Dienstag, 29. August 2006

Spieleabend 28.08.2006

Da Jeff nochmal weg musste starteten wir gleich eine Runde San Juan. Ich konnte schnell die Goldgrube und die Präfektur errichten und so ging es weiter voll auf lila Gebäude. Am Ende noch das Rathaus - da hatte keiner der Mitspieler etwas dagegen zu setzen - und das Ganze nur mit dem lausigen einen Indigo :-)
Danach wollte uns Olaf einen Prototyp vorstellen. Einen Namen hatte das Spiel noch nicht, aber er hat es in Grundzügen zusammen mit Günter Cornett entwickelt. Es geht wieder einmal um Waren, um Kaufen und Verkaufen und ums Bauen von Gebäuden (Häuser, Burgen etc.). Im Gegensatz zu Olaf's anderen Spielen dieses Genres kommt dieses Spiel mit wenigen Regeln aus und ist bewusst einfach gehalten. Das hat mir gut gefallen. Weniger gut war die Unausgewogenheit zwischen den punktträchtigen Aktionen. Hier muss vor allem noch nachgebessert werden, sowie das Spielende genauer definiert und vor allem forciert werden. In Ansätzen hat es sehr gute Ideen.
Den Abschluss bildete eine Runde Wizard. Das Spiel steht doch immer noch ungespielt in unserm Regal - so lernte ich es auch einmal live kennen. Ein schönes Stichspiel in dem es darum geht seine Stiche exakt vorher zu sagen. Das kann manchmal böse ins Auge gehen. Da hintenraus immer mehr Punkte gutzumachen sind kann auch ein hintenliegender Spieler immer noch gut aufholen.

Freitag, 25. August 2006

Testspieleabend 24.08.2006

In sehr kleiner Runde (3 Leute) testeten wir gleich 4 Prototypen.
Den Anfang machte Wie das Wetter wird, ein kleines Zwischendurchspiel von Peer. Es geht darum möglichst früh das Wetter richtig vorherzusagen. Für das was es sein will ein wirklich nettes Spielchen. Ein paar kleine Änderungen bzw. Ergänzungen und du hast ein weiteres Spiel der Kategorie "fertig".
Danach konnte ich nach kompletter Überarbeitung mein Alfred der Große testen. Hatte vorher nur ein paar Runden mit mir selbst zum Ausloten gespielt, aber durch diesen Test konnte man sehen, dass ich schon recht nah dran bin an dem was ich mir vorstelle.
Christian hatte ein mir bisher unbekanntes Spiel dabei: Busnetz. Ein wenig schicker kommt dieser Prototyp schon daher als seine bisherigen Werke. Es geht darum Buslinien zu legen und diese an möglichst lukrativen Gebäuden vorbeiführen zu lassen. Mit ein paar Ergänzungen wird sich durchaus Spielspaß einstellen. Die Anregungen haben wir dir gegeben.
Den Abschluss machte Kopheister, ein Kartenstichspiel das wirklich klasse und innovativ ist!! Den Begriff Kopheister kennen wohl nur Nordlichter - mir jedenfalls war er völlig fremd und auch bei Google bekommt man nur eine Hand voll Treffer. Dank Peer gehe ich jetzt nicht mehr ganz so dumm durchs Leben :-). Selten dass man es schafft auf Anhieb so ein rundes Spiel zu erschaffen. Es wird Zeit, dass das auch endlich ein Verlag zu würdigen weiß Peer!

