Dienstag, 30. Mai 2006

Spieleabend 29.05.2006

Nachdem wir letzte Woche nur zu dritt waren, sollte es dieses Mal etwas voller werden.
Hartmut wollte sehen, was ich bei meinem Tupai verändert hatte, so starteten wir gleich eine Runde. Doch kurz darauf trudelten noch ein paar Leute ein, sodass wir letztendlich erst um 19.30 Uhr in der Maximalbesetzung von 5 Spielern anfangen konnten. Gute 90 Minuten dauerte die Runde, die sehr spannend verlaufen sollte. Ich glaube so gefällt mir das Ganze doch schon sehr gut! Werde es versuchen am Donnerstag noch einmal zu testen. Mal sehen, wie es dort ankommt.
Da wir 7 Leute waren (darunter auch ein "Neuling" - Friederike - hatte von dem Treff in der Spielbox gelesen) wollten wir ein flottes kurzweiliges gemeinsames Spielerlebnis. Also kam Diamant auf den Tisch, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber man kann es ja trotzdem mal mitspielen. Hier sollten uns die Gefahren schon sehr früh einen Strich durch die Rechnung machen, so kam es nicht von ungefähr, dass die Sieger nur 20 bzw. 19 Edelsteine und die beiden Letztplatzierten nicht einen einzigen Edelstein ergattern konnten.
Nun splitteten wir uns auf. Während am anderen Tisch Thurn und Taxis gespielt wurde (das ich schon zur Genüge kannte), spielten wir eine Runde Mykerinos. Diese Mal in der 3er Besetzung. Hier gibt es nicht ganz so viel Konkurrenz wie zu viert. Da ich die Regeln nicht mehr sooo gut drauf hatte, gab es ein paar holprige Stellen. Ich mag es recht gerne, auch wenn es weder besonders innovativ ist, noch an die ersten beiden Ystari-Spiele heranreicht.

Geburtstagsüberraschung

Wer kennt das nicht: man bekommt seine Geburtstagswünsche erfüllt und freut sich auch sehr darüber, nur die große Überraschung kommt dabei meist etwas zu kurz.
Nicht aber so bei meinem Schatz!!
Unglaublich was für geniale Visitenkarten man da auf dem "Gabentisch" vorfindet.
Nicht von ungefähr ist das Grafikdesign leicht in Gelb gehalten :-)
Nun gilt es die "Verpflichtung" die durch den Titel "Spieleautor" besteht endlich einmal zu erfüllen und mit einem Quentchen Glück mit einer neuen Spieleveröffentlichung bei einem Verlag aufzuwarten...
Die Chancen dazu sind immer noch gegeben.

DANKE!

Donnerstag, 25. Mai 2006

Von einem NICHT stattgefundenen Spieleabend

Ich war guter Dinge, dass wir aufgrund des anstehenden Feiertages abends ein bisschen länger machen könnten und so startete ich meine obligatorische Rundmail. Jeff sagte mir gleich ab, da er diese Woche abends immer zu tun hat und Andreas hatte zu 80 % schon etwas anderes vor. Nach den beiden fast-Absagen mailte ich noch Peer und Christian an, ob sie vielleicht spontan Zeit und Lust verspürten, aber für die beiden kam die Anfrage wohl zu spontan.
Tja, als es dann nach 19 Uhr wirklich nicht bei uns geklingelt hatte, musste man den Abend ja anderweitig nutzen. Ein wenig Internet, ein wenig Brettspielwelt und die Hoffnung auf einen schönen Spieleabend nächste Woche montags in der "Alten Welt" und donnerstags bei Peer.
In diesem Sinne allen Vätern einen schönen Vatertag.

Dienstag, 23. Mai 2006

Spieleabend 22.05.2006

Kurz bevor meiner Ankunft in der "Alten Welt" hat es angefangen richtig runterzuprasseln in Verbindung mit Sturmböen. Das hat vermutlich ein paar Leute abgeschreckt zum Spieleabend zu kommen, so waren wir nur zu dritt.
Nichtsdestotrotz starteten wir mit meinem frisch durchgestylten Tupai, bei dem Hartmut bewusst eine "ungewöhnliche" Strategie fuhr. Und tatsächlich deckte er eine Schwäche des Spiels auf, die aber recht einfach zu beheben ist. Verbunden mit Josefs sehr guten neuen Ansätze das Spiel interessanter und variabler zu machen blieben für mich sehr wichtige Erkenntnisse zurück, an denen es zu Arbeiten lohnt.

