Samstag, 24. März 2007

Spielen bei Peer 23.03.2007

Heute war mal wieder Spielen bei Peer angesagt. Da weiß man vorher nie, wen und was einen erwartet (Prototypenrunde, "normale" Runde oder ein Mix aus beidem), nur dass es sehr schön werden musste!
Wir waren zu viert, was die perfekte Konstellation für die meisten Spiele ist. Wir begannen mit Die Säulen von Venedig, da Peer es noch nicht gespielt hatte und demnächst eine Rezension verfassen möchte. Im Gegensatz zu meiner letzten Dreierrunde zeigte sich, dass es erst wirklich ab Spielern gut funktionierte. Es lässt sich recht locker wegspielen und wenn es alle kennen bleibt man auch deutlich unter 60 Minuten. Ich denke 5 Spieler ist hier die beste Besetzung.
Danach machten wir uns an 24/7, das ich mir in Essen angesehen, aber noch nicht gespielt hatte. Gewisse Ähnlichkeiten mit Zatre sind vorhanden, allerdings ist 24/7 das weitaus bessere und schnellere Spiel. Die Zählerei ist auch hier recht anstrengend, aber da man nicht allzuviele Steine hat hält sich die Grübeldauer doch in Grenzen. Ich hätte gerne noch die Partnervariante gespielt, aber man wird doch nicht seiner Maxime "spiele nie das gleiche Spiel 2 x hintereinander" untreu werden :-)
Drittes Spiel des Abends waren Die Baumeister von Arkadia. Kurz nach Essen 2006 landete das Spiel recht häufig auf dem Tisch, jetzt aber leider schon Monate nicht mehr. Umso mehr konnte die Partie wieder fesseln.
Jetzt sollte es etwas "leichteres" sein, also fiel die Wahl auf Terra. Die Bildchen sind immer wieder aufs Neue Spaßig anzusehen und sorgen für einiges an Erheiterung. Zum ersten mal habe ich es jetzt erlebt, dass wir die Welt retten konnten - der Kartenstapel war dementsprechend günstig gemischt. Leider hätte bei dem Spielausgang die Welt besser hätte untergehen können *grins*
Den Abschluss bildete Himalaya. Wie ich das Spiel liebe! Das Belauern wer wohl wo welche Aktion durchführen wird - wer es noch schafft seinen religiösen Einfluss so zu erhöhen, dass er nicht gleich beim ersten KO-Kriterium die Segel streichen muss... Das ist schon allererste Sahne. Ob man das alles jetzt so wahnsinnig steuern kann ist eher zweitrangig - es macht einfach verdammt viel Spaß! Leider kann das Spiel zu dritt nicht so sehr überzeugen. Ich hoffe, ich komme mal in den Genuss Himalaya mit der 5/6 Spieler Erweiterung zu spielen, denn diese beinhaltet weitere Regelergänzungen.
Spät ist es geworden, aber da ich ausnahmsweise Samstag nicht arbeiten musste, war das ein perfekter Abend.

Dienstag, 20. März 2007

Testtreffen Spielwiese 19.03.2007

Wir haben uns heute früher als sonst getroffen, da Peer montags nicht so lange Zeit hat. Außer uns war noch mächtig was los in der Spielwiese (Familien mit Kindern und andere Spielrunden. Wir selbst waren zunächst zu viert (Peer, Jeff, Florian, dan ich noch nicht kannte und ich). Das tolle daran war, dass jeder einen seiner Prototypen präsentieren konnte!
Peer machte den Anfang mit seinem ganz neuen Orinoco. Eigentlich ein Lauf- (Fahr-) spiel bei dem es nicht alleine darauf ankommt zuerst anzukommen, sondern während der Flussfahrt möglichst viele Aktionen durchzuführen um dadurch Siegpunkte für die Endwertung zu ergattern. Das Spiel funktionierte schon recht gut, nur gab es im Detail ein paar Schwächen. Vom Grundgedanke her eher ein einfacheres "Familienspiel", dafür hat es allerdings etwas viele verschiedene Punkteoptionen.
Als nächstes packte Florian einen Prototypen aus, bei dem es einem durch die Grafik und Materialien fast die Sprache verschlug. Leider war das nur der allererste Eindruck, denn die Plättchenfarben waren sehr ungünstig und stimmten nicht mit den Klötzchen überein, sodass wir uns erst Hilfsmittel schaffen mussten um überhaupt die Übersicht behalten zu können. Im Ansatz bot das Spiel interessante Gedanken, allerdings waren die Möglichkeiten durch die Geldknappheit sehr eingeschränkt dass kein rechter Spielfluss aufkommen wollte. Mit ein paar kleinen Kniffen kann Florian aber der Situation Herr werden.
Danach konnte ich noch einmal Kronlanda testen - dieses mal ist aus dem hektischen Spiel ein eher konventionelles Spiel geworden. Leider fehlte etwas der Pepp und die Spannung, dass dieser Test zunächst etwas frustrierend verlief. Zum Glück bekam ich gleich darauf etliche Hinweise und Ideen, die sich zum Teil einfließen lassen. Ich arbeite weiter daran.
Leider musste Peer jetzt gehen, aber Reinhold nahm stattdessen Platz und Jeff stellte uns sein neues Kartenspiel Pisa vor. Ein eher einfaches Spiel bei dem es gilt mit Karten Türme zu bilden und gleichzeitig möglichst viele Karten von der Turmfarbe zu sammeln, der am Ende am niedrigsten ist. Es ist sehr schwer hier etwas zu beeinflussen und früh zu erkennen welcher Turm denn wohl niedrig und welcher hoch sein wird. Das Spielende ist ein wenig unausgereift, aber hier hat Jeff sicher noch eine Idee. Für einen "Absacker" sicher ganz nett, wenn auch sehr seicht.
Fazit: es war toll die unterschiedlichen Spieltypen direkt hintereinander zu testen und fast schon vergleichen zu können. Die Spiele waren allesamt ganz frisch und ungetestet und so war es nicht zu erwarten, dass aus dem Stand ein "Knaller" dabei war. Orinoco hat mir vom ersten Eindruck am besten gefallen.