Dienstag, 22. August 2006

Spieleabend 21.08.2006

Ich war etwas später dran, aber eigentlich doch genau richtig. Ich konnte sofort am "Evo"-Tisch einsteigen. Hatte das Spiel seinerzeit nur einmal gespielt und seit dem nicht mehr. Die Grafik und die Spielkarten sind sehr witzig gestaltet. Weniger witzig ist die Punktezählleiste mit diesen dünnen Markierungsstäben. Wer hat sich so etwas einfallen lassen? Das Spiel selbst lebt vom Sterben, von der Erneuerung und nicht zuletzt vom Ersteigern der Gene - doch Vorsicht! Gesteigert wird mit den eigenen Punkten. Es muss klar sein, dass der Glücksanteil nicht unbeträchtlich ist, gerade wenn es darum geht sich durch das Rauskegeln fremder Saurier Platz zu verschaffen. Dann hat man hier ein solides, witziges Spiel mit einfachem Einstieg. "Du bist letzter - du hast als einziger keinen Schwanz! - "Bist du sicher??".
Zweites Spiel des Abends war Res Publica - ein Klassiker von Reiner Knizia, der bereits 1991 auf Hexagames erschienen ist und in der vorliegenden Version bei Queen Games neu aufgelegt wurde. Das Material ist sehr schön und fordert sofort zum Spielen auf. Leider hält das Spiel nicht ansatzweise was die Optik verspricht. Ein Kartenhandels- und Sammelspiel. Durch Ablegen von Fünflingen bekommt man Siegpunktkarten (hier Dörfer) und das Recht eine andere Sorte Karte zu erwerben. Mit einem Fünfling dieser Karten erhält man dann die ganz fetten Siegpunktkarten (hier Städte). Also ein absolut abstraktes Spiel mit aufgedrücktem Thema. Der Satz: "das ist ja Schwarzer Peter" ist nicht nur einmal gefallen. Dieses Spiel ist ziemlich gefloppt, aber der Abend war trotzdem schön - vor allem auch weil Jeff endlich denVertrag für sein erstes Spiel in der Tasche hat - Glückwunsch dir! Ich werde die Entwicklung weiter verfolgen.

Sonntag, 20. August 2006

Spieleabend 16.08.2006

Eigentlich wollte Andreas Die Borgia mitbringen und erklären, da er sich gerade mit den Regeln vertraut gemacht hat. Als er jedoch gelesen hat, dass sich Indonesia in meinem Besitz befindet, wollte er es unbedingt austesten.
Überraschenderweise bekamen wir an dem Abend noch Besuch und so waren wir zu viert.

Da die Regeln nicht so kompliziert sind und ich bereits Indonesia - Erfahrung gesammelt habe stand einem flotten Beginn nichts im Wege.
Anders wie im letzten 3er Spiel verteilten sich die Schiffsunternehmen auf überwiegend 2 Personen.
Diese hatten auch am Ende beide die Nase weit vorne.
So musste ich mich Olaf knapp geschlagen geben - Glückwunsch, gut gespielt!

Dienstag, 15. August 2006

Spieleabend 14.08.2006

Da wir noch ein paar Leute erwarteten, starteten wir zu sechst eine schnelle Runde Tutanchamun. Das Spiel kann getrost als Klassiker bezeichnet werden und hat mittlerweile auch schon 13 Jahre auf dem Buckel. Klar, dass sich zu sechst der Einfluss in Grenzen hält, aber es macht Spaß auf Plättchenjagd zu gehen. Am Raffiniertesten ist wohl das Spielende, denn es kann sehr plötzlich auftreten. Ein wenig unausgewogen finde ich, dass so nicht alle Spieler gleichoft an der Reihe waren, aber damals legte man darauf wohl nicht so viel Wert.
Als wir dann komplett waren mussten wir uns teilen.
In einer Dreierrunde spielten wir zunächst New England. Ein Spiel, bei dem das Thema sehr schlecht vermittelt wird. Es ist einfach ziemlich hässlich wie die quadratischen Plättchen angelegt werden. Da fehlt jedes Flair. Das Spiel selbst kann bedingt überzeugen. Das Bietelement ist sehr nett, auch dass man Platz für die Figuren schaffen muss, dafür erhält man ja auch genügend Vorteile. Trotzdem, da gibt es von diesem Autor besseres!
Danach testeten wir ein neues Spiel von Jeff. Ich weiß den Titel nicht mehr, aber es zeigte Frösche, die von Seerose zu Seerose springen um dann Fliegen zu fangen. Wie für Jeff üblich ist das Spiel sehr sehr hübsch ausgefallen, aber es zeigte noch ein paar Schwächen im Detail. Die Wertung ist ein wenig 08/15. Vielleicht kann er noch mehr aus dieser Idee machen.
Den Abschluss bildete eine Partie Havoc, welches auch zu dritt überzeugen kann. Das Gemeine an der Punktvergabe ist, dass nur der der zweite ein paar Pünktchen (oder sogar gar keine) abbekommt. Dadurch kann man schonmal ziemlich stark bluffen indem man 2 starke Karten auslegt.
Irgendwie hat Günter alle Spiele gewonnen, aber er ist auch ein Spielerfuchs :-)

