Freitag, 28. Juli 2006

Testspieltreffen 27.07.2006

Seit einer Weile war das Treffen bei Günter. Wir waren genau 4 Leute, was eigentlich für jedes Spiel eine super Besetzung ist.
Zuerst testeten wir Günters Spiel Greentown welches zur Spiel 2006 erscheinen soll (vermutlich unter anderem Titel). Ich hatte das Spiel ja schon mehrfach gespielt, aber so fand ich es noch einen Tick besser als in den älteren Versionen. Allerdings sehe ich in dem Spielprinzip so schön es sein mag ein Problem: Es wird in Grüblerrunden zu einem zähen Ringen und dadurch weniger ein Spiel als pure Arbeit. Möglicherweise verhindert das dann den Wiederspielreiz. Trotzdem sind es feine Mechanismen, die noch etwas austariert werden müssen und wenn die Grafik ansprechend gestaltet wird, schafft Günter ein nettes Spiel für lange kalte Wintertage.
Für mein Runenstaub war es der erste Test am Menschen. Zuvor hatte ich es nur mit mir selbst durchprobiert. An ein paar Stellen hakte es doch erheblich und die Grafik bzw. Übersicht wurde durch einige Elemente unnötig erschwert. So habe ich hier noch viel Arbeit vor mir - so richtig hat mich das noch nicht überzeugt.
Als drittes Spiel stellte uns Peer ein Kinderspiel vor (Schande - wieder Namen vergessen), trotz dem wir nicht die richtige Zielgruppe dafür waren. Vom Start weg konnten einige Mechanismen begeistern und der Spaß kam nicht zu kurz. Eine Art "Stationsspiel, wie man es vom Zirkeltraining oder einem Übungsparcours kennt. Der ganze Ablauf war nur einen Tick zu chaotisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder hier höllischen Spaß haben werden. Es bleibt zurück, dass das Spiel ein wenig organisierter ablaufen muss, damit es nicht in so einem Tohuwabohu ausartet. Möglicherweise brauchen die Kinder eine "Aufsichtsperson", die das Spiel ein wenig in geordneten Bahnen hält.

Dienstag, 25. Juli 2006

Spieleabend 24.07.2006

Wieder waren nur sehr wenig Leute anwesend. Ob es immer noch mit der Hitze zu tun hat? Na ja - von ein paar weiß ich dass sie in Urlaub sind.
Mit 3 Leuten waren wir schon vollzählig. Zuerst der Schock: Die Alte Welt macht Mitte August definitiv zu. Da müssen wir uns wohl dringendst eine andere Location suchen. Hmm - ob da alle Leute mitziehen werden oder ob der Spieletreff zerfällt?
Den Abend begannen wir mit einer gepflegten Runde Industria. Die Grafik ist immer wieder aufs neue unübersichtlich und erschwert den eigentlich wenig komplizierten Spielablauf unnötig. Es sollte nicht mein Abend werden, aber das steht nicht im Vordergrund. Industria ist weiterhin ein recht gutes Spiel mit sehr guten Elementen das sehr viel Fingerspitzengefühl benötigt.
Zweites Spiel des Abends war Kreta, der Frische flotte Stern am "Mehrheitenspielhimmel". Es war schon eine Weile her, dass ich das Spiel zum letzten Mal gespielt hatte und so spielten wir eine entscheidende Sache falsch. Dadurch wurde das Spiel zum ziemlichen Glücksspiel. Irgendwie dachte ich auch: "das habe ich aber besser in Erinnerung".
Am Ende las ich nochmal in der Anleitung nach und die brachte die Aufklärung. Ich hätte mal VORHER die Anleitung studieren sollen und nicht nur "pseudocool" das Spiel aus dem Gedächtnis erklären sollen. Na ja, trotzdem wars noch ein halbwegs gelungener Abend.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Spieleabend 17.07.2006