Ich freue mich schon aufs nächste Mal.

Dienstag, 6. März 2007

Spielwiese 05.03.2007

Tja, da habe ich mich doch tatsächlich mal wieder in die Spielwiese verirrt an diesem Montag. Bis 19.20 war ich alleine, dann kam noch Reinhold und das wars auch schon - nicht mal mein spezieller "Freund" war da und auch nicht Dietmar, wegen dem ich eigentlich gekommen bin, aber es hat ihm wohl doch nicht so sehr gefallen am Samstag.
Wir versuchten das Beste daraus zu machen und spielten eben ein paar Runden nur zu zweit.
Den Anfang machte Taluva, welches ich noch nicht kannte. Es kommt mit sehr einfachen Regeln aus und gefällt mir ziemlich gut, allerdings braucht es zu einem Eindruck ganz sicher noch eine Mehrpersonenrunde.
Danach spielten wir eine Partie Yspahan mit der vorzüglichen 2 Personenregel. Hier hatten wir doch tatsächlich falsch gespielt gehabt, nämlich dass die Karawane gewertet und abgeräumt wird wenn sie vollbesetzt ist... man lernt immer was dazu.
Den Abschluss bildete Pylos von Gigamic. Ein sehr verzwicktes Denkspielchen, bei dem es mehr zu beachten gibt, als es zunächst den Anschein hat. Hier machten wir natürlich 2 Partien, da der Startspieler wohl einen kleinen Vorteil hat - so gewann dieser auch jedes mal.
Das wars dann wohl komplett mit der Montagsrunde.

Sonntag, 4. März 2007

Spielen bei Hartmut (03.03.2007)

Da Dietmar S. aus dem Süden der Republik übers Wochenende in Berlin weilen sollte, haben wir für den Abend einen Spieleabend einberaumt.
Dietmar hatte 2 Neuheiten im Gepäck: Alchemist und Portobello Market. Wir starteten sogleich mit Alchemist, der Neuheit von Amigo. Es eröffnet sich ein wunderschöner Spielplan, ein paar Plättchen und eine Fülle an Holzklötzchen. Es geht darum mit seinen Zutaten Tränke zu brauen. Dafür bekommt man Siegpunkte und zwar soviele man will (1-10), aber der Clou daran ist, dass nur die anderen Spieler diesen Trank kopieren dürfen und ihrerseits die gleiche Zahl an Siegpunkten einstreichen. Das kann schonmal ganz verzwackt sein, denn man darf in bestimmte Kessel nur bestimmte Zutaten reinpacken und auch keinen Trank zweimal brauen. Am Ende (ca. 45-60 Minuten - mit mehr Spielerfahrung sicher nicht über 30 Minuten) gibt es noch Sonderpunkte für die Zutat, die während dem Spiel am meisten verwendet wurde. Ein sehr kurzweiliges aber mitunter auch verkopftes Spiel mit einem eher abstrakten Hintergrund. Mir hats gefallen, trotz meines letzten Platzes, aber ich wollte natürlich gleich ein extrem ausprobieren, was wenig zündete :-)
Zweites Spiel des Abends war Frischfisch von 2F Spiele. Die Übersicht ist schon gewaltig schwer zu behalten - vor allem wo eine Straße zu platzieren ist und wo noch nicht. Dadurch ist es zunächst schwer den Wert eines bestimmten Bauplatzes einzuschätzen. Es macht schon Spaß zu sehen, wie sich der Spielplan nach und nach füllt. Wohl Friedemanns bestes Spiel (nach Funkenschlag natürlich!).
Nach einer kurzen Schlemmerpause gings ans nächste Spiel: Metromania vom Französischen Kleinverlag Spiel-ou-face. Das Cover ist schonmal sehr hässlich, aber der Inhalt entschädigt dann: ein Spielplanrand zum Zusammenstecken. Dazwischen werden Dreieckfelder eingesetzt, dass jedes mal eine neue Ausgangsposition entsteht. Jeder Spieler verfügt über 2 U-Bahnlinien, die er möglichst gewinnbringend über den Plan führen will. Dabei gilt es bestimmte Objekte miteinander zu verbinden, möglichst viele Knotenpunkte entstehen zu lassen (bringen einen Sonderpunkt) und zum Ende hin möglichst beide Linien abgeschlossen zu haben.
Ebenfalls ein sehr interessantes Spiel, allerdings ist die Übersicht sehr verwirrend und die Wertung erschließt sich auch nicht sofort, dass man zumindest sein erstes Spiel aus dem Bach heraus spielen muss um zu sehen wie es sich entwickelt und was geschehen wird.
Nachdem Diemar leider schon gehen musste ließen wir den Abend noch mit einer Runde Kardinal und König ausklingen... klasse!