Samstag, 12. August 2006

Spieleabend 11.08.2006

Diesen Abend sollte ich endlich dazu kommen mein neu erworbenes Indonesia zu spielen. Da Jeff ausgerechnet an dem Tag Vater geworden ist (Herzlichen Glückwunsch!!) waren wir zwar nur zu dritt, aber das war nicht weiter schlimm. Die einzelnen Regeln sind nicht weiter kompliziert, allerdings verlangt das Spiel etwas "Vorarbeit", denn die Regel ist nicht optimal formuliert und lässt einige Interpretationen zu. Nach einer guten halben Stunde erklären konnten wir auch gleich loslegen. Es entwickelte sich eine sehr spannende und aufregende Partie, bei der man wirklich kaum abschätzen konnte, wer denn nun in Führung liegt. Erst bei Spielende (wir brauchten dafür ca. 3 Stunden) lüftete sich das Geheimnis. Das Spiel beinhaltet sehr schöne Elemente und Mechanismen. Einzig die Schriftart sowie die Einteilung der Gebiete auf dem Spielplan trüben die Übersicht gerade im fortgeschrittenen Spiel gewaltig. Ein paarmal mussten wir den Taschenrechner zu Hilfe nehmen, da die Beträge um die es geht doch beträchtlich werden können.
Durch die Fusionen und Versteigerungen ist stets Interaktion gegeben und jeder Spieler hat bis zum Schluss die Chance auf den Sieg, gerade weil in der Schlussrunde die höchsten Gewinne eingefahren werden. Das hält alle Spieler (anders wie bei diversen 18xx-Runden) bei der Stange.
Insgesamt ein sehr rundes Spiel, wenn man sich darauf einlässt und die Mängel in der Übersicht ausblenden kann. Wir hatten alle viel Spaß und nahmen die Erkenntnis mit, dass man nie sämtliche Schiffslinien einer Person überlassen sollte :-)

Freitag, 4. August 2006

Testspieleabend 03.08.2006


Zunächst mussten wir zu dritt noch etwas auf die beiden Spätankömmlinge warten. Also überbrückten wir die Zeit mit einem kurzen Kartenspiel. Wir entschieden uns für Iliade, da Peer das Spiel gerade neu bekommen und auch noch nicht gespielt hatte. Ein sehr edel und hübsch aufgemachtes Kartenspiel bei dem es in verschiedenen Runden darum geht Punktträchtige Karten zu ergattern indem man aus einem Kampf siegreich hervor geht. Zu dritt war es dann doch ein eher mäßiges Vergnügen. Möglicherweise macht die Partnerversion zu viert oder eine noch größere Besetzung mehr Laune - man wird sehen.
Inzwischen komplett wollte Peer uns sein ganz neues Spiel, Medici und Pazzi vorstellen und dem ersten Test überhaupt unterziehen. Das Spiel kam sehr schwer in Schwung und war fast gar nicht zu überblicken geschweige denn geziehlt zu beeinflussen. Es hakte noch gewaltig an allen Ecken und Enden und so brachen wir nach ca. 90 Minuten ab.
Danach konnte ich Archäo vorstellen, das beim letzten Hippodice Autorenwettbewerb einen guten Platz ergattern konnte. Da das Spiel nur für maximal 4 Spieler ausgerichtet ist, schaute ich gerne zu. Hier passten die Mitspieler nicht auf und Peer konnte einen schnellen Sieg landen, der auch begünstigt durch die richtige Karte zur Richtigen Zeit zu stande kam. Das Spiel ist sehr rund und ich weiß nicht, was man hier noch verbessern kann.
Als nächstes zeigte uns Jeff sein Pala, ein Kartenstichspiel mit sehr originellem Mechanismus. Wir spielten zuerst eine Kennenlernrunde um die Möglichkeiten des Spieles zu entdecken. Danach stiegen wir gleich ins Partnerspiel ein, das noch einen Tick spannender ist. Leider war es schon recht spät, dass wir auch hier nur Zeit hatten für eine Runde.