Nachdem die Leute letzte Woche später eintrudelten war ich dieses mal auch später dort und trotzdem der Erste *g. Nach einer Weile wurden wir dann doch 5 Leute (na ja - eigentlich 6, aber Josefs Freundin mochte nicht mitspielen). Ich bekam die Chance endlich mal wieder Porto Carthago zu testen und vor allem nach ein paar Änderungen zu beobachten wie sich das Spiel entwickelt. Ein paar Sachen waren noch nicht so 100 %ig stimmig und auch die eine Seite der Verschiffung wurde für etwas zu stark erachtet. Ich bekam ein paar nützliche und gute Anregungen dies zu verbessern, was mich sehr viel weiter gebracht hat. Ein Spiel in Vollbesetzung ist ja immer auch eine Herausforderung für die Spielmechanik.
Nun, ich habe bereits die eine Seite leicht abgeschwächt und auch so etwas Material gespart, die Regel entschlackt und die Spieler im Ganzen gebremst, damit ein Spiel auch wirklich mal nach vollen 6 Runden zu Ende gehen kann.
Die Vollbesetzung hat dann doch ca. 150 Minuten gedauert, woran aber auch die häufigen Einwürfe und folgendes Diskutieren Schuld war. Bei Spielkenntnis lässt sich das Spiel sicher in 90-120 Minuten Spielen und befindet sich damit auf Goa und Funkenschlag - Niveau.
Ich danke den Beteiligten jedenfalls für ihre Geduld und das intensive Beschäftigen mit dem Spiel!

Donnerstag, 13. Juli 2006

Spieleabend 12.07.2006

Kaum eine Woche vor Bekanntgabe des "Spiel des Jahres" streuten wir noch einmal einen Spieleabend ein. Wir waren genau 4 Leute, also konnten wir endlich das von Andreas gewünschte Blokus spielen. Auch hier blieb es nicht bei einer Runde, gerade weil man beim ersten Spiel vielleicht noch nicht den Blick für die Möglichkeiten hat, aber er schlug sich sehr wacker ;-)
Danach wurden einige Wünsche geäußert und wir entschieden uns schließlich für Mykerinos. Das erste Spiel machten wir einen entscheidenden Fehler, nämlich das Spielfeld war zu groß bemessen, dadurch fehlte es etwas an Konkurrenz. Wir merkten das erst beim dritten Durchgang, als die Kärtchen nicht mehr ausreichten. Aber das Ganze hatte sein Gutes: so fingen wir nochmals von vorne an und so wussten die Mitspieler schon etwas worauf es ankommt.
Das Spiel fand recht guten Anklang, sodass ich es sogar ausleihen "musste", was ich aber in dem Fall sehr gerne getan habe.
Ich melde mich dann nächste Woche wieder aus der ersten Reihe mit dem Bericht zum Montagsspieltag und der Verkündung des Spiel des Jahres.

Dienstag, 11. Juli 2006

Spieleabend 10.07.2006

So, die Fußball WM ist vorbei, nun kann man sich wieder mit freiem Kopf dem Spielen hingeben :-)
Leider sahen das an diesem Montagabend nicht viele Leute so. Ich war schon kurz vor dem Gehen, als Reinhold eintraf und kurz darauf noch 2 weitere Spieler - so war die Runde doch noch gerettet. Wir starteten mit ein paar Runden Yucata' mit verschiedenen Startaufstellungen. Es ist schon toll wie einfach ein gutes Spiel sein kann. Ich weiß zwar nicht wirklich wie man hier gewinnt, aber ich mag es ungemein.
Danach kam nach langer Abstinenz endlich mal wieder Magellan auf den Tisch - ein wunderbares Versteigerungsspiel, das leider seinerzeit etwas untergegangen ist und recht schnell aus der Spielelandschaft verschwunden ist. Dass die Runde gleich noch einmal spielen wollten, spricht Bände, denn das kommt nur äußerst selten vor. Hier bekam ich endlich mein erhoftes Erfolgserlebnis :-)

Samstag, 1. Juli 2006

Testspieleabend 27.06.2006

Nach längerer Zeit mal wieder ein Spieleabend für mich... bei all dem (positiven) WM-Stress! Wir waren erst zu dritt und vertrieben uns die Wartezeit bis der Rest eintrudelten mit einer Partie Jockey. Ja, ihr lest richtig! Dementsprechend meinte Mirko, als er eintraf: "ist das ein Prototyp oder habt ihr das wirklich gespielt?" *lach*. Nein, Jockey ist ein wirklich schönes altes Wettspiel, allerdings etwas angestaubt. Man kann es mal spielen, dann reicht es aber auch wieder...
In der kompletten 5er Runde wollten wir nochmals Rungholt testen. Leider gab es immer wieder Duskussionen die zwar wichtig sind was Änderungen betrifft, aber die Sache doch über 3 Stunden hinauszog. Wir waren danach leider etwas ernüchtert, wenngleich gerade die Schlussphase irrsinnig spannend war und keiner der Spieler gewonnen hat, der vorher offensiv gesteigert und recht früh wie der Sieger ausgesehen hat. Das spricht für das Spiel.
Ein paar Dinge gibt es aber noch zu ändern, gerade was das Einreichen beim Verlag angeht.