Zweites Spiel des Abends war Abenteuer Menschheit, das ich seinerzeit "verpasst" hatte und sagte mir: warum nicht mal wieder nen Siedler-Clon. Das Spiel bietet auch tatsächlich einige nette Elemente und die Spieldauer war nicht so immens, wie ich zunächst dachte. Nur leider hat man hier nach einem schachen Start keine Chance mehr irgend etwas zu bewegen und schaut rundenlang nur zu. Auch ist mir der feste Aufbau zu statisch, als dass man an dem Spiel mehrfach Spaß haben könnte. "Meine" Siedlerzeit ist wohl endgültig vorbei :-)

Mittwoch, 17. Mai 2006

Spieleabend 15.05.2006


Endlich konnten sich mal Jeff und Peer persönlich treffen. Einem der beiden ist bisher stets etwas dazwischen gekommen. Wir warteten etwas bis wir mit 6 Leuten komplett waren und machten deshalb 2 Runden. Augsburg 1520 von Alea sollte das erste Spiel des Abends werden. Das Spiel ist vor allem Versteigerungsspiel und so hielt sich der Spielspaß etwas in Grenzen. Hier schätze ich dass mit 4 oder 5 Spielern deutlich mehr "Leben in der Bude" ist.
Das Entwickeln in verschiedenen Bereichen und dass man diese Entwicklung auch wieder verlieren kann verbunden mit der Pflicht Kirche und Dom zu bauen, um nicht bei 25 bzw. 45 Siegpunkten sitzen bleiben zu müssen haben mir sehr gut gefallen. 3 verschiedene Bereiche sind vielleicht etwas wenig, da so das Spiel evtl. nur begrenzt Dauerspielspaß bietet. Das 2er Spiel mag ich mir gar nicht vorstellen müssen. Das muss ja förmlich schon an der "Versteigerung" scheitern. Nach der ersten Runde noch kein eindeutiges "Hurra"!
Danach hatte Peer ein neues kleines Spielchen dabei. Man Zieht plättchen aus einem Beutel und legt diese an. So entsteht das Spielfeld (Labyrinth). Dort werden Schätze platziert die es einzusammeln gilt. Im späteren Spielverlauf kommen 2 Ausgänge ins Spiel. Sobald das letzte Plättchen gelegt wurde sollte man auch einen Ausgang erreicht haben. Ein paar Sachen funktionierten nur bedingt bzw. machten nicht sonderlich viel Spaß. Der "Tempo"-Mechanismus gefällt mir indes recht gut. Insgesamt hat mich das Spiel aber wenig überzeugen können.
Leider musste ich (wie auch Peer) bereits um 22 Uhr losziehen, sodass wir nicht dazukamen Jeffs Spiel noch zu testen.

Freitag, 12. Mai 2006

Testspieleabend 11.05.2006

Dieses mal trafen wir uns bei Günter und hatten auch noch einen besonderen Gast: Spieleautor Martin Schlegel, der zufällig ein paar Tage in Berlin verweilte wollte sich die Chance nicht entgehen lassen und zu uns stoßen.
Also waren wir mit Christian gerade mal 4 Leute, was aber durchaus sehr schön werden sollte.
Den Anfang machte Christian mit seinen Edelsteinen. Das Spiel hatten wir letztens bei Peer schon einmal gespielt. Er hat es ein wenig "entschlackt" und so lief es auch flüssiger, runder. Gut, Thema und Optik sind noch nicht so der Bringer, aber mit den sehr guten Vorschlägen und Meinungen kann Christian sicher etwas anfangen. Danach packte Martin (der für Günter gerade sein neues John Silver dabei hatte) einen Prototypen aus, der im Bereich Film angesiedelt ist. Es gilt bestimmte Filme zu Pushen und andere wiederum zu Flopps zu degradieren. Am Ende hat jeder Film einen bestimmten Wert. Für diesen Film musste man während dem Spiel Wetten abschließen. Wer das meiste auf einen Film gesetzt hatte, erhält den Punktwert des Films (das können auch negative Punkte sein) gutgeschrieben. Mit dem Schluss war Martin selbst noch nicht zufrieden. Möglicherweise erhielt er bei diesem Test Lösungsvorschläge, die er anwenden kann.
Günter liegt viel an seinem Spiel Greentown, das wir schon einmal gespielt hatten. Kleinigkeiten hatte er seitdem geändert. Auch wenn es sich sehr schön entwickelt, bleibt es ein sehr grübellastiges Spiel, das etwas Kopfarbeit verlangt und somit nicht für jeden geeignet ist.
Auch hier fielen konstruktive Vorschläge ein paar Kleinigkeiten zu verbessern.
Zum Schluss hatte ich noch Vesuvio für die Runde zum Testen dabei. Das Spiel war ja schon vor 2 Jahren beim Hippodice Autorenwettbewerb unter den letzten 50 Spielen gelandet, aber danach komplett überarbeitet und in Essen 2005 in ein paar Testrunden neu präsentiert worden. Dass das Spiel noch nicht fertig ist, bekam ich spätestens hier zu spüren. Ein paar Designmängel, die die Übersicht negativ beeinflussen waren ein Kriterium. Auch die wenigen Steuerungsmöglichkeiten der Lava und zum Ende die geringe Auslastung des Marktes mit Waren.
Allerdings erhielt ich viele Tipps und Verbesserungsvorschläge. Ich werde mich als nächstes gleich daran setzen und diesen nachgehen... vielen Dank!