Donnerstag, 22. Februar 2007

Spielen bei uns 21.02.2007


Alles war schon etwas hektisch.... mein Schatz kam recht spät von Arbeit und schon klingelte es an der Tür, aber Andreas ist ein angenehmer Zeitgenosse, man kann auch erstmal noch nen Moment ratschen bevor das erste Spiel auf den Tisch kommt.
Er hatte die neue Thurn und Taxis Erweiterung Glanz und Gloria mitgebracht und so kamen wir dann auch in den Genuss die erste Neuheit von Nürnberg zu spielen.
Leider hatte ich am selben Tag bereits einen Threat im Spielboxforum gelesen, der das Spielgefühl eines Spielers wiederspiegelte. So konnte ich mich leider weniger dem Spiel hingeben, als immer wieder in mich hineinzuhorchen, ob ich das Spiel genauso empfinde.
Die Karte ist schonmal sehr schön und vor allem für heimatverbundene Nordlichter sehr zu empfehlen. Die Regeländerungen sind wenig dramatisch... man könnte sagen es ist schon eine Regelvereinfachung, was für eine Erweiterung doch recht ungewöhnlich ist. Der Wagner fällt jetzt weg und somit auch das Spielende über die 7er Kutsche. Das Auslegen ist nun weniger risikoreich, da man aus Ermangelung passender Karten gerne mal einfach nur Hufeisenkarten dazu legen kann. Mehr zum Spielgefühl gibts auf meiner "Eindrücke-Seite" in wenigen Tagen.
Danach hatte ich eigentlich Goa vorgesehen, da Andreas bereits vor Wochen den Wunsch äußerte das Spiel noch einmal kredenzt zu bekommen. Da uns das im Anbetracht auf den Zustand dann doch etwas zu schwere Kost zu sein schien, fiel die Wahl auf Raja (ob das dann wesentlich leichtere Kost ist sei mal dahingestellt). Also ich liebe das Spiel ja sehr, aber bei den andern beiden war und bin ich mir da nicht so sicher. Zu dritt ist es dann wohl auch etwas unspektakulärer als zu viert oder fünft.
Den Abschluss bildete ein lockeres Tutanchamun, was ein dankbarer Absacker ist.
Morgen ist dann wieder Testspielabend - mal sehen, ob ich bis dahin noch etwas "Testwürdiges" auf die Beine stellen kann.

Samstag, 17. Februar 2007

Spielen bei Peer 16.02.2007

Nach längerer Zeit mal wieder ein Treffen bei Peer. Zunächst waren wir zu viert, was eine schöne Runde versprach.
Peer testete mit uns sein frisch überarbeitetes Serengeti aka Schatzwürfeln (einen finalen Titel gibt es noch nicht). Da das Spiel letztes mal darunter litt dass es einerseits zu lange dauerte und andererseits die Wertung zu schwer zu überblicken war, hatten wir es nun mit einem kleineren Spielplan, der von der Form her sechseckig ist zu tun.
Die Mechanismen sind gleich geblieben. Was letztes mal zu lange dauerte, war dieses mal wirklich etwas zu kurz. Eine Unachtsamkeit bescherte Peer einen nicht mehr aufzuholenden Sieg. Möglicherweise kann eine weitere Ebene oder ein kleiner Kniff dem Ganzen etwas mehr Pepp verleihen, denn ein sehr gutes Spiel ist es bereits jetzt.
Danach konnte ich mein Kronlanda "an den Mann bringen". Das Spiel wurde noch nie getestet und meine "Bauchschmerzen" vorher waren durchaus berechtigt. Besitzt es doch einen recht innovativen Mechanismus - so innovativ, dass er in der vorliegenden Form einfach nicht funktionieren kann und durchweg chaotisch anmutet. Trotzdem bekam ich wertvolle Tipps was Änderungen angeht, die das eigentlich Originelle trotzdem noch zu lässt. Aber es wartet dabei noch reichlich Arbeit auf mich. So ist das eben, wenn man mit einem Spiel den Anspruch hat einmal andere Wege zu beschreiten (bis zu einem gewissen Punkt natürlich).
Inzwischen stieß noch Dominic zu uns, sodass wir das oft gescholtene Beowulf auf den Tisch holen. Die Aufmachung ist schonmal sehr gelungen und mutet sehr thematisch an. Es gilt das Leben Beowulfs "nachzuspielen" wobei jeder Spieler für sich auf Ruhm aus ist. Auf den einzelnen Stationen sind dann gewisse Abenteuer zu bestehen für die es entweder Belohnungen oder Verletzungen abzuholen gibt.
Tja wo soll ich anfangen... So thematisch wie es zunächst schien war es dann doch in keinster Weise. Ich hatte nie das Gefühl in die Welt der Beowulf-Saga einzutauchen. Es ging einfach nur darum welche Belohnungen zu ergattern sind und wie groß die Gefahr ist Schaden davon zu tragen. Dementsprechend muss ich meinen Einsatz optimieren. Über den Glücksfaktor hat Peer (www.spielbar.com) bereits kleine Anekdoten verfasst. Ich empfand diesen bei Beowulf zu hoch, stellenweise sehr frustrierend und für die zu lange Spieldauer einfach zu präsent. Der vorgefertigte Weg tut sein übriges, dass das Spiel schnell seinen Reiz zu verlieren droht... und das schlimmste: es funktioniert nicht in jeder Besetzung wirklich gut, wobei wir zu fünft noch die interessanteste Besetzung zu bieten hatten. Mich persönlich hat das Spiel wenig angesprochen und würde es auch nicht noch einmal spielen wollen.

