere Runde folgen. Ich hoffe diese lässt nicht zu lange auf sich warten - ich werde darauf drängen!

Montag, 6. Februar 2006

Spieleabend 06.02.2006

Mistwinter! Wieder hat es geschneit und diese Kälte - zumindest ist es im Lokal jetzt nicht mehr soooo kalt.
Ich konnte zu allererst meine ganz neue Idee Packesel mit Herz auf den Tisch packen und auch gleich in voller 6er Besetzung probieren. Es wurde bescheinigt, dass das Spiel viel Spaß macht und den Anspruch den es hat, ein leichtes, schnelles Familienspiel zu sein voll erfüllt. Ein paar Einwürfe, die berechtigt sind und leicht umzusetzen sind fanden statt, aber für einen ersten Test war ich sehr zufrieden. Ich glaube hier fehlt nicht mehr viel.
Nicht mehr brandneu, aber durchaus aktuell sind die Dolmengötter, der Vorgänger von Antike. Trotz voller 5er Besetzung ein sehr rundes und kurzweiliges Spiel, dem man höchstens vorwerfen kann dass es staubtrocken ist und das Thema sowas von aufgesetzt. Mich persönlich stört das nicht und ich würde es sogar noch knapp über Antike stellen was den Spielreiz angeht.
Da sich schon recht früh Auflösungserscheinungen breit machten, spielten wir nur noch einen "Absacker": Gespenster - ein Kartenspiel von Alan R. Moon, das schon 15 Jahre auf dem Buckel hat. Es weiß aber sehr wohl zu gefallen. Leider kann man auch ausgesprochen schlechte Karten haben. So geschehen in meinen ersten beiden Runden, die ich nicht mehr gut machen konnte. Danach lief es dann sehr gut - hatte es dann wohl auch begriffen *g

Samstag, 4. Februar 2006

Spieleabend 03.02.2006

Heute sollten "nur" normale Spiele gespielt werden, also keine Prototypen. Und so war es dann auch. Zunächst mussten wir noch auf 2 Leute warten und vertrieben uns die Zeit mit 2 flotteren Spielchen: Zauberstauber , welches ich noch nicht kannte und Rumis. Zauberstauber ist ein sehr nettes Spiel, welches den Mechanismus des Streckenanlegens und diese dann abfliegen sehr gut löst. Im Gegensatz zu dem unterirdischen und absolut durchgefallenen Drachenreiter. Leider kommt das Thema und die Optik ein wenig Kinderspielmäßig daher, sodass es mich nicht unbedingt anspringt. Zu Rumis muss man nicht mehr viel sagen - es ist ein Klassespiel, aber ein ausgesprochen gemeines *g
Als wir dann vollzählig waren versuchten wir uns zuerst mit einem längeren Spiel: Viking Fury. Gut, aus den 2 Stunden wurden dann zwar 3, aber das Spiel ist dann doch sehr schnell sehr eingängig. Leider können einem die Würfel sehr unangenehm mitspielen. Das Ganze sollte sich allerdings über das gesamte Spiel relativieren. Ich fand das Spiel dann trotzdem überdurchschnittlich gut.
Danach war uns nach etwas leichterer und flotterer Kost. Terra musste dran glauben *g
Ein Spiel in dem es darum geht die Konflikte der Welt gemeinsam einzudämmen und nebenbei noch selbst für sich ein paar Siegpunkte zu machen. Der Kartenstapel war dann aber recht unglücklich gemischt. Unsere "Konfliktfreudige" Haltung tat ihr Übriges, dass die Welt an zu vielen Kriegen zu Grunde ging. Aber wir hatten selten so viel Spaß, vor allem ausgelöst durch die "niedlichen" Kartengrafiken nebst dazugehörigen Beschreibungen bzw. unserer "Deutungen".
Den Abschluss sollten die Meisterdiebe machen, die Peer zu Weihnachten bekommen hatte. Hier kommt es vor allem auf Merkfähigkeit an. Leider war es für einige (mich eingeschlossen) zu dieser fortgeschrittenen Stunde nicht mehr so recht möglich sich zu konzentrieren. Die Beleuchtung war dafür etwas schummrig. Außerdem hätte man wohl immer um den Tisch laufen müssen, wenn jemand eine Schublade öffnet. So ist das Spiel leider ziemlich an mir vorbei gegangen.
Es war dann ziemlich spät geworden, hat aber richtig Spaß gemacht. Freue mich schon auf das nächste Mal.