Grüße
Bernd

Dienstag, 9. Mai 2006

Spieleabend 08.05.2006

Was für ein herrlicher Tag - was für ein herrlicher Abend!
Wir eröffneten den Biergarten und setzten uns erstmals an die frische Luft zum Spielen. Wind war kein Thema, so hatten wir in der Richtung keine Probleme.
Wir wollten gerade mit Raubritter anfangen, als noch Karsten als fünfte Person dazukam, also begannen wir mit einer schönen Runde King Lui, das sehr flott von der Hand geht. Danach hatte Hartmut einen seiner Prototypen auf dem Tisch, den er gerade vom Verlag zurück bekommen hatte... eine Art "Bergsteigerspiel", das ursprünglich nur mit Würfeln gespielt wurde, nun aber Karten als zentrales Element haben. Es geht darum verschiedene Berge aus der Auslage am schnellsten zu erklimmen. Die jeweilige "Route" wird durch bestimmte Zahlen vorgegeben, die durch Karten oder Würfel zu erfüllen sind. Das Spiel hat etwas von Can't Stop oder Gambler. Vielleicht kann man das Ende ein wenig straffen, aber wie Hartmut sagte sind wohl 4 Spieler eher die Maximalbesetzung. Natürlich ist mir hier der Titel entfallen, der auch nicht sooo eingängig war ;-)
Danach begaben wir uns nach drinnen, weil die Lichtverhältnisse doch arg nachließen und der Gartentisch keinen Platz für Il Principe bot.

Als viertes Spiel des Abends spielten wir noch Lucca Città, das den Autorenwettbewerb "Gioco Inedito Award" von Lucca (Italien) gewonnen hatte und danach veröffentlicht wurde. Die Möglichkeiten sind anfangs etwas undurchsichtig und man spielt ziemlich "ins Blaue" hinein. Erst gegen Ende erschließt sich wirklich was man richtig oder falsch gemacht hat. Vermutlich würde ich in der nächsten Runde ganz anders spielen, aber zum Kennenlernen war es OK.
Gegen 23 Uhr war auch schonwieder Aufbrechen angesagt und so freue ich mich schon auf die nächste Woche.

Donnerstag, 4. Mai 2006

Spieleabend 4. Mai 2006

Leider hatte Jeff keine Zeit, sodass wir nur zu dritt waren. Andreas hatte sein neu erworbenes Blue Moon City dabei, welches ich ja bereits kannte. Wir schauten nochmal kurz über die Regeln und legten dann auch gleich los. Hier wird der Startspielervorteil sehr gut durch den "Nachbarschaftsbonus" ausgeglichen. Dass ich als Startspieler trotzdem gewonnen hatte ist auf andere Gründe zurückzuführen. Auch dieses Mal war es eine sehr knappe Runde - Jeder von uns stand kurz vor seiner letzten "Opferung".
Zweites Spiel des Abends war Mauer Bauer. Nachdem wir es ja in Oberhof falsch gespielt hatten entwickelte es sich dieses mal wesentlich stimmiger und ich muss sagen, es hat doch einen gewissen eigenen Reiz. In wieweit man wirklich viel beeinflussen kann vermag ich noch nicht zu sagen, doch scheint es wohl das Spiel von meinem Schatz zu sein: 2 Spiele, 2 Siege - gratuliere!
Den Rest des Abends hatten wir mal so richtig ausgiebig geplaudert, da wir uns ja schon ne Weile nicht mehr gesehen hatten. Noch ein Spiel anzufangen, das war nach diesem langen Tag dann nicht mehr drin.

Freitag, 28. April 2006

(Test) - Spieleabend 27.04.2006

Wir waren mit 3 Leuten eine sehr überschaubare Runde, aber dafür eine sehr nette :-)
Zuerst brachte Christian sein Edelsteine auf den Tisch (er hat stets sehr einfache Schlagworttitel gewählt, aber dafür hat er dieses mal eine richtig schöne Schachtel gehabt). Ein sehr schnelles lockeres Spiel, bei dem geheim zugleich eine Karte geboten wird um ein bestimmtes Plättchen zu bekommen. Nach einem bestimmten System werden diese dann vergeben. Man kann es nicht wirklich beeinflussen, aber man kann versuchen die anderen und deren Interessen richtig einzuschätzen. Es spielt sich sehr flott und diesem Anspruch wird es vollstens gerecht. Wir konnten noch Hinweise geben, wie er das Material verringern kann, aber sonst ist es schon recht rund.
Danach eine weitere Testrunde Rungholt. In der 3er Besetzung findet ja die Versteigerung zumeist zwischen 2 Spielern statt, was dem Spiel aber keinen Abbruch tut. Es entwickelte sich sehr spannend und jeder hatte bis zum Schluss Siegchancen. Die Endbedingung mussten wir einmal korrigieren und ein paar Details bleiben weiterhin unbeantwortet und sind nur durch weitere Tests richtig auszutarieren.
Ich hatte ein frühes Spiel von mir, nämlich Ravenna ausgegraben. Mir liegt irgendwie viel daran, deshalb werkle ich momentan ein wenig dran. Die Anzahl der Spielrunden mussten noch korrigiert werden und ein Regeldetail bzw. eine Regellücke konnte geschlossen werden.
Ich bin sehr damit zufrieden, wenngleich das Spiel thematisch nicht dichter ist, als das Spiel das wir danach spielten, nämlich Raubritter.
Dieses Spiel konnte ich nur in Essen einmal kurz anspielen und wusste nicht was ich davon halten sollte. Diese Runde allerdings offenbarte ein Klassespiel, an dem sicher nicht jeder Gefallen findet... Für mich: Thumbs up!!