"Berlinalespielen"

Vom 8. - 13.2. hatten wir Besuch von einem befreundeten Pärchen, das wegen der Berlinale bei uns Station machte. Neben einigen Kinobesuchen wurde natürlich auch gespielt :-)
Zuerst das grandiose Goa, das man eigentlich gar nicht oft genug spielen kann. Sehr positiv fällt immer wieder auf, dass man bei Goa auch wenn man nicht gewinnt immer den eigenen Fortschritt des Aufbaus sieht. Das kommt selbst bei weniger intensiven und erprobten Brettspielern sehr gut an. Hat man allerdings den unbedingten Ehrgeiz zu gewinnen, muss man schon sehr gut aufpassen und seine Aufmerksamkeiten bündeln... etwas, das mir an dem Abend weniger gelang.
Die Säulen der Erde ist ein gerngesehener Gast auf unserem Spieltisch. Vor allem auch weil unser Besuch ebenfalls in der Brettspielwelt aktiv ist. Was passt da besser, als ein Spiel zuvor in real zu lernen? Noch dazu, dass die beiden den Sieg unter sich ausmachten.
Am Folgetag durfte die obligatorische Tichurunde nicht fehlen (Ok, es wurden dann letztendlich 2, wodurch wir fast die Abfahrt zum Kino verpasst hatten).
In einem weiteren Säulen der Erde konnte ich meine spielerische Unkonzentriertheit ablegen und das Blatt gegenüber dem Vorabend wenden.
Leider hatten wir recht wenig Zeit zusammen, aber die haben wir intensiv genutzt. Es hat riesig Spaß gemacht!

Freitag, 2. Februar 2007

Spielen bei Andreas


Leider musste ich diesen Abeind alleine zu Andreas, aber seine Liebste gesellte sich dazu - wollen wir doch endlich mal Robo Rally spielen.
Es was schon alles vorbereitet... die Pläne und die 6 Zielpunkte. Nach einer kurzen Regelauffrischung gings dann auch schon los.
Es könnte ja alles soooo einfach sein, wenn man nur nicht immer so seltsame Karten bekommen würde, so verliert man gerne mal eine Runde, weil man außer Drehen nicht wirklich vorwärts kommt. Zum Glück ist das nicht nur mir so ergangen.
Das große Negativelement ist die Tatsache, dass man nur 3 Leben hat. Sind die verwirkt, muss man zuschauen. Das wollten wir aber nicht wirklich, also gaben wir den betreffenden (zuerst Valentina und dann traf es mich) noch eine Chance - wir durften nochmal vom letzten Checkpoint starten. Das absolut Positive an dem Spiel ist der ungeheure Variantenreichtum - durch die viele Pläne und wo man die Zielpunkte platziert.
Andreas hat es dabei wohl etwas zu böse gemeint und so dauerte das Spiel, auch wenn es viel Spaß macht etwas zu lange.
Auch ein vermeintlicher Rückstand lässt sich immer mal wieder aufholen, denn irgendwie verzettelt sich jeder einmal. Zu viert wäre wohl noch mehr Pfeffer im Spiel sprich es käme öfter zu Konflikten und Kollisionen.
So kam es, dass ich Andreas ganz kurz vor dem Ziel in einen Abgrund schieben, und das Spiel für mich entscheiden konnte. Allerdings ist er der "moralische Sieger", da er als einziger mit seinen regulären 3 Leben ausgekommen ist.

Freitag, 26. Januar 2007

Testspielabend bei Peer

Leider waren wir nur zu dritt, aber das Gute daran war, dass Jeff die dritte Person war (zu lange hatten wir uns nicht mehr gbesehen!). Wir starteten mit dem komplett überarbeiteten Rungholt. Auf diese Runde war ich sehr gespannt, denn es ist ausschließlich aus dem Bauch heraus "austariert" worden. Leider offenbarten sich schon bald Mängel und Konstellationen, die wir außer Acht gelassen hatten und so änderten wir 2 mal einvernehmlich die Regeln während der Partie. Dadurch zog sich die Partie auch über 2 Stunden dahin, wäre aber bei konzentriertem Spiel sicher in 90 Minuten zu absolvieren. Ich glaube, wir sollten das Spiel mal eine Weile ruhen und reifen lassen - es läuft ja nicht weg.
Danach stellte uns Jeff eine neue Idee vor: Wampum! Das Material war wieder in gewohnt professioneller Art und das Design der Karten in Jeffs typischem liebevollen Stil. Thematisch spielt es im Wilden Westen. Ziel ist es möglichst viele Wampums (verzierte indianische Gürtel) zu erwerben. Das Ganze ist eigentlich ein recht einfaches Kartensammelspiel bei dem es darauf ankommt im richtigen Moment seine Karten in Wampums umzuwandeln. Das Spiel kränkelte noch ein wenig an Spannungsarmut, aber Peer hatte eine erfrischende Idee und so sollte daraus ein sehr gutes Spiel werden.
Den Abschluss bildete Galerie National - die neue Version von meinem alten Metropol. Wir hatten das Spiel ja schon mehrfach mit recht großem Erfolg getestet. Nun wollten wir eine kleine Regelvereinfachung ausprobieren und ich muss sagen, dass es sehr gut geklappt hat (obwohl ich zunächst Zweifel hegte). Es ist schön zu sehen, dass das Spiel nun wohl endlich "fertig" ist :-)