Dienstag, 31. Januar 2006

Spieleabend 30.01.2006

Musste leider mit der S-Bahn fahren weil meine Autobatterie nicht mehr richtig will... also da muss morgen gleich was passieren ;-)
Peer war das erste mal in der "Alten Welt" und ich denke er hatte Spaß.
Ich hatte gleich nochmal die Möglichkeit mein überarbeitetes Peloponnes zu testen - diese mal in einer 4er Runde und ich war überrascht, wie gut alles funktionierte. Man hat jetzt einfach mehr Handlungsspielräume und ist nicht zu sehr unter Druck. Es war dann wiederum eine sehr knappe Angelegenheit wobei Peer mir um einen Punkt den Sieg streitig machte.
Als zweites spielten wir ein Spiel von Peer: Shackleshack oder so ähnlich (Asche auf mein Haupt - ich kann mir sowas einfach schlecht merken *gg). Ein Kartenstichspiel mit Mehrheitskomponente. Erinnerte mich ein wenig an Arche Opti Mix (die Mehrheitenbildung) und kommt sehr pfiffig daher. Die Punktevergabe scheint mir auch recht ausgewogen zu sein, nur ob man gegen ein gutes Blatt eines Gegners wirklich viel ausrichten kann ist dahingestellt.
Hartmut hatte auch ein Stich- und Ablagespiel auf Lager: Gap! Anfangs noch ein wenig zufällig und beliebig wird es gegen Ende richtig interessant. Hier müsste noch eine kleine Verschärfung bzw. ein Spannungsförderndes Element vom Start weg her. Ansonsten war auch dieses Kartenspiel wirklich gut. Warum fallen mir nur nie "einfache" Sachen mit wenig Material und wenig Regeln ein? Na ja...
Den Abschluss bildete eine Runde Santiago, was schon sehr gemein sein kann. Vor allem wenn man mit 96 Punkten nur letzter wird (gegen 97 und 102).
Es war aber wieder richtig schön und vor allem saß ich nicht am "Siena-Tisch". Noch so eine 4-Stunden-Gurke wie letzte Woche hätte ich nicht mehr verkraftet :-)

Freitag, 27. Januar 2006

Testspieleabend 26.1.2006

Als ob ich es ahnte, dass wir wieder 6 Leute sein sollten *g. Hatte ich doch vorsorglich mein Peloponnes auf 5 Spieler "aufgebohrt". Da ich selbst nicht mitspielen musste, sondern genug mit Beobachten und Verwalten zu tun hatte stiegen wir in eine Runde in Vollbesetzung ein - eine Herausforderung für jedes Spielsystem ;-)
Schon beim Erklären und den ersten Spielrunden wurden mir einige Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Viele bezogen sich vor allem um das Handling und die Übersicht. Trotzdem entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel mit sehr interessanten Einwürfen und Überlegungen. Ein paar der Vorschläge zur Spielverbesserung habe ich schon heute grafisch sowie regeltechnisch umgesetzt und freue mich schon auf die nächste Testrunde wohl am Montag :-)
Auf alle Anregungen kann und will ich nicht eingehen, da sie ein komplett anderes Spiel kreieren würden und ich quasi bei "Null" anfangen müsste.
Danach wollte uns Günter ein älteres seiner Spiele präsentieren, allerdings wusste er einerseits die Regeln selbst nicht mehr und andererseits hielt sich das Interesse der Beteiligten in Grenzen.
Also packten wir ein "richtiges" Spiel aus. Wir sind schwanger heißt ein neuer Titel von Uwe Rosenberg. Es ist ein recht witziges Spiel um den Klang von Vor- und Nachnamen und Übereinstimmungen mit anderen Spielern, denn diese geben Punkte.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, wobei versichert wurde, dass sich der Spielreiz recht schnell erschöpfen würde, wenn der "Witz" des Neuen verflogen ist. Man wird sehen.
Den Abschluss bildete das Lauf und Wettspiel.... aaargh - habe den Titel vergessen... weiß nur dass es recht alt ist und wohl ein Klassiker. Peer hilft mir sicher auf die Sprünge!