Dienstag, 20. Juni 2006

Spieleabend 19.06.2006

Da das Göttinger Spieleautorentreffen vor der Tür steht war klar, dass an dem Tag vornehmlich Prototypen auf dem Tisch landeten. Wir waren mit 4 Leuten schnell komplett und konnten Jeffs neues Kartenstichspiel Pala ausprobieren. Man braucht ein wenig bis man die Finessen erkannt hat, dann aber entfaltet es seinen vollen Spielreiz. Über das Thema (Mischfarben und Grundfarben über eine Farbpalette) kommt man sehr gut zu den Möglichkeiten der Farbkarten sowie der Stichfarben. Über 4 Runden (Anzahl Spieler) werden die Punkte addiert. Schönes Spiel!
Zweites Spiel des Abends war mein Speedition. Ich weiß, die Montagsrunde ist eigentlich nicht die richtige Zielgruppe für ein schnelles Abschätzspiel, aber der Test diente vor allem dazu, dass Jeff das Spiel selbst erklären kann, da er es am Wochenende zum Autorentreffen mitnimmt und vielleicht sogar am Mittwoch mit seinen Leuten testen möchte.
Den Abschluss bildete Thurn und Taxis. Hier konnte Reinhold schnell einen Vorsprung herausspielen, der auch nicht mehr aufzuholen war.
Wir machten etwas früher Schluss, da man vor lauter WM-Trubel nebenan etwas "zappelig" wurde und Angst hatte etwas zu verpassen.

Samstag, 17. Juni 2006

Spieleabend 16.06.2006

Weil in einigen Bundesländern Feiertag war, bekamen wir "südlichen" Besuch. Außerdem hatten wir noch 2 Leute eingeladen, sodass wir zu fünft waren.
Auf allgemeinen Wusch starteten wir mit Oltre Mare. Hier konnte Marlene ihre Kommunikationsstärke und ihr Handelsgeschick einsetzen und sich so (gleich bei ihrer ersten Partie) den Sieg sichern.
Zweites Spiel des Abends war Il Principe, welches zu fünft ob der großen Konkurrenz wirklich sehr hart ist. Andreas kam mit seiner "Feldübermacht" ganz stark auf, musste sich aber knapp mit dem zweiten Platz begnügen.
Danach wieder das gewohnte Spielchen vor dem Spieleschrank: welches Spiel als nächstes? Schnurzel wollte unbedingt noch einmal Maya spielen und auch Marlene interessierte das Spiel brennend. Die letzte Partie lag zwar schon eine Weile zurück, aber trotzdem gab es kaum Probleme mit dem Einstieg... Ich hatte wohl lange geführt, musste aber durch meine schwächere Schlussrunde doch noch Schnurzel geschlagen geben.
Spät war es so schnell wieder geworden und so traten unsere Gäste den Heimweg an.

Nachtrag: Am 17.06. spielten wir noch eine Runde Goa bevor Schnurzel nach seinem äußerst knappen Sieg wieder heimwärts aufbrechen musste.

Dienstag, 13. Juni 2006

Kleines Eindrücke-Update

Nachdem wir nun auch Augsburg 1520 und Puerto Rico zu zweit gespielt haben will ich euch meine Eindrücke dazu nicht vorenthalten:
Zu dritt war ich von Augsburg 1520 noch nicht 100%ig überzeugt und konnte mir vor allem nicht vorstellen, wie es zu zweit Spaß machen soll. Zumal einige Meinungen in Richtung "ist ein super 2er Spiel" gehen. Also ich finde es noch einen Tick schwächer als zu dritt. Man bekommt viel zu viel und hat dafür zu wenige Möglichkeiten im Spiel. Die "Versteigerungen" sind nicht wirklich spannend und so wartet das Spiel weiterhin auf seine "Aha-Runde".
Nachdem ich mir auf der Alea-Seite die 2-Personenregel für Puerto Rico durchgelesen hatte wollte ich das auch unbedingt ausprobieren zumal das Spiel immer noch eines der besten Spielen (wenn nicht DAS Beste!) überhaupt ist.
Jede Runde wählt jeder Spieler 3 Rollen und es bleibt auch nur eine Rolle übrig, die mit einem Goldstück bedacht wird.
Einige Gebäude sind nicht ganz so stark (Hafen) und andere dafür stärker (Werft) als im Mehrpersonenspiel, dafür ist jedes Gebäude (außer der Produktionsgebäude) nur einmal vorhanden. Auch zu zweit ist Puerto Rico ein absolut gigantisches Spiel und kann bedenkenlos empfohlen werden... wenn nur nicht der lange Aufbau wäre, dann könnte man auf San Juan gerne verzichten!