Donnerstag, 18. Januar 2007

Spieleabend bei uns 17.01.2007


Endlich war es soweit... Hermagor konnte komplett durchgespielt werden, nachdem es in Essen nur ein 2 Spielrundenanspiel gab. Die Mechanismen sind allesamt zwar sehr abstrakt, aber es gilt stets abzuwägen wofür man sein Geld ausgibt und was sich eher nicht lohnt. Nach guten 90 Minuten war die Spannung groß, denn es war schwer abzuschätzen wer denn nun gewonnen hatte. So behielt mein Schatz die Oberhand, denn sie hatte schon früh viel Geld kassiert, als wir anderen viel durch unkoordiniertes Reisen verprasst haben. Das Spiel hat mir super gefallen... vielleicht DIE beste Essen-Neuheit. Ich freue mich schon auf die nächste Runde, denn es gibt noch so viel auszuprobieren.
Eigentlich wollte Andreas ja unbedingt noch einmal Goa spielen, aber wir entschieden uns dann dokch für Tikal entschieden. Mann waren das Zeiten, als Tikal den Preis Spiel des Jahres erhielt. So eine Zeit kommt wohl nie mehr zurück.
Ähnlich wie bei Maestro Leonardo vor kurzem habe ich mich hier zeimlich verzettelt und konnte Punktemäßig nur hinterherlaufen. Hier ist der Spieler bevorteilt, der den Vulkan aufdeckt und seine Wertung zuerst durchführt. Als letzter bekommt man hier nur noch die Reste ab, da die wirklich lukrativen Tempel schon alle zugerüstet sind. Und so blieb mir nur der letzte Platz übrig. Was solls, ich greife dafür nächstes mal wieder voll an!

Samstag, 6. Januar 2007

Spieleabend bei Peer 04.01.2007


Peer hat zum ersten Spieleabend im neuen Jahr gerufen und 3 Leute folgten dem Ruf (Richard, Christian und ich).
Wir starteten mit Peers Spiel Die Juwelen von Afrika. Das Spiel hatte letztes mal noch einen ausbaufähigeren Titel. Ein paar Kleinigkeiten waren schon geändert, aber so wie es uns vorlag funktionierte es nicht richtig in unserer Runde. Wir waren zu sehr auf den persönlichen Sieg fixiert und ließen lieber die ganze Expedition scheitern, als selbst nicht zu gewinnen. Hinterher sind mir ein paar Ideen gekommen das zu ändern (Peer - du hast Post :-))
Danach konnte ich nach langer Zeit mal wieder Porto Carthago testen, nachdem ich doch einiges geändert hatte. Es funktionierte wirklich prächtig - nicht nur weil mir der Sieg förmlich in den Schoß fiel. Die Entschädigung für eine misslungene Verschiffung werde ich noch etwas erhöhen, dann passt das ganze genau so wie ich es mir vorstelle, bevor ich wieder bei einem Verlag vorstellig werde.
Drittes Spiel des Abends war Schatzwürfeln. Ein ganz neues Spiel von Peer (wenn nur deine Materialien nur halb so gut wären wie deine Ideen!). Das Spielfeld war noch etwas zu groß und dadurch auch die Spieldauer und den Abrechnungsmechanismus solltest du dir noch einmal anschauen. Ansonsten ein sehr gutes Spiel so richtig nach meinem Geschmack! Danach war nur noch wenig Zeit, also taten wir etwas sehr untypisches für einen Donnerstag: wir spielten tatsächlich ein "richtiges" Spiel. Die Wahl fiel auf R-Eco von Japon Brand.
Nach Traders of Cartharge vom selben Autor das zweite Spiel, das ich innerhalb kurzer Zeit von diesem Kleinverlag in die Hände bekam. Ein wirklich tolles "Zwischendurchspiel" um das Recyceln von Müll, Handkartenmanagement und Ergattern der Punkteträchtigsten ausliegenden Ertragskarten. Leider wachsen die Müllberge immer schneller und überzählige Handkarten bilden den illegal entsorgten Müll (vergleichbar mit dem Piratenstapel bei Oltre Mare - nur dass man diesen Müll nicht mehr los wird!). Hat sehr viel Spaß gemacht und war vor allem spannend als die Minusertragskarten auslagen.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Spielen bei uns 26.+27.12.2006