Mittwoch, 25. Januar 2006

Spieleabend 25.01.2006

Endlich mal wieder Spielen mit Andreas, denn es hatte zum Glück nicht geschneit. Wir hatten schon Hazienda vorbereitet und konnten auch sofort loslegen, da wir alle die Regeln kannten. Ich wollte die "Landstrategie" ausprobieren, musste mich aber doch der "viele Märkte - Strategie" von Michaela geschlagen geben. Denke es ist utopisch mit einer Riesenlandkette gewinnen zu wollen, denn zu leicht kann man diese kaputt gemacht bekommen.
Zweites Spiel des Abends war Ostia, welches beim letzten Mal recht durchwachsen angekommen ist. Ich mag es sehr, obwohl ich es nicht wirklich gut kann *g. Hier behielt Andreas die Oberhand, da er die letzten 2 Runden dominierte und so nicht mehr einzuholen war... mit 15:13:13 Punkten war es aber eine knappe Sache.
Abschluss bildete eine Runde Ausgerechnet Buxtehude nachdem ich mich versichert hatte dass Andreas sich in Deutschland gut auskannte... dem war aber scheinbar doch nicht so, was seine nahezu dauerhaften "Null Chips" bewiesen... möglicherweise kamen einfach auch nur die falschen Städte :-)

Dienstag, 24. Januar 2006

Spieleabend 23.01.2006

Wie hatte ich mich auf den Abend gefreut... Zuerst mal war es bitter kalt und auch das Sitzen im Lokal war nicht gerade angenehm, denn es zog dermaßen durch alle Ritzen.
Leider ließ ich mich breitschlagen eine mir bisher unbekannte Neuheit aus Essen zu Spielen: Monstererbe. Das Spiel haben ein paar Leute aus Berlin in Eigenregie herausgebracht und der Autor selbst erklärte uns das Spiel. Manchmal hat man schon nach 2 Sätzen das Gefühl: das wird nix! Und es kam noch viel schlimmer: Geschlagene 4 Stunden saßen wir an dem Spiel (zuerst hieß es "so 2 Stunden dauert es schon"). Das Grundprinzip ist recht einfach: Es kommt darauf an möglichst alleine an bestimmten Orten Aktionen durchzuführen. Denn wenn mehrere Leuts am gleichen Ort sind wird um die Gegenstände gesteigert. Es gilt Körperteile zu sammeln, um ein lebensfähiges Monster zu erschaffen und am Ende die meisten Siegpunkte dafür gesammelt zu haben. Zu Gute halten will ich dem Spiel, dass es thematisch sehr dicht und schön umgesetzt ist. Das wars aber auch schon mit der Herrlichkeit. Dass die Versteigerung kein wirkliches System hat, und nach jeder Runde noch einmal wild getauscht oder verkauft werden darf ist dem Spielfluss nicht gerade förderlich. Das Ganze ist schlichtweg total überladen und durch die vielen Regeldetails absolut unnötig verkompliziert. Ich behaupte dass das Spiel ohne "Leitung" des Autors kaum spielbar ist.
Es mag für den Autor toll sein, wenn sein Spiel sehr lange dauert, aber für die Spieler ist es das definitiv NICHT. Und wir waren absolut keine Schnarchnasen oder Langsamspieler.
Mich wundert nicht, warum sich für ein solches Spiel sonst kein Verlag finden wollte und mir ist ein Rätsel, wie der gute Junge die 1000 Stück zu 45 Euro/Stück jemals los werden will.
Oppulent ausgestattes ist es ja, aber letztendlich geht es nur um den Spielspaß und der fällt schnell ab nachdem man die thematischen Anfangsschmunzler hinter sich gelassen hat - die Würfelei tut ihr übriges.
Schade um den Abend.