Spieleabend 12.06.2006

Nach eijn paar Wochen Abstinenz endlich mal wieder unsere Montagsrunde... und das trotz Fußball WM (auch wenns schwergefallen ist ;-))
Bis wir komplett waren spielte Olaf mit Reinhold einen neuen 2-Personen Prototyp von Hartmut, den er ganz frisch entwickelt hat.
Zu sechst starteten wir eine sehr schöne Runde Zoff im Zoo. Schön deshalb, weils erstens ein super Spiel ist und zweitens weil ich gewinnen konnte *g*
Danach splitteten wir uns auf und spielten 2 x hintereinander eine Partie Raubritter, die beide Male Reinhold für sich entscheiden konnte. Es lag wohl vor allem daran, dass er hinter der potenziell schwächsten Spielerin saß. Aber seis drum, an meiner 5er Wertung für das Spiel hat sich auch jetzt noch nichts geändert.

Dienstag, 6. Juni 2006

Spieleabend 05.06.2006

Ich traf mich mit Jeff und als dritter im Bunde sollte Benji noch dazustoßen.
Sehr spannend war die Frage was Railroad Tycoon spielerisch hergibt. Die gewaltige Materialflut ist ja über jede Diskussion erhaben ;-)
Nachdem endlich alles aufgebaut und vorbereitet war (der Plan stand an jeder Tischseite ein Stück über!) konnte es losgehen. Die Regel drückt sich an manchen Stellen nicht zweifelsfrei aus, sodass wir etwas Schwierigkeiten hatten ins Spiel zu finden. Der Ablauf gestaltet sich dann als weniger Kompliziert. Jeff konnte sich schon früh einen Vorsprung erarbeiten und konnte ihn ungefährdet nach Hause fahren, da wir ihn wohl zu wenig behinderten. Aber es war eine erste "Lernrunde". Ich freue mich nächstes mal etwas anderes auszuprobieren und schätze, dass es in der größeren Besetzung wesentlich interessanter ist.
Danach musste Benji schon gehen und wir spielten noch eine Partie Sankt Petersburg, wo ich für die Niederlage Revanche nehmen konnte.

Freitag, 2. Juni 2006

Spieleabend 01.06.2006

Nachdem 2 Leute abgesagt haben, sollten wir letztlich zu viert sein. Da Doro erst später kam, spielten wir vorher noch eine Runde Packeis am Pol, wo ich doch tatsächlich den falschen Konkurrenten ausgeschaltet habe, um dann doch nur Zweiter zu sein.
Doro ließ sich Zeit, sodass wir noch Geschenkt ist noch zu teuer und Rumis spielten, bevor es endlich klingelte.
Komplett besetzt konnte ich nochmals Tupai präsentieren. Meine Mitspieler brauchten ein wenig um mit den Möglichkeiten und den Abläufen vertraut zu werden. So dauerte es doch gute 90 Minuten, die dann auch weitere Kritikpunkte zu Tage brachten (zu wenig Interaktion und zu lange Dauer bis man wieder am Zug ist). Ich habe schon eine Idee im Hinterkopf dem zu Begegnen.
Den Abschluss bildete ein Spiel von Peer: The Wedding Game. Einige Detail sind noch überarbeitenswürdig, aber die einzelnen Spielmechaniken wissen zu gefallen und sprühen eine gewisse Originalität aus. Allerdings würde ich bei diesem Spieltitel sofort die Beine unter den Arm nehmen und das Weite suchen...