Montag, 24. April 2006

Oberhof 18.04.2006 - 23.04.2006

Endlich mal wieder zwanglos spielen, ohne Rücksicht auf Zeit, Schlaf und Verpflichtungen.
über 250 Leute sollten wieder in den Räumen des Panorama Treff Hotels in Oberhof anwesend sein, um ihrem Hobby zu fröhnen.
Alle erdenklichen Nürnberg - Neuheiten sollten schon zu finden sein und auch zumindest eine Person, die einem die Spiele auch erklären konnte, denn durch die Regeln wühlen, dazu fehlt einem zumeist die Muse.
Am häufigsten auf dem Tisch war mit Abstand Thurn und Taxis, welches mittlerweile auch in der Brettspielwelt zu finden ist. Es waren auch unzählige Exemplare des Spiels vorrätig. Nach 5 Runden konnte ich das Spiel aber am Schlusstag nicht mehr sehen und habe eine weitere Runde abgelehnt.
Nottingham kannte ich schon, machte aber vor allem in der größeren Runde viel Spaß, sodass wir gleich 2 Runden hintereinander spielten.
Nach den Vorschusslorbeeren hatte ich mir von Mauerbauer deutlich mehr versprochen. Wir hatten ein Regeldetail übersehen und so blieb es ein zweifelhaftes Vergnügen. Dank unserer "Tichu-Turnier-Prämie" wird es sicher sehr bald wieder auf unserm Spieltisch liegen. Mal sehen, ob dann eine Steigerung drin ist.
Mykerinos (den "Nachfolger" von Caylus) wollte ich erst blind bestellen, wartete dann aber noch die Spieletage ab. Nun - ein weiteres Mehrheitenspiel lockt heute kaum einen mehr hinter dem Ofen hervor. Auch die netten Ansätze des Zwanges eine Karte zu behalten oder zu verzichten und dafür vorhandene Karten höherwertig machen kann nur bedingt fesseln.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Tichu Team - Turniers. Das begann um 10 Uhr und dauerte bis fast 18 Uhr. Dieses Mal waren nur 18 Teams am Start, nachdem es im Vorjahr 27 Teams gegeben hatte. Wir diskutierten zu dritt wer denn nun mit wem teilnimmt und so entschlossen wir uns für die geniale Variante uns als 3er Team anzumelden. Bei 6 Partien sollte jeder 2 Mal aussetzen, was den Tag sehr entspannend werden ließ. Am Ende belegten wir bei 4 Siegen und 2 Niederlagen einen sehr guten 4. Platz und wurden nur durch unsere Schlussniederlage gegen das Siegerteam etwas durchgereicht.

In einer Tichupause spielte ich eine Runde Dumm gelaufen, was aber nicht besonders dolle ist - ein belangloses glücksabhängiges Kartenspiel.

Später sollten wir uns dann wieder den anderen Spielen widmen.

Von den älteren Spielen war man natürlich immer dabei wenn es hieß: Il Principe, Caylus, Zoff im Zoo oder Goa. Wobei wir letzteres wohl noch nie in solch kurzer Zeit gespielt hatten. Mit Aufbauen unterschritten wir sogar die angegebenen 90 Minuten Spieldauer... sagenhaft!
Die Caylus Partie blieb etwas in unschöner Erinnerung, da einer der Mitspieler stets meinen Zug kommentierte und meine Aktionen hinterfragte. Nach meiner genervten Antwort: "lass mich einfach spielen und tun was ich für richtig halte" reagierte er eingeschnappt und brachte das Spiel lustlos zu Ende. Zum Glück blieben solche unangenehmen Zeitgenossen die Ausnahme.

Im Vorfeld hatte ich einiges über Aton von unserm berliner Spielerkollegen Torsten Gimmler gehört. Unsere Partie war OK, aber auch kein Brüller. Man muss zwar viel beachten, ist letztlich aber doch sehr von seinen Kartenwerten abhängig. Das alternative Ende halte ich ein wenig für Makulatur, da das Spiel wohl zumeist über die Siegpunkte beendet wird (wie mir von anderen bestätigt wurde).

Die Entwicklung von Um Krone und Kragen hatte ich auf der Amigo - Seite interessiert verfolgt. Umso enttäuschter war ich von dem Spiel. Für ein flottes Würfelspiel dauert es einfach zu lange und benötigt einiges an Zeit um die Charaktere zu kennen. Mich hat die ganze Würfel und Würfeldrehorgie ziemlich genervt. Das einzige Spiel, das wir abgebrochen haben.