Da wir am zweiten Weihnachtsfeiertag unseren Gast begrüßen konnten begannen wir bereits kurz danach mit den ersten Spielrunden.
Erstes Spiel waren die Säulen der Erde, welches er uns als Präsent mitgebracht hatte (Danke an dieser Stelle nochmal!). Da wir alle das Spiel recht gut kannten entwickelte sich eine sehr spannende Geschichte bei der unser Gast (Schnurzel) überraschenderweise mit dem letzten Rang vorlieb nehmen musste.
Danach brachte ich Havoc - The hundred years war auf den Tisch. Die beiden kannten das Spiel noch nicht, es hatte sich aber in meinen anderen Spielrunden bereits auf den Spieltischen eingebrannt. Nach der ersten etwas schleppenden Runde vernahm ich ein einhelliges: "noch mal bitte!" und so legten wir gleich eine flotte Runde nach. Hier bewies Schnurzel dann seine außergewöhnlich guten Spielfähigkeiten und gewann beide Partien.
Den Abschluss bildeten die Säulen von Venedig, welches noch ungespielt auf dem Gabentisch lag. Wir kannten das Spiel ja alle noch von der Messe, allerdings ist es zu dritt nicht gerade der Hit. Keiner wollte dem anderen Punkte schenken und so entwickelte sich ein sehr zähes Ringen um jeden Siegpunkt. Hier ist die größere Runde wesentlich besser geeignet. Da hier mein Schatz die Nase, wie auch schon beim ersten Spiel vorne hatte kann man sie getrost als "Säulenqueen" bezeichnen!
Am nächsten Tag spielte ich mit Schnurzel eine 2er Partie Traders of Cartharge vom Japanischen Kleinverlag "Japon Brand", was ein sehr schönes und kniffliges Kartenspiel ist. Allerdings fand ich es in der 3er Besetzung spannender und interessanter. Zu viert dürfte der Einfluss zu gering sein, so spreche ich die deutliche Empfehlung hier nur für exakt 3 Spieler aus.
Zum Abend hin sollte noch Andreas aufkreuzen, sodass der nächsten Partie Maestro Leonardo nichts im Wege stand... obwohl - ich stand mir selbst im Wege. Nie zuvor hatte ich so viele flüchtige Spielfehler, dass ich die Partie mit jämmerlichen 8 Siegpunkten abschloss. Die Kartengrafik ist der Übersicht nicht sonderlich dienlich sodass es recht anstrengend ist fehlerlos zu spielen.
Hier machte mein Schatz da weiter wo sie Tags zuvor aufgehört hatte: mit einem deutlichen Sieg!
Den Abschluss bildete mein vom Weihnachtsengel gebrachtes Zepter von Zavandor. Andreas kannte das Spiel noch nicht, hatte aber schon viel davon gehört. Es wurde bis zuletzt eine wirklich spannende Partie, nicht zuletzt durch unser ausgeglichenes Setting (nur mit den Nummernkarten 1,2,5 und 6 zu spielen). Am Ende waren drei von uns nur einen Punkt auseinander - Wow!
Das waren auch leider schon wieder zwei wunderbar verspielte Tage.
Ich melde mich dann mal ab und wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr 2007. Wir sehen uns in alter Frische ganz bald wieder auf diesem Kanal!

Samstag, 23. Dezember 2006

Spieleabend bei uns 20.12.2006

Nachdem Andreas letzte Woche angeschlagen war, gab es diese Woche den Ersatzspieleabend für ihn. Zuerst kam zum wiederholten Male Yspahan auf den Tisch. Das Spiel entpuppt sich mehr und mehr zu DEM Renner aller neuen Spiele aus Essen. Andreas kannte das Spiel bisher noch nicht, hatte aber auch sichtlich Freude daran, sodass wir anschließend gleich einen Abnehmner unseres zweiten eingeschweißten Exemplars hatten.
Noch geistig frisch wollten wir uns an Maestro Leonardo heranwagen. Es bewahrheitete sich wieder die These: Erkläre nie ein Spiel nachdem du es nur einmal gespielt und erklärt bekommen hast. So sollten wir einige kleine aber nicht unwesentliche Dinge falsch spielen. Der Spielspaß blieb dadurch ein wenig auf der Strecke. Zum Glück lag es wenigstens an unserer falschen Spielweise, sonst hätte ich an der Güte des Spiels noch gezweifelt.
Nach nunmehr einer 4er, einer 3er und einer 2er Partie würde ich die 4er Runde favorisieren. Vor allem das 2er ist mehr ein Notnagel und nicht sonderlich empfehlenswert.
Ich freue mich schon auf unseren Besuch nächsten Dienstag und den nächsten Spieleabend.
Aber nun erstmal dem Weihnachtsmann die Geschenke entreißen :-)

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Spieletreff Ludothek 18.12.2006

Nach Abstinenz von einer Woche war ich nun wieder hier - eigentlich vor allem nur um Jeff zu treffen, der aus meinem Spiel Metropol ein neues Spiel entwickeln wollte, das eine einfachere Abrechnung und ein neues besser zum Mechanismus passendes Thema zu wählen. Was soll ich sagen? Es ist ihm gelungen. Wir spielten gleich 2 Runden in der vollen 5er Besetzung und änderten eine Kleinigkeit nach der ersten Runde, die das Ganze noch etwas spannender und Interessanter machte. Natürlich dreht es sich jetzt um Ausgrabungsstücke und Ausstellungen (da war doch was...?). Neuer Arbeitstitel ist Galerie National. Thumbs up!