Dienstag, 1. August 2006

Spieletreff Cafe Oase, Friedrichshain 31.07.2006

Nachdem die "Alte Welt" zum Tode verurteilt ist ;-) mussten wir uns nach einer Ersatzlocation umsehen. Jeff ließ seine Connections spielen und dank seines Aufrufes sind dann reichlich Spieler erschienen. Zu meinem Erstaunen kannte ich die meisten bereits - zumindest vom Sehen. Die Räumlichkeiten sind kein Vergleich zu der schummrigen Alten Welt. Licht und Platzverhältnisse sind supergut. Gut, für die Verpflegung muss man selbst sorgen, aber dafür muss man preislich nicht so viel abdrücken.
Wir starteten mit der Märklin Ausgabe von Zug um Zug. Hier gibt es ein neues Element - die Reisenden, die entlang der eigenen Bahnlinie transportiert werden wollen und beim Durchqueren der Städte die dort liegenden Siegpunktchips an sich nehmen. Ansonsten hat sich nichts verändert. Erfreulich, dass die Karte Deutschland zeigt. So ist wohl diese Ausgabe noch ein Stückchen stärker als die Europa Ausgabe. Dennoch mag ich Zug um Zug nicht sonderlich - vor allem durch die albernen von Gevatter Zufall regierten Auftragskarten.
Günter wollte noch einmal sein Greentown testen, weil er ein paar Änderungen durchgeführt hatte. Sicher benötigt er noch Feinschliff, damit sich das Spiel flüssig entwickelt. Wir waren uns einig: sehr schöner Mechanismus, aber mehr Denksport denn Spiel.
Trotz dass einige Leute schon auf die Uhr schauten, wollten wir noch eine flotte Runde Vinci spielen. Wir schafften es auch tatsächlich eine 4er Runde in ca. 90 Minuten durchzuspielen. Ich kannte das Spiel bereits, allerdings nur von einer falschgespielten Runde, die schon Jahre zurückliegt. Dieses Mal hat mich das Spiel begeistert und wird bei nächster Flohmarktsichtung sofort eingepackt :-)

Freitag, 28. Juli 2006

Testspieltreffen 27.07.2006

Seit einer Weile war das Treffen bei Günter. Wir waren genau 4 Leute, was eigentlich für jedes Spiel eine super Besetzung ist.
Zuerst testeten wir Günters Spiel Greentown welches zur Spiel 2006 erscheinen soll (vermutlich unter anderem Titel). Ich hatte das Spiel ja schon mehrfach gespielt, aber so fand ich es noch einen Tick besser als in den älteren Versionen. Allerdings sehe ich in dem Spielprinzip so schön es sein mag ein Problem: Es wird in Grüblerrunden zu einem zähen Ringen und dadurch weniger ein Spiel als pure Arbeit. Möglicherweise verhindert das dann den Wiederspielreiz. Trotzdem sind es feine Mechanismen, die noch etwas austariert werden müssen und wenn die Grafik ansprechend gestaltet wird, schafft Günter ein nettes Spiel für lange kalte Wintertage.
Für mein Runenstaub war es der erste Test am Menschen. Zuvor hatte ich es nur mit mir selbst durchprobiert. An ein paar Stellen hakte es doch erheblich und die Grafik bzw. Übersicht wurde durch einige Elemente unnötig erschwert. So habe ich hier noch viel Arbeit vor mir - so richtig hat mich das noch nicht überzeugt.
Als drittes Spiel stellte uns Peer ein Kinderspiel vor (Schande - wieder Namen vergessen), trotz dem wir nicht die richtige Zielgruppe dafür waren. Vom Start weg konnten einige Mechanismen begeistern und der Spaß kam nicht zu kurz. Eine Art "Stationsspiel, wie man es vom Zirkeltraining oder einem Übungsparcours kennt. Der ganze Ablauf war nur einen Tick zu chaotisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder hier höllischen Spaß haben werden. Es bleibt zurück, dass das Spiel ein wenig organisierter ablaufen muss, damit es nicht in so einem Tohuwabohu ausartet. Möglicherweise brauchen die Kinder eine "Aufsichtsperson", die das Spiel ein wenig in geordneten Bahnen hält.