Seeräuber von Queen Games hat dann wiederum ziemlich gut gefallen. Am Anfang ist es noch recht ungewöhnlich, dass die eigenen vor einem liegenden Spielsteine einfach von den Gegnern in Besitz genommen werden, aber der Mechanismus der Beuteteilung hat mir recht gut gefallen.

Ursuppe kannte ich noch nicht und so ließen wir uns zu einer Partie überreden. Der Einstieg war etwas zäh und mühsam, aber dann wurde es flüssiger. Das Thema konnte nicht sonderlich überzeugen, wenn auch die Grafikdetails im typischen Doris Matthäus - Stil sehr gelungen rüberkommen. Insgesamt ist es aber nicht mehr als ein durchschnittliches Spiel mit zu langer Spieldauer.

Eine 6er Runde Das Zepter von Zavandor mit Profibesetzung verlangte einem schon einiges ab. Vor allem, weil ich über noch nicht so viel Zepter - Erfahrung verfüge. Konnte mich aber recht gut im Mittelfeld behaupten in einer sehr engen und spannenden Partie.

Sehr unterhaltsam wurde es am vorletzten Abend: zuerst Schatten über Camelot mit 4 Neulingen (darunter ich), wobei eine davon gleich den Verräter gezogen hatte. In einer furiosen Schlussrunde schafften wir es tatsächlich der Guten Seite zum Sieg zu verhelfen, allerdings haben wir anfangs ziemlich unkoordiniert gespielt und mussten ein paar mal von den erfahrenen SÜC - Spielern Tipps einholen.
Hart an der Grenze strapazierte dann die Lachmuskeln ganz gewaltig. Was hier geschmuggelt und an unschuldigen Gesichtern aufgesetzt wurde war schon nicht mehr feierlich. Wer gewinnt war dann eigentlich zweitrangig.

Am letzten Tag ging es noch darum die letzte "Spielelücke" zu schließen. Wollte ich doch die ganze Zeit noch Kleopatra und die Baumeister kennenlernen. Wir mussten feststellen, dass nur noch ein Exemplar da war, da bereits einige Familien die Heimreise angetreten hatten und mit ihnen auch ihre Spielekisten.
Dann hatten wir doch noch Glück und so bauten wir den Palast der Kleopatra auf. Sehr spannend war natürlich die Frage wer am Ende wohl die meisten "Korruptionschips" in seiner Pyramidenspardose hatte, denn der schied gleich aus und kam nicht für den Sieg in Frage.
Auch die Kombination aus offenen und verdeckten Karten, sowie die dauernde Entscheidung ob ich es riskiere die korruptiven Karten einzusetzen oder länger zu warten konnte fesseln. Das Spiel als Ganzes gesehen lebt aber eindeutig in erster Linie von der Optik un dem Material. Die Spieltiefe ist doch ein wenig begrenzt, sowie die Wahlmöglichkeiten. Man baut eben was die Karten hergeben und was noch zu haben ist.

Da Celtica gewünscht wurde, ließ ich mich nochmal breitschlagen dieses überaus simple Glücksspiel noch einmal zu spielen. Es wurde auch jetzt keinen Deut besser. Vielleicht würde die taktische Variante, die Bewegungskarten der Spieler offen auszulegen das Spiel aufwerten. Ich will es aber eigentlich gar nicht mehr wissen ;-)
California konnte ich erklären und so starteten wir eine Runde. Ich hatte es ehrlich gesagt etwas besser in Erinnerung. Es geht nur darum dieTeile für den Nachfolgenden Spieler nicht zu billig zu machen und selbst zu nehmen was machbar ist. Wer dann schneller einen Auftrag erfüllt hat erntet dafür fette Siegpunkte. Viel zu beeinflussen gibt es hier auch nicht wenn man mal wieder nicht an der Reihe ist wenn ein attraktives Teil ausliegt. Und so geht der Daumen bei California dann doch nach unten.

Gegen Abend wollten meine Mitstreiter dann doch sehen, was ich an Prototypen aufzubieten hatte und so war es an der Zeit Peloponnes auf den Tisch zu packen. Das Spiel war schon sehr weit ausgereift und so rechnete ich nicht mit viel Kritik. Die erste Runde war ich nur Zuschauer und half bei der Verwaltung der Materialien. Die Runde hatte dann aber so viel Spaß daran, dass sie unbedingt eine Revanche wollte auch um eine andere Strategie auszuprobieren. Aus der Revanche wurden sogar 2 und so waren alle begeistert und ich sehr zufrieden den Nerv getroffen zu haben. Die nützlichen Kommentare und Vorschläge zu Detailverbesserungen habe ich beherzigt und bereits verarbeitet. Danke dafür!

Der zweiten Proto den ich mit hatte ging in eine ganz andere Richtung. Packesel mit Herz ist eine Mischung aus Geschwindigkeits- und Abschätzspiel. Der dämliche Titel wurde auch spontan umgeworfen und lautet nun dank Angi Speedition - Super, wäre mir nie eingefallen!

Auch hier wollten meine Mitstreiter gleich noch eine Folgerunde, um diesen Klassetag mit einem entspannten Nottingham ausklingen zu lassen.