Danach musste Jeff auch schon wieder los, dafür war Reinhold gekommen den angewärmten Stuhl zu besetzen. Nun - wir wollten ein Spiel spielen, das wenigstens schon einer kennt, damit der Einstieg beschleunigt wird und so fiel unsere Wahl auf Die Säulen von Venedig. Das Spiel hatte ich bereits 2 x in Essen gespielt und für recht gut befunden.
Zum Spiel an anderer Stelle mehr, nur geschah was jeden Montag in der Ludothek früher oder später geschieht: unser Spezialist Erbsenzähler und bis ins Tausendstel Optimierer (nennen wir ihn mal Joe) raubt mir und auch einigen anderen aus der Runde den letzten Nerv. Da wird einmal ein Zug zurückgenommen, ständig alle Eventualitäten abgewägt bevor eine Entscheidung getroffen wird und aus jedem Spiel ein Wettbewerb bis aufs Messer geliefert. Natürlich ist dieser Joe meist unter den Gewinnern, allerdings oft auch nur weil einige Mitspieler einfach nicht mehr wollen und irgendwelche Züge machen damit das Spiel endlich zu Ende ist. Wenn die Schachtel 90 Minuten Spielzeit angibt bedeutet das stets: 90 Minuten für Joe und weitere 90 Minuten für die restlichen Spieler.
Vielleicht bin ja nur ich so empfindlich, aber für meinen Teil war das der letzte Spieleabend in der Ludothek... Arrevederci

Samstag, 16. Dezember 2006

Spielen bei Peer 15.12.2006


Überraschenderweise war ich um 18.40 nicht der erste, der bei Peer aufkreuzte. Wir wollten schnell loslegen und entschieden uns für Canal Mania vond en Ragnar Brothers. Kaum hatten wir die Erklärung bzw. das Regelstudium abgeschlossen klingelte es nochmal und es kamen noch 2 Leute. Also stellte sich die Frage was man mit 6 Leuten macht (da Canal Mania nur 5 Spieler zulässt), aber in Spielerkreisen stellt sich diese Frage meist nicht, denn es werden zwei 3er Runden bevorzugt. Anfangs hatte ich den Eindruck es würde ein sehr langes Canal Mania, aber erstens spielten wir recht flott (wenn auch manchmal mit recht albernen Zügen) um das Spiel zu ergründen und zweitens kommt man doch Punktemäßig recht flott voran. Eigentlich ist das Thema mit den Wasserkanälen schwach umgesetzt - es vermittelt stets den Eindruck eines Eisenbahnspiels. Ich fand mich sehr stark an Railroad Tycoon erinnert. Am Ende konnte ich kaum fassen, dass mich Peer noch um einen Punkt schlagen konnte, da ich in der Endabrechnung nichts mehr zu bieten hatte.
Danach stellte uns Peer eine seiner reichhaltigen Ideen vor: Die Reise durch Afrika (oder so ähnlich). ein sehr schnelles Spiel bei dem die Spieler gemeinsam gegen das Spiel spielen und doch jeder für sich den Sieg davontragen möchte. Es nahm aber recht schnell ein jähes Ende mit uns, weil wir einfach zu gierig waren und die Karten ungünstig auftauchten. Das Spiel hat mir schon jetzt sehr gut gefallen (im Gegensatz zum bescheidenen Titel).
Als letztes konnte ich nochmal Legato Andalusi mit den letzten Änderungen versuchen. Die Versteigerung und ein Großteil des Spieles läuft schon sehr rund. Einzig die Bonuspunkte durch die Plättchen fand ich nicht sonderlich gelungen. Hier setze ich nochmal die Schraube an... natürlich war es wieder recht voreilig die Regeln in voller Farbe auszudrucken, aber so bin ich eben.

Spieleabend bei uns 13.12.2006

Leider musste Andreas krankheitsbedingt absagen, sodass wir mit Olaf nur zu dritt waren. Begonnen haben wir mit einer Runde Yspahan, der wir sofort eine zweite Runde folgen ließen. Unglaublich, wie flott es sich spielen lässt, wenn man die Regeln verinnerlicht hat - war es länger als eine halbe Stunde?
Nach einem kleinen Plausch packten wir endlich mal wieder Ubongo auf den Tisch, das wir seinerzeit in Oberhof 2005 das letzte mal gespielt hatten. Es stellte sich die Frage ob wir dem Spiel angesichts der fortgeschrittenen Tageszeit gewachsen sind. Nun, es war vom ersten Moment gleich wieder herrlich wie das "Kind im Manne" (und auch in der Frau) erwacht, wenn es gilt die Hektik in koordiniertes Puzzeln umzumünzen. Dass man nicht imemr der schnellste sein muss um erfolgreich abzuschneiden zeigten beide Partien ;-) Super!