Dienstag, 25. Juli 2006

Spieleabend 24.07.2006

Wieder waren nur sehr wenig Leute anwesend. Ob es immer noch mit der Hitze zu tun hat? Na ja - von ein paar weiß ich dass sie in Urlaub sind.
Mit 3 Leuten waren wir schon vollzählig. Zuerst der Schock: Die Alte Welt macht Mitte August definitiv zu. Da müssen wir uns wohl dringendst eine andere Location suchen. Hmm - ob da alle Leute mitziehen werden oder ob der Spieletreff zerfällt?
Den Abend begannen wir mit einer gepflegten Runde Industria. Die Grafik ist immer wieder aufs neue unübersichtlich und erschwert den eigentlich wenig komplizierten Spielablauf unnötig. Es sollte nicht mein Abend werden, aber das steht nicht im Vordergrund. Industria ist weiterhin ein recht gutes Spiel mit sehr guten Elementen das sehr viel Fingerspitzengefühl benötigt.
Zweites Spiel des Abends war Kreta, der Frische flotte Stern am "Mehrheitenspielhimmel". Es war schon eine Weile her, dass ich das Spiel zum letzten Mal gespielt hatte und so spielten wir eine entscheidende Sache falsch. Dadurch wurde das Spiel zum ziemlichen Glücksspiel. Irgendwie dachte ich auch: "das habe ich aber besser in Erinnerung".
Am Ende las ich nochmal in der Anleitung nach und die brachte die Aufklärung. Ich hätte mal VORHER die Anleitung studieren sollen und nicht nur "pseudocool" das Spiel aus dem Gedächtnis erklären sollen. Na ja, trotzdem wars noch ein halbwegs gelungener Abend.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Spieleabend 17.07.2006

Nachdem die Leute letzte Woche später eintrudelten war ich dieses mal auch später dort und trotzdem der Erste *g. Nach einer Weile wurden wir dann doch 5 Leute (na ja - eigentlich 6, aber Josefs Freundin mochte nicht mitspielen). Ich bekam die Chance endlich mal wieder Porto Carthago zu testen und vor allem nach ein paar Änderungen zu beobachten wie sich das Spiel entwickelt. Ein paar Sachen waren noch nicht so 100 %ig stimmig und auch die eine Seite der Verschiffung wurde für etwas zu stark erachtet. Ich bekam ein paar nützliche und gute Anregungen dies zu verbessern, was mich sehr viel weiter gebracht hat. Ein Spiel in Vollbesetzung ist ja immer auch eine Herausforderung für die Spielmechanik.
Nun, ich habe bereits die eine Seite leicht abgeschwächt und auch so etwas Material gespart, die Regel entschlackt und die Spieler im Ganzen gebremst, damit ein Spiel auch wirklich mal nach vollen 6 Runden zu Ende gehen kann.
Die Vollbesetzung hat dann doch ca. 150 Minuten gedauert, woran aber auch die häufigen Einwürfe und folgendes Diskutieren Schuld war. Bei Spielkenntnis lässt sich das Spiel sicher in 90-120 Minuten Spielen und befindet sich damit auf Goa und Funkenschlag - Niveau.
Ich danke den Beteiligten jedenfalls für ihre Geduld und das intensive Beschäftigen mit dem Spiel!