Es war eine riesigtolle Woche und wenn es sich wieder einrichten lässt, sind wir auch nächstes Jahr wieder mit vollem Herzblut dabei.

Grüße
Bernd

Dienstag, 11. April 2006

Spieleabend 10.04.2006

Nachdem es letzte Woche nicht so toll verlaufen ist, wurde es dieses Mal ein überraschend harmonischer Abend, was vor allem daran lag, dass wir nur spielerische Leichtgewichte auf dem Tisch hatten. Wir waren nur 4 Leute, so stand einer schönen Runde nichts im Wege.
Den Anfang machte For Sale - ein Kartenversteigerungsspiel welches schon etwas älter ist. Leider war es doch ein wenig flach, sodass mehr als ein "nett" nicht heraussprang.
Danach wieder ein Kartenspiel: Control Nut, das in den USA erschienen ist. Es ist ein Partnerspiel, das durch Vorabersteigerung von Sonderkarten sehr interessant und spannend verläuft. Leider musste sich mein Team nach einer grottigen Schlussrunde geschlagen geben, obwohl wir die ersten drei Runden stets die Besseren waren.
Zum Schluss noch ein lockeres Royal Turf und schon konnten wir pünktlich unseren Heimweg antreten. Nächste Woche fällt der Spieletreff ja wegen Ostern aus, aber danach geht's nach Oberhof zur Spielewoche... das wird die Vollbedienung! Freu!!

Dienstag, 4. April 2006

Spieleabend 03.04.2006

Endlich mal wieder spieeeelen! Nachdem letzte Woche bei Peer ausgefallen ist und ich es auch nicht zum Autorenworkshop am Sonntag geschafft hatte.
Wir waren schnell zu viert und legten gleich mit einer Runde Hansa los. Die Anderen kannten das Spiel noch nicht und so schleppte sich alles ein wenig dahin. Trotzdem machte es viel Spaß zu analysieren, zu taktieren und zu hoffen.
Inzwischen stießen noch ein paar Leute dazu, dass wir zwei getrennte Runden machen mussten. Ich wollte unbedingt mal wieder Goa spielen und so starteten wir gleich durch. Leider setzte sich nach etwas Zögern noch Josef zu uns. Da er als einziger das Spiel noch nicht kannte konnte man sich denken, was uns blühen sollte. Goa ist ja ansich schon ein längeres Schwergewicht, aber Josef versetzte mit seiner unentschlossenen Spielweise und diesem grenzenlosen Ausloten seiner Entscheidungen dem Spiel den Todesstoß.
Als wir dann kurz nach Mitternacht endlich fertig waren, hatte diese Runde mir total den Spaß geraubt. Es ist einfach unglaublich unfair gegenüber den Anderen am Tisch, wenn man von 3 Stunden Spielzeit für sich selbst 2 Stunden beansprucht, nur weil man nicht mal eine kleine Entscheidung aus dem Bauch heraus treffen kann. Für mich ist das Thema "spielen mit Josef" endgültig erledigt. Punkt

Mittwoch, 29. März 2006

Spieleabend 27.03.2006

So, back in Berlin wollte ich natürlich unsere erste richtige Rungholt Testpartie nicht verpassen.
Wir legten gleich zu viert los. Nach einer Weile deckte Hartmut eine Schwäche auf und wir schlossen die Regellücke. Das Spiel entwickelte sich sehr spannend und recht zufriedenstellend, bis auf die Tatsache dass es etwas gestrafft werden muss. Daran arbeiten wir noch.
Danach war nicht mehr soviel Zeit, dass wir den Abend mit 2 Runden Lanzelot beendeten. Vor allem die zweite Runde verlangte allen Beteiligten alles ab und wurde bis zum letzten Zug erbittert geführt. Ich war nah dran Hartmut den Sieg zu schenken um wenigstens zweiter zu werden, aber irgendwie verbot es mir der Stolz und so wurde ich sogar mit einem geteilten ersten Platz belohnt ;-)
Nimms nicht tragisch Peer - nächstes Mal gibt's auch wieder Gelb!

Spieleabend 24.03.2006

Gleich am nächsten Abend noch ein Spieleabend, allerdings an anderer Stelle.
Wir waren gerade 4 Leute - also genau richtig. Wir starteten mit Ausgerechnet Buxtehude, welches ich als Begrüßungs- und Geburtstagsgeschenk mitgebracht hatte. Die Leuts waren denke ich sehr begeistert von dem Spiel... weniger jedoch über den Stapel an Chips, der sich vor mir angesammelt hatte *g
Danach kam nochmal die Chinesische Mauer auf den Tisch. Diese Runde war dann im Gegensatz zur gestrigen doch sehr frustrierend. Wir bekämpften uns zu zweit um einen hohen Wert und verballerten alle guten Karten, während die anderen den Rest einfach abräumten. Natürlich belegten wir beide die hintersten Plätze.
Dann endlich sollten wir in den Genuss kommen Thurn und Taxis zu Spielen. Das Spiel hatte ja schon einiges an Vorschusslorbeeren bekommen und so waren die Erwartungen recht hoch. Der wunderschöne Spielplan, Hintergrundgeschichte und das einfache aber doch tiefgründige Spielprinzip konnte sofort begeistern. So kam es nicht von ungefähr, dass wir gleich noch eine zweite Runde dranhängten... das ist beinahe schon ein "Must Have"
Den Abschluss bildete ein Blue Moon City. Thematisch sprach mich das Spiel wenig an, aber die Mechanismen wussten überwiegend zu gefallen. Vor allem das Prinzip der "Nachbarschaftserträge" verhindern einen Startspielervorteil. Ein sehr enges Match und ein sehr gelungener Abend!