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Spieletreff Ludothek 04.12.2006

Nachdem beim letzten Test ein paar Dinge nicht so gepasst haben versuchten wir mein Legato Andalusi noch einmal mit einigen Änderungen. Dieses mal funktionierte es wesentlich besser, dafür klappte der Versteigerungsmechanismus absolut gar nicht mehr. Na ja - daran werde ich noch arbeiten, aber insgesamt bin ich ziemlich zufrieden.
Danach spielten wir endlich mal wieder Schatten über Camelot. Dieses mal in der 5er Besetzung und natürlich MIT Verräter. Es zeigte sich recht schnell, dass wir nicht den Hauch einer Chance hatten das Spiel zu gewinnen. Zu unkoordiniert waren die Aktionen und zu kommunikationsarm die Spielrunde. Dazu kam dass der Verräter (es war schon ziemlich offensichtlich) nichts für die Gemeinschaft getan hat und einfach nur Karten gehortet hat. Na ja - leider ließ ein Spieler ständig verlauten dass es nicht seine Art Spiel ist - kann man das dann nicht einmal auf sich beruhen lassen anstatt den anderen Leuten so den Spaß zu nehmen?
Na ja wat solls...

Montag, 4. Dezember 2006

Spieleabend bei Peer 01.12.2006

Nach langer Abstinenz sollten wir uns wieder mal bei Peer treffen. Leider waren wir nur zu dritt, aber für einen Spieler ist das nicht weiter tragisch.
Endlich hatte ich die Chance Terra Nova zu spielen. Das Spiel ist ja wirklich so abstrakt, dass es weh tut. Mit dem Aufdrücken eines Themas hat man sich hier keinen großen Gefallen getan. Das Spiel selbst weiß aber trotzdem zu gefallen. Die 2er Partie ist ein richtig hartes Taktikduell. Bei mehr Spielern sinkt der Einfluss dann merklich. Warum man aber bei der Siegpunktleiste nur die geraden Ziffern aufgedruckt und mit einem Punkt markiert hat wissen nur die Götter.
Danach spielten wir eine Essen-Neuheit von einem Japanischen Kleinverlag: Traders of Cartharge. Die Aufmachung und Qualität des Materials ist leider recht schwach. Einige Prototypen haben da weitaus mehr zu bieten. Das Spiel selbst ist ein "Günstigkartenkaufundausleg-Spiel" mit kleinen spannenden Zusatzelementen. Ein wirklich sehr gutes Spiel - leider wohl superschwer zu bekommen.
Drittes Spiel war mein neuer Prototyp Legato Andalusi.Ich hatte große Bedenken, ob das Spiel überhaupt funktionierte mit diesem ungewöhnlichen Versteigerungsmechanismus, aber zumindest zu dritt gab es keine Probleme. Die Anregung der beiden waren ebenfalls sehr nützlich sodass ich sofort ein paar Änderungen einflechten kann.

Mittwoch, 29. November 2006

Spieleabend 29.11.2006

Nachdem sich neben Andreas auch noch Olaf angekündigt hatte sollten wir zu viert sein. Erstes Spiel des Abends war Ur von What's your Game. Das Spiel ist nicht wirklich schwer, aber es fällt anfangs schwer den Überblick über die Aktionsmöglichkeiten zu behalten. Komischerweise wurde das Spiel schnell über den Bau des fünften Ziggurat beendet. In Essen dachte ich erst noch:"baut den eigentlich überhaupt wer?". Ein Spiel was mir wirklich gut gefällt, aber ich kann verstehen wenn man da eher abgeneigt ist, denn Ur ist eigentlich staubtrocken und nicht sehr "hübsch".
Danach stellte sich raus dass unsere Besucher imemr noch kein Thurn & Taxis gespielt haben... eine richtige "Bildungslücke". Gesagt - getan mussten wir uns auch erst ein wenig reinfuchsen, denn die letzte Partie T&T liegt nun schon mehrere Monate zurück. Dank Christian nennen wir unser Exemplar jetzt auch endlich eigen. In Oberhof und danach in der Brettspielwelt hatten wir es seinerzeit ein wenig überspielt, aber jetzt diese Runde machte mal wieder richtig Spaß.
Schade, dass danach der Abend Spielemäßig schon wieder vorbei war.

Dienstag, 21. November 2006

Spieleabend 20.11.2006

Heute hatte sogar Christian den Weg zu uns gefunden (er leidet wohl auch unter Entzugserscheinungen, weil momentan bei Peer keine Spielrunde stattfindet).
Zuerst konnte ich Metropol vorstellen, das ich gerade von Abacus zurückbekommen hatte. Die Meinung der Redaktion wurde bestätigt, dass die Abrechnung etwas zu viel Rechenarbeit ist - hier kann ich den Hebel noch einmal ansetzen.
Da Jeff nicht so lange bleiben konnte, spielten wir noch eine Runde Die Säulen der Erde aber wirklich in berauschender Geschwindigkeit. Hier kam mir meine Onlineerfahrung etwas zugute :-)
Danach verabschiedeten sich ein paar Leute sodass wir zu dritt noch den Dieb von Bagdad spielten. Ein sehr schönes schnelles Spiel an einem sehr schönen Abend.
Aber jetzt freue ich mich erst einmal darauf endlich an meiner neuen Idee arbeiten zu können nachdem in letzter Zeit mehr die alten Sachen aufbereitet wurden.