Donnerstag, 13. Juli 2006

Spieleabend 12.07.2006

Kaum eine Woche vor Bekanntgabe des "Spiel des Jahres" streuten wir noch einmal einen Spieleabend ein. Wir waren genau 4 Leute, also konnten wir endlich das von Andreas gewünschte Blokus spielen. Auch hier blieb es nicht bei einer Runde, gerade weil man beim ersten Spiel vielleicht noch nicht den Blick für die Möglichkeiten hat, aber er schlug sich sehr wacker ;-)
Danach wurden einige Wünsche geäußert und wir entschieden uns schließlich für Mykerinos. Das erste Spiel machten wir einen entscheidenden Fehler, nämlich das Spielfeld war zu groß bemessen, dadurch fehlte es etwas an Konkurrenz. Wir merkten das erst beim dritten Durchgang, als die Kärtchen nicht mehr ausreichten. Aber das Ganze hatte sein Gutes: so fingen wir nochmals von vorne an und so wussten die Mitspieler schon etwas worauf es ankommt.
Das Spiel fand recht guten Anklang, sodass ich es sogar ausleihen "musste", was ich aber in dem Fall sehr gerne getan habe.
Ich melde mich dann nächste Woche wieder aus der ersten Reihe mit dem Bericht zum Montagsspieltag und der Verkündung des Spiel des Jahres.

Dienstag, 11. Juli 2006

Spieleabend 10.07.2006

So, die Fußball WM ist vorbei, nun kann man sich wieder mit freiem Kopf dem Spielen hingeben :-)
Leider sahen das an diesem Montagabend nicht viele Leute so. Ich war schon kurz vor dem Gehen, als Reinhold eintraf und kurz darauf noch 2 weitere Spieler - so war die Runde doch noch gerettet. Wir starteten mit ein paar Runden Yucata' mit verschiedenen Startaufstellungen. Es ist schon toll wie einfach ein gutes Spiel sein kann. Ich weiß zwar nicht wirklich wie man hier gewinnt, aber ich mag es ungemein.
Danach kam nach langer Abstinenz endlich mal wieder Magellan auf den Tisch - ein wunderbares Versteigerungsspiel, das leider seinerzeit etwas untergegangen ist und recht schnell aus der Spielelandschaft verschwunden ist. Dass die Runde gleich noch einmal spielen wollten, spricht Bände, denn das kommt nur äußerst selten vor. Hier bekam ich endlich mein erhoftes Erfolgserlebnis :-)

Samstag, 1. Juli 2006

Testspieleabend 27.06.2006

Nach längerer Zeit mal wieder ein Spieleabend für mich... bei all dem (positiven) WM-Stress! Wir waren erst zu dritt und vertrieben uns die Wartezeit bis der Rest eintrudelten mit einer Partie Jockey. Ja, ihr lest richtig! Dementsprechend meinte Mirko, als er eintraf: "ist das ein Prototyp oder habt ihr das wirklich gespielt?" *lach*. Nein, Jockey ist ein wirklich schönes altes Wettspiel, allerdings etwas angestaubt. Man kann es mal spielen, dann reicht es aber auch wieder...
In der kompletten 5er Runde wollten wir nochmals Rungholt testen. Leider gab es immer wieder Duskussionen die zwar wichtig sind was Änderungen betrifft, aber die Sache doch über 3 Stunden hinauszog. Wir waren danach leider etwas ernüchtert, wenngleich gerade die Schlussphase irrsinnig spannend war und keiner der Spieler gewonnen hat, der vorher offensiv gesteigert und recht früh wie der Sieger ausgesehen hat. Das spricht für das Spiel.
Ein paar Dinge gibt es aber noch zu ändern, gerade was das Einreichen beim Verlag angeht.