Spieleabend 23.03.2006

Zurück in meiner Heimat konnte ich endlich wieder ein paar "alte Gesichter" treffen. Beim Hall 9000-Treff kamen einige Neuheiten auf den Tisch.
Wir starteten mit Celtica, der Kramer-Neuheit. Ein wunderschönes, aber doch sehr seichtes Glücksspielchen. Absolut nichts für mich und auch in unserer Runde ziemlich durchgefallen.
Weiter ging es mit Hart an der Grenze. Ein sehr originelles Bluff- und Einschätzspiel, das vor allem ein sehr schönes unverbrauchtes Thema aufgreift: Schmuggelware im Koffer über die Grenze bringen. Hier gilt es ein möglichst unschuldiges Gesicht zu seiner illegalen Handlung zu machen und eine schöne Ausrede und Bestechungsgelder parat zu haben, wenn man kontrolliert wird. Wir durchlebten eine sehr unterhaltsame Stunde.
Danach machten wir uns an Knizia's Chinesische Mauer. Die Regeln sind ziemlich verworren und beschreiben ein eigentlich einfaches Spiel unnötig kompliziert. Aber nach der ersten Runde stellt sich der Spielfluss recht schnell ein. Die Funktionen der Karten erinnern ein wenig an Samurai, erreicht aber nicht annährend diese Klasse. Zurück blieb eine zwiespältige Meinung. Muss man nochmal spielen.
California von Abacus sollte den Abend abschließen. Die Grafik schreckt ja schon sehr ab und reizt nicht das Spiel überhaupt zu spielen. Da gab es von Michael Schacht schon deutlich Besseres. Das Spiel allerdings machte dann schon eine gewisse kurzweilige Laune. Ob es auch beim zweiten Mal überzeugen kann bleibt abzuwarten. Hier bin ich doch noch etwas unschlüssig.

Spieleabend 20.03.2006

Tja, eigentlich wollte ich mich gediegen zum üblichen Montagabendtreff aufmachen, aber leider war kein anderer Termin mit Peer zu finden, denn wir wollten uns nochmal treffen bevor ich am 22.3. in meine Heimat fahren sollte.
Da Peer erst ab 21 Uhr Zeit hatte, nutzte ich die Gunst und schaute vorher trotzdem in der "Alten Welt" vorbei. Hier spielten wir eine Runde Gargon (hier mussten wir Josef danken, da uns auf übersehene Regeldetails hingewiesen hat). Ein sehr schönes Spiel, dass schon viel zu lange ungespielt im Schrank gelegen hat.
Danach traf ich mich mit Peer um unsere erste Testpartie Rungholt zu spielen. Wir hatten schon über Wochen getüftelt und uns fast täglich Mails geschickt. Leider konnten wir es nur grob testen, da es erst ab 3 Spielern spielbar ist. Ein späterer Test sollte mehr Aufschlüsse geben.

Dienstag, 14. März 2006

Spieleabend 13.03.2006

Heute war ich ein wenig später dran, aber nachdem noch ein paar Leute eingetrudelt sind konnte es auch schon losgehen. Wir starteten mit Caylus (endlich mal wieder real - nach all den Runden in der BSW).
Danach Olè - ein kleines aber interessantes Kartenspiel von Abacus mit gewaltig Ärgerpotenzial und zum Schluss mit Il Principe noch ein weiteres geniales Spiel.
Leider war irgendwie nicht mein Tag, denn mehr als ein zweiter Platz ist nicht rausgesprungen, aber das ist ja nicht unbedingt entscheidend.

Samstag, 11. März 2006

Spieleabend 10.03.2006

Nachdem Peer nochmal über die Regeln von Siam gegangen ist und es auch für 4 Spieler verbessert hat war es an der Zeit dieses auszutesten. Es entwickelte sich ein überaus enges und spannendes Spiel mit einem fast überraschenden Ausgang. Die neue Karte ist schön ;-) aber vielleicht ein Bisschen zu klein.
Ich hatte die Chance Packesel mit Herz vorzustellen, das ich nach der letzten Runde etwas gestrafft hatte - nur über die Anzahl der Spielrunden war ich mir nicht im Klaren. Ich wusste, es ist nicht unbedingt ein Spiel für diese Spielrunde, aber für das was es will (ein flottes, einfaches Spiel sein) reicht es absolut aus. Ich bin damit zufrieden.
Danach war es Zeit für ein paar fertige Spiele. Den Anfang machte Hansa, ein tolles Spiel mit vielen Möglichkeiten und recht einfachen Regeln. Ich mag es sehr!
Danach ein Bastelspiel aus dem Hause Michael Schacht: Banditos. Ich weiß leider nicht wo hier der Einfluss sein soll - man wird durch die Kartenhand nahezu komplett gespielt. Gehört für mich zur Kategorie: Dutzendware ohne Wert.
Den Abschluss bildete Cartagena. Das richtige Spiel, wenn man nicht mehr viel Denken muss (mit der verdeckten Variante) und somit ein würdiger Absacker.