Donnerstag, 19. Januar 2006

Spieleabend 18.01.2006

Der Schnee hat leider verhindert dass wir zu viert waren. Jeff kam recht pünktlich und wir hatten bereits Industria aufgebaut, welches bereits gut ein Jahr ungespielt im Regal verweilt, obwohl es ein sehr feines Spiel ist. Geld ist ein sehr knappes Gut, auch wenn man mal fast darin schwimmt, so ändert sich das nur zu schnell. Jeff lag weit zurück, konnte am Ende aber durch seine besonderen Bonuspunkte für Symbolgleichheit ordentlich zulegen sodass wir an der Spitze Gleichstand hatten und nur die Mehrzahl meiner errichteten Gebäude/Technologien entschieden haben.
Zweites Spiel des Abends war Hazienda welches wir bereits einige Male zu zweit gespielt hatten. Dem Spiel wird nachgesagt es wäre nur der hundertste Aufguss von bekannten Mechanismen. Ich finde aber den ständigen Mangel (nicht an Geld sondern an Aktionen) und das sehr plötzlich nahende Ende als einen sehr großen Spannungsbogen. Am Ende habe ich mich verzockt und versäumt das Spiel zu beenden, dass mir die Aktionskarten ausgingen um noch vernünftig zu Agieren. So sicherte sich Michaela in einem überaus engen Match den Sieg.
Jeff war schon recht müde, also sollte etwas kürzeres den Abschluss bilden. San Juan ist da ein willkommenes Spiel. Ich bekam Handkarten wie gemalt und auch im folgenden Verlauf war mir das Glück sehr hold. Ein wenig zu sicher kam Michaela doch noch auf 3 Punkte heran. Jeff hatte anfangs wohl Kartenpech, aber auch "zweifelhafte" Rollen gewählt. Und so hatte er leider keine Chance.
Danach unterhielten wir uns noch ein wenig über sein/unser Spiel Artifact bevor dieser wunderschöne Abend zu Ende war.
Hoffentlich kann Andreas das nächste mal wieder mit von der Partie sein.

Mittwoch, 18. Januar 2006

Spieleabend 16.01.2006

Heute stand wieder unser regelmäßiger Montagsspieleabend an. Wir hatte 2 weibliche Gäste und so waren wir letzendlich trotzdem "nur" 6 Leute.
Als erstes spielten wir Jeff's Heartland welches er noch mehr verfeinert hat und die Punktevergabe angeglichen hat. Ich denke jetzt läuft es richtig rund. Reinhold spielte total auf Entwicklung und ich fast ausschließlich auf schnelle Punkte auf dem Spielplan. Wir waren am Ende nur 2 Punkte auseinander, aber beide recht weit vor den anderen.
Das Spiel funktioniert auch in voller Besetzung sehr gut.
Als dann Josef zu uns stieß und wir eine 6er Runde Havoc spielten sollte unsere Geduld wieder mal auf die Probe gestellt werden. Ohne Josef dauert ein Spiel wirklich nur halb so lang ;-) Er gewann dann zwar, aber das alles finde ich den anderen gegenüber nicht ganz fair.
Gleiches bei unserer Abschlussrunde Himalaya. Auch hier gewann Josef, aber nur unter totalem Ausloten jeder Eventualität. Trotzdem, gerade zu viert ein Klassespiel - vielleicht überarbeite ich doch noch den grausligen Spielplan :-)