Dienstag, 20. Juni 2006

Spieleabend 19.06.2006

Da das Göttinger Spieleautorentreffen vor der Tür steht war klar, dass an dem Tag vornehmlich Prototypen auf dem Tisch landeten. Wir waren mit 4 Leuten schnell komplett und konnten Jeffs neues Kartenstichspiel Pala ausprobieren. Man braucht ein wenig bis man die Finessen erkannt hat, dann aber entfaltet es seinen vollen Spielreiz. Über das Thema (Mischfarben und Grundfarben über eine Farbpalette) kommt man sehr gut zu den Möglichkeiten der Farbkarten sowie der Stichfarben. Über 4 Runden (Anzahl Spieler) werden die Punkte addiert. Schönes Spiel!
Zweites Spiel des Abends war mein Speedition. Ich weiß, die Montagsrunde ist eigentlich nicht die richtige Zielgruppe für ein schnelles Abschätzspiel, aber der Test diente vor allem dazu, dass Jeff das Spiel selbst erklären kann, da er es am Wochenende zum Autorentreffen mitnimmt und vielleicht sogar am Mittwoch mit seinen Leuten testen möchte.
Den Abschluss bildete Thurn und Taxis. Hier konnte Reinhold schnell einen Vorsprung herausspielen, der auch nicht mehr aufzuholen war.
Wir machten etwas früher Schluss, da man vor lauter WM-Trubel nebenan etwas "zappelig" wurde und Angst hatte etwas zu verpassen.

Samstag, 17. Juni 2006

Spieleabend 16.06.2006

Weil in einigen Bundesländern Feiertag war, bekamen wir "südlichen" Besuch. Außerdem hatten wir noch 2 Leute eingeladen, sodass wir zu fünft waren.
Auf allgemeinen Wusch starteten wir mit Oltre Mare. Hier konnte Marlene ihre Kommunikationsstärke und ihr Handelsgeschick einsetzen und sich so (gleich bei ihrer ersten Partie) den Sieg sichern.
Zweites Spiel des Abends war Il Principe, welches zu fünft ob der großen Konkurrenz wirklich sehr hart ist. Andreas kam mit seiner "Feldübermacht" ganz stark auf, musste sich aber knapp mit dem zweiten Platz begnügen.
Danach wieder das gewohnte Spielchen vor dem Spieleschrank: welches Spiel als nächstes? Schnurzel wollte unbedingt noch einmal Maya spielen und auch Marlene interessierte das Spiel brennend. Die letzte Partie lag zwar schon eine Weile zurück, aber trotzdem gab es kaum Probleme mit dem Einstieg... Ich hatte wohl lange geführt, musste aber durch meine schwächere Schlussrunde doch noch Schnurzel geschlagen geben.
Spät war es so schnell wieder geworden und so traten unsere Gäste den Heimweg an.

Nachtrag: Am 17.06. spielten wir noch eine Runde Goa bevor Schnurzel nach seinem äußerst knappen Sieg wieder heimwärts aufbrechen musste.

Dienstag, 13. Juni 2006

Kleines Eindrücke-Update

Nachdem wir nun auch Augsburg 1520 und Puerto Rico zu zweit gespielt haben will ich euch meine Eindrücke dazu nicht vorenthalten:
Zu dritt war ich von Augsburg 1520 noch nicht 100%ig überzeugt und konnte mir vor allem nicht vorstellen, wie es zu zweit Spaß machen soll. Zumal einige Meinungen in Richtung "ist ein super 2er Spiel" gehen. Also ich finde es noch einen Tick schwächer als zu dritt. Man bekommt viel zu viel und hat dafür zu wenige Möglichkeiten im Spiel. Die "Versteigerungen" sind nicht wirklich spannend und so wartet das Spiel weiterhin auf seine "Aha-Runde".
Nachdem ich mir auf der Alea-Seite die 2-Personenregel für Puerto Rico durchgelesen hatte wollte ich das auch unbedingt ausprobieren zumal das Spiel immer noch eines der besten Spielen (wenn nicht DAS Beste!) überhaupt ist.
Jede Runde wählt jeder Spieler 3 Rollen und es bleibt auch nur eine Rolle übrig, die mit einem Goldstück bedacht wird.
Einige Gebäude sind nicht ganz so stark (Hafen) und andere dafür stärker (Werft) als im Mehrpersonenspiel, dafür ist jedes Gebäude (außer der Produktionsgebäude) nur einmal vorhanden. Auch zu zweit ist Puerto Rico ein absolut gigantisches Spiel und kann bedenkenlos empfohlen werden... wenn nur nicht der lange Aufbau wäre, dann könnte man auf San Juan gerne verzichten!