Dienstag, 30. Mai 2006

Spieleabend 29.05.2006

Nachdem wir letzte Woche nur zu dritt waren, sollte es dieses Mal etwas voller werden.
Hartmut wollte sehen, was ich bei meinem Tupai verändert hatte, so starteten wir gleich eine Runde. Doch kurz darauf trudelten noch ein paar Leute ein, sodass wir letztendlich erst um 19.30 Uhr in der Maximalbesetzung von 5 Spielern anfangen konnten. Gute 90 Minuten dauerte die Runde, die sehr spannend verlaufen sollte. Ich glaube so gefällt mir das Ganze doch schon sehr gut! Werde es versuchen am Donnerstag noch einmal zu testen. Mal sehen, wie es dort ankommt.
Da wir 7 Leute waren (darunter auch ein "Neuling" - Friederike - hatte von dem Treff in der Spielbox gelesen) wollten wir ein flottes kurzweiliges gemeinsames Spielerlebnis. Also kam Diamant auf den Tisch, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber man kann es ja trotzdem mal mitspielen. Hier sollten uns die Gefahren schon sehr früh einen Strich durch die Rechnung machen, so kam es nicht von ungefähr, dass die Sieger nur 20 bzw. 19 Edelsteine und die beiden Letztplatzierten nicht einen einzigen Edelstein ergattern konnten.
Nun splitteten wir uns auf. Während am anderen Tisch Thurn und Taxis gespielt wurde (das ich schon zur Genüge kannte), spielten wir eine Runde Mykerinos. Diese Mal in der 3er Besetzung. Hier gibt es nicht ganz so viel Konkurrenz wie zu viert. Da ich die Regeln nicht mehr sooo gut drauf hatte, gab es ein paar holprige Stellen. Ich mag es recht gerne, auch wenn es weder besonders innovativ ist, noch an die ersten beiden Ystari-Spiele heranreicht.

Geburtstagsüberraschung

Wer kennt das nicht: man bekommt seine Geburtstagswünsche erfüllt und freut sich auch sehr darüber, nur die große Überraschung kommt dabei meist etwas zu kurz.
Nicht aber so bei meinem Schatz!!
Unglaublich was für geniale Visitenkarten man da auf dem "Gabentisch" vorfindet.
Nicht von ungefähr ist das Grafikdesign leicht in Gelb gehalten :-)
Nun gilt es die "Verpflichtung" die durch den Titel "Spieleautor" besteht endlich einmal zu erfüllen und mit einem Quentchen Glück mit einer neuen Spieleveröffentlichung bei einem Verlag aufzuwarten...
Die Chancen dazu sind immer noch gegeben.

DANKE!

Donnerstag, 25. Mai 2006

Von einem NICHT stattgefundenen Spieleabend

Ich war guter Dinge, dass wir aufgrund des anstehenden Feiertages abends ein bisschen länger machen könnten und so startete ich meine obligatorische Rundmail. Jeff sagte mir gleich ab, da er diese Woche abends immer zu tun hat und Andreas hatte zu 80 % schon etwas anderes vor. Nach den beiden fast-Absagen mailte ich noch Peer und Christian an, ob sie vielleicht spontan Zeit und Lust verspürten, aber für die beiden kam die Anfrage wohl zu spontan.
Tja, als es dann nach 19 Uhr wirklich nicht bei uns geklingelt hatte, musste man den Abend ja anderweitig nutzen. Ein wenig Internet, ein wenig Brettspielwelt und die Hoffnung auf einen schönen Spieleabend nächste Woche montags in der "Alten Welt" und donnerstags bei Peer.
In diesem Sinne allen Vätern einen schönen Vatertag.

Dienstag, 23. Mai 2006

Spieleabend 22.05.2006

Kurz bevor meiner Ankunft in der "Alten Welt" hat es angefangen richtig runterzuprasseln in Verbindung mit Sturmböen. Das hat vermutlich ein paar Leute abgeschreckt zum Spieleabend zu kommen, so waren wir nur zu dritt.
Nichtsdestotrotz starteten wir mit meinem frisch durchgestylten Tupai, bei dem Hartmut bewusst eine "ungewöhnliche" Strategie fuhr. Und tatsächlich deckte er eine Schwäche des Spiels auf, die aber recht einfach zu beheben ist. Verbunden mit Josefs sehr guten neuen Ansätze das Spiel interessanter und variabler zu machen blieben für mich sehr wichtige Erkenntnisse zurück, an denen es zu Arbeiten lohnt.