Dienstag, 7. März 2006

Spieleabend 06.03.2006

Ich traf mich mit Jeff schon ein wenig eher, da wir uns Würfelspiele vorstellen wollten, die wir bei einer Game-competition einreichen wollen. Die Bedingung: Nur Würfel und andere "Haushaltsübliche" Materialien und eine Spielanleitung von maximal 1000 Worten.
Wir starteten mit meinem Tug of War, einem recht kurzen Spielchen, das sich thematisch mit Tauziehen befasst. Die erste Runde war auch schnell gespielt und so folgte gleich eine Ravanche. Jeff schien gefallen daran zu haben. Mein Metier ist das ja nicht so ganz, aber es hat etwas lockeres und man kann auch taktisch ein wenig beeinflussen.
Jeffs Spiel war etwas anspruchsvoller und dauerte auch dementsprechend länger. Ich weiß gar nicht, ob er bereits einen Titel hat. Es geht darum ausliegende Spielkarten durch Einsatz von Würfeln zu bekommen. Außer dass er es noch straffen (sprich kürzen) muss, fand ich sein Spiel recht gelungen.
Danach fanden sich langsam die anderen ein und wir konnten zu den "richtigen Spielen" übergehen.
Den Anfang machten wir mit Razzia und Packeis am Pol. Es war wohl Jeffs Abend, denn er konnte beide Spiele für sich entscheiden - bei Razzia sogar haushoch!
Wir erwarteten noch eine Bekannt von Josef. Nicole trudete dann auch ein und wir starteten mit Raja ein längeres Spiel. Ich musste mich etwas in die Regel einlesen, da es schon eine Weile her war seit der letzten Runde, aber es klappte recht gut. Auch Nicole, die nicht über sehr viel Spieleerfahrung verfügt kam mit etwas Hilfestellung sehr gut zurecht.
Eine Runde vor Schluss konnte ich in einem äußerst knappen Spiel meinen siebenten Palast bauen. Das hat richtig Spaß gemacht *g*

Samstag, 4. März 2006

Spieleabend 02.03.2006

Mit etwas Verspätung hier meine Anmerkung zum letzten Spieleabend:
Wir sollten 6 Leute werden, also starteten wir zu dritt (anstatt länger zu warten) gleich Peer's ganz neues Spiel Siam. Ein originelles Mehrheitenspiel, das sehr flott gespielt werden kann. Zumindest zu dritt funktionierte es ausgezeichnet. Die Aktionen laufen über 8 Karten, die man sich über die 8 Spielrunden einteilen sollte - daher ist überschaubar wer noch wieviele Aktionen ausführen kann. Auch die alternative End-/Siegbedingung gefällt mir sehr gut. Zu viert hat es wohl nicht so gut funktioniert, aber das Spiel ist es wert sich weiter damit zu beschäftigen.
Inzwischen waren wir auch komplett und so kam Slow Fox auf den Tisch - ein Spiel das Günter und Peer zusammen entwickelt haben. Häuser werden in einem Rundell ausgelegt und nach und nach füllen sich die Häuser mit Personen, die stets mit einem kleinen Satz verdeckt gelegt werden. Später können Personen noch den Platz wechseln, um dann mit gleichzeitigem Fingerzeig wiedergefunden zu werden. Ein großes Hmm - zuerst mal bin ich absolut nicht die richtige Zielgruppe dafür. Das "synchrone Fingerzeigen" funktioniert meiner Meinung nach definitiv nicht zufriedenstellend. Die vorgeschlagenen Varianten scheinen mir alle interessanter zu sein. Na ja - ich bin sicher die beiden setzen sich deswegen auch nochmal zusammen.
Danach sollte ich endlich die Möglichkeit haben Cash'n Guns zu spielen, nachdem man absolut konträre Meinungen gehört hat macht diese Zocker- und Bluffspiel wirklich Laune. Das aufeinander Zeigen mit der Pistole muss man schon abkönnen, aber ich als "Nichtpazifist" hab da keine Probs mit. Ein in der richtigen Runde gutes Spiel, allerdings für mich kein "must have".
Den Abschluss für mich bildete Fary Tale. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, wie all die Piktogramme auf den Karten angeordnet sind und in welcher Beziehung sie zueinander stehen. Ich mag den originellen Kartenverteilmechanismus sehr. Der Rest funktioniert wohl zu viert oder maximal fünft besser. Muss ich auf jeden Fall nochmal spielen.