Spieleabend 12.06.2006

Nach eijn paar Wochen Abstinenz endlich mal wieder unsere Montagsrunde... und das trotz Fußball WM (auch wenns schwergefallen ist ;-))
Bis wir komplett waren spielte Olaf mit Reinhold einen neuen 2-Personen Prototyp von Hartmut, den er ganz frisch entwickelt hat.
Zu sechst starteten wir eine sehr schöne Runde Zoff im Zoo. Schön deshalb, weils erstens ein super Spiel ist und zweitens weil ich gewinnen konnte *g*
Danach splitteten wir uns auf und spielten 2 x hintereinander eine Partie Raubritter, die beide Male Reinhold für sich entscheiden konnte. Es lag wohl vor allem daran, dass er hinter der potenziell schwächsten Spielerin saß. Aber seis drum, an meiner 5er Wertung für das Spiel hat sich auch jetzt noch nichts geändert.

Dienstag, 6. Juni 2006

Spieleabend 05.06.2006

Ich traf mich mit Jeff und als dritter im Bunde sollte Benji noch dazustoßen.
Sehr spannend war die Frage was Railroad Tycoon spielerisch hergibt. Die gewaltige Materialflut ist ja über jede Diskussion erhaben ;-)
Nachdem endlich alles aufgebaut und vorbereitet war (der Plan stand an jeder Tischseite ein Stück über!) konnte es losgehen. Die Regel drückt sich an manchen Stellen nicht zweifelsfrei aus, sodass wir etwas Schwierigkeiten hatten ins Spiel zu finden. Der Ablauf gestaltet sich dann als weniger Kompliziert. Jeff konnte sich schon früh einen Vorsprung erarbeiten und konnte ihn ungefährdet nach Hause fahren, da wir ihn wohl zu wenig behinderten. Aber es war eine erste "Lernrunde". Ich freue mich nächstes mal etwas anderes auszuprobieren und schätze, dass es in der größeren Besetzung wesentlich interessanter ist.
Danach musste Benji schon gehen und wir spielten noch eine Partie Sankt Petersburg, wo ich für die Niederlage Revanche nehmen konnte.

Freitag, 2. Juni 2006

Spieleabend 01.06.2006

Nachdem 2 Leute abgesagt haben, sollten wir letztlich zu viert sein. Da Doro erst später kam, spielten wir vorher noch eine Runde Packeis am Pol, wo ich doch tatsächlich den falschen Konkurrenten ausgeschaltet habe, um dann doch nur Zweiter zu sein.
Doro ließ sich Zeit, sodass wir noch Geschenkt ist noch zu teuer und Rumis spielten, bevor es endlich klingelte.
Komplett besetzt konnte ich nochmals Tupai präsentieren. Meine Mitspieler brauchten ein wenig um mit den Möglichkeiten und den Abläufen vertraut zu werden. So dauerte es doch gute 90 Minuten, die dann auch weitere Kritikpunkte zu Tage brachten (zu wenig Interaktion und zu lange Dauer bis man wieder am Zug ist). Ich habe schon eine Idee im Hinterkopf dem zu Begegnen.
Den Abschluss bildete ein Spiel von Peer: The Wedding Game. Einige Detail sind noch überarbeitenswürdig, aber die einzelnen Spielmechaniken wissen zu gefallen und sprühen eine gewisse Originalität aus. Allerdings würde ich bei diesem Spieltitel sofort die Beine unter den Arm nehmen und das Weite suchen...