Zweites Spiel des Abends war Abenteuer Menschheit, das ich seinerzeit "verpasst" hatte und sagte mir: warum nicht mal wieder nen Siedler-Clon. Das Spiel bietet auch tatsächlich einige nette Elemente und die Spieldauer war nicht so immens, wie ich zunächst dachte. Nur leider hat man hier nach einem schachen Start keine Chance mehr irgend etwas zu bewegen und schaut rundenlang nur zu. Auch ist mir der feste Aufbau zu statisch, als dass man an dem Spiel mehrfach Spaß haben könnte. "Meine" Siedlerzeit ist wohl endgültig vorbei :-)

Mittwoch, 17. Mai 2006

Spieleabend 15.05.2006


Endlich konnten sich mal Jeff und Peer persönlich treffen. Einem der beiden ist bisher stets etwas dazwischen gekommen. Wir warteten etwas bis wir mit 6 Leuten komplett waren und machten deshalb 2 Runden. Augsburg 1520 von Alea sollte das erste Spiel des Abends werden. Das Spiel ist vor allem Versteigerungsspiel und so hielt sich der Spielspaß etwas in Grenzen. Hier schätze ich dass mit 4 oder 5 Spielern deutlich mehr "Leben in der Bude" ist.
Das Entwickeln in verschiedenen Bereichen und dass man diese Entwicklung auch wieder verlieren kann verbunden mit der Pflicht Kirche und Dom zu bauen, um nicht bei 25 bzw. 45 Siegpunkten sitzen bleiben zu müssen haben mir sehr gut gefallen. 3 verschiedene Bereiche sind vielleicht etwas wenig, da so das Spiel evtl. nur begrenzt Dauerspielspaß bietet. Das 2er Spiel mag ich mir gar nicht vorstellen müssen. Das muss ja förmlich schon an der "Versteigerung" scheitern. Nach der ersten Runde noch kein eindeutiges "Hurra"!
Danach hatte Peer ein neues kleines Spielchen dabei. Man Zieht plättchen aus einem Beutel und legt diese an. So entsteht das Spielfeld (Labyrinth). Dort werden Schätze platziert die es einzusammeln gilt. Im späteren Spielverlauf kommen 2 Ausgänge ins Spiel. Sobald das letzte Plättchen gelegt wurde sollte man auch einen Ausgang erreicht haben. Ein paar Sachen funktionierten nur bedingt bzw. machten nicht sonderlich viel Spaß. Der "Tempo"-Mechanismus gefällt mir indes recht gut. Insgesamt hat mich das Spiel aber wenig überzeugen können.
Leider musste ich (wie auch Peer) bereits um 22 Uhr losziehen, sodass wir nicht dazukamen Jeffs Spiel noch zu testen.

Freitag, 12. Mai 2006

Testspieleabend 11.05.2006

Dieses mal trafen wir uns bei Günter und hatten auch noch einen besonderen Gast: Spieleautor Martin Schlegel, der zufällig ein paar Tage in Berlin verweilte wollte sich die Chance nicht entgehen lassen und zu uns stoßen.
Also waren wir mit Christian gerade mal 4 Leute, was aber durchaus sehr schön werden sollte.
Den Anfang machte Christian mit seinen Edelsteinen. Das Spiel hatten wir letztens bei Peer schon einmal gespielt. Er hat es ein wenig "entschlackt" und so lief es auch flüssiger, runder. Gut, Thema und Optik sind noch nicht so der Bringer, aber mit den sehr guten Vorschlägen und Meinungen kann Christian sicher etwas anfangen. Danach packte Martin (der für Günter gerade sein neues John Silver dabei hatte) einen Prototypen aus, der im Bereich Film angesiedelt ist. Es gilt bestimmte Filme zu Pushen und andere wiederum zu Flopps zu degradieren. Am Ende hat jeder Film einen bestimmten Wert. Für diesen Film musste man während dem Spiel Wetten abschließen. Wer das meiste auf einen Film gesetzt hatte, erhält den Punktwert des Films (das können auch negative Punkte sein) gutgeschrieben. Mit dem Schluss war Martin selbst noch nicht zufrieden. Möglicherweise erhielt er bei diesem Test Lösungsvorschläge, die er anwenden kann.
Günter liegt viel an seinem Spiel Greentown, das wir schon einmal gespielt hatten. Kleinigkeiten hatte er seitdem geändert. Auch wenn es sich sehr schön entwickelt, bleibt es ein sehr grübellastiges Spiel, das etwas Kopfarbeit verlangt und somit nicht für jeden geeignet ist.
Auch hier fielen konstruktive Vorschläge ein paar Kleinigkeiten zu verbessern.
Zum Schluss hatte ich noch Vesuvio für die Runde zum Testen dabei. Das Spiel war ja schon vor 2 Jahren beim Hippodice Autorenwettbewerb unter den letzten 50 Spielen gelandet, aber danach komplett überarbeitet und in Essen 2005 in ein paar Testrunden neu präsentiert worden. Dass das Spiel noch nicht fertig ist, bekam ich spätestens hier zu spüren. Ein paar Designmängel, die die Übersicht negativ beeinflussen waren ein Kriterium. Auch die wenigen Steuerungsmöglichkeiten der Lava und zum Ende die geringe Auslastung des Marktes mit Waren.
Allerdings erhielt ich viele Tipps und Verbesserungsvorschläge. Ich werde mich als nächstes gleich daran setzen und diesen nachgehen... vielen Dank!

Grüße
Bernd

Dienstag, 9. Mai 2006

Spieleabend 08.05.2006

Was für ein herrlicher Tag - was für ein herrlicher Abend!
Wir eröffneten den Biergarten und setzten uns erstmals an die frische Luft zum Spielen. Wind war kein Thema, so hatten wir in der Richtung keine Probleme.
Wir wollten gerade mit Raubritter anfangen, als noch Karsten als fünfte Person dazukam, also begannen wir mit einer schönen Runde King Lui, das sehr flott von der Hand geht. Danach hatte Hartmut einen seiner Prototypen auf dem Tisch, den er gerade vom Verlag zurück bekommen hatte... eine Art "Bergsteigerspiel", das ursprünglich nur mit Würfeln gespielt wurde, nun aber Karten als zentrales Element haben. Es geht darum verschiedene Berge aus der Auslage am schnellsten zu erklimmen. Die jeweilige "Route" wird durch bestimmte Zahlen vorgegeben, die durch Karten oder Würfel zu erfüllen sind. Das Spiel hat etwas von Can't Stop oder Gambler. Vielleicht kann man das Ende ein wenig straffen, aber wie Hartmut sagte sind wohl 4 Spieler eher die Maximalbesetzung. Natürlich ist mir hier der Titel entfallen, der auch nicht sooo eingängig war ;-)
Danach begaben wir uns nach drinnen, weil die Lichtverhältnisse doch arg nachließen und der Gartentisch keinen Platz für Il Principe bot.

Als viertes Spiel des Abends spielten wir noch Lucca Città, das den Autorenwettbewerb "Gioco Inedito Award" von Lucca (Italien) gewonnen hatte und danach veröffentlicht wurde. Die Möglichkeiten sind anfangs etwas undurchsichtig und man spielt ziemlich "ins Blaue" hinein. Erst gegen Ende erschließt sich wirklich was man richtig oder falsch gemacht hat. Vermutlich würde ich in der nächsten Runde ganz anders spielen, aber zum Kennenlernen war es OK.
Gegen 23 Uhr war auch schonwieder Aufbrechen angesagt und so freue ich mich schon auf die nächste Woche.

Donnerstag, 4. Mai 2006

Spieleabend 4. Mai 2006

Leider hatte Jeff keine Zeit, sodass wir nur zu dritt waren. Andreas hatte sein neu erworbenes Blue Moon City dabei, welches ich ja bereits kannte. Wir schauten nochmal kurz über die Regeln und legten dann auch gleich los. Hier wird der Startspielervorteil sehr gut durch den "Nachbarschaftsbonus" ausgeglichen. Dass ich als Startspieler trotzdem gewonnen hatte ist auf andere Gründe zurückzuführen. Auch dieses Mal war es eine sehr knappe Runde - Jeder von uns stand kurz vor seiner letzten "Opferung".
Zweites Spiel des Abends war Mauer Bauer. Nachdem wir es ja in Oberhof falsch gespielt hatten entwickelte es sich dieses mal wesentlich stimmiger und ich muss sagen, es hat doch einen gewissen eigenen Reiz. In wieweit man wirklich viel beeinflussen kann vermag ich noch nicht zu sagen, doch scheint es wohl das Spiel von meinem Schatz zu sein: 2 Spiele, 2 Siege - gratuliere!
Den Rest des Abends hatten wir mal so richtig ausgiebig geplaudert, da wir uns ja schon ne Weile nicht mehr gesehen hatten. Noch ein Spiel anzufangen, das war nach diesem langen Tag dann nicht mehr drin.