Freitag, 13. Januar 2006

Testspielabend 12.01.2006

Und wieder stand ein Spieleabend bei Peer an. Dieses mal sollten wir 6 Leute werden und dadurch fielen schon einige Spiele "durchs Raster". Angefangen haben wir mit einer ganz neuen Idee von Peer: Elements. Es geht darum Plättchen verschiedener Elemente zu sammeln und möglichst als erster alle 8 Elemente und Unterelemente zusammenzubekommen, oder eben die meisten Punkte zu ergattern sollte das Spiel "regulär" zuende gehen. Sagen wir so: es funktionierte, ist aber längst noch nicht ausgereift. Mehr Konkurrenz und Möglichkeiten die Gegner konkret zu behindern würden das Spiel aufwerten.
Als zweites ging es bei Christian's Ski Express darum möglichst viele eigene Skifahrer auf die Berggipfel zu befördern. Der Mechanismus weiß zu gefallen und sorgt für Spannung. Einzig die Unausgewogenheit der Aktionskarten bzw. ein Vorteil wenn man öfter Startspieler ist als andere Spieler stören noch etwas. Ansonsten eine (abgesehen vom Design *g) runde Sache :-)
Danach musste Peer tief in seiner Enwicklungskiste kramen um noch ein Spiel zu finden dass zu sechst spielbar ist. Das Wahl- und Verhandlungsspiel Viva la Revolution basiert einzig darauf Stimmen abzugeben welcher Spieler welchen Posten besetzen darf. Dabei ist jedoch jedes Mittel recht und es wird verhandelt und Angebote gemacht was das Zeug hält. Obwohl mir solche Spiele nicht unbedingt liegen fand ich es doch seeeehr amüsant und interessant auch der Aspekt dass nicht der gewonnen hat, der am meisten und am lautesten gequatscht hat *lach*. Es tut ab und zu auch gut im Hintergrund zu agieren und nicht zu sehr auf sich aufmerksam zu machen.
Etwas Straffung und kleine Änderungen im Detail und das Spiel ist eine schöne Sache - Hut ab Peer!
Den Abschluss sollte eine Runde Havoc bilden, durch die ich zwar meine Tram verpasst und auch noch total abgeloost habe, aber den Spielspaß nicht eintauschen möchte.
Zu sechst ist es eben sehr schwer vernünftige Karten zusammen zu bekommen.

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Donnerstag, 5. Januar 2006

Spieleabend 02.01.2006

Der erste Spieletreff des Jahres und das an dem Tag, an dem Caylus in die Brettspielwelt kommt!
Wir starteten mit Boomtown. Ein sehr raffiniertes Bietspiel mit Innovativer Geldverteilung... biete ich viel, bekommen die andern davon viel ab, oder passe ich früh, bekomme ich vermutlich von den andern viel ab. Reicht mir die zweite Wahl bei den Karten? Oder ist es wurscht letzter zu sein? In Siedlermanier wird der Ertrag gewürfelt. Am Ende zählt das Geld, die Bürgermeisterwürden die man inne hält und die Punkte auf seinen ersteigerten Karten. Ich konnte wohl am besten "Jammern", so wurde ich zufrieden gelassen und konnte zur Überraschung aller gewinnen.
Als nächstes wollte ich mein brandneu erworbenes Ostia testen. Ein Kartenspiel um Waren, Geld und Siegpunkte. Auch hier wird geboten, Ersteigert und dann Waren verkauft bzw. an den Senat für Siegpunkte abgegeben. Trotz meines vorletzten Platzes hat mir das Spiel recht gut gefallen, auch wenn Josef uns das Spiel mit seinen Bemerkungen vermiesen wollte ;-)
Zum Schluss spielten wir einen Prototyp von Jeff: Fishermans Wharf. Ein Kartenstichspiel mit originellen Zusatzelementen. Anfangs waren die Regeln etwas konfus, allerdings nur weil Jeff nicht genau wusste, welche Version wir am Besten testen sollten. Hier sind gute Ansätze zu erkennen, aber etwas "Straffung" würde dem Spiel nicht schlecht stehen. Es fehlt nicht viel um das Spiel fertig zu nennen.

Spieleabend 28.12.2005

Neben Spielen ging es auch ums Kennenlernen. Wir waren 2 Pärchen und da Susan (Frau von Jeff) nicht so komplexe Spiele mag und auch nicht so gerne neue Sachen lernt, spielten wir eher leichtere Kost und Sachen, die sie schon kannte.
Das jetzt aus dem Programm genommene Wyatt Earpp von Alea machte den Anfang. Ein recht schönes Kartensammel- und Kartenablegespiel mit Ärgerfaktor. Susan zeigte uns gleich wo der Profi sitzt!
Danach ein Klassiker: Traumfabrik von Reiner Knizia. Ein schönes Bietspiel mit raffiniertem "Geld"-Verteilungsmechanismus. Sehr amüsante Umsetzung des Themas Film.
Den Abschluss bildete Fish eat Fish ein kleines Spielchen mit recht hohem Glücksanteil, bei dem man recht schnell ausgeliefert ist, wenn sich alle gegen einen verschwören. Trotzdem: schön gemacht... und schöner